{"id":6337,"date":"2017-03-29T13:22:50","date_gmt":"2017-03-29T11:22:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/?p=6337"},"modified":"2017-03-29T14:17:49","modified_gmt":"2017-03-29T12:17:49","slug":"regulierung-plattform-oekonomie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/2017\/regulierung-plattform-oekonomie\/","title":{"rendered":"Regulierung in der Plattform-\u00d6konomie: Brauchen wir einen dritten Weg?"},"content":{"rendered":"<p>Dieser Tage legte das deutsche Wirtschaftsministerium auf der CeBit-Messe das \u201eWei\u00dfbuch digitale Plattformen\u201c (Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Energie, 2017) vor, in dem eine neuen Ordnungspolitik f\u00fcr das Internetzeitalter skizziert wird. W\u00e4hrend in den letzten Jahren die Player auf den M\u00e4rkten relativ frei agieren konnten, wird hier ein umfangreiches Regelwerk entworfen. Es wird deutlich, dass es ein Werk aus der Feder des Wirtschaftsministeriums ist: Es werden sowohl allgemeine Vorstellungen f\u00fcr die Wahrung der Errungenschaften der sozialen Marktwirtschaft entwickelt als auch der Schutz konkreter deutscher wirtschaftlicher Interessen, insbesondere im Bereich Industrie 4.0, angestrebt.<\/p>\n<h2>Digitale Plattformen<\/h2>\n<p>Die Digitalisierung beg\u00fcnstigt im Bereich digitale Plattformen Szenarien, die zu einer Monopolisierung und Zentralisierung f\u00fchren. Hintergrund sind aus \u00f6konomischer Sicht die gegen Null tendierenden Grenzkosten digitaler Produkte in Verbindung mit hohen Fixkosten. Es ergeben sich damit steigende Skalenertr\u00e4ge. Die sogenannten \u201eBig Five\u201c des Internets (Apple, Microsoft, Google, Amazon und Facebook) haben sich in den letzten Jahren von produktorientierten Unternehmen zu digitalen Plattformen entwickelt (Feng &amp; Furr, 2016), die in ihren jeweiligen Kompetenzbereichen deutliche Marktf\u00fchrer sind. Die Plattformfunktion selbst ist ebenfalls weitgehend digital und unterliegt daher denselben Gesetzen der Skalierbarkeit. Die so entstehenden nat\u00fcrlichen Monopole werden zus\u00e4tzlich durch Netzwerkeffekte und Standards verst\u00e4rkt.<\/p>\n<p>Das Gesch\u00e4ftsmodell einer Plattform besteht darin, zwei oder mehr Gruppen von Nutzern miteinander zu verbinden und direkte Transaktionen oder andere Formen der Interaktion zwischen ihnen zu erm\u00f6glichen. Diese Marktfunktion an sich ist nicht neu, sondern findet sich auch z.B. in Einkaufszentren oder in Kleinanzeigenrubriken in klassischen Zeitungen. Neu ist, dass sich durch die Informationstechnologie die Notwendigkeit von eigenen physischen Ressourcen f\u00fcr den Marktplatzbetreiber deutlich reduziert hat.<\/p>\n<p>Neben Plattformen, die auf einem eigenen starken Produktportfolio (z.B. Endger\u00e4te bei Apple) oder Serviceportfolio (z.B. Logistikdienstleistungen bei Amazon) beruhen, gibt es auch Unternehmen, die eine reine digitale Plattformfunktion aus\u00fcben. Ebay, Uber oder AirBnB sind Beispiele f\u00fcr solche reinen Plattformunternehmen, ebenso wie Kreditmarktpl\u00e4tze.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zur klassischen Produktion, bei denen ein wesentlicher Erfolgsfaktor die Kontrolle \u00fcber Ressourcen und deren optimale Steuerung ist, steht bei digitalen Plattformen die F\u00f6rderung des gesamten \u00d6kosystems und die Nutzung des positiven Netzwerkeffekts im Mittelpunkt (Van Alstyne et al., 2016).