{"id":4652,"date":"2016-09-05T17:08:18","date_gmt":"2016-09-05T15:08:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/?p=4652"},"modified":"2017-10-04T15:48:44","modified_gmt":"2017-10-04T13:48:44","slug":"wissenschaftliches-arbeiten-teil-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/2016\/wissenschaftliches-arbeiten-teil-1\/","title":{"rendered":"Wissenschaftliches Arbeiten (Teil 1): Was ist Wahrheit?"},"content":{"rendered":"<p>Niemand von uns w\u00fcrde sich selbst als L\u00fcgner bezeichnen. Wir nehmen f\u00fcr uns in Anspruch, die Wahrheit zu sagen. Aber kennen wir diese auch? Wir alle haben Interessen, Anschauungen und Wertpr\u00e4gungen, die unsere ganz eigene Sicht auf die Dinge und Fakten pr\u00e4gen. Demnach k\u00f6nnte es viele Wahrheiten geben \u2013 oder gar keine.<\/p>\n<p>Nehmen wir ein aktuelles Thema: Die Erbschaftsteuer (ErbSt) in Deutschland. Das Bundesverfassungsgericht hat die Regierung dazu verpflichtet, die Steuer zu reformieren. In den Medien werden hierzu politische Auseinandersetzungen und Diskussionen gef\u00fchrt.<\/p>\n<p><strong>Verschiedene Wahrheiten <\/strong><\/p>\n<p>Sehen wir uns verschiedene Wahrheiten dazu an: Bin ich selbst von der Steuer betroffen, so pr\u00e4gen meine Interessen meine Meinung \u00fcber die Steuer vermutlich entscheidend. Mein Wertesystem (Gerechtigkeitsstreben, staatsb\u00fcrgerliches Denken, politische Ausrichtung) kann diese Meinung verst\u00e4rken oder mildern. Diskussionen in den Medien k\u00f6nnen mich beeinflussen. Nat\u00fcrlich werde ich mich aus Zeit- und Kostengr\u00fcnden auf wenige Medien beschr\u00e4nken und aus der verf\u00fcgbaren Vielfalt eine die eigene Haltung best\u00e4tigende Auswahl treffen.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich erfolgt die Auswahl aus den zur Kenntnis gebrachten Informationen oder Argumenten meist selektiv, was meine Meinung eher best\u00e4tigt. Objektiv bin ich also nicht und ich werde von meinem Einzelfall auf das schlie\u00dfen, was ich f\u00fcr richtig halte, z. B.: &#8222;Die Steuer ist ungerecht, denn die Erbmasse wurde ja schon beim Erblasser als Einkommen besteuert.&#8220; Ich will meinen Standpunkt als allgemeine Rechtsauffassung durchsetzen, Recht bekommen. Aber meine Meinung wird meist nur im nicht-\u00f6ffentlichen privaten Umfeld verbreitet.<\/p>\n<p><strong>Politiker<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><strong>[1]<\/strong><\/a><\/strong> sind Interessenvertreter. Sie sind an ein Programm gebunden, das die Werte der W\u00e4hlergruppen widerspiegelt, auf die ihre Partei abzielt. Politiker suchen die \u00d6ffentlichkeit, um W\u00e4hler anzuziehen. Sie nutzen jeden Moment, den die Medien bieten, um ihre bzw. die Position ihrer Partei zu verbreiten. Polemik, Rhetorik und gezielte Medienauftritte sind probate Mittel dazu. Objektivit\u00e4t w\u00fcrden Politiker allenfalls in privaten oder nicht-\u00f6ffentlichen Diskussionen \u00fcben. Sie suche Mehrheiten durch \u00dcberzeugung, nicht nur durch Argumentation. Sie wollen Recht haben, damit sie die Wirklichkeit nach ihren Vorstellungen gestalten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ein <strong>Steuerberater<\/strong> mag in seine private Meinungsbildung wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse einflie\u00dfen lassen, er hat schlie\u00dflich ein wissenschaftliches Studium als Basis f\u00fcr seine Berufst\u00e4tigkeit absolviert. Als Berater ist er jedoch parteiisch. Er vertritt die subjektiven Interessen und das Wertesystem seiner Klienten und nutzt seine F\u00e4higkeiten und Kenntnisse zu diesem Zweck. Auch falls er andere steuersystematische Auffassungen als seine Klienten h\u00e4tte, w\u00fcrde er diese nicht in seine Beratung einflie\u00dfen lassen. Sein Entgelt bemisst sich zumindest zum Teil am Erfolg seines Klienten.<\/p>\n<p><strong>Medienvertreter<\/strong> arbeiten anders. Nat\u00fcrlich gibt es hier gro\u00dfe qualitative Unterschiede, zum Beispiel die Finanzierung von nationaler und internationaler Recherche, die Kapazit\u00e4t von Redaktionen, den Sachverstand, die Ausbildung und die Erfahrung redaktioneller Mitglieder betreffend. Au\u00dferdem existieren Medien mit weltanschaulicher Bindung oder gro\u00dfer redaktioneller Abh\u00e4ngigkeit von privaten Eigent\u00fcmern oder \u00fcberwiegender Ausrichtung auf den &#8222;Boulevard&#8220;. Aber diese existieren alle nebeneinander und mit etwas Nachdruck in der eigenen Recherche kann jeder aufgekl\u00e4rte Mensch aus der relativen Vielfalt des Medienangebotes eine vern\u00fcnftige Auswahl f\u00fcr seine Interessenlage treffen.<\/p>\n<p><strong>Die Medien als vierte Gewalt und Meinungsbildner <\/strong><\/p>\n<p>In einem demokratischen System gilt die von staatlichem Einfluss freie Medienlandschaft neben Legislative, Exekutive und Judikative als vierte Gewalt. Das politische System muss aus jeder Perspektive des demokratischen, d. h. im Rahmen der freien Meinungsaus\u00fcbung als legal zugelassenen Spektrums kritisiert werden k\u00f6nnen. Regelverst\u00f6\u00dfe im politischen System sollen durch die Herstellung von \u00d6ffentlichkeit m\u00f6glichst wenig Schaden anrichten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/MBS-academic-writing-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-4657\" src=\"http:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/MBS-academic-writing-2-226x200.jpg\" alt=\"MBS Academic Writing\" width=\"350\" height=\"309\" srcset=\"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/MBS-academic-writing-2-226x200.jpg 226w, https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/MBS-academic-writing-2.jpg 530w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/a>Im Gegensatz zu den oben skizzierten Positionen handelt der journalistisch t\u00e4tige Mensch nicht in erster Linie als Interessenvertreter, sondern als Meinungsbildner. Seine Arbeitsweise speist sich aus der Recherche, seine Sorgfalt zeigt sich in der Quellenauswahl und -nutzung. Eine Nachricht, die nur aus einer Quelle stammt, die nicht klar zu beurteilen ist und nicht von anderer Seite best\u00e4tigt worden ist, werden gute Journalisten nicht oder nur unter Vorbehalt melden.<\/p>\n<p>Es wird innerhalb eines Mediums zweckm\u00e4\u00dfigerweise zwischen verschiedenen Redaktionen unterschieden und innerhalb einer Redaktion zwischen verschiedenen Rubriken wie Meldung von Fakten, Kommentare, Leitartikel, Features, Glossen etc. Meist wird zu kontroversen Themen auch Meinungsvielfalt durch die Wiedergabe unterschiedlicher Positionen dargestellt. Ziel der Meinungsbildung bei privaten Medienorganen ist es nat\u00fcrlich, die Fakten in eine Position einzubinden, die die Redaktion vertritt. Es wird versucht, zu informieren, zu unterhalten und zu \u00fcberzeugen. Die \u00f6ffentlich-rechtlichen Medien dagegen werden durch Repr\u00e4sentanten der &#8222;gesellschaftlich relevanten Gruppen&#8220; kontrolliert. Sie werden sich deshalb weitgehend meinungsneutral \u00e4u\u00dfern und die politischen und gesellschaftlichen Positionen durch entsprechende Diskussionen oder Diskussionsbeitr\u00e4ge zur Geltung kommen lassen (Talkshows, exponierte Recherchebeitr\u00e4ge etc.).<\/p>\n<p>Wie geht also ein Leitmedium in Deutschland mit dem Thema &#8222;Erbschaftsteuer&#8220; um? Vermutlich durch Meldung der Fakten (Urteil des BVerfG, Beschreibung des gegenw\u00e4rtigen Systems, Recherche des Steueraufkommens, Positionen der handelnden politischen Parteien), Befragung von Betroffenen, Politikvertretern, Steuerexperten sowie Wissenschaftlern zur authentischen Darstellung der Meinungsvielfalt und nat\u00fcrlich \u2013 Kommentierung, z. B. im Politikteil im Leitartikel und im Wirtschaftsteil.<\/p>\n<p>Qualitativ gute Medien werden selten versuchen, sich einseitig f\u00fcr eine Sache zu exponieren. Stattdessen belegen sie ihre Qualit\u00e4t, indem sie versuchen, alle Argumente zu w\u00fcrdigen und abzuw\u00e4gen und die verschiedenen Interessen zu beschreiben. So k\u00f6nnen sie die Entscheidung am Ende m\u00f6glichst objektiv analysieren und ihren Nutzern einen Beitrag zur gr\u00fcndlichen Meinungsbildung liefern. Sie wollen zuverl\u00e4ssig erscheinen, eher auf Dauer Recht behalten, um ihre Nutzerzielgruppen an sich zu binden. Sie versuchen also, bei aller Wertgebundenheit so viel Transparenz der Wirklichkeit wie m\u00f6glich zu schaffen. Aber leider gibt es auch sehr obskure Gesch\u00e4ftspraktiken innerhalb der Medienbranche.<\/p>\n<p><strong>Alle Schw\u00e4ne sind wei\u00df? <\/strong><\/p>\n<p><strong>Wissenschaftler<\/strong> haben am meisten mit Journalisten gemeinsam, denn ihre Arbeit beruht auf Recherche. Aber es unterscheidet sie auch eine Menge: So zweifeln sie zum Beispiel schon an, ob es so etwas wie Wahrheit oder Wissen \u00fcberhaupt gibt. Kann man die Wahrheit \u00fcber die Wirklichkeit allein durch rationales Denken erkennen? Das wird heute mehrheitlich bezweifelt. Kann sie dann durch die Sinne erfasst werden? Dies gilt als weitgehend best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Aber nicht so weitgehend, dass eine wissenschaftliche Theorie \u00fcber die Wirklichkeit als richtig gelten kann, weil bislang diverse empirische Studien nur Fakten geliefert hatten, die sie best\u00e4tigen. Sie gilt nur als vorl\u00e4ufig richtig, solange sie noch nicht falsifiziert worden ist: Auch wenn bisher nur wei\u00dfe Schw\u00e4ne gefunden worden w\u00e4ren, k\u00f6nnte die Hypothese &#8222;Alle Schw\u00e4ne sind wei\u00df&#8220; nicht als richtig gelten, beim n\u00e4chsten Test k\u00f6nnte man einen schwarzen Schwan finden. Das ist in der Realit\u00e4t ja tats\u00e4chlich passiert (siehe Abb. des Cygnus atratus, auch &#8222;Trauerschwan&#8220; genannt).<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/MBS-academic-writing-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-4655 size-large\" src=\"http:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/MBS-academic-writing-1-1024x768.jpg\" alt=\"MBS Academic Writing\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/MBS-academic-writing-1-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/MBS-academic-writing-1-267x200.jpg 267w, https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/MBS-academic-writing-1-326x245.jpg 326w, https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/MBS-academic-writing-1-80x60.jpg 80w, https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/MBS-academic-writing-1.jpg 1152w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a>Wenn ich als Wissenschaftler Wissen schaffen will, muss ich mich aller Vorurteile, Wertvorstellungen und pers\u00f6nlichen Meinungen so weitgehend wie m\u00f6glich enthalten. Im Gegensatz zu Medien, in denen die Vielfalt der Meinungen und Interessen zum Ausdruck kommen soll, muss ich in meiner Rolle als Wissenschaftler in der Suche nach dem Wissen m\u00f6glichst objektiv vorgehen. Da es unwahrscheinlich ist, dass ich als einzelner Mensch die Wahrheit f\u00fcr mich in Anspruch nehmen kann, muss ich Intersubjektivit\u00e4t herstellen: Vorl\u00e4ufig geltende Wahrheit entsteht erst, wenn eine Community von hinreichend kognitiv kompetenten Personen nach W\u00fcrdigung der Faktenlage zumindest prinzipiell zu den gleichen Erkenntnissen kommt.<\/p>\n<p>Das bedingt die Notwendigkeit, meine vorl\u00e4ufigen Ergebnisse in einem Medium zu ver\u00f6ffentlichen, das sich nicht an das allgemeine Publikum richtet, sondern an die Scientific Community eines wissenschaftlichen Fachgebietes; in einer Sprache, die nicht werten und nicht \u00fcberzeugen m\u00f6chte. Hier werden Ver\u00f6ffentlichungen nur vorgenommen, wenn sie von einem fachlich fundierten Lektorat unter Anwendung von Double-Blind-Tests zuvor f\u00fcr inhaltlich und stilistisch kompetent befunden wurden. Das wiederum bedeutet, dass die wissenschaftliche Recherche, anders als die journalistische, sich in der Darstellung des <em>State of the Art<\/em> und der Weiterentwicklung des eigenen Wissenschaftsgebietes fast ausschlie\u00dflich auf wissenschaftliche Quellen st\u00fctzen muss.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich gibt es auch in der wissenschaftlichen Welt eine gewisse Vielfalt der Theorien und Ans\u00e4tze. Nicht umsonst spricht man oft von &#8222;herrschender Meinung&#8220;, wenn man die vorherrschende Theorie beschreiben m\u00f6chte. Deshalb muss eine wissenschaftliche Recherche eine wesentlich gr\u00f6\u00dfere Breite und Tiefe in der Quellenauswertung aufweisen als ein Tageszeitungsbeitrag oder ein Blogartikel. Aus dem Zweck der Schaffung neuen Wissens und meiner pers\u00f6nlichen Aufrichtigkeit ergibt sich nat\u00fcrlich, dass ich neues Wissen von altem Wissen absetze, in dem ich Transparenz bez\u00fcglich der verwendeten Quellen durch ein Quellenverzeichnis und fachgerechte Zitation herstelle.<\/p>\n<p><strong>Ein Spa\u00df generierendes Kinderspiel <\/strong><\/p>\n<p>Ab jetzt ist wissenschaftliche Arbeit ein Spa\u00df generierendes Kinderspiel. Ich muss nur noch in hoher sprachlicher Eleganz ein Geflecht von pr\u00e4zisen Definitionen, logischen S\u00e4tzen und gr\u00fcndlich gepr\u00fcften Zahlen formulieren: Abgeleitet z.B. aus einer \u2013 auf gr\u00fcndlicher Recherche basierenden \u2013 finanzwissenschaftlichen Theorie zur Besteuerung in Staaten beschreibe ich die in Deutschland gegenw\u00e4rtig akzeptierten Besteuerungsziele und -grunds\u00e4tze und messe die ErbSt daran; ich liste au\u00dferdem die Kritik am gegenw\u00e4rtigen System und die Alternativvorschl\u00e4ge auf, recherchiere Alternativen aus anderen L\u00e4ndern und ziehe Vergleiche; ich beurteile das Steueraufkommen, wiege die Auswirkungen der verschiedenen Vorschl\u00e4ge und Alternativen ab, stelle \u00dcberlegungen zur M\u00f6glichkeit der Steuerverk\u00fcrzung an; und schlie\u00dflich bewerte ich in einer vergleichenden \u00dcbersicht m\u00f6gliche Varianten (inklusive Abschaffung) nach Kosten und Nutzen.<\/p>\n<p>So entsteht Wissen. Und es ist es wert, sich die dazu n\u00f6tige Arbeitsweise anzueignen und zu erhalten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/2017\/wissenschaftliches-arbeiten-teil-2-recherche\/\">Wissenschaftliches Arbeiten (Teil 2): Recherche<\/a><\/em><em> <\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/2017\/wissenschaftliches-arbeiten-teil-3-wissenschaftssprache\/\">Wissenschaftliches Arbeiten (Teil 3): Wissenschaftssprache\u00a0<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/2017\/wissenschaftliches-arbeiten-plagiat\/\">Wissenschaftliches Arbeite (Teil 4): Plagiat<\/a><\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> <em>Gemeint sind stets beide Geschlechter. Aus Gr\u00fcnden der Lesbarkeit wird auf die Nennung beider Formen verzichtet.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Niemand von uns w\u00fcrde sich selbst als L\u00fcgner bezeichnen. Wir nehmen f\u00fcr uns in Anspruch, die Wahrheit zu sagen. Aber kennen wir diese auch? Wir alle haben Interessen, Anschauungen und Wertpr\u00e4gungen, die unsere ganz eigene <a class=\"mh-excerpt-more\" href=\"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/2016\/wissenschaftliches-arbeiten-teil-1\/\" title=\"Wissenschaftliches Arbeiten (Teil 1): Was ist Wahrheit?\">[&#8230;]<\/a><\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":27,"featured_media":4654,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[10430,10432],"tags":[4132,4130],"coauthors":[2929,2310],"class_list":["post-4652","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-archiv","category-archive","tag-wahrheit","tag-wissenschaftliches-arbeiten"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.1.1 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Blog Munich Business School<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Blog Munich Business 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