{"id":4800,"date":"2016-09-19T14:50:18","date_gmt":"2016-09-19T12:50:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/?p=4800"},"modified":"2018-05-30T13:08:48","modified_gmt":"2018-05-30T11:08:48","slug":"wirtschaftsethik-aktuell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/2016\/wirtschaftsethik-aktuell\/","title":{"rendered":"Wirtschaftsethik \u2013 Anspruch und Wirklichkeit (Teil 2)"},"content":{"rendered":"<h2>Die aktuelle Situation<\/h2>\n<p><em><strong>Weiter von: <a href=\"http:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/2016\/09\/wirtschaftsethik-wertedebatte\/\">Teil 1: Die Wertedebatte in der BWL<\/a>\u00a0<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Mit dem Fall der Berliner Mauer 1989 sowie der darauffolgenden Aufl\u00f6sung der Sowjetunion entstand eine v\u00f6llig neue, noch nie dagewesene Weltwirtschaftssituation. Statt zweier konkurrierender Wirtschaftssysteme (Planwirtschaft versus Marktwirtschaft) steht das Bekenntnis zur Marktwirtschaft in einer globalisierten Welt.<\/p>\n<p>Der dramatische Boom und Crash der New Economy in den 1990er Jahren st\u00fcrzte die internationalen Finanz- und Kapitalm\u00e4rkte in ein erstes Chaos. Das Auf und Ab der B\u00f6rsen war und ist rational nicht mehr nachvollziehbar.<\/p>\n<p>Parallel zur politischen Revolution verlief der ebenfalls revolution\u00e4re technische Fortschritt auf dem Gebiet der Informations- und Kommunikationstechnologie. Praktisch ist jede Nachfrage und jedes Angebot weltweit transparent und verf\u00fcgbar, jede Sekunde des Jahres.<\/p>\n<p>Neben das Internet tritt nun zus\u00e4tzlich das Internet der Dinge.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a><\/p>\n<p>Weder die Bankenkrise mit Beginn in 2007, noch alle anderen Fehlentwicklungen sind wissenschaftlich aufgearbeitet, ebenso wenig wie die letztendlichen Konsequenzen heute absehbar sind.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a><\/p>\n<p>Somit unterscheidet sich die Gegenwart der Wertediskussion (gerade auch in der BWL) von der historischen insbesondere dadurch, dass Dimension und &#8222;Qualit\u00e4t&#8220; der Verwerfungen zwischen existenten Wertesystemen bzw. -vorstellungen und praktizierter Werteorientierung ein dramatisches Ausma\u00df angenommen haben.<\/p>\n<p>Im gesellschaftlichen Wandel werden althergebrachte Werte wieder modern, da es an Orientierung in der Gesellschaft fehlt:<\/p>\n<ul>\n<li>Milliardenpakete werden wie Freibier verteilt<\/li>\n<li>die weltweite Wirtschaftsentwicklung bereitet nicht nur Politikern und Gro\u00dfunternehmern schlaflose N\u00e4chte<\/li>\n<li>Verantwortliche wurden gesucht und auch schnell gefunden: Die (Bank-)Manager<\/li>\n<li>Die Manager sind jedoch lediglich die Speerspitze einer Gesellschaft, die es, provokant formuliert, genau so gewollt und damit auch nicht anders verdient hat<\/li>\n<li>Die voranschreitende Globalisierung bringt jenen Vorteile, die sie egoistisch als Kunde nutzen; die nach sorgf\u00e4ltiger Auswahl nur dort zuschlagen, wo es f\u00fcr sie am billigsten, schnellsten und bequemsten ist, ohne \u00fcber die negativen Konsequenzen nachzudenken. Sie gei\u00dfeln also einerseits die Globalisierung und kosten andererseits ihre Fr\u00fcchte voll aus<\/li>\n<li>Sozialneid und sinkende Bereitschaft, selbst etwas anzupacken, sind Symptome einer \u00fcbers\u00e4ttigten Gesellschaft<\/li>\n<li>Wo sind die Anreize f\u00fcr diejenigen, die tats\u00e4chlich bereit sind, an der auf bew\u00e4hrten oder neuen Werten aufgebauten, sozialen Markwirtschaft mitzuarbeiten?<\/li>\n<li>Wo finden wir richtungweisende Betrachtungen f\u00fcr eine neue Werteorientierung?<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Wertediskussion wird uns deshalb gerade auch in Unternehmen die n\u00e4chsten Jahrzehnte besch\u00e4ftigen m\u00fcssen. Viele Untersuchungen belegen<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a>, dass erfolgreiche Unternehmen eine auffallend hohe Korrelation in ihren Wertekulturen aufweisen und best\u00e4tigen damit den betriebswirtschaftlichen Mehrwert einer praktizierten Werteorientierung.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/MBS-business-ethics-3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-4791\" src=\"http:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/MBS-business-ethics-3.jpg\" alt=\"MBS Wirtschaftsethik\" width=\"678\" height=\"381\" srcset=\"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/MBS-business-ethics-3.jpg 678w, https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/MBS-business-ethics-3-300x169.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 678px) 100vw, 678px\" \/><\/a><\/p>\n<h3>Legitimit\u00e4t bedeutet nicht immer auch Legalit\u00e4t<\/h3>\n<p>Die Grundeinheit aller sozialen Systeme ist das &#8222;Individuum als Handelnder&#8220;. Im Prozess seines Handelns, dem Erreichen oder Nichterreichen von Zielen, werden soziale Normen \u00fcbernommen. So entwickelt sich individuell eine Struktur von normativen Mustern, die in der Interaktion mit anderen Individuen oder sozialen Systemen definiert, welches das richtige oder falsche Verhalten unter den gegebenen Umst\u00e4nden ist. Dabei ist zu ber\u00fccksichtigen, dass Legitimit\u00e4t nicht immer auch Legalit\u00e4t (und vice versa) bedeutet. Vielen B\u00fcrgern scheint es z.B. legitim, Steuern zu verk\u00fcrzen bzw. zu hinterziehen, weil sie mit der Verwendung der Steuermittel nicht einverstanden sind. Unternehmen korrumpieren, weil sie ansonsten notwendige Auftr\u00e4ge nicht erhalten und ihre Existenz nicht gef\u00e4hrden wollen, obwohl solches Handeln definitiv illegal ist.<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a><\/p>\n<p>Ein Dilemma ist nicht schwerlich auszumachen, wenn wir z.B. in Deutschland mit ca. 2.260 Milliarden Euro verschuldet sind, aber ein au\u00dfenpolitisches Rettungspaket dem anderen folgt, anscheinend ausreichend Geld vorhanden ist, insbesondere aber die arbeitende Bev\u00f6lkerung an Realeinkommen verliert; die Finanzinstitute verdienen wieder \u00fcberdurchschnittlich, die Sozialsysteme hingegen sind angeblich nicht mehr finanzierbar; die Bundestagsabgeordneten erh\u00f6hen sich die Di\u00e4ten und die Pensionsanspr\u00fcche jeweils um das Doppelte im Vergleich dazu, was zwischen den Tarifpartnern ausgehandelt wurde; die Managereinkommen sind von 2009 auf 2010 um durchschnittlich 26 Prozent angestiegen, die im Fr\u00fchjahr 2011 neu gew\u00e4hlte gr\u00fcn-rote Regierung in Baden-W\u00fcrttemberg hat 22 neue Stellen in der Besoldungsgruppe B3 (Grundgehalt ca. 7.000 \u20ac\/ Monat) eingerichtet etc.<\/p>\n<p>Selbst dort, wo heute Unternehmen wie selbstverst\u00e4ndlich in ihrer Business Mission ein klares Bekenntnis zur gesellschaftlichen Verantwortung kommunizieren, ist verbreitet Fehlverhalten zu konstatieren.<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a><\/p>\n<h3>Abkehr vom Prinzip der Gewinnmaximierung<\/h3>\n<p>Verantwortungsvolle Unternehmensf\u00fchrung hei\u00dft Abkehr vom Prinzip der Gewinnmaximierung, ohne auf Gewinnerzielung verzichten zu k\u00f6nnen. Ethikdeklarationen setzen damit eine kritische Sicht der Art und Weise der Ertragssteigerung voraus.<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> Da diese kritische Sicht nicht selbstverst\u00e4ndlich ist, muss eine Gesellschaft immer wieder gesetzliche und moralische Regeln entwickeln.<\/p>\n<p>Moralische Regeln enthalten dann Aussagen wie:<\/p>\n<ul>\n<li>welche Verhaltensweisen werden erwartet, um anderen in ihrer Lebensgestaltung nicht zu schaden bzw. sie zu f\u00f6rdern<\/li>\n<li>welchen Grenzen m\u00fcssen individuelle Handlungen im Interesse des Zusammenlebens aller unterliegen<\/li>\n<li>welche Wertvorstellungen werden verfolgt<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00dcber den Inhalt solcher Regeln bestehen jedoch oft sehr unterschiedliche Vorstellungen innerhalb einer Gesellschaft, z.B.:<\/p>\n<ul>\n<li>H\u00f6he von Managergeh\u00e4ltern und\/ oder Boni<\/li>\n<li>Klimaschutz<\/li>\n<li>Schutz des geistigen Eigentums<\/li>\n<li>Tierversuche<\/li>\n<li>in verschiedenen Kulturen: Polygamie<\/li>\n<li>zu verschiedenen Zeiten: Folter, Sklaverei<\/li>\n<\/ul>\n<p>Regeln, die verbindlich f\u00fcr alle sein sollen, m\u00fcssen begr\u00fcndet werden k\u00f6nnen (z.B. sachliche Gr\u00fcnde, Wertehierarchie, moralische Grunds\u00e4tze). Die blo\u00dfe Berufung auf Traditionen, die Meinung der Mehrzahl oder das eigene Empfinden gen\u00fcgen aus ethischer Sicht nicht.<\/p>\n<p>Schon Rawls hat betont, dass Regeln vorab gemeinsam vereinbart werden m\u00fcssen, nicht erst dann, wenn klar ist, wer beg\u00fcnstigt oder benachteiligt sein wird.<\/p>\n<p>Als einige wesentliche Kardinalfragen ergeben sind folglich:<\/p>\n<ul>\n<li>Warum werden wider besseres Wissen immer wieder die Wirkungsverbunde au\u00dfer Acht gelassen, so etwa die Wirkung von Produktionsprozessen auf die Arbeitszufriedenheit oder die Umwelt, Wirkungen von G\u00fcterk\u00e4ufen und G\u00fcterverwendung auf menschliche Wertvorstellungen und Normen?<\/li>\n<li>Warum sind die das bessere Wissen manifestierenden Methoden, Richtlinien bzw. Regelungen, und last but not least die bestehenden Gesetze nicht zufriedenstellend wirksam?<\/li>\n<li>Warum verh\u00e4lt sich der Mensch so, wie er sich verh\u00e4lt. Ist dies genetisch und\/ oder sozialisierungsbedingt, und wie kann die BWL in Forschung und insbesondere Lehre darauf positiv gestaltend einwirken?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Da jeder Wirkung (ob positiv oder negativ) eine (meist) menschliche Handlung (Entscheidung) vorausgeht, muss logischerweise von der Hypothese ausgegangen werden, dass der Mensch (Manager, Mitarbeiter, Anteilseigner, Kunde, Lieferant, Politiker etc.) bzw. dessen Handlung\/ Unterlassen (Entscheidung) letztendlich urs\u00e4chlich ist.<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a><\/p>\n<p>&#8222;Was k\u00f6nnen wir tun, um unsere politischen Institutionen [Unternehmen, A.d.V.] so zu gestalten, dass schlechte oder unt\u00fcchtige Herrscher [Manager, A.d.V.] (die wir nat\u00fcrlich zu vermeiden suchen, aber trotzdem nur allzu leicht bekommen k\u00f6nnen) m\u00f6glichst geringen Schaden anrichten k\u00f6nnen?(\u2026)Die Demokratie erlaubt uns, schlechte oder unt\u00fcchtige oder tyrannische Herrscher [Manager, A.d.V.] ohne Blutvergie\u00dfen loszuwerden.&#8220;<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a><\/p>\n<p>Kants Prinzip der Autonomie beinhaltet, dass Autorit\u00e4t (Vorgesetzter, Manager, Aufsichtsrat, Politiker etc.) alleine nie als Grundlage der Ethik anzuerkennen ist. Anweisung hin oder her, es steht immer bei uns, kritisch zu urteilen, ob es moralisch zul\u00e4ssig ist, einem Befehl zu gehorchen. Oft ist allerdings der Einzelne machtlos gegen\u00fcber der Autorit\u00e4t, kann nur unter hohem pers\u00f6nlichen Risiko (z.B. auf Kosten des Arbeitsplatzes) Widerstand leisten. Ist es uns aber physisch m\u00f6glich, unsere Handlungsweise zu bestimmen, tragen wir auch die letzte Verantwortung daf\u00fcr.<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a><\/p>\n<p>&#8222;Subkulturen&#8220; (hier z.B. econsense, Attac, Public Eye Award) als Antwort auf gegenw\u00e4rtiges Wirtschaftsgebaren (hier: Neoliberalismus, Steuerverk\u00fcrzung, Ausbeutung, Korruption etc.) sind deshalb so wichtig, weil sie eigene Wertesysteme und Codes schaffen. Sie setzen so zumindest wichtige Denkprozesse in Gang, wie einmal die Partei der Gr\u00fcnen oder Greenpeace, Transparency International und Amnesty International.<\/p>\n<p>Gefragt sind nicht nur Verhaltens\u00e4nderungen auf individueller, sondern insbesondere auf unternehmerischer und politischer Ebene, die auch noch aufeinander abgestimmt sind<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a>. Da individuelle Verhaltens\u00e4nderungen, insbesondere moralisch erw\u00fcnschte Marktergebnisse, aufgrund der \u00dcberforderung des Einzelnen nicht von diesem allein, sondern nur kollektiv herbeigef\u00fchrt werden k\u00f6nnen, ist es notwendig (z.B. \u00fcber staatliche Eingriffe zur Individualisierung des Sozialnutzens), die Interessenkonflikte zu verhindern, indem f\u00fcr alle Konkurrenten Standards an Werten verbindlich festgelegt werden (Zwangseingriffe, z.B. Corporate Governance Kodex) oder durch im Wesentlichen kollektives Handeln (z.B. Fair Trade).<\/p>\n<p>Erst wenn diese Werte \u00fcber den Sozialnutzen hinweg im Grundnutzen oder Zusatznutzen des Einzelnen verankert werden k\u00f6nnen (individuelle Struktur normativer Muster), schaffen sie im Zuge der Interaktion individuelle Anreize zu normenkonformem Verhalten<a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\">[12]<\/a>.<\/p>\n<h3>An die Selbstheilungskr\u00e4fte des Marktes glaubt kaum jemand<\/h3>\n<p>&#8222;An die Selbstheilungskr\u00e4fte des Marktes glaubt kaum jemand&#8220;<a href=\"#_ftn13\" name=\"_ftnref13\">[13]<\/a>, und Verantwortung ist nur durch Regeln und nicht durch moralische Appelle zu erreichen (Blessing), ebenso wie gute Corporate Governance in Zukunft eher vom Staat als nur von den freiwilligen Selbstkontrollen der Wirtschaft erreicht werden kann.<a href=\"#_ftn14\" name=\"_ftnref14\">[14]<\/a><\/p>\n<p>&#8222;Die Moral hat [hatte, A.d.V.] zudem den Vorteil, dass Grenzen f\u00fcr den Wettbewerb und Regeln f\u00fcr den freien Markt den auch \u00f6konomisch langfristigeren Nutzen beweisen konnten. Grob gesagt: Am besten f\u00e4hrt der Kapitalismus mit Demokratie und Rechtstaatlichkeit. Und die Menschen am besten mit einer Marktwirtschaft, der auf die Finger gesehen wird. Die gesellschaftlichen Prozesse, die dazu n\u00f6tig sind, nennt man [richtige, A.d.V.] Politik. Anders als die fr\u00fchen Industriellen wussten die Finanzjongleure \u00fcber die m\u00f6glichen Folgen ihres Tuns. Sie haben die Weltwirtschaft ja &#8218;vergiftet&#8216;, weil sie wussten, dass ihre zu hohen Risiken in faulen Schuldtiteln versteckt werden mussten. Und es waren Politiker, die in den letzten zwanzig Jahren gar nicht genug daf\u00fcr tun konnten, die M\u00e4rkte zu deregulieren.&#8220;<a href=\"#_ftn15\" name=\"_ftnref15\">[15]<\/a><\/p>\n<p>&#8222;Verst\u00e4ndlich ist das allenfalls psychologisch: Thatcher, Blair, Schr\u00f6der, Merkel, Bush, Putin etc. haben in der internationalen Konkurrenz der Finanzm\u00e4rkte &#8218;ihren eigenen&#8216; vehement verteidigt.&#8220;<a href=\"#_ftn16\" name=\"_ftnref16\">[16]<\/a><\/p>\n<p>Wirtschaft, Natur und Zukunft m\u00fcssen wieder an einen Tisch gesetzt werden. Und das geht nur mit einer institutionellen Autorit\u00e4t, die \u00fcber den M\u00e4rkten steht.<a href=\"#_ftn17\" name=\"_ftnref17\">[17]<\/a> Es ist die &#8222;Wisdom of the Crowds&#8220;, die Weisheit der Vielen: Wissenschaftler, neue soziale Bewegungen, demokratische \u00d6ffentlichkeiten haben aus den Grenzen des Wachstums mittlerweile richtige Schl\u00fcsse gezogen. Aber nur durch eine global abgestimmte politische Regulation kann die internationale Finanz- und Wirtschaftswelt davon abgehalten werden, die Staaten und ihre B\u00fcrger ein weiteres Mal in ihre Geiselhaft zu nehmen. Politik muss es wieder wollen: der Wirtschaft Grenzen setzen.<a href=\"#_ftn18\" name=\"_ftnref18\">[18]<\/a><\/p>\n<p>&#8222;Schwer zu machen? Allerdings. Man kann die Welt vielleicht tats\u00e4chlich nicht ver\u00e4ndern. Aber man muss es doch wenigstens versuchen! Wer heute Politik als Beruf ergreift, muss sich als Weltverbesserer verstehen. Es ist n\u00e4mlich h\u00f6chste Zeit, dass die Welt das Geld regiert.&#8220;<a href=\"#_ftn19\" name=\"_ftnref19\">[19]<\/a><a href=\"#_ftn20\" name=\"_ftnref19\">[20] <\/a><a href=\"#_ftn19\" name=\"_ftnref19\"><\/a><sup><a href=\"#_ftn20\" name=\"_ftnref20\"><\/a><\/sup><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/MBS-business-ethics-5.