<\/p>\n<p>Neben der Zusammenf\u00fchrung von Angebot und Nachfrage im engeren Sinne bieten die Plattformen mit Diensten zur Zahlungsabwicklung oder auch Mechanismen zum Reputationsmanagement zahlreiche Zusatzangebote, die speziell f\u00fcr kleinere Unternehmen von Interesse sind.<\/p>\n<p>Auch wenn es f\u00fcr Unternehmen attraktiv ist, sich selbst zu einer digitalen Plattform zu entwickeln, so ist dieser Schritt nur f\u00fcr eine kleine Zahl von Firmen realistisch. F\u00fcr die anderen Unternehmen stellt sich die Frage, wie sie die vorhandenen Plattformen optimal nutzen und in ihre Gesch\u00e4ftsmodelle integrieren.<\/p>\n<h3>Die Heimat von digitalen Plattformen<\/h3>\n<p>Eine Studie von digitalen Plattformen in aller Welt (Evans &amp; Gawer 2016) zeigt, dass die Unternehmenssitze der gemessen an der Marktkapitalisierung gr\u00f6\u00dften Player geografisch sehr ungleich verteilt sind: 47 % sind in Asien beheimatet, 36 % in Nordamerika, aber nur 15 % in Europa (3 % weltweit in Deutschland). S\u00fcdamerika und Afrika spielen quasi keine Rolle.<\/p>\n<figure id=\"attachment_6339\" aria-describedby=\"caption-attachment-6339\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/MBS-digitaleplattformen-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-6339\" src=\"http:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/MBS-digitaleplattformen-1.jpg\" alt=\"MBS Digitale Plattformen\" width=\"600\" height=\"338\" srcset=\"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/MBS-digitaleplattformen-1.jpg 1024w, https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/MBS-digitaleplattformen-1-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/MBS-digitaleplattformen-1-678x381.jpg 678w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-6339\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 1: Anzahl digitaler Plattformen mit einer Marktkapitalisierung von mindestens 1 Mrd. US Dollar pro Region (nach Evans &amp; Gawer, 2016, S. 10)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wie erkl\u00e4rt sich diese Verteilung? Die Plattformen in Nordamerika sind bis auf eine einzige alle in den USA beheimatet. \u00dcber zwei Drittel dieser Unternehmen sind wiederum im Silicon Valley zu Hause. Ein g\u00fcnstiges Innovationsumfeld sowie liberale gesetzliche Rahmenbedingungen stellen ideale Startbedingungen dar. Viele Unternehmen konnten sich so fr\u00fchzeitig eine gute Marktposition sichern.<\/p>\n<p>Der Gro\u00dfteil der Plattformen aus Asien ist in China beheimatet. Mit 64 Plattformen sind allein in China so viele entstanden wie in Nordamerika. Abschottung, Protektionismus und gezielte staatliche F\u00f6rderung haben die Bildung von Pendants zu US-Plattformen gef\u00f6rdert (u.a. Alibaba, Baidu, AliPay, XiaMi). In Europa verteilen sich die 27 gelisteten digitalen Plattformen auf insgesamt 10 L\u00e4nder: Gro\u00dfbritannien (9 Plattformen) und Deutschland (5 Plattformen) sind die gr\u00f6\u00dften Player.<\/p>\n<p>Ein Blick auf die Marktkapitalisierung zeigt eine Verschiebung zugunsten der Plattformen in Nordamerika.<\/p>\n<figure id=\"attachment_6341\" aria-describedby=\"caption-attachment-6341\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/MBS-digitaleplattformen-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-6341\" src=\"http:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/MBS-digitaleplattformen-2.jpg\" alt=\"MBS Digitale Plattformen\" width=\"600\" height=\"338\" srcset=\"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/MBS-digitaleplattformen-2.jpg 1024w, https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/MBS-digitaleplