{"id":27600,"date":"2025-05-22T10:50:35","date_gmt":"2025-05-22T08:50:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/?p=27600"},"modified":"2025-05-22T10:50:36","modified_gmt":"2025-05-22T08:50:36","slug":"biodiversitaet-im-kreditprozess","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/2025\/biodiversitaet-im-kreditprozess\/","title":{"rendered":"Biodiversit\u00e4t im Kreditprozess"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Die rasche wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der letzten Jahrzehnte wirft immer mehr Fragen zur Biodiversit\u00e4t und dem Schutz der \u00d6kosysteme auf. Die Ausbreitung der Kulturlandschaften ver\u00e4ndert die Lebensr\u00e4ume vieler Lebewesen. Banken als h\u00e4ufige Financiers dieser Entwicklung m\u00fcssen sich die Frage stellen, inwiefern sie Naturkriterien in ihre Kreditentscheidungen miteinbeziehen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Darwinismus und die Biodiversit\u00e4t<\/h2>\n\n\n\n<p>Der Darwinismus ist in einer Sache sehr klar und deutlich: Evolution bedeutet, dass Lebewesen, die sich besser an ihre Umwelt anpassen k\u00f6nnen, mit h\u00f6herer Wahrscheinlichkeit \u00fcberleben und sich fortpflanzen werden (\u201eSurvival of the Fittest\u201c).&nbsp;Wenn sich also die nat\u00fcrliche Umwelt \u00e4ndert, sei es in der Biodiversit\u00e4t (Artenvielfalt) oder in den \u00d6kosystemen (Lebensr\u00e4umen), dann werden nach dieser Lehre die \u201eSt\u00e4rkeren\u201c gewinnen und sich gegen\u00fcber weniger gut angepassten Lebewesen durchsetzen. Nun ist die Sache aber die, dass Ver\u00e4nderungen, die fr\u00fcher Jahrhunderte gedauert haben, jetzt von Menschen in viel k\u00fcrzeren Zeitr\u00e4umen verursacht werden und immer weniger Lebewesen ausreichend Zeit finden, sich den neuen Gegebenheiten anzupassen. Dies f\u00fchrt zu verst\u00e4rktem Artensterben und einer st\u00e4ndigen Verschlechterung der Lebensbedingungen f\u00fcr viele Organismen. Der Mensch ist in dieser Hinsicht keine Ausnahme. Auch er ist nur ein Lebewesen, das den selbst verursachten Ver\u00e4nderungen ausgesetzt ist und, in extremo, sich selbst die eigenen Lebensgrundlagen zerst\u00f6rt. Mit den Konsequenzen m\u00fcssen dann alle Lebewesen leben.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie wichtig eine gesunde Umwelt und die Vielfalt des Lebens f\u00fcr den Menschen ist, steht au\u00dfer Frage. Genauso wie klar ist, dass der Mensch eine ethische Verantwortung f\u00fcr sich und seine Handlungen tr\u00e4gt. Eine Ausbeutung der Natur, die h\u00e4ufig mit wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklungen einhergeht, f\u00e4llt im Zweifel auf den Menschen zur\u00fcck und zerst\u00f6rt viele der als sicher verstandenen Errungenschaften des Fortschritts. Der Mensch muss akzeptieren, dass er sowohl ma\u00dfgeblich von der Natur und den daraus bezogenen Dienstleistungen abh\u00e4ngig ist als auch durch sein Verhalten Ver\u00e4nderungen in der Natur wesentlich beeinflusst. Diese zweiseitige Sichtweise wird in der Nachhaltigkeitsdiskussion und -regulierung als \u201eDoppelte Materialit\u00e4t\u201c bezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Verantwortung von Menschen und Unternehmen f\u00fcr die Natur<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"680\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Geld-Natur.