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-4803\" src=\"http:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/MBS-business-ethics-5.jpg\" alt=\"MBS Wirtschaftsethik \" width=\"678\" height=\"381\" srcset=\"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/MBS-business-ethics-5.jpg 678w, https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/MBS-business-ethics-5-300x169.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 678px) 100vw, 678px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Hier ist deshalb auch anzumerken, dass eine erhebliche Diskrepanz zwischen den Ergebnissen von Konsumentenbefragungen hinsichtlich der Relevanz von Wertvorstellungen im Rahmen von Kaufentscheidungen und dem tats\u00e4chlichen Kaufverhalten besteht. &#8222;Most consumer research is highly dubious, because there is a gap between what people say and what they do.&#8220;<a href=\"#_ftn21\" name=\"_ftnref21\">[21]<\/a> Die Diskrepanz besteht haupts\u00e4chlich darin, dass die Mehrheit zwar ethische Erfordernisse wie humane Arbeitsbedingungen, Umwelt-vertr\u00e4glichkeit oder Schutz des geistigen Eigentums als essentiell f\u00fcr eine Gesellschaft h\u00e4lt, f\u00fcr sich pers\u00f6nlich aber nicht priorit\u00e4r. &#8222;Indeed, they often stated that someone other than the individual consumer should be responsible: the law (&#8218;the government should protect the environment&#8216;), the competitive market (&#8218;it&#8217;s too bad, but all sneaker companies do this&#8216;), the companies themselves (&#8218;advertising should let us know about this&#8216;), or the overall system (&#8218;I cannot do anything, so why bother thinking about it?&#8216;).&#8220;<a href=\"#_ftn22\" name=\"_ftnref22\">[22]<\/a><\/p>\n<p>Anscheinend gibt es auch keine stichhaltigen Belege daf\u00fcr, dass die vorgenannte Einstellung f\u00fcr spezifische Kundensegmente (Nationalit\u00e4t, Bildung, Geschlecht, Einkommensverh\u00e4ltnisse etc.) gilt. Allerdings besteht die begr\u00fcndete Hoffnung, dass \u00e4hnlich wie bei der Marktpenetration des Internet, innerhalb der n\u00e4chsten Generation von Konsumenten es mehr und mehr selbstverst\u00e4ndlich wird, &#8222;gewohnheitsm\u00e4\u00dfig&#8220; nach ethischen Gesichtspunkten einzukaufen.<\/p>\n<p>Einklang herzustellen zwischen Individualethik, Unternehmensethik und Rahmen-, Ordnungs- bzw. Institutionenethik hinsichtlich der jeweiligen Nutzenerwartung ist dezidierte Aufgabe der Wirtschaftsethik.<\/p>\n<p><em><strong>Weiter zu: <a href=\"http:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/2017\/wirtschaftsethik-fallbeispiele\/\">Teil 3: Wirtschaftsethisch diskussionsw\u00fcrdige Sachverhalte<\/a><\/strong><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Vgl. ITU Internet Reports 2005: The Internet of Things, 2005, 7th edition, <a href=\"http:\/\/www.itu.int\/internetofthings\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.itu.int\/internetofthings<\/a><br \/>\n<a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> &#8222;Die durch die Finanzkrise ausgel\u00f6ste schwere Rezession wird Deutschland nach Experten-Ein-sch\u00e4tzung bis Ende kommenden Jahres rund eine Viertel Billion Euro an Wohlstandsverlusten kosten. Je Bundesb\u00fcrger w\u00e4re das ein Schaden von etwa 3000 Euro, hat das Deutsche Institut f\u00fcr Wirtschaftsforschung (DIW) f\u00fcr den Berliner &#8218;Tagesspiegel&#8216; gesch\u00e4tzt.&#8220; <a href=\"http:\/\/magazine.web.de\/de\/themen\/finanzen\/wirtschaft\/8899674-Finanzkrise-kostet-jeden-Buerger-3000-Euro.