Eine Investition in Ihre Zukunft
Als staatlich anerkannte Hochschule in privater Trägerschaft erhebt die Munich Business School Studiengebühren, die höher sind als an öffentlichen Hochschulen. Das an den Anforderungen der Wirtschaft ausgerichtete praxisorientierte Programm, die kurze Studiendauer und der damit verbundene frühe und qualifizierte Eintritt in das Berufsleben, machen die Investition in die eigene Qualifizierung aber auch unter finanziellen Gesichtspunkten lohnend. Erklärtes Ziel der Munich Business School ist es, leistungsstarken Interessenten unabhängig von ihrer wirtschaftlichen Situation den Zugang zum Studium zu ermöglichen.
Die nachfolgenden Punkte sollen Ihnen daher darüber Auskunft geben, welche finanziellen Fördermöglichkeiten es überhaupt gibt. Ob nun von staatlicher Seite, Stiftungen oder der MBS selbst.
Auch gibt es mittlerweile zahlreiche Studienkredite, von denen wir Ihnen die bekanntesten kurz vorstellen.
› BAföG im In- und Ausland
› Finanzierung von Auslandssemestern
› Stiftungen und Stipendien
› Darlehen und Bildungsfonds
BAföG im In- und Ausland
Wer an der Munich Business School studiert, hat prinzipiell das Recht auf finanzielle Unterstützung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG).
Ob im Einzelfall BAföG gezahlt wird, richtet sich nach Einkommen und Vermögen des Antragstellers und seiner Eltern. Eine vom Einkommen der Eltern unabhängige Förderung setzt voraus, das der Antragsteller nach dem 18. Lebensjahr entweder 5 Jahre erwerbstätig war oder nach 3-jähriger Berufsausbildung weitere 3 Jahre erwerbstätig war (bei kürzerer Lehrzeit eine entsprechend längere Erwerbszeit).
BAföG-Leistungen werden je zur Hälfte als nicht zurückzuzahlender Zuschuss und als zinsloses Darlehen gewährt, wobei abhängig von Studiendauer und -ergebnis auch ein Teil des Darlehens erlassen werden kann. Eine BAföG-Förderung geht derzeit bis zu 585 Euro monatlich und ist grundsätzlich auf die Phase der Regelstudienzeit des jeweiligen Studiengangs begrenzt.
Folgendes BAföG-Amt ist für MBS-Bewerber zuständig:
Studentenwerk München Anstalt des öffentlichen Rechts Amt für Ausbildungsförderung
Leopoldstr. 15
80802 München
Tel.: +49 (0)89 38196-0
Fax: +49 (0)89 38196-111
E-Mail: muenchen@bafoeg-bayern.de
www.studentenwerk.mhn.de
Finanzierung von Auslandssemestern
Auch für Studierende, die nicht BAföG-Empfänger sind, kann es sich lohnen, sich nach den Konditionen für das Auslands-BAföG zu erkundigen. Durch höhere finanzielle Aufwendungen im Auslandsstudium können sich die Grenzen für das anzurechnende Einkommen gegenüber der BAföG-Berechnung für das Inland verändern. Der entsprechende Antrag sollte mindestens 6 Monate vor der Ausreise beim zuständigen Ausbildungsförderungsamt gestellt werden.
Details zu allen Konditionen finden sich unter www.auslandsbafoeg.de
Stiftungen und Stipendien
Zahlreiche öffentliche und private Stiftungen in Deutschland bieten engagierten Studenten interessante Fördermöglichkeiten an. Zudem hat der Bund zu Anfang des Jahres die Mittel für Eliteförderung an Hochschulen deutlich aufgestockt. Der Staat unterstützt ausgewählte Studenten beispielsweise mit bis zu 643 EUR plus 80 EUR Büchergeld monatlich. Bei der Frage der Studienfinanzierung sollte man deshalb die Möglichkeit, sich für ein Stipendienprogramm zu bewerben, durchaus in Betracht ziehen. Es lohnt sich deshalb, sich zu Programmen der den einzelnen Stiftungen genauer zu informieren.
Stipendien werden in der Regel für alle Studienfächer und bereits vom ersten Semester an bewilligt. Vorausgesetzt werden eine überzeugende Bewerbung und ein erfolgreich durchlaufenes Bewerbungsverfahren. Oftmals achten Stiftungen dabei nicht nur auf herausragende Schul- oder Hochschulleistungen, sondern auch auf soziales Engagement und Motivation der Bewerber. Manche Geldgeber unterstützen insbesondere Abiturienten aus einkommensschwachen Familien, um den Einstieg ins Studium erleichtern. Fast alle Stiftungen haben außerdem zusätzliche Sonderförderungen im Programm wie Zuschüsse für Sach- und Reisekosten, Finanzierung von Sprachkursen oder Praktika im Ausland oder Praxissemester im Unternehmen. Nicht zuletzt profitieren Stipendiaten vom breiten Netzwerk der Stiftungen, das den Weg in den Berufseinstieg ebnen kann.
Zu den großen Stiftungen gehören u.a. die Studienstiftung des deutschen Volkes, die Konrad Adenauer Stiftung, die Hans Böckler Stiftung, die Friedrich Ebert Stiftung und das Evangelische Studienwerk e.V. Weitere Informationen und nützliche Adressen finden Sie unter www.stiftungsindex.de oder www.e-fellows.net/show/detail.php/5789.
Auf der Plattform www.mystipendium.de erhalten Schüler und Studierende einen schnellen Überblick über alle Stipendien- und Auslandsstipendienangebote (auch Auslandspraktika). Die Datenbank macht nach Eingabe der persönlichen Bewerbungsvoraussetzungen transparent, welche Stipendienangebote auf das individuelle Profil wirklich passen.
Darlehen und Bildungsfonds
Neben Stipendien gibt es verschiedene Darlehensprogramme. Zu den Anbietern gehören öffentliche und private Banken. Eine besondere Rolle spielt dabei die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die neben den eigenen Angeboten – dem KfW-Studienkredit und dem KfW-Bildungskredit – auch als Darlehensgeber für das BAföG-Bankdarlehen zur Verfügung steht.
KfW-Studienkredit
Der KfW-Studienkredit ist ein zeitlich befristetes, zinsgünstiges Darlehen für das Erststudium, das keine Sicherheiten erfordert und unabhängig vom eigenen Einkommen oder dem der Eltern gewährt wird. Der monatliche Auszahlungsbetrag liegt zwischen 100 und 650 Euro. Die Verzinsung ist variabel und wird halbjährlich an die Kapitalmarktentwicklung angepasst. Der Kreditnehmer erhält jedoch bei Vertragsabschluss die Gewährleistung einer Zinsobergrenze für einen Zeitraum von 15 Jahren. Die Zinsen werden in der Regel gestundet. Die Karenzphase beträgt im Anschluss an den letzten Auszahlungstermin 18 bis 23 Monate. Die anschließende Rückzahlungsphase kann auf maximal 25 Jahre ausgedehnt werden. Außerplanmäßige Rückzahlungen sind jederzeit kostenfrei möglich.Nähere Informationen unter www.kfw-foerderbank.de
KfW-Bildungskredit
Der KfW-Bildungskredit ist ein zusätzliches zinsgünstiges Darlehensangebot, das sich speziell an Studierende in fortgeschrittenen Studienphasen wendet. Auch dieser Kredit wird unabhängig vom Vermögen und Einkommen des Antragstellers und seiner Eltern gewährt. Auch der Bezug von BAföG-Leistungen hat keinen Einfluss auf die Berechtigung zur Inanspruchnahme des KfW-Bildungskredits. Seine Laufzeit ist auf 24 Monate begrenzt, in denen höchstens jeweils 300 Euro monatlich gezahlt werden. Nähere Informationen finden Sie unter http://www.kfw-foerderbank.de/DE_Home/Bildung/Wissenskredite_fuer_Studenten/Bildungskr48/index.jsp
BAföG-Bankdarlehen
Dieses Darlehensangebot richtet sich an Studierende, deren Studienzeit sich nach einem Fachrichtungswechsel oder einem Studienabbruch verlängert. Auch Zweitstudien können zum Teil darüber finanziert werden. Für das zinsgünstige BAföG-Bankdarlehen werden keine Sicherheiten benötigt. Die Höhe des Darlehens wird vom zuständigen Amt für Ausbildungsförderung festgelegt. Da der Kredit über die Kreditanstalt für Wiederaufbau abgewickelt wird, finden sich auch hier detailliertere Informationen unter www.kfw-foerderbank.de