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-27696\" style=\"width:361px;height:auto\"\/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Die Verantwortung, die f\u00fcr den Menschen gilt, l\u00e4sst sich auch eins zu eins auf die Wirtschaft und die Unternehmen inklusiv der Banken \u00fcbertragen. Eine Wirtschaft kann nur so lange funktionieren, solange Unternehmen die erforderlichen Ressourcen aus der Natur beziehen und die wesentlichen \u00d6kosystemdienstleistungen ihrer Funktion nachkommen k\u00f6nnen. Allerdings wird die Verf\u00fcgbarkeit der \u201eRessourcen\u201c wie sauberes Wasser oder wertvolle Bodensch\u00e4tze h\u00e4ufig als Selbstverst\u00e4ndlichkeit wahrgenommen, genauso wie erwartet wird, dass beispielsweise Bienen bei der Best\u00e4ubung keine M\u00fcdigkeit vorsch\u00fctzen. Selbstverst\u00e4ndlich ist das aber nicht! Ganz im Gegenteil. Wir m\u00fcssen auf der Hut sein, dass die als sicher angenommenen Lebensgrundlagen nicht durch exzessive Nutzung bzw. Ausbeutung gef\u00e4hrdet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Umwelt- und Naturschutz sind keine Erfindung unserer Zeit. Schon Generationen vor uns war der Schutz der Lebensgrundlagen wichtig, allerdings ist man ohne den Hype unserer Zeit ausgekommen. Anzuerkennen ist aber, dass sich ausbreitenden Kulturlandschaften neue Wege des Schutzes bed\u00fcrfen, wodurch die mit zunehmender Intensivit\u00e4t gef\u00fchrte Diskussion \u00fcber Biodiversit\u00e4t in Bezug auf Artenvielfalt und \u00d6kosysteme dringend notwendig ist. Die Gesellschaft weist hier Banken eine bedeutende Rolle zu. Sind sie doch in der Lage, \u00fcber ihre Kredit- und Investitionspolitik steuernd in die nachhaltige wirtschaftliche und soziale Entwicklung einzugreifen. Zus\u00e4tzlich erfordern die Ma\u00dfnahmen zu Biodiversit\u00e4t und \u00d6kosystemen hohe finanzielle Mittel, die von \u00f6ffentlicher Seite nur schwerlich aufzubringen sind.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Herausforderungen der Biodiversit\u00e4t und der \u00d6kosysteme<\/h2>\n\n\n\n<p>Nolens volens akzeptieren Banken die ihnen zugedachte Rolle und stehen nun vor der Herausforderung, dass sie in ihren Kreditentscheidungen, neben den klassischen Ausfallkriterien, Kriterien zur Biodiversit\u00e4t und zu \u00d6kosystemen integrieren m\u00fcssen. Dies ist leichter gesagt als getan. Im Bereich des Klimawandels konnte man sich in der Wissenschaft zumindest auf Kennzahlen zu Treibhausgasemissionen und \u2013 intensit\u00e4t einigen, was die externe Kommunikation erleichterte. Dies ist nicht der Fall im Umweltbereich. Professorin Dr. Anna-Lena Kotzur, die sich seit langem mit den Auswirkungen der Biodiversit\u00e4t auf Finanzinstitute besch\u00e4ftigt, stellt fest, \u201edass es eine solch allgemein anerkannte repr\u00e4sentative Kennzahl f\u00fcr die Biodiversit\u00e4t nicht gibt und voraussichtlich nicht geben wird. Vielmehr ist eine Vielzahl an Kennzahlen zu ber\u00fccksichtigen, die sich auf die vier Lebensgrundlagen Leben am Land, Leben in der Luft, Leben in den S\u00fc\u00dfgew\u00e4ssern und Leben in den Ozeanen beziehen.\u201c Sie sieht die Gr\u00fcnde daf\u00fcr in den Eigenarten der einzelnen Lebensr\u00e4ume, die sich fundamental voneinander unterscheiden. Die Vielfalt der Biotope reicht von K\u00fcstengegenden bis zu W\u00fcsten, von Feuchtgebieten bis zu alpinem Gel\u00e4nde. Ebenfalls tr\u00e4gt zu dieser Vielfalt bei, dass die Herausforderungen der Biodiversit\u00e4t und der \u00d6kosysteme oft lokale Ph\u00e4nomene (bspw. ausgetrocknete Moore, Mangel an Bienen) sind, wohingegen der Klimawandel nur global gel\u00f6st werden kann.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der LEAP-Prozess im Unternehmen<\/h2>\n\n\n\n<p>Was im Gro\u00dfen gilt, gilt auch im Kleinen im Kreditvergabeprozess. Die Gesch\u00e4ftsmodelle und Projektvorhaben von Unternehmenskunden, die mit einer Kreditanfrage auf die Bank zukommen, m\u00fcssen in Hinblick auf die Abh\u00e4ngigkeit von der Natur und dem Einfluss auf die Natur gepr\u00fcft werden. Wie kann dies nun auf eine strukturierte Art erfolgen? Woher kommen die erforderlichen Informationen? Hierzu wird von der sehr einflussreichen Taskforce on Nature-related Financial Disclosures (TNFD) der sogenannte LEAP-Prozess vorgeschlagen<a href=\"#_ftn1\" id=\"_ftnref1\">[1]<\/a>. LEAP (engl. Sprung) ist ein Kunstwort und setzt sich aus den vier Prozessschritten Locate (Lokalisierung), Evaluate (Bewertung), Assess (Einsch\u00e4tzung) und Prepare (Vorbereitung und Berichte) zusammen. Bevor der Prozess in einem Unternehmen gestartet wird, wird empfohlen, aufgrund der Komplexit\u00e4t der Aufgabe den Umfang der Analyse genau zu definieren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1169\" height=\"240\" src=\"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Der-Leap-Prozess.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-27612\" srcset=\"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Der-Leap-Prozess.png 1169w, https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Der-Leap-Prozess-800x164.png 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 1169px) 100vw, 1169px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abbildung 1) Der LEAP-Prozess (TNFD, 2023), angepasst durch die Autoren<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Prozess geht zu Beginn von einer Bestandsaufnahme aus (\u201eLocate\u201c). Es werden die Ber\u00fchrungspunkte (die \u201eSchnittstellen\u201c) eines Unternehmens bzw. des zu finanzierenden Projektes mit der Natur untersucht. Dies k\u00f6nnen beispielsweise Landfl\u00e4chen in der N\u00e4he von gesch\u00fctzten Gebieten sein. Dieser Schritt \u00e4hnelt einer klassischen \u201eInventur\u201c, nur dieses Mal bezogen auf die Natur. Wissenschaftsbasierte Tools wie beispielsweise ENCORE (Exploring Natural Capital Opportunities, Risks and Exposure)<a href=\"#_ftn1\">[2]<\/a> k\u00f6nnen dabei helfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die zweite Phase umfasst die Bestimmung der Betroffenheit eines Unternehmens von Biodiversit\u00e4t und \u00d6kosystemen. Auf Basis der Ergebnisse von Schritt eins werden entsprechend des Gedankens der doppelten Materialit\u00e4t die Abh\u00e4ngigkeiten eines Unternehmens von der Natur sowie die Auswirkungen des Unternehmens auf die Natur untersucht.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Konsequenzen der Untersuchung werden in Phase drei betrachtet. Nat\u00fcrlich bergen der Verlust von Biodiversit\u00e4t sowie die Verschlechterung von \u00d6kosystemen Risiken f\u00fcr ein Unternehmen, die aktiv angegangen werden m\u00fcssen. Die Transformation bietet aber auch Chancen, die rechtzeitig ergriffen werden wollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die vierte Phase fasst dann die Reaktionen, die \u201eAntworten\u201c eines Unternehmens auf die Herausforderungen zusammen. Dies kann in Form von Berichten, Pr\u00e4sentationen, aber auch in konkreten Ma\u00dfnahmen mit Zielen und Metriken erfolgen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der LEAP-Prozess im Kreditprozess der Banken<\/h2>\n\n\n\n<p>Der LEAP-Prozess kann ein sehr n\u00fctzliches und hilfreiches Vorgehensmodell f\u00fcr die unternehmerische Praxis sein, um Biodiversit\u00e4ts- und \u00d6kosystemrisiken systematisch zu identifizieren und zu managen. Doch w\u00e4hrend sich viele Unternehmen auf ihre internen Transformationsprozesse fokussieren, wird ein entscheidender Hebel &#8211; n\u00e4mlich die Rolle der Banken \u2013 h\u00e4ufig untersch\u00e4tzt.&nbsp; Dabei sind Banken l\u00e4ngst mehr als Financiers, sie k\u00f6nnen wichtige Impulsgeber und strategische Partner im Biodiversit\u00e4tsmanagement sein. Voraussetzung daf\u00fcr ist, dass die Rolle der Banken zielgerichtet und phasenspezifisch im LEAP-Prozess verankert ist. Banken k\u00f6nnen entlang der vier Phasen sinnvoll eingebunden werden \u2013 vom passiven Beobachter bis zum aktiven Finanzpartner.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1170\" height=\"624\" src=\"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Der-Leap-Prozess-mit-Bankbeteiligung.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-27609\" srcset=\"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Der-Leap-Prozess-mit-Bankbeteiligung.png 1170w, https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Der-Leap-Prozess-mit-Bankbeteiligung-800x427.png 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 1170px) 100vw, 1170px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abbildung 2) Der LEAP-Prozess (TNFD, 2023) mit Bankbeteiligung, angepasst durch die Autoren<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Phase Locate \u2013 Die Ermittlungsphase des Unternehmens: In dieser Phase analysieren Unternehmen ihre geografischen Standorte und Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeiten mit Einfluss auf die Natur und den potenziellen Auswirkungen. Die Initiative liegt klar beim Unternehmen \u2013 Banken agieren vorerst beobachtend. In dieser Phase k\u00f6nnen Banken jedoch bereits einen wichtigen Grundstein legen, indem sie gezielt ihre eigene Kompetenz im Bereich Biodiversit\u00e4t aufbauen. Sie k\u00f6nnen weiterhin erste sektorale Biodiversit\u00e4tsrisiken in ihrem Portfolio analysieren und dabei Kunden identifizieren, die eine hohe \u201eNaturabh\u00e4ngigkeit\u201c aufweisen, um diese proaktiv anzusprechen.<\/p>\n\n\n\n<p>Phase Evaluate \u2013 Die Nachdenkphase des Unternehmens: In der zweiten Phase analysiert das Unternehmen systematisch die identifizierten Risiken, die Abh\u00e4ngigkeiten und Auswirkungen unter Wesentlichkeitsgesichtspunkten. Noch immer handelt das Unternehmen eigenverantwortlich \u2013 aber der Dialog mit der Bank beginnt. Hierbei k\u00f6nnen Banken erste Impulse setzen, indem sie die j\u00e4hrlichen Strategiedialoge mit ihren Kunden systematisch um Biodiversit\u00e4tsfragen erweitern und die Unternehmen durch standardisierte Biodiversit\u00e4ts-Checklisten unterst\u00fctzen. Wichtig ist, dass dem Unternehmen klar ist, dass das Thema Biodiversit\u00e4t zunehmend auch kreditrelevant wird. Im Rahmen der Taxonomieeinstufung ist f\u00fcr die Biodiversit\u00e4t besonders das \u201eDo no significant harm\u201c Kriterium relevant. Selbst ein signifikanter positiver Beitrag zur Erreichung eines Umweltzieles darf keine negativen Auswirkungen auf die Biodiversit\u00e4t haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Phase Assess \u2013 Die Handlungsphase des Unternehmens: F\u00fcr die Banken beginnt jetzt eine entscheidende Phase. Sobald das Unternehmen Ma\u00dfnahmen entwickelt, um die Biodiversit\u00e4tsziele in seine Gesch\u00e4ftsstrategie zu integrieren, ist jetzt die Bank \u2013 als aktiver Unterst\u00fctzer und Finanzierungspartner \u2013 gefragt. In dieser Phase wird der LEAP-Prozess zur strategischen Br\u00fccke, indem unternehmerische Biodiversit\u00e4tsziele in Finanzierungsinstrumente \u00fcbersetzt werden. Banken stehen hier als Partner zur Seite um L\u00f6sungen anzubieten \u2013 etwa im Rahmen zweckgebundener ESG-Kredite, strukturierter KPI-gebundener Darlehen oder \u00e4hnlichen nachhaltigen Finanzierungsl\u00f6sungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Phase Prepare \u2013 Die Berichtsphase des Unternehmens: Die Unternehmen berichten nun \u2013 intern wie extern &#8211; \u00fcber ihre Fortschritte, Herausforderungen und Zielerreichungen. Die Bank wertet dabei die Informationen aus \u2013 eine Schl\u00fcsselrolle f\u00fcr das Kreditrisikomanagement &#8211; da sie direkt in die ESG-Bewertung und Kreditentscheidung sowie in die laufende Risiko\u00fcberwachung einflie\u00dfen. Weiterhin kann die Bank diese wertvollen Informationen zur Analyse und Steuerung ihres Gesamtportfolios nutzen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zusammenfassung<\/h2>\n\n\n\n<p>Zusammengefasst ist der LEAP-Prozess eine strukturierte \u00dcbersetzungshilfe zwischen Natur und Unternehmen \u2013 doch sein volles Potenzial entfaltet sich erst, wenn auch die Finanzwirtschaft strategisch eingebunden wird. So entsteht eine Win-win-Situation. Wer ESG ernst nimmt, kommt am Thema Natur nicht mehr vorbei \u2013 und Banken, die fr\u00fchzeitig Biodiversit\u00e4tsaspekte in ihr Kreditgesch\u00e4ft integrieren, positionieren sich als innovativer und strategischer Partner gegen\u00fcber ihren Kunden. Der LEAP-Prozess ist somit weit mehr als nur ein Analyseinstrument f\u00fcr Unternehmen &#8211; er verschafft Banken klare Vertriebschancen und echte Wettbewerbsvorteile.<\/p>\n\n\n\n<p>Der LEAP-Prozess kann &#8211; wie gezeigt \u2013 einen wertvollen Einstieg in das Management von Biodiversit\u00e4ts- und \u00d6kosystemrisiken bieten. Er unterst\u00fctzt sowohl die Unternehmen als auch die finanzierenden Banken im Management der komplexen Informationsbedarfe und schafft Transparenz. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Banken empfiehlt sich, wobei sich die Intensit\u00e4t \u00fcber die Phasen hinweg steigert. Kommt den Banken zun\u00e4chst nur eine beobachtende Rolle zu, so ist sp\u00e4testens ab Phase drei, in der es auch um die Finanzierung der Chancen und Risiken geht, eine h\u00f6chst aktive Rolle gefragt. Nach erfolgreicher Finanzierung bestimmen dann die Ergebnisse der Phase vier das Kreditmonitoring w\u00e4hrend der gesamten Laufzeit. Eine fr\u00fchzeitige Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Banken empfiehlt sich, um gegenseitiges Vertrauen zu schaffen und bei Finanzierungsbedarf rechtzeitig und rasch zur Stelle zu sein.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><a id=\"_ftn1\" href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> TNFD (2025), Guidance on the identification and assessment of nature-related issues: the LEAP approach<br><a href=\"#_ftnref2\">[2]<\/a> UN Environment Programme World Conservation Monitoring Centre (UNEP-WCMC) (2023)<\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<br>\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Die rasche wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der letzten Jahrzehnte wirft immer mehr Fragen zur Biodiversit\u00e4t und dem Schutz der \u00d6kosysteme auf. Die Ausbreitung der Kulturlandschaften ver\u00e4ndert die Lebensr\u00e4ume vieler Lebewesen. 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