MASTER Sports Business and Communication - Erfolgsgeschichten

“Wo landen Absolventen des MASTER Sports Business and Communication nach dem Studienabschluss?”, “In welchen Bereichen kann ich später arbeiten und “Wo kann ich überall Praktika absolvieren?”.

Diese Fragen stellen sich viele Interessenten: Antworten geben SBC Absolventen in der Rubrik “SBC Success Stories”. Die SBC Success Stories erzählen beispielhafte Karrierewege nach und während des Studiums und zeigen die komplette Bandbreite an Möglichkeiten für Studierende und Absolventen des MASTER Sports Business and Communication auf.

Wie bist du zu diesem Job gekommen?

Zu PowerBar bin ich durch einen persönlichen Kontakt gekommen. Als ehemaliger Inhaber einer Agentur konnte ich mein Wissen und meine Erfahrung im Onlinebereich mit einbringen und habe damit wohl bei den Gesprächen punkten können. Doch keine Angst, bei Powerbar kann man auch ohne persönliche Kontakte reinkommen.

Wie sieht ein klassischer Arbeitstag in Deinem Job aus?

Als Digital Brand Manager bin ich für alle Online-Bereiche verantwortlich. Hierzu gehören nicht nur die europäische Internetseite, sondern auch Seiten weiterer Wirtschaftsregionen wie beispielsweise Japan. Soziale Netzwerke spielen bei uns auch eine wesentliche Rolle und werden derzeit in einer internationalen Strategie vereint. Die Arbeit mit dem Global Framework von Facebook, Twitter, Instagram, YouTube oder den Businessportalen gehört natürlich auch zu meinen Aufgaben.

Paid Social, Google Display Network, Advertising on Demand – Werbung im Internet läuft ebenfalls über meinen Tisch. Vom Media Brief bis hin zur Aufwertung der Kampagnen ist hier alles dabei.

Inwiefern profitierst Du in Deiner heutigen Position von Deinem Studium an der MBS?

Das Studium hat mir noch einmal geholfen, Marketing strategisch zu fundieren – um nicht „immer“ dem Bauchgefühl nachzugehen. Gerade für Social Media ist dies hilfreich, wenn man eine internationale Strategie entwickelt.

Über Sebastian Koch:

  • Studienstart an der MBS: WiSe 2013/2014
  • Studienabschluss an der MBS: SoSe 2015
  • aktueller Arbeitgeber: PowerBar Europa GmbH

Wie bist du zu diesem Job gekommen?

Aus meiner Sicht, werden die Weichen für eine erfolgreiche Karriere im Sportbusiness bereits während des Studiums gelegt. So arbeitete ich als Praktikant und Werkstudent, parallel zu meinem Master an der MBS, bei der Allianz Deutschland AG in den Bereichen Sponsoring & Werbung. Mein aktueller Arbeitgeber fungiert als Sponsoring-Leitagentur für die Allianz, sowohl im deutschen Markt als auch für die globale Allianz SE. Diese Synergie ermöglichte mir den perfekten Einstieg als Junior Berater nach meinem Masterabschluss.

Nicht oft genug kann man das Thema „Praktika/Ausbildung-Erfahrungen“ gesondert herausheben. Bereits vor meiner Zeit bei der Allianz, hatte ich u.a. die Möglichkeit für die VfB Stuttgart Marketing GmbH, den Südwestrundfunk, die Wirtschaftsförderung Frankfurt oder auch der Unternehmensberatung Ernst & Young  zu arbeiten.  

Wie sieht ein klassischer Arbeitstag in Deinem Job aus?

Aufgrund meiner Beratungstätigkeit für unterschiedliche Kunden aus verschiedenen Branchen, wie z.B. einerseits der Versicherer Allianz und andererseits der Konsumgüterhersteller Henkel, verfüge ich über ein sehr abwechslungsreiches Aufgabengebiet. Neben der Betreuung jährlicher Großevents, wie der FC Bayern Teampräsentation, fungierte ich im letzten Jahr beispielsweise auch als Projektleiter der Allianz Kampagne #Titeltraum zur Frauenfußball WM in Kanada: In einem umgebauten Wohnwagen, dem Allianz „Bloghaus“, mehrere Wochen durch Kanada zu reisen war sicherlich etwas Besonderes.

Erfolgreiches Arbeiten im Sponsoring basiert allerdings natürlich nicht nur auf „Highlight-Aktivierungen“, die tägliche Arbeit erfordert auch eine Menge Einsatz außerhalb der glorreichen Sportwelt: Das rasche Priorisieren von Aufgaben und Email-Korrespondenzen, Vor- und Nachbearbeiten von Meetings und Brainstormings, Aufbereiten von Projektplänen, Budgetkalkulationen, Kunden-Präsentationen und Vorstands-Entscheidungsvorlagen gehört ebenso zum Tagesgeschäft, wie Location-Besichtigungen und das geschickte Handling von Dienstleistern.

Inwiefern profitierst Du in Deiner heutigen Position von Deinem Studium an der MBS?

Ich würde das aus zwei Perspektiven betrachten: Zum einen bereitet der Masterstudiengang mit seinen inhaltlichen Schwerpunkten Sport, Business & Communication fachlich optimal auf einen Job im Sponsoring vor. Zum anderen verfügt die MBS über ein unvergleichliches Dozenten-Netzwerk. Diese Vielfalt an wichtigen, leitenden Persönlichkeiten aus der Sport- und Medienbranche ist der, aus meiner Sicht, größte Mehrwert für die Studenten. Es ist erstaunlich wie schnell man im tatsächlichen Berufsleben wieder auf „ehemalige Weggefährten“ stößt.

Über Benedikt Weiss:

  • Studienstart an der MBS: Januar 2013 / SoSe
  • Studienabschluss an der MBS: Juli 2014
  • aktueller Arbeitgeber: Cemano Communication GmbH

Wie bist du zu diesem Job gekommen?

Nach meinem Auslandssemester habe ich parallel zum Schreiben der Master-Arbeit ein Praktikum bei der Sport1 Media im Bereich Media Sales absolviert. Nach eineinhalb Monaten im Praktikum wurde mir von Sport1 meine jetzige Position in der Lizenzabteilung angeboten. Nach einigen internen Gesprächen habe ich mich dazu entschlossen, diese Möglichkeit wahrzunehmen. Zwar musste ich so zeitgleich zum Berufseinstig meine Master-Arbeit fertigstellen, jedoch hatte ich durch dieses Angebot die Chance auf einen nahtlosen Übergang ins Berufsleben.

Wie sieht ein klassischer Arbeitstag in Deinem Job aus?

Einen klassischen Arbeitsalltag zu beschreiben erweist sich eher als schwierig, da meine Arbeit sehr vom Tagesgeschäft geprägt ist. Mein Aufgabenbereich lässt sich in externe und interne Tätigkeiten unterteilen:

  • Ein- und Verkauf von medialen Verwertungsrechten (z.B.: TV-Rechte für die UEFA Europa League)
  • Vertragsverhandlung mit (inter-)nationalen Geschäftspartnern/Agenturen/Verbänden/Vereinen sowie Erstellung und Dokumentation der jeweiligen Lizenzverträge
  • Kooperation und Abstimmung mit Plazamedia (Produktion) und Sport1 Media (Vermarktung)
  • Interne Ansprechpartnerin für die Redaktion in allen Lizenzfragen (z.B. Welche Live-Spielbilder dürfen in welchem Umfang in welchen Sendungen verwendet werden?)

Inwiefern profitierst Du in Deiner heutigen Position von Deinem Studium an der MBS?

Von meinem Studium an der MBS habe ich viele wesentliche Dinge für meine heutige Position mitgenommen. Vor allem die Vorlesungen zum Medienrecht sowie „Sportrechte, Lizenzen und Verwertungen“ haben eine gute Basis für mein aktuelles Aufgabengebiet gelegt. Ich habe gelernt, welche Prozesse durchlaufen werden müssen, um verschiedenste Sportgroßereignisse erfolgreich im TV etablieren zu können sowie welche Faktoren (u.a. Medieninteresse, Vermarktbarkeit) dabei berücksichtigt werden müssen.

Neben den inhaltlichen Aspekten bilden vor allem auch die zahlreichen praktischen Projekte und die internationale Ausrichtung des Studiengangs eine optimale Grundlage für das Berufsleben. Die Vorlesungen in englischer Sprache sowie das Auslandssemester in Amerika helfen mir heute besonders in der Abwicklung internationaler Kooperationen.

Über Miriam Kathol:

  • Studienstart an der MBS: September 2013
  • Studienabschluss an der MBS: Mai 2015
  • aktueller Arbeitgeber: Sport1

Wie bist du zu diesem Job gekommen?

Bereits während meines Studiums an der MBS hatte ich einige Freunde in der Red Bull World, die mir positiv vom Trainee Programm bei Red Bull berichtet haben. Dieses Programm wird nur alle zwei Jahre angeboten und ist auf 18 Monate angesetzt. Der Bewerbungsprozess läuft insgesamt 6 Monate und innerhalb dieses Zeitraums müssen verschiedene „Tests“ absolviert werden. Nach einem abschließenden zweitägigen Assessment Center bekommt der Bewerber dann die Zu- bzw. Absage. Bei diesem Programm kann sich der Kandidat beim Bewerbungsstart für verschiedene Länder und auch „Bereiche“ (Media, Marketing, Finance etc.) bewerben. Eine zielgerichtete Bewerbung auf eine bestimmte Stelle ist bei dem Trainee Programm nicht möglich. Dem Bewerber wird entsprechend seiner Fähigkeiten, bisherigen Berufserfahrungen und persönlichen Wünsche eine Stelle zugeordnet.

Wie sieht ein klassischer Arbeitstag in Deinem Job aus?

Die Aufgabe beim B2B Marketing im Red Bull Media House besteht darin, potentielle Partner/Unternehmen in unsere Formate und Kanäle zu integrieren. Aufgrund dieser Vielfältigkeit gibt es keinen „klassischen“ Arbeitstag. Es kommen fast täglich neue Anfragen, von größeren als auch von kleineren Kunden und daher müssen wir immer wieder nach neuen Integrationsmöglichkeiten für die potentiellen Partner suchen. Bei diesen „Ideen“ arbeiten wir viel mit internen Abteilungen zusammen z.B. dem Athleten- oder Event- Department oder mit unseren Print oder Onlinekanälen.

Inwiefern profitierst Du in Deiner heutigen Position von Deinem Studium an der MBS?

Das Studium an der MBS hat mir vor allem bei dem Bewerbungsprozess geholfen, da es dabei auch sehr auf Präsentationen ankam. Zudem haben mir die vielen praktischen Projekte Kenntnisse vermittelt, die wichtig für meine jetzige Aufgabe sind. Dabei handelt es sich nicht nur allein um Briefings, sondern auch um den Umgang mit Kunden und deren Prioritäten. Vor allem Projekte mit Adidas, Audi und dem FC Ingolstadt 04 waren hier lehrreiche Beispiele. Auch die internationale Ausrichtung des Studiums an der MBS (Vorlesungen in englischer Sprache, Auslandsstudium etc.) erleichtern mir die tägliche Arbeit im englischsprachigem Arbeitsumfeld im Red Bull Media House.

Über Julian Heise:

  • Studienstart an der MBS: 2013/2014
  • Studienabschluss an der MBS: 2015
  • aktueller Arbeitgeber: Red Bull Media House (Salzburg)

Wie bist Du zu diesem Praktikum gekommen?

Ich hatte die Stellenausschreibung auf einem Sportkarriereportal im Internet gesehen. Kurz darauf wurde das Praktikum dann auch über die MBS kommuniziert. Daraufhin habe ich mich beworben und wurde von Philipp Möhring, jetziger Head of Sponsorships bei tsmg und MBS-Alumnus, zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen. Kurze Zeitspäter konnte ich als Praktikant starten.

Welche Aufgaben hast Du während Deines Praktikums übernommen?

Ich war der einzige Praktikant bei the sportsman in München und hatte so die Möglichkeit u.a. Einblicke in den Sportrechteeinkauf und -verkauf zu bekommen. Hauptsächlich habe ich im Bereich Geschäftsentwicklung und Sponsoring gearbeitet. Meine Aufgaben waren breitgefächert und beinhalteten im Wesentlichen die Unterstützung der Vertriebs- und Vermarktungsteams, z.B. in den Bereichen Fußball, Basketball und Tischtennis. Hierbei nahmen vor allem die eigenverantwortliche Konzeption von Markt- und Wettbewerbsanalysen (Sponsoren-, Partner-, Branchenübersichten) einen großen Teil der Arbeit ein. Man erhält hier Einblicke in die unterschiedlichsten Sportarten, welche von American Football über Segeln und Fechten bis hin zu E-Sports und Daily Fantasy Sports reichen. Besonders spannend für mich war die Mitarbeit bei der Vorbereitung (Präsentationserstellung etc.) von Pitches/Tenders für neue Projekte im Bereich Business Development. Nach Bedarf ist natürlich auch die Unterstützung der Account Manager im täglichen Partnermanagement ein Aufgabengebiet.

Wie würdest Du Dein Praktikum rückblickend bewerten? Was hat Dir gefallen, was könnte man verbessern?

Zusammenfassend war das Praktikum der richtige Schritt für mich, da mir die Arbeit Spaß macht und ich mit der Übernahme den Direkteinstieg ins Berufsleben nach dem Masterstudium finden konnte. Die anfängliche Doppelbelastung von Praktikum und Masterarbeit war nicht einfach, aber letztendlich doch machbar. Gefallen hat mir vor allem die Mitarbeit an spannenden Projekten ausunterschiedlichsten Sportbereichen. Insbesondere weil der Fokus des Unternehmenseben nicht nur auf „König Fußball“ liegt.Darüber hinaus ist die Arbeitsatmosphäre angenehm. Das Klima unter den Kollegen istsowohl beruflich als auch privat sehr gut. Man kann stets auf konstruktives Feedbackzählen. Eigeninitiative wird sehr begrüßt. Im Vergleich zu vorherigen Praktika bei Großkonzernen hatte und habe ich bei tsmg vor allem das Gefühl, dass man selbst als Praktikant mit seiner Arbeit etwas zur Unternehmensentwicklung beitragen kann. Gute Kommunikation, Offenheit gegenüber neuen Aufgaben, effektive Zeiteinteilung, Kreativität sind für dieses Praktikum gefragt. Generell sollte man eine präzise, selbstständige und strukturierte Arbeitsweise sowie überdurchschnittliche MS Office Kenntnisse in Word, Excel und PowerPoint mitbringen, um sich im Unternehmenbeweisen zu können.Verbesserungswürdig ist die Einarbeitung in die Themengebiete. Diese sollte proaktivergestaltet werden. Abschließend kann ich sagen, dass der folgende Leitspruch – auch, wenn er bereits inflationär benutzt wird - hier zutrifft: Man wird gefordert, aber auch gefördert.

Über Tobias Jürgens

  • Studienstart an der MBS: Januar 2014
  • Studienabschluss an der MBS: Februar 2016
  • aktueller Arbeitgeber: the sportsman media group

Wie bist du zu diesem Job gekommen?

Ich habe mich während meines Auslandssemsters an der Texas A&M für eine Praktikumsstelle bei der WWP im Büro in Wien beworben. Ganz klassisch, mit Lebenslauf und Motivationsschreiben, ohne dass die Stelle damals offiziell auf der WWP-Seite ausgeschrieben war. Glücklicherweise wurden meine Bewerbungsunterlagen dennoch an den Account Director vom Büro in Wien für den Kunden „bwin“ weitergeleitet, welcher mich zu einem Skype-Bewerbungsgespräch einlud. Dessen Hauptaugenmerkt lag klar auf meiner Ausbildung auf der MBS, wobei ich durch die Präsentation einiger Sponsoring Aktivierungs- und Evaluationsprojekten, welche ich auf der MBS absolviert hatte, punkten konnte. Zwei Wochen später habe ich die Zusage erhalten und habe Anfang Februar 2015 als Praktikant für den Kunden „bwin“ im Wiener WWP Büro begonnen.

Wie sieht ein klassischer Arbeitstag in Deinem Job aus?

Mein Aufgabengebiet umfasst die Betretung des Kunden „bwin“ für den belgischen Fußballverein RSC Anderlecht, wobei ich für jeglichen Markenauftritt und die Konzeption als auch Durchführung der Sponsoring Aktivierungen zuständig bin. Insofern verbringe ich einen Großteil meines Arbeitstags mit Projekt Management, der Koordinierung von Projekten als auch der Abstimmung der unterschiedlichen Aktivierungsideen mit den Kunden. Am Anfang der Fußballsaison wurde dem Kunden, anhand seines erworbenen Rechtepakets, eine Auswahl an unterschiedlichen Aktivierungsprojekten vorgelegt, welche ich im Laufe der Saison sukzessive abarbeite, den Erfolg beobachte und Projekte dementsprechend adaptiere um die KPIs, welche vom Kunden vorgegeben wurden, zu erreichen. Abgesehen davon, bin ich dadurch relativ oft vor Ort in Belgien um die finale Durchführung der Projekt zu koordinieren und zu kontrollieren. Was mitunter der spannendste und lustigste Teil der Arbeit ist.

Inwiefern profitierst Du in Deiner heutigen Position von Deinem Studium an der MBS?

Ich habe dem Studium an der MBS meine derzeitige Position als auch den bisherigen Werdegang meiner Karriere zu verdanken. Auch wenn man beim Berufseinstieg wieder bei „Null“ beginnt, was die firmeninterne Arbeitsprozesse und Strukturen angeht, hat mich das Studium sehr gut auf den Einstieg in die Berufswelt vorbereitet. Vor allem wenn es um die Evaluation und Konzeption von Sportsponsoring Aktivierungsmaßnahmen geht, profitiere ich sehr von dem was mir die Dozenten an der MBS beigebracht haben.

Über Thomas Trinkl:

  • Studienstart an der MBS: Herbst 2013
  • Studienabschluss an der MBS: Frühjahr 2015
  • aktueller Arbeitgeber: Weirather – Wenzel & Partner GmbH

Wie bist du zu diesem Job gekommen?

Ich habe mich ganz klassisch über die Karriere Homepage von Lidl Schweiz beworben und mich in einem mehrstufigen Bewerbungsverfahren durchgesetzt.

Wie sieht ein klassischer Arbeitstag in Deinem Job aus?

Den klassischen Arbeitstag gibt es nicht. Es sei mal soviel gesagt -  es gibt nie nichts zu tun. Wenn ich am Morgen ins Büro komme, dann kann es passieren, dass über Nacht (wie dieses Jahr geschehen) der Schweizer Franken eingebrochen ist. Im Lebensmitteleinzelhandel bedeutet dies: „nur der Erste wird vom Kunden wahrgenommen“.  Dies hat zur Folge, dass man unheimlich schnell und flexibel handeln und entscheiden muss: je nach Wichtigkeit der Ereignisse werden dann auch mal über Nacht TV Spots gebucht und produziert oder eine großflächige Billboard-Kampagne lanciert. Neben den „Spontanaktionen“ bin ich noch für die Mediaplanung, Imagekampagnen und für den kompletten Online-Bereich zuständig.

Inwiefern profitierst Du in Deiner heutigen Position von Deinem Studium an der MBS?

