{"id":10822,"date":"2018-11-19T11:38:08","date_gmt":"2018-11-19T10:38:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/?p=10822"},"modified":"2018-11-19T11:38:08","modified_gmt":"2018-11-19T10:38:08","slug":"wirtschaftsethik-produktpiraterie-schmuggel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/2018\/wirtschaftsethik-produktpiraterie-schmuggel\/","title":{"rendered":"Wirtschaftsethik \u2013 Anspruch und Wirklichkeit (Teil 7)"},"content":{"rendered":"<h2>Wirtschaftsethisch diskussionsw\u00fcrdige Sachverhalte \u2013 Produktpiraterie und Schmuggel<\/h2>\n<p><strong><em>Weiter von:<br \/>\n<\/em><\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><em><strong>Teil 1: <\/strong><\/em><a href=\"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/2016\/09\/wirtschaftsethik-wertedebatte\/\"><strong><em>Die Wertedebatte in der BWL<\/em><\/strong><\/a><\/li>\n<li><em><strong>Teil 2: <\/strong><\/em><a href=\"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/2016\/wirtschaftsethik-aktuell\/\"><strong><em>Die aktuelle Situation<\/em><\/strong><\/a><\/li>\n<li><em><strong>Teil 3: <\/strong><\/em><a href=\"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/2017\/wirtschaftsethik-fallbeispiele\/\"><strong><em>Wirtschaftsethisch diskussionsw\u00fcrdige Sachverhalte \u2013 Staatliche Marktinterventionen<\/em><\/strong><\/a><\/li>\n<li><em><strong>Teil 4: <\/strong><\/em><a href=\"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/2017\/wirtschaftsethik-steuer\/\"><strong><em>Wirtschaftsethisch diskussionsw\u00fcrdige Sachverhalte \u2013 Steuer<\/em><\/strong><\/a><\/li>\n<li><strong><em>Teil 5: <\/em><\/strong><a href=\"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/2017\/wirtschaftsethik-korruption\/\"><strong><em>Wirtschaftsethisch diskussionsw\u00fcrdige Sachverhalte \u2013 Korruption<\/em><\/strong><\/a><\/li>\n<li><strong><em>Teil 6a:<\/em><\/strong> <a href=\"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/2018\/wirtschaftsethik-moderne-sklaverei\/\"><strong><em>Wirtschaftsethisch diskussionsw\u00fcrdige Sachverhalte \u2013 &#8222;Moderne\u201c Sklaverei: Kinderarbeit<\/em><\/strong><\/a><\/li>\n<li><strong><em>Teil 6b:<\/em> <a href=\"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/2018\/wirtschaftsethik-moderne-sklaverei-ii\/\"><em>Wirtschaftsethisch diskussionsw\u00fcrdige Sachverhalte \u2013 &#8222;Moderne&#8220; Sklaverei: Ausbeutung<\/em> <\/a><\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Als <em>Schmuggel<\/em> gilt der illegale Transport von Waren \u00fcber eine nationale Grenze, wobei deren Wert im Herkunftsland meist erheblich niedriger ist als im Zielland (z.B. Zigaretten) oder dort, wo Handelsbeschr\u00e4nkungen bzw. -verbote (z.B. Antiquit\u00e4ten oder Kunstgegenst\u00e4nde, Waffen und Drogen) vorliegen.<\/p>\n<p><em>Produktpiraterie<\/em> bezeichnet die rechtswidrige Nachahmung von Produkten und Waren, also Nachahmung unter Verletzung von (Sonder-)schutzrechten (z.B. Marken, Design usw.).<a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\">[i]<\/a><\/p>\n<p>Beide (Straf-)Tatbest\u00e4nde treten i.d.R. in Kombination auf, d.h. Plagiate entstammen fast ausschlie\u00dflich einem geographisch anderen Rechtsraum als das Original.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/MBS-Aufgriffszahlen-Dt.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10826\" src=\"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/MBS-Aufgriffszahlen-Dt.jpg\" alt=\"MBS Wirtschaftsethik\" width=\"567\" height=\"155\" srcset=\"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/MBS-Aufgriffszahlen-Dt.jpg 567w, https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/MBS-Aufgriffszahlen-Dt-300x82.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 567px) 100vw, 567px\" \/><\/a><em>Abbildung 1: Entwicklung der Aufgriffszahlen gem. Dt. Zoll<a href=\"#_edn2\" name=\"_ednref2\">[ii]<\/a><\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/MBS-Anteile-Herkunftslaender.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10829\" src=\"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/MBS-Anteile-Herkunftslaender.jpg\" alt=\"MBS Wirtschaftsethik\" width=\"568\" height=\"315\" srcset=\"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/MBS-Anteile-Herkunftslaender.jpg 568w, https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/MBS-Anteile-Herkunftslaender-300x166.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 568px) 100vw, 568px\" \/><\/a><em>Abbildung 2: Anteile Herkunftsl\u00e4nder<a href=\"#_edn3\" name=\"_ednref3\">[iii]<\/a><\/em><\/p>\n<h3>Produktpiraterie<\/h3>\n<p>Der Begriff der <em>&#8222;Produktpiraterie&#8220;<\/em> fand im Jahre 1985 Eingang in den allgemeinen Sprachgebrauch, weil der Begriff der <em>Markenpiraterie<\/em> gegen\u00fcber den Handlungen zur Ausbeutung fremder Ideen und unternehmerischer Leistungen zu eng ist, zumal die rechtsverletzende Nachahmung sich keineswegs nur auf Marken bezieht.<\/p>\n<p>Studien beziffern den weltweit entstehenden Schaden durch Produktpiraterie auf 250 (OECD) bis 650 (Internationale Handelskammer) Milliarden Dollar pro Jahr, wobei Produkte, die im Internet gehandelt wurden, nicht eingerechnet sind.<\/p>\n<p>Wirksame Gegenma\u00dfnahmen sind deshalb dringend angezeigt.<a href=\"#_edn4\" name=\"_ednref4\">[iv]<\/a><\/p>\n<p><em><u>Werteanspruch<\/u><\/em><\/p>\n<p>Staatliche Institutionen haben durch Gesetze und Verordnungen die M\u00f6glichkeit, Unternehmen vor Produktpiraterie zu sch\u00fctzen und bilden ein Regelwerk, auf Basis dessen Plagiatoren zur Rechenschaft gezogen werden k\u00f6nnen. Generell sind rechtliche Grundlagen nur auf nationaler Ebene bestimmt, eine Ausnahme jedoch bildet die europ\u00e4ische Gemeinschaft, die mit \u00fcberstaatlichem Recht \u00fcber geographische Grenzen hinweg geltende Regelungen hat.<a href=\"#_edn5\" name=\"_ednref5\">[v]<\/a>\u00a0Trotzdem besteht ein Netzwerk aus international \u00fcbergreifenden Regelwerken zum Schutz des <em>geistigen Eigentums.<\/em><\/p>\n<p><strong>Nationales Recht<\/strong><\/p>\n<p><em>Gewerblicher Rechtsschutz<\/em> sch\u00fctzt geistige Leistungen im technisch-wirtschaftlichen Bereich und wird durch das Patent-, Gebrauchsmuster- und Geschmacksmusterrecht sowie das Markenrecht umgesetzt.<a href=\"#_edn6\" name=\"_ednref6\">[vi]<\/a><\/p>\n<p>Von gewerblichem Schutzrecht zu unterscheiden ist das <em>Urheberrecht<\/em>, weil es nur mit diesem \u201everwandt\u201c, aber ihm nicht zugeordnet wird. Grund daf\u00fcr ist, dass ein Urheberrecht bereits im Entstehungsprozess Geltung findet und nicht erst mit einer (gewerblichen) Anwendung.<a href=\"#_edn7\" name=\"_ednref7\">[vii]<\/a><\/p>\n<p>Es beschr\u00e4nkt sich nach traditionellem Verst\u00e4ndnis eher auf das Kulturschaffen (Musik, Texte, Filme). Durch die zunehmende Abh\u00e4ngigkeit und die Verschmelzung von Kulturgeschaffenem mit technologischer Entwicklung erf\u00e4hrt das Urheberrecht einen erweiterten Einflussbereich, der sich auch auf den Schutz technischer Leistungen ausrichtet.<\/p>\n<p><strong>Internationales Recht<\/strong><\/p>\n<p>Das <em>Madrider Abkommen (MMA)<\/em> in Zusammenhang mit dem <em>Protokoll zum Madrider Abkommen (PMMA)<\/em> bildet das sogenannte Madrider Markensystem. Bei der Weltorganisation f\u00fcr geistiges Eigentum (<em>WIPO<\/em>), welche das MMA verwaltet, kann man international seine Marke registrieren. Diese ist dann in allen Vertragsstaaten gleicherma\u00dfen gesch\u00fctzt.<a href=\"#_edn8\" name=\"_ednref8\">[viii]<\/a><\/p>\n<p>Die seit 1883 existente <em>Pariser Verbands\u00fcbereinkunft (PV\u00dc)<\/em> umfasst 172 Mitgliedsstaaten und regelt gewerbliche Schutzrechte.<a href=\"#_edn9\" name=\"_ednref9\">[ix]<\/a><\/p>\n<p>Neben bilateraler, nationaler Abkommen sorgt das \u00fcbergreifende TRIPS-Abkommen (<em>Agreement on Trade-Related Aspects of Intellectual Property Rights<\/em>) daf\u00fcr, dass Schutzl\u00fccken f\u00fcr Marken- und Produktpiraterie gedeckt werden. Eingef\u00fchrt wurde es 1994 wegen des zunehmenden internationalen Verkehrs von immateriellen G\u00fctern. Bindend ist dieses Abkommen f\u00fcr alle Mitgliedsstaaten der WTO.<a href=\"#_edn10\" name=\"_ednref10\">[x]<\/a><\/p>\n<p>Das <em>&#8222;Anti Counterfeiting Trade Agreement&#8220; <\/em>\u2013 kurz <em>ACTA<\/em> \u2013 soll international g\u00fcltige Regeln festlegen, um Produktpiraterie und Copyrightverst\u00f6\u00dfe wirksam zu bek\u00e4mpfen.<a href=\"#_edn11\" name=\"_ednref11\"><sup>[xi]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Die Bek\u00e4mpfung allein mit juristischen Mitteln reicht nicht aus, weil sie erst nach dem Eintreten eines Schadens wirken. Daher w\u00e4re ein ganzheitliches Schutzsystems erforderlich, das die gesamte Wertsch\u00f6pfungskette umfasst.<a href=\"#_edn12\" name=\"_ednref12\"><sup>[xii]<\/sup><\/a><\/p>\n<p><em><u>Werterealit\u00e4t<\/u><\/em><\/p>\n<p>Ca. 80 Millionen gef\u00e4lschte Produkte wurden 2007 an den Grenzen der Europ\u00e4ischen Union beschlagnahmt, prim\u00e4r aus Asien; 2009 waren es 178 Millionen.<a href=\"#_edn13\" name=\"_ednref13\"><sup>[xiii]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Betroffen sind fast alle Branchen<a href=\"#_edn14\" name=\"_ednref14\"><sup>[xiv]<\/sup><\/a> in unterschiedlichen Auspr\u00e4gungen:<\/p>\n<ul>\n<li><em>Sklavische F\u00e4lschung:<\/em>\n<ul>\n<li>Versuch, das Original 1:1 zu kopieren (z.B. <em>Rolex<\/em>)<\/li>\n<li>bewusster Konsum von F\u00e4lschungen (z.B. <em>Louis-Vuitton<\/em>-Taschen)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><em>Klassische F\u00e4lschung:<\/em>\n<ul>\n<li>Qualit\u00e4tsunterschied<\/li>\n<li>wom\u00f6glich unbewusster Konsum<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><em>Raubkopien:<\/em>\n<ul>\n<li>illegale, nicht lizenzierte Kopien von urheberrechtlich gesch\u00fctztem Material<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nicht mehr nur hochpreisige Luxusartikel, insb. in der Mode- und Uhrenindustrie, sind von dieser Form der Wirtschaftskriminalit\u00e4t betroffen.<\/p>\n<p>\u201eKonsumenten blenden im Moment des Kaufes s\u00e4mtliche sozialen und Produktrisiken aus \u2013 das Gef\u00fchl, ein &#8218;Schn\u00e4ppchen&#8216; zu machen, \u00fcberwiegt. Die m\u00f6glicherweise durch den Erwerb von Plagiaten entstehenden langfristigen Risiken werden hier durch das kurzfristige Erfolgserlebnis verdr\u00e4ngt.&#8220;<a href=\"#_edn15\" name=\"_ednref15\"><sup>[xv]<\/sup><\/a><\/p>\n<h3>Schmuggel<\/h3>\n<p><em><u>Werteanspruch<\/u><\/em><\/p>\n<p>Schmuggel stellt generell ein Strafdelikt dar, weil die jeweiligen Ziell\u00e4nder<\/p>\n<ol>\n<li>auf die damit einhergehenden Steuermindereinnahmen nicht verzichten und<\/li>\n<li>die eigene Wirtschaft vor Absatzverlusten sch\u00fctzen wollen und<\/li>\n<li>die verbotene Anwendung oder Verwendung der geschmuggelten Waren unterbunden werden soll.<\/li>\n<\/ol>\n<p><em><u>Werterealit\u00e4t<\/u><\/em><\/p>\n<p>Schmuggel wird es immer geben, weil<\/p>\n<ol>\n<li>Grenzen nicht vollst\u00e4ndig kontrollierbar sind<a href=\"#_edn16\" name=\"_ednref16\"><sup>[xvi]<\/sup><\/a> bzw. aufgrund von Abkommen \u2013 wie dies von <em>Schengen <\/em>\u2013 nur stichprobenartig kontrolliert werden.<\/li>\n<li>erhebliche Preisunterschiede f\u00fcr gleichartige Waren zwischen den L\u00e4ndern bestehen (bleiben werden).<\/li>\n<li>die hohe Besteuerung bestimmter Waren des regelm\u00e4\u00dfigen Bedarfes vom Konsumenten nicht akzeptiert wird.<\/li>\n<li>die verf\u00fcgbaren Einkommen vielfach nicht ausreichen, sich legal zu versorgen.<\/li>\n<\/ol>\n<h3>Fazit<\/h3>\n<p>Auch wenn konstatiert werden muss, dass weder Produktpiraterie noch Schmuggel jemals ausgeschlossen werden k\u00f6nnen, so f\u00f6rdert der technische Fortschritt die Einhaltung der rechtlichen Schutzbestimmungen gegen F\u00e4lschungen und\/oder Schmuggel erheblich, wie nachstehende Beispiele belegen.<\/p>\n<ol>\n<li>Identifizierungstechnologien (\u201eInternet der Dinge\u201c)\n<ul>\n<li>Auf der Hannover-Messe 2010 pr\u00e4sentierte ein deutsches Entwicklungs-konsortium (<em>\u201eProOriginal\u201c<\/em>) laut eigener Angaben die weltweit erste f\u00e4lschungssichere Maschine mit einem integrierten Plagiatsschutz. Bauteile tragen einen verschl\u00fcsselten Identifizierungscode, der sie unverwechselbar macht und als derzeit nicht zu knacken gilt. Die Siemens-Steuerung der Maschine kennt diese elektronischen Typenschilder und vergleicht sie mit den aktuell eingebauten. Wird ein nachgeahmtes Bauteil eingesetzt, weicht der Code ab, und die Maschine schl\u00e4gt Alarm. Noch besser: \u201eSie funktioniert nur mit Originalbauteilen\u201c.<a href=\"#_edn17\" name=\"_ednref17\"><sup>[xvii]<\/sup><\/a><\/li>\n<li>Eine Technologie beruhend auf fluoreszierenden Nanopartikeln aus Gold erzeugt einen aus ultravioletter Tinte bestehende Pigmentbelag, der auf jede Art von Material wie Kunststoff, Glas oder Leder aufgetragen werden kann. Dabei mit aufgedruckt wird ein f\u00fcr das menschliche Auge unsichtbarer und auch f\u00fcr den Tastsinn nicht erkennbarer Farbcode, den der Hersteller zusammen mit dem Markennamen und dem Logo auf der Ware anbringt. Dieser beinhaltet eine Farbsequenz, die nur mithilfe einer UV-Lampe sichtbar ist.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p><a href=\"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/MBS-Hologramm-auf-Schlaeger.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10830\" src=\"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/MBS-Hologramm-auf-Schlaeger.jpg\" alt=\"MBS Wirtschaftsethik\" width=\"1024\" height=\"576\" srcset=\"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/MBS-Hologramm-auf-Schlaeger.jpg 1024w, https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/MBS-Hologramm-auf-Schlaeger-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/MBS-Hologramm-auf-Schlaeger-678x381.jpg 678w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><em>Abbildung 3: 16-stelliger Geheimcode aus Spezialfarbe<a href=\"#_edn18\" name=\"_ednref18\">[xviii]<\/a><\/em><\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li>Supply Chain Management<\/li>\n<\/ol>\n<p>Generell ist die <em>Supply Chain<\/em> (SC) das Netzwerk aller Individuen, Organisationen, Ressourcen, Aktivit\u00e4ten sowie der dabei verwendeten Methoden\/Technologien bei der Erzeugung von Produkten\/Dienstleistungen beginnend bei der Idee bzw. dem Rohstoff bis hin zur Auslieferung an den Kunden und der damit verbundenen finanziellen Transaktionen, die letztlich auch die rechtliche Seite des Debitoren-\/Kreditorenmanagements umfassen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Im Sinne der Nachhaltigkeit ist auch die Wiederverwertung (Recycling) in die Betrachtung mit eingeschlossen. Virtuell entsteht so ein einziges Unternehmen, gleichg\u00fcltig aus wie vielen Gliedern die Kette besteht. Jedes einzelne Geschehnis kann dabei in Echtzeit \u00fcberwacht bzw. jegliche Abweichung kann im Detail nachverfolgt und verursachungsgerecht zugeordnet werden. Ungereimtheiten in der vertraglich vereinbarten Input\/Output-Relation (Mehrmengen, Materialverlust, abweichende Zahlungsstr\u00f6me etc.) sind unmittelbar festzustellen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[i]<\/a> \u00a0Industrie und Handelskammer Erfurt: \u201eSchutz vor Marken- und Produktpiraterie im internationalen Gesch\u00e4ft\u201c, S.10, <a href=\"http:\/\/www.bremerhaven.ihk.de\/fileadmin\/ihk_daten\/06_international\/dateien\/Ratgeber_Schutz_vor_Marken_und_Produktpiraterie_im_internationa-data.pdf\">http:\/\/www.bremerhaven.ihk.de\/fileadmin\/ihk_daten\/06_international\/dateien\/Ratgeber_Schutz_vor_Marken_und_Produktpiraterie_im_internationa-data.pdf<\/a>; 29.12.2014 <\/em><br \/>\n<em><a href=\"#_ednref2\" name=\"_edn2\">[ii]<\/a> <a href=\"http:\/\/www.zoll.de\/SharedDocs\/Broschueren\/DE\/Die-Zollverwaltung\/statistik_gew_rechtsschutz_2017.html?nn=29858\">http:\/\/www.zoll.de\/SharedDocs\/Broschueren\/DE\/Die-Zollverwaltung\/statistik_gew_rechtsschutz_2017.html?nn=29858<\/a>; 29.05.18 <\/em><br \/>\n<em><a href=\"#_ednref3\" name=\"_edn3\">[iii]<\/a> Ebd. <\/em><br \/>\n<em><a href=\"#_ednref4\" name=\"_edn4\">[iv]<\/a> Vgl. Klink, H., Kortmann, D., Stephan, R., Ganzheitliche Produktpiraterie-Diagnose sch\u00fctzt vor F\u00e4lschungen,<\/em><\/p>\n<p><em><a href=\"http:\/\/www.maschinenmarkt.vogel.de\/themenkanaele\/managementundit\/recht\/articles\/257951\/\">http:\/\/www.maschinenmarkt.vogel.de\/themenkanaele\/managementundit\/recht\/articles\/257951\/<\/a>; 03.04.10 <\/em><br \/>\n<em>\u201ePlagiarismus an der Wurzel bek\u00e4mpfen, das ist das Ziel der ganzheitlichen Pirateriediagnose. In f\u00fcnf Schritten k\u00f6nnen Unternehmen mit dieser Methode m\u00f6gliche Angriffspunkte f\u00fcr Pro-duktpiraten ermitteln sowie die Auswirkungen und Ursachen aufdecken.\u201c <\/em><br \/>\n<em><a href=\"#_ednref5\" name=\"_edn5\">[v]<\/a> Vgl. Bichert L., \u201eMarken- und Produktpiraterie in China\u201c, S. 62, Frankfurt am Main <\/em><br \/>\n<em><a href=\"#_ednref6\" name=\"_edn6\">[vi]<\/a> Vgl. Gr\u00fcneis B., \u201eProduktpiraterie in China \u2013 Durchsetzung geistiger Eigentumsrechte vs. Wirtschaftliche Entwicklung\u201c, S. 32, M\u00fcnchen <\/em><br \/>\n<em><a href=\"#_ednref7\" name=\"_edn7\">[vii]<\/a> Ebd. <\/em><br \/>\n<em><a href=\"#_ednref8\" name=\"_edn8\">[viii]<\/a> Vgl. Bichert L., a.a.O., S.52 <\/em><br \/>\n<em><a href=\"#_ednref9\" name=\"_edn9\">[ix]<\/a> Ebd. S.53 <\/em><br \/>\n<em><a href=\"#_ednref10\" name=\"_edn10\">[x]<\/a> Ebd. S.47 <\/em><br \/>\n<em><a href=\"#_ednref11\" name=\"_edn11\">[xi]<\/a> Vgl. Ahmia, T., <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/aod\/?station=3&amp;broadcast=348687&amp;datum=20100315&amp;playtime=1268647826&amp;fileid=acadd479&amp;sendung=348687&amp;beitrag=1143905&amp;\">Geheimniskr\u00e4merei gegen Internetpiraterie<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/thema\/1143905\/\">http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/thema\/1143905\/<\/a>; 16.03.10 <\/em><br \/>\n<em>\u201eVor drei Jahren begannen die Vereinigten Staaten und Japan mit den geheimen Verhand-lungen f\u00fcr das internationale Handelsabkommen ACTA. Mittlerweile sind auch die Europ\u00e4-ische Union sowie neun weitere L\u00e4nder daran beteiligt. China &#8211; die Hochburg der Produkt-piraten &#8211; sitzt nicht mit am Verhandlungstisch.\u201c <\/em><br \/>\n<em>Vgl. o.V., Forschungsoffensive gegen Produktpiraterie, <a href=\"http:\/\/bildungsgipfel-2008.de\/de\/12095.php\">http:\/\/bildungsgipfel-2008.de\/de\/12095.php<\/a>; 09.03.10 <\/em><br \/>\n<em>\u201eDer Schutz vor Produktpiraterie gewinnt auch zunehmend im Investitionsg\u00fcterbereich an Bedeutung. So ist auch der Maschinen- und Anlagenbau in hohem Ma\u00dfe von unzul\u00e4ssigen Nachbauten betroffen. Sch\u00e4tzungen gehen von j\u00e4hrlichen Sch\u00e4den bis ca. 5 Milliarden \u20ac sowie einem Verlust von zehntausenden Arbeitspl\u00e4tzen aus.\u201c <\/em><br \/>\n<em>Vgl. o.V., Direktsicherung gegen Produktpiraterie, <a href=\"http:\/\/www.pr-inside.com\/de\/direktsicherung-gegen-produktpir-r1735361.htm\">http:\/\/www.pr-inside.com\/de\/direktsicherung-gegen-produktpir-r1735361.htm<\/a>; 09.03.10 <\/em><br \/>\n<em>\u201eVon A wie Abgasfilter bis Z wie Zange erm\u00f6glicht SECUPRODUCT die direkte und rechts-sichere Kennzeichnung der Originale. Die Direktsicherung l\u00e4sst sich minuti\u00f6s und punktgenau auf nahezu allen Feststoffen anbringen, darunter Metalle, Kunststoffe, Papiererzeugnisse, Glas, Legierungen und textile Gewebe.\u201c <\/em><br \/>\n<em>Vgl. o.V., Produktpiraterie bedroht deutsche Unternehmen, <a href=\"http:\/\/www.silicon.de\/software\/os\/0,39039002,41527483,00\/produktpiraterie+bedroht+deutsche+unternehmen.htm\">http:\/\/www.silicon.de\/software\/os\/0,39039002,41527483,00\/produktpiraterie+bedroht+deutsche+unternehmen.htm<\/a>; 09.03.10 <\/em><br \/>\n<em>\u201eEin Forscherteam der Universit\u00e4t Potsdam entwickelt ein pr\u00e4ventives Schutzkonzept. Es setzt an den zwei Ansatzpunkten zur Know-how-Akquise der Produktpiraten an: Reverse Engineer-ing des fertigen Produktes und Vorteilsnahme des Know-how beziehungsweise der verf\u00fcg-baren Informationen des Herstellers. F\u00fcr Unternehmen ist daher entscheidend, kritisches Kern-Know-how aller Unternehmensbereiche zu identifizieren und die Verbreitung auf ein an-gemessenes Ma\u00df einzuschr\u00e4nken.\u201c <\/em><br \/>\n<em><a href=\"#_ednref12\" name=\"_edn12\">[xii]<\/a> Vgl. o.V., Schutz vor Produktnachahmung systematisch gestalten; <a href=\"http:\/\/www.imittelstand.de\/themen\/news_108349.html\">http:\/\/www.imittelstand.de\/themen\/news_108349.html<\/a>; 09.03.10 <\/em><br \/>\n<em><a href=\"#_ednref13\" name=\"_edn13\">[xiii]<\/a> Vgl. Gotthold, K., Produktpiraterie trifft Textilindustrie besonders stark, <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/die-welt\/wirtschaft\/article4840182\/Produktpiraterie-trifft-Textilindustrie-besonders-stark.html\">http:\/\/www.welt.de\/die-welt\/wirtschaft\/article4840182\/Produktpiraterie-trifft-Textilindustrie-besonders-stark.html<\/a> <\/em><br \/>\n<em>\u201eZollbeamte haben an den EU-Au\u00dfengrenzen im vergangenen Jahr mehr als doppelt so viel gef\u00e4lschte Waren beschlagnahmt wie im Vorjahr. Betroffen ist besonders die Textil- und Modeindustrie. Rund die H\u00e4lfte der 178 Mio. Artikel kam aus diesem Bereich. Alleine in Sachsen sch\u00e4tzt Leistner die entstandenen Umsatzeinbu\u00dfen auf f\u00fcnf Mio. Euro. Gerade im Bereich Mode sei es f\u00fcr K\u00e4ufer schick, gef\u00e4lschte Ware zu kaufen. Sie machen sich strafbar &#8211; oft ohne es zu wissen.\u201c <\/em><br \/>\n<em><a href=\"#_ednref14\" name=\"_edn14\">[xiv]<\/a> Vgl. Heise, S., Plagiate Produktpiraten f\u00e4lschen sogar Tupperware und Liebeskugeln, <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/plagiate-produktpiraten-faelschen-sogar-tupperware-und-liebeskugeln_aid_479121.html\">http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/plagiate-produktpiraten-faelschen-sogar-tupperware-und-liebeskugeln_aid_479121.html<\/a>; aufg.: 09.03.10 <\/em><br \/>\n<em>\u201eKriminelle Firmen machen vor nichts halt. Sie ahmen alles nach, was originell und erfolgreich ist. Dreiste F\u00e4lschungen werden mit dem Plagiarius ausgezeichnet. Egal ob K\u00fcchenmesser, Spielzeugauto oder Liebeskugeln \u2013 fast jedes erfolgreiche Produkt der Welt wird inzwischen nachgeahmt. Ein ganzes Museum hat die Aktion Plagiarius, die seit 33 Jahren nach dreisten F\u00e4lschungen fahndet, in Solingen mit Originalprodukten und deren Imitaten gef\u00fcllt. Die Gewinnspannen mancher Plagiate wie gef\u00e4lschter Medikamente oder raubkopierter CDs und DVDs seien inzwischen h\u00f6her als bei Drogengesch\u00e4ften. Die kriminellen Banden nutzten auch vorhandene Strukturen aus Waffen- und Menschenhandel.\u201c <\/em><br \/>\n<em><a href=\"#_ednref15\" name=\"_edn15\">[xv]<\/a> Huber, F.\/Meyer, F.\/Zimmermann, J.\/Conrads, M., &#8222;Mit (Produkt-)piraten auf Kaperfahrt?&#8220; Konsumentenspezifische Einflussfaktoren auf die Kaufabsicht von gef\u00e4lschter Markenklei-dung, Management-orientierte Arbeitspapiere P 19, Center of Market-Oriented Product and Production Management, Mainz 2010; <a href=\"http:\/\/www.idw-online.de\/pages\/de\/news362566\">http:\/\/www.idw-online.de\/pages\/de\/news362566<\/a>; 01.04.10 <\/em><br \/>\n<em>\u201eEin Vergleich der Studienergebnisse von Frauen und M\u00e4nnern zeigte, da\u00df es beim Kauf von Mode-Plagiaten keine nennenswerten geschlechtsspezifischen Unterschiede gibt. Auff\u00e4llig-keiten sind jedoch bei Personen erkennbar, die sich von den Erwartungen, die ihre Umgebung an sie stellt, leiten lassen. So ist der Einfluss von moralischen Normen bei diesen Menschen st\u00e4rker. Bei Befragten, die in ihrem Verhalten st\u00e4rker von inneren Merkmalen wie Einstel-lungen und Werten geleitet werden, weisen moralische Normen einen geringeren Einfluss auf. Um der stetigen Zunahme von Produktpiraterie effektiv entgegenzuwirken, ist daher eine aufkl\u00e4rende Informationspolitik unerl\u00e4sslich. &#8222;Der Appell an moralische Normen kann die ne-gativen Folgen von Plagiaten f\u00fcr die Unternehmenspraxis reduzieren, so z.B. die Betonung, da\u00df der Kauf von Plagiaten eine Form der Wirtschaftskriminalit\u00e4t darstellt. Hier herrschen bei Konsumenten im Allgemeinen gro\u00dfe Unwissenheit und zum Teil Desinteresse vor.&#8220; <\/em><br \/>\n<em><a href=\"#_ednref16\" name=\"_edn16\">[xvi]<\/a> Vgl. o.V., USA: 100-Prozent-Containerdurchleuchtung st\u00f6\u00dft an Grenzen, <a href=\"http:\/\/www.verkehrsrundschau.de\/usa-100-prozent-containerdurchleuchtung-stoesst-an-grenzen-908472.html\">http:\/\/www.verkehrsrundschau.de\/usa-100-prozent-containerdurchleuchtung-stoesst-an-grenzen-908472.html<\/a>; 09.03.10 <\/em><br \/>\n<em>\u201eDie Absicht der USA, alle Import-Container zu durchleuchten, um damit zum Beispiel den Schmuggel von Waffen und Sprengstoff sowie von radioaktivem Material f\u00fcr Zwecke des internationalen Terrorismus aufzusp\u00fcren, wird technisch und organisatorisch so nicht m\u00f6glich sein.\u201c <\/em><br \/>\n<em><a href=\"#_ednref17\" name=\"_edn17\">[xvii]<\/a> Vgl. Zimmermann, I., CODIERTES SYSTEM Schl\u00fcssel gegen Produktpiraterie, <a href=\"http:\/\/www.epochtimes.de\/articles\/2010\/04\/20\/568222.html\">http:\/\/www.epochtimes.de\/articles\/2010\/04\/20\/568222.html<\/a>; 21.04.10 <\/em><br \/>\n<em><a href=\"#_ednref18\" name=\"_edn18\">[xviii]<\/a> Vgl. o.V., Fluoreszierende Nanopartikel gegen Produktpiraten http:\/\/www.pressetext.com\/news\/20150206001; 09.02.15<br \/>\n<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Wirtschaftsethisch diskussionsw\u00fcrdige Sachverhalte \u2013 Produktpiraterie und Schmuggel Weiter von: Teil 1: Die Wertedebatte in der BWL Teil 2: Die aktuelle Situation Teil 3: Wirtschaftsethisch diskussionsw\u00fcrdige Sachverhalte \u2013 Staatliche Marktinterventionen Teil 4: Wirtschaftsethisch diskussionsw\u00fcrdige Sachverhalte \u2013 <a class=\"mh-excerpt-more\" href=\"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/2018\/wirtschaftsethik-produktpiraterie-schmuggel\/\" title=\"Wirtschaftsethik \u2013 Anspruch und Wirklichkeit (Teil 7)\">[&#8230;]<\/a><\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":34,"featured_media":4789,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[10430,10432],"tags":[4191,7269,7267,4189],"coauthors":[4197],"class_list":["post-10822","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-archiv","category-archive","tag-ethik","tag-produktpiraterie","tag-schmuggel","tag-wirtschaftsethik"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.1.1 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Wirtschaftsethisch diskussionsw\u00fcrdige Sachverhalte \u2013 Produktpiraterie und Schmuggel<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Im neuesten Beitrag seiner Blogserie &quot;Wirtschaftsethik \u2013 Anspruch und Wirklichkeit&quot; besch\u00e4ftigt sich MBS Professor Dr. Gottfried J. 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