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/magazine.web.de\/de\/themen\/finanzen\/wirtschaft\/8899674-Finanzkrise-kostet-jeden-Buerger-3000-Euro.html<\/a>; 12.09.2009<br \/>\n<a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> o.V., \u00dcber den Tellerrand, <a href=\"http:\/\/jetzt.sueddeutsche.de\/texte\/anzeigen\/488420\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/jetzt.sueddeutsche.de\/texte\/anzeigen\/488420<\/a>; 08.03.2010<br \/>\n<a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Vgl. Hilb, M., Oertig, M., HR Governance, Wirksame F\u00fchrung und Aufsicht des Board- und Personalmanagements, K\u00f6ln, 1. Auflage 2010<br \/>\n<a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Vgl. Parsons, T., Beitr\u00e4ge zu einer soziologischen Theorie, hrsg. v. Dietrich R\u00fcschemeyer. Neuwied\/ Berlin 1964, daraus: &#8222;Systematische Theorie in der Soziologie. Gegenw\u00e4rtiger Stand und Ausblick&#8220;, S. 31-40, 52-64 (&#8222;Wesen und Funktionen einer systematischen Theorie&#8220;, &#8222;Grundz\u00fcge einer strukturell-funktionalen Theorie sozialer Systeme&#8220;); <span class=\"removed_link\" title=\"http:\/\/www.ifs.tu-darmstadt.de\/fileadmin\/soziologie\/Schmiede_Lehre\/Textbesprechung\/Wowes-Textbesprechung-Parsons_060131.pdf\">http:\/\/www.ifs.tu-darmstadt.de\/fileadmin\/soziologie\/Schmiede_Lehre\/Textbesprechung\/Wowes-Textbesprechung-Parsons_060131.pdf<\/span>; 19.11.2009<br \/>\n<a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Vgl. Galuska, J. (Hrsg.), Pioniere f\u00fcr einen neuen Geist in Beruf und Business. Die spirituelle Dimension im wirtschaftlichen Handeln, 2004<br \/>\n&#8222;Gro\u00dfe Aktiengesellschaften belasten das Sozialsystem und damit die Allgemeinheit, indem sie Mitarbeiter entlassen, obwohl sie Gewinne erwirtschaften. Nur durch den Staat konnte im Jahr 2009 das Bankensystem in Deutschland gerettet werden. Dieses Rettungspaket kostet den deutschen Steuerzahler im schlimmsten Fall 480 Mrd. Euro. In der Praxis stellt man allerdings fest, dass die Nachfrage nach einer werteorientierten Unternehmensf\u00fchrung, Ethik und Spiritualit\u00e4t vor allem bei den nachhaltig erfolgreichen und vorausschauenden Unternehmen sp\u00fcrbar ansteigt. Die Metropolregion N\u00fcrnberg z.B. ist derzeit dabei, sich als f\u00fchrende familienfreundlichste Wirtschaftsregion zu positionieren. Dabei wird mit der Initiative &#8218;mehr Zeit f\u00fcr Ethik&#8216; auch f\u00fcr das wertsch\u00e4tzende Miteinander sensibilisiert.&#8220;<br \/>\n<a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Vgl. Bruckner, R., a.a.O.<br \/>\n<a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> &#8222;Wo es um menschliches Handeln und Entscheiden geht und wo andere Menschen oder Lebewesen von diesem Handeln betroffen sind, entstehen moralisch relevante Fragestellungen.&#8220; Kleinfeld, A., Persona Oeconomica, Heidelberg 1998<br \/>\n<a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Popper, K., Auf der Suche nach einer besseren Welt, Vortr\u00e4ge und Aufs\u00e4tze aus drei\u00dfig Jahren, M\u00fcnchen 1984, S. 57f<br \/>\n<a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> ebd., S. 59f<br \/>\n<a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> Hopfenbeck, W., a.a.O., S. 977<br \/>\n<a href=\"#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> Vgl. <a href=\"http:\/\/www.spieltheorie.de\/Spieltheorie_Grundlagen\/gefangenendilemma.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.spieltheorie.de\/Spieltheorie_Grundlagen\/gefangenendilemma.htm<\/a><br \/>\n&#8222;Das Gefangenendilemma ist vermutlich das bekannteste Spiel, das die Spieltheorie jemals hervorgebracht hat. \u201eDas Gefangenendilemma ist ein Dilemma nicht des (Singular), sondern der Gefangenen (Plural), nicht ein prisoner&#8217;s dilemma, sondern ein prisoners&#8216; dilemma, eine soziale Anreizfalle. Aus der kann man sich nicht individuell durch eine ge\u00e4nderte Strategie befreien, sondern nur kollektiv durch eine ge\u00e4nderte Strategiekombination. Auch die anderen m\u00fcssen mitmachen, sie m\u00fcssen \u2013 aufgrund im Meta-Spiel ver\u00e4nderter Anreize \u2013 mitmachen wollen, so dass alle Akteure ein Handlungsinteresse haben, sich ihrem Regelinteresse gem\u00e4\u00df zu verhalten. Wird dies nicht systematisch beachtet, ger\u00e4t Ethik in die Gefahr, den einzelnen Akteur zu \u00fcberfordern, weil ihm aufgeb\u00fcrdet wird, was eigentlich nur eine bindende Institution zu leisten vermag: Anreize zu setzen, die einen Wechsel der Strategiekombination f\u00fcr jeden einzelnen Akteur individuell vorteilhaft machen.&#8220;<br \/>\nVgl. auch Pies, I., Methodologischer Hobbesianismus und das Theorieprogramm einer interessen-basierten Moralbegr\u00fcndung; WiWi-Online.de, Hamburg, Deutschland, 2006; <a href=\"http:\/\/www.wiwi-online.de\/start.php?a_title=531&amp;ar=319\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.wiwi-online.de\/start.php?a_title=531&amp;ar=319<\/a><br \/>\n<a href=\"#_ftnref13\" name=\"_ftn13\"> [13]<\/a> Sanjo, J., 63. Dt. Betriebswirtschafter-Tag 2009<br \/>\n<a href=\"#_ftnref14\" name=\"_ftn14\">[14]<\/a> ebd.<br \/>\n<a href=\"#_ftnref15\" name=\"_ftn15\">[15]<\/a> o.V., Wer regiert das Geld?, <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2009-09\/finanzgipfel-geld-krise\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2009-09\/finanzgipfel-geld-krise<\/a>; 22.09.2009<br \/>\n<a href=\"#_ftnref16\" name=\"_ftn16\">[16]<\/a> ebd.<br \/>\n<a href=\"#_ftnref17\" name=\"_ftn17\">[17]<\/a> ebd.<br \/>\n<a href=\"#_ftnref18\" name=\"_ftn18\">[18]<\/a> ebd.<br \/>\n<a href=\"#_ftnref19\" name=\"_ftn19\">[19]<\/a> ebd.<br \/>\n<a href=\"#_ftnref20\" name=\"_ftn20\">[20]<\/a> Winkler, H.A., Geschichte des Westens 1, 2009<br \/>\n&#8222;Freilich, und eben das macht ein herausragendes Charakteristikum des Westens aus, die \u00dcberwindung dieser Missetaten geschah meistens von innen heraus durch die V\u00f6lker selbst. Geschehenes lie\u00df sich nicht mehr r\u00fcckg\u00e4ngig machen, aber der Widerstand dagegen wuchs in den westlichen L\u00e4ndern selbst bis zur schlie\u00dflichen Einstellung dieser Untaten.&#8220;<br \/>\n<a href=\"#_ftnref21\" name=\"_ftn21\">[21]<\/a> Devinney, T., Auger, P., Eckhardt, G.M., Values vs. Value, in: strategy+business magazine, Issue 62, 2011<br \/>\n<a href=\"#_ftnref22\" name=\"_ftn22\">[22]<\/a> ebd.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Quellen: <\/strong><\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Brinkmann, J., Pies, I., Diskussionspapier Nr. 05-1 Wittenberg-Zentrum f\u00fcr Globale Ethik: Corporate Citizenship: Raison d&#8217;etre korporativer Akteure aus Sicht der \u00f6konomischen Ethik<\/em><\/li>\n<li><em>Bruckner, R., &#8222;Gewinnmaximierung ist nicht rechtfertigungsf\u00e4hig&#8220;, <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1271374644444\/Wirtschaftsethiker-im-Interview-Gewinnmaximierung-ist-nicht-rechtfertigungsfaehig\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/derstandard.at\/1271374644444\/Wirtschaftsethiker-im-Interview-Gewinnmaximierung-ist-nicht-rechtfertigungsfaehig<\/a>; 21.04.2010<\/em><\/li>\n<li><em>Devinney, T., Auger, P., Eckhardt, G.M., Values vs. Value, in: strategy+business magazine, Issue 62, 2011<\/em><\/li>\n<li><em>G\u00e4rtner, E.L., Wirtschaftsnobelpreis 2009 an Elinor Ostrom und Oliver Williamson: Eine Ohrfeige f\u00fcr den &#8222;Klimaschutz&#8220;, <a href=\"http:\/\/ef-magazin.de\/2009\/10\/15\/1565-wirtschaftsnobelpreis-2009-an-elinor-ostrom-und-oliver-williamson-eine-ohrfeige-fuer-den-klimaschutz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/ef-magazin.de\/2009\/10\/15\/1565-wirtschaftsnobelpreis-2009-an-elinor-ostrom-und-oliver-williamson-eine-ohrfeige-fuer-den-klimaschutz<\/a>; 03.03.2010<\/em><\/li>\n<li><em>Galuska, J. (Hrsg.), Pioniere f\u00fcr einen neuen Geist in Beruf und Business. Die spirituelle Dimension im wirtschaftlichen Handeln, 2004<\/em><\/li>\n<li><em>Grochla, E., Hrsg., Betriebswirtschaftslehre Teil 1: Grundlagen, Stuttgart 1978<\/em><\/li>\n<li><em>Hardin, G., The Tragedy of the Commons. In: Science. 162\/1968. S. 1243-1248 (deutsch in: Michael Lohmann (Hrsg.): Gef\u00e4hrdete Zukunft. Hanser, M\u00fcnchen 1970, S. 30-48 und dtv Bd. 920, M\u00fcnchen 1973, S. 29-46)<\/em><\/li>\n<li><em>Hilb, M., Oertig, M., HR Governance, Wirksame F\u00fchrung und Aufsicht des Board- und Personalmanagements, K\u00f6ln, 1. Auflage 2010<\/em><\/li>\n<li><em>Hopfenbeck, W., Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Managementlehre, 14. Aufl., M\u00fcnchen 2002<\/em><\/li>\n<li><em>Kleinfeld, A., Persona Oeconomica, Heidelberg 1998<\/em><\/li>\n<li><em>Ostrom, E., Governing the Commons: The Evolution of Institutions for Collective Action. Cambridge University Press, Cambridge 1990, ISBN 0-521-40599-8, deutsch: Die Verfassung der Allmende. Mohr, T\u00fcbingen 1999, ISBN 3-161-46916-X<\/em><\/li>\n<li><em>o.V., ITU Internet Reports 2005: The Internet of Things, 2005, 7th edition, <a href=\"http:\/\/www.itu.int\/internetofthings\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.itu.int\/internetofthings<\/a><\/em><\/li>\n<li><em>o.V., \u00dcber den Tellerrand, <a href=\"http:\/\/jetzt.sueddeutsche.de\/texte\/anzeigen\/488420\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/jetzt.sueddeutsche.de\/texte\/anzeigen\/488420<\/a>, 08.03.2010<\/em><\/li>\n<li><em>Parsons, T., Beitr\u00e4ge zu einer soziologischen Theorie, hrsg. v. Dietrich R\u00fcschemeyer. Neuwied\/ Berlin 1964, daraus: &#8222;Systematische Theorie in der Soziologie. Gegenw\u00e4rtiger Stand und Ausblick&#8220;, S. 31-40, 52-64 (&#8222;Wesen und Funktionen einer systematischen Theorie&#8220;, &#8222;Grundz\u00fcge einer strukturell-funktionalen Theorie sozialer Systeme&#8220;); <span class=\"removed_link\" title=\"http:\/\/www.ifs.tu-darmstadt.de\/fileadmin\/soziologie\/Schmiede_Lehre\/Textbesprechung\/Wowes-Textbesprechung-Parsons_060131.pdf\">http:\/\/www.ifs.tu-darmstadt.de\/fileadmin\/soziologie\/Schmiede_Lehre\/Textbesprechung\/Wowes-Textbesprechung-Parsons_060131.pdf<\/span>; 19.11.2009<\/em><\/li>\n<li><em>Pies, I., Nachhaltigkeit: eine semantische Innovation von welthistorischer Bedeutung; WiWi-Online.de, Hamburg, Deutschland, 2007; online im Internet unter <a href=\"http:\/\/www.wiwi-online.de\/start.php?a_title=531&amp;ar=328\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.wiwi-online.de\/start.php?a_title=531&amp;ar=328<\/a><\/em><\/li>\n<li><em>Pies, I., Methodologischer Hobbesianismus und das Theorieprogramm einer interessen-basierten Moralbegr\u00fcndung; WiWi-Online.de, Hamburg, Deutschland, 2006<\/em><\/li>\n<li><em>Thielemann, U., Die Macht des Kapitals und die Ohnmacht der Moral, <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/blogs\/nzz_votum\/nzzvotum_wirtschaft_ethik\/die_macht_des_kapitals_und_die_ohnmacht_der_moral_1.5339875.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.nzz.ch\/blogs\/nzz_votum\/nzzvotum_wirtschaft_ethik\/die_macht_des_kapitals_und_die_ohnmacht_der_moral_1.5339875.html<\/a>; 31.03.2010<\/em><\/li>\n<li><em>Winkler, H.A., Geschichte des Westens 1, 2009<\/em><\/li>\n<li><em>W\u00f6he, G., D\u00f6ring, U., Einf\u00fchrung in die allgemeine Betriebswirtschaftslehre 20., neubearb. Aufl., M\u00fcnchen 2000<\/em><\/li>\n<li><em>Zirus, W., Schmidkonz, C., Impact Investing oder der Wunsch nach &#8222;Doing Good while Doing Well&#8220; (Teil 1), <a href=\"http:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/2016\/08\/impact-investing-2\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/2016\/08\/impact-investing-2\/, 26.08.2016<br \/>\n<\/a><\/em><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Die aktuelle Situation Weiter von: Teil 1: Die Wertedebatte in der BWL\u00a0 Mit dem Fall der Berliner Mauer 1989 sowie der darauffolgenden Aufl\u00f6sung der Sowjetunion entstand eine v\u00f6llig neue, noch nie dagewesene Weltwirtschaftssituation. 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