Am meisten profitiere ich von den praxisnahen Situationen, die wir im Studium geschaffen haben. Mit der Theorie legt man die Basis, aber die realitätsnahen Fallbeispiele bereiten einen ganz konkret auf den Berufsalltag vor. Zudem profitiere ich von den erlernten Soft-Skills, da ich viel mit Mitarbeitern, Agenturen und Testimonials zu tun habe. Heutzutage kann man fast alles nachlesen bzw. recherchieren. Geschicktes Verhandeln, souveränes Auftreten oder beispielsweise troubleshooting sind Fähigkeiten die heutzutage immens wichtig sind und die man eben nicht mal schnell „googeln“ kann. Die MBS hat gut erkannt, dass es darauf ankommt, die High Potentials von morgen bestmöglich auszubilden. Dies gelingt durch einen guten Mix aus theoretischem Wissen, realistischen Praxisbeispielen, dem Auslandsaufenthalt und gezielter Persönlichkeitsentwicklung. 

Über Robert Uwira:

  • Studienstart an der MBS: Sommer 2013
  • Studienabschluss an der MBS: SoSe 2015
  • aktueller Arbeitgeber: Lidl Schweiz AG

Wie bist Du zu diesem Praktikum gekommen?

Durch meine Bachelor-Arbeit an der Universität St. Gallen: Ein ehemaliger BMW-Mitarbeiter doktorierte dort am Institut für Marketing und hat meine Thesis zum Thema Sponsoring betreut. Er meinte, dass mein SBC Master in München perfekt zur BMW-Abteilung Messen, Events und Sportmarketing passe.  Also hat er mir ein entsprechendes  Bewerbungsgespräch bei der BMW Deutschland AG vermittelt. Zum Glück hat es geklappt!

Welche Aufgaben hast Du während Deines Praktikums übernommen?

Im Prinzip besteht das BMW-Laufsport-Portfolio aus acht Marathons und 20 Stadtläufen, die in ganz Deutschland verteilt sind. Während der Saison – von April bis Oktober – müssen diese Veranstaltungen vorbereitet respektive dokumentiert werden. BMW beschäftigt bei diesem Projekt zwei Agenturen, mit denen regelmäßig Termine stattfinden. Größere Events wie der BMW BERLIN-MARATHON sind besonders arbeitsintensiv: Ablaufpläne, Fuhrpark-Planungen, Ticketkontingente, Messe-Auftritt – es war auf jeden Fall nicht langweilig.

Wie würdest Du Dein Praktikum rückblickend bewerten? Was hat Dir gefallen, was könnte man verbessern?

Auf der Suche nach der ersten unbefristeten Arbeitsstelle war das Unternehmen BMW in meinem Lebenslauf ein großer Vorteil. Und auch während des halben Jahres war es ein besonders Gefühl, für einen solch renommierten Autobauer tätig sein zu dürfen. Es hat mich fasziniert, wie stark BMW-Sponsorships mit anderen Kommunikations-Maßnahmen vernetzt sind: Beim Projekt BMW BERLIN-MARATHON fließt die Arbeit vieler anderer Abteilungen ein: Es werden Videos von der Kommunikation gezeigt, der Handel fährt spezielle Eroberungsstrategien, Gewinnspiele werden auf Facebook gepostet und via Intranet werden BMW-Mitarbeitern Marathon-Startplätze angeboten.

Da bei BMW relativ viele Praktikanten arbeiten, sind sich die festen Mitarbeiter daran gewohnt, stets neue Gesichter zu sehen. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass es von Beginn weg keine Schonfrist gibt und viel von einem erwartet wird. Diese hohen Ansprüche haben aber auch Vorteile: Ich hatte das Gefühl, echte Inputs zu liefern statt Kopier- oder Kaffee-Assistent zu sein.

Über Raffael Zanoni:

  • Studienstart an der MBS: September 2013
  • Studienabschluss an der MBS: April 2015
  • aktueller Arbeitgeber: Red Bull Media House (Salzburg)

MASTER Sports Business and Communication - Erfahrungsberichte

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