{"id":1690,"date":"2016-01-19T22:44:45","date_gmt":"2016-01-19T21:44:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/?p=1690"},"modified":"2016-02-03T08:29:32","modified_gmt":"2016-02-03T07:29:32","slug":"why-taiwan-matters","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/2016\/why-taiwan-matters\/","title":{"rendered":"&#8222;Why Taiwan Matters&#8220;: Was das Ergebnis der Pr\u00e4sidentschaftswahlen auf Taiwan bedeutet"},"content":{"rendered":"<p>Tsai Ing-wen (\u8521\u82f1\u6587) ist die neue Pr\u00e4sidentin Taiwans. Bei der Pr\u00e4sidentschaftswahl am 16. Januar wurde sie von 56,1 Prozent der W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hler mit ihrer Stimme unterst\u00fctzt. Damit hat Tsai Ing-wen Historisches erreicht: Sie ist die erste Pr\u00e4sidentin auf der Insel, die aus der Sicht der Volksrepublik China ein Teil des von der Kommunistischen Partei regierten Landes ist, aus der Sicht des Gro\u00dfteils ihrer W\u00e4hler jedoch eine eigenst\u00e4ndige, von der VR China unabh\u00e4ngige Einheit bildet.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1694\" aria-describedby=\"caption-attachment-1694\" style=\"width: 221px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1694\" src=\"http:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/image-6.jpeg\" alt=\"Tsai Ing-wen (\u8521\u82f1\u6587)\" width=\"221\" height=\"290\" srcset=\"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/image-6.jpeg 221w, https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/image-6-152x200.jpeg 152w\" sizes=\"auto, (max-width: 221px) 100vw, 221px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1694\" class=\"wp-caption-text\">Tsai Ing-wen (\u8521\u82f1\u6587)<\/figcaption><\/figure>\n<p>W\u00e4hrend Tsai Ing-wen vor vier Jahren mit ihrer Kandidatur noch knapp gegen den Kandidaten der Kuomintang (KMT), Ma Ying-jeou (\u99ac\u82f1\u4e5d), gescheitert war, findet nun nach acht Jahren Regierung durch Ma Ying-jeou auch ein Wechsel zur Democratic Progressive Party statt (DPP). Denn auch im Parlament erreichte die DPP erstmals in der Geschichte Taiwans die absolute Mehrheit.<\/p>\n<p>Die KMT erhielt damit die Quittung f\u00fcr den rapiden Ann\u00e4herungskurs an die VR China, die ihr Pr\u00e4sident Ma Ying-jeou in den vergangenen Jahren gef\u00fchrt hatte und der vielen B\u00fcrgern Taiwans unheimlich wurde: Alleine 23 Kooperationsvertr\u00e4ge wurden in seiner Regentschaft mit der VR China unterzeichnet.<\/p>\n<p>Die Gesellschaften Taiwans und Chinas haben sich seit dem Ende des B\u00fcrgerkrieges 1949 auf dramatische Weise unterschiedlich entwickelt. 59 Prozent der Bev\u00f6lkerung sehen sich heute in erster Linie als &#8222;Taiwaner&#8220; und nur 34 Prozent als &#8222;Chinesen und Taiwaner&#8220;. Nicht zuletzt die Studentenproteste in den letzten Jahren und der Einzug der daraus entstandenen &#8222;New Power Party&#8220; in das Parlament Taiwans zeigen, dass gerade die j\u00fcngere Generation durch eine eigene Taiwanische Identit\u00e4t gepr\u00e4gt ist \u2013 das chinesische Festland ist f\u00fcr sie ein fremdes, tendenziell bedrohliches Land.<\/p>\n<p><b>Die Folgen des Wahlergebnisses: Ein Ausblick<\/b><\/p>\n<p>Doch was bedeutet dieses Wahlergebnis nun vor dem Hintergrund der Beziehungen zwischen Taiwan und China?<\/p>\n<figure id=\"attachment_1695\" aria-describedby=\"caption-attachment-1695\" style=\"width: 457px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1695 size-full\" src=\"http:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/image-7.jpeg\" alt=\"Sitzverteilung in Taiwans neuem Parlament 2016\" width=\"457\" height=\"423\" srcset=\"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/image-7.jpeg 457w, https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/image-7-216x200.jpeg 216w\" sizes=\"auto, (max-width: 457px) 100vw, 457px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1695\" class=\"wp-caption-text\">Sitzverteilung in Taiwans neuem Parlament 2016<\/figcaption><\/figure>\n<p><b>F\u00fcr Taiwan:<\/b><\/p>\n<p>Die Ann\u00e4herung an die VR China wird nun erst einmal verlangsamt werden. Eine wichtige Frage f\u00fcr zuk\u00fcnftige Gespr\u00e4che wird die Anerkennung des &#8222;1992 Consensus&#8220; durch die neue Regierung sein. Demnach erkennen sowohl die VR China als auch Taiwan an, dass es nur ein China gibt \u2013 wenn auch beide Seiten etwas Unterschiedliches darunter verstehen.<\/p>\n<p>Tsai Ing-wen bzw. die DPP haben diesen Konsensus, unter dem bislang die Gespr\u00e4che zwischen den Vertretern beider Seiten stattfinden konnten, bisher immer wieder in Frage gestellt. Doch eine Abschottung Taiwans von China ist schon allein aufgrund der wirtschaftlichen Abh\u00e4ngigkeit der Insel vom Festland vollkommen ausgeschlossen. Tsai Ing-wens Aufgabe wird es sein, Hardlinern und Moderaten in ihrer Partei gerecht zu werden \u2013 und das vor dem Hintergrund der Entwicklung der Beziehungen mit der VR China. Eine wahre Herkulesaufgabe.<\/p>\n<p><b>F\u00fcr China:<\/b><\/p>\n<p>F\u00fcr die Regierung der VR China bedeutet das Wahlergebnis die schlechtestm\u00f6gliche politische Konsequenz der bisherigen Ann\u00e4herung an Taiwan. Die Strategie, Taiwan wirtschaftlich stark an sich zu binden und komplex in das eigene Wirtschaftssystem zu integrieren, um es sp\u00e4ter politisch umso einfacher integrieren zu k\u00f6nnen, ist auf klaren Widerstand insbesondere der jungen Generation in Taiwan gesto\u00dfen. Ein Loslassen von Taiwan durch China ist jedoch ausgeschlossen, denn dann w\u00fcrde es in verschiedenen Regionen des \u201eReiches der Mitte\u201c zu Unabh\u00e4ngigkeitsbestrebungen kommen.<\/p>\n<p>Viel h\u00e4ngt von der immer etwas undurchsichtigen innenpolitischen Lage auf dem Festland ab. Zun\u00e4chst ist Geduld auf chinesischer Seite gefragt. Solange China es nicht schafft, der jungen Generation in Taiwan glaubhaft zu machen, was China ihr zu bieten hat, wird sich am Widerstand gegen die Volksrepublik nichts \u00e4ndern. Das Wahlergebnis ist auch eine Niederlage f\u00fcr Pr\u00e4sident Xi Jinping, der sich immerhin noch im November mit Taiwans Pr\u00e4sident (aus chinesischer Sicht: \u201eLeader\u201c) getroffen hatte. Mitentscheidend f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Kooperation wird sein, wer und welche Ebene der Regierung die n\u00e4chsten Gespr\u00e4che mit Taiwans neuer Regierung f\u00fchren wird.<\/p>\n<p>China hat nat\u00fcrlich zahlreiche M\u00f6glichkeiten, um auf die neue Regierung Druck auszu\u00fcben, denn die wirtschaftliche Abh\u00e4ngigkeit Taiwans von China ist gro\u00df: Allein die chinesischen Touristen auf Taiwan tragen inzwischen zwei Prozent zum Bruttoinlandsproduktes der Insel bei und schaffen angeblich bis zu eine Million Jobs.<\/p>\n<p><b>F\u00fcr die Region:<\/b><\/p>\n<p>Die neuen Machtverh\u00e4ltnisse in Taipei bedeuten auch eine neue Sichtweise auf die Inseln im S\u00fcdchinesischen Meer, die unter anderen von China, Vietnam, den Philippinen und Taiwan beansprucht werden. Historisch bedingt legte die Kuomintang-Regierung immer Wert auf einen Souver\u00e4nit\u00e4tsanspruch im S\u00fcdchinesischen Meer \u2013 f\u00fcr die DPP haben die Inseln jedoch kaum eine Bedeutung. Die Aufgabe eines entsprechenden Anspruchs durch Taiwan w\u00fcrde jedoch f\u00fcr China, welches bekannterma\u00dfen Taiwan beansprucht, in die Quere kommen. Insofern k\u00f6nnten die Inseln im s\u00fcdchinesischen Meer f\u00fcr Taiwan zu einer interessanten Verhandlungsmasse werden.<\/p>\n<p><b>F\u00fcr die USA:<\/b><\/p>\n<p>Seit der Anerkennung der VR China Ende der 70er Jahre verpflichten sich die USA vertraglich, Taiwan milit\u00e4risch zur Verteidigung seiner Souver\u00e4nit\u00e4t zu unterst\u00fctzen. Verschiedene Vertreter der amerikanischen Regierung bekr\u00e4ftigten gleich nach Bekanntwerden des Wahlergebnisses diese Unterst\u00fctzung der noch jungen Demokratie. Da eine milit\u00e4rische Auseinandersetzung zwischen China und Taiwan eine Beteiligung der USA zur Folge h\u00e4tten, gewinnen selbst derartige blo\u00dfe Versprechen an Bedeutung f\u00fcr die Stabilit\u00e4t in der Region.<\/p>\n<p><b>F\u00fcr die Welt:<\/b><\/p>\n<p>Die meisten Staaten der Erde werden das Wahlergebnis zur Kenntnis nehmen und die Errungenschaften der Demokratie auf Taiwan anerkennen. Taiwan selbst werden sie auch weiterhin nicht als Land anerkennen, denn dies h\u00e4tte gem\u00e4\u00df der von ihnen letztendlich unterst\u00fctzen &#8222;Ein-China-Politik&#8220; ein Ende der diplomatischen Beziehungen mit der VR China zur Folge. Schon allein aus wirtschaftlichen Gr\u00fcnden wird sich nun also kaum ein Land f\u00fcr die Anerkennung der Pr\u00e4sidentin Tsai Ing-wen entscheiden (in Europa ist dies \u00fcbrigens nur der Vatikan).<\/p>\n<p>Mit Tsai Ing-wen hat Taiwan eine ausgesprochen erfahrene Politikerin zur Pr\u00e4sidentin gew\u00e4hlt. Die Juristin mit einem Ph.D. der London School of Economics war zwischen 2000 und 2004 bereits Vorsitzende des Mainland Affairs Council (MAC, Festlandrat) und ist schon von daher mit den Komplexit\u00e4ten der Beziehungen \u00fcber die Taiwanstra\u00dfe bestens vertraut.<\/p>\n<p>In Richtung USA und China lie\u00df sie bereits verlauten, dass sie den Status-Quo Taiwans aufrechterhalten will (also weder eine formale Unabh\u00e4ngigkeit Taiwans von China noch eine Wiedervereinigung anstrebt), prinzipiell geh\u00f6rt sie jedoch dem Fl\u00fcgel der Unabh\u00e4ngigkeitsunterst\u00fctzer an. Es lohnt sich, in den kommenden Monaten einen Blick auf die f\u00fcnftgr\u00f6\u00dfte Wirtschaftsmacht Asiens zu werfen und zu beobachten, welche Konsequenzen dieser Erdrutschsieg der DPP f\u00fcr Taiwan bedeuten wird.<\/p>\n<p>Quellen:<\/p>\n<p>&#8211; Bild 1, 2: Wikipedia<br \/>\n&#8211; Bild 3: Taipei Times<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Tsai Ing-wen (\u8521\u82f1\u6587) ist die neue Pr\u00e4sidentin Taiwans. Bei der Pr\u00e4sidentschaftswahl am 16. Januar wurde sie von 56,1 Prozent der W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hler mit ihrer Stimme unterst\u00fctzt. 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Christian Schmidkonz wurde 2020 mit dem erstmalig vergebenen \u201eMBS Teaching Award\\\" ausgezeichnet.\",\"url\":\"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/author\/cschmidkonz\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Blog Munich Business School","description":"Blog Munich Business School","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/2016\/why-taiwan-matters\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Blog Munich Business School","og_description":"Blog Munich Business School","og_url":"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/2016\/why-taiwan-matters\/","og_site_name":"Munich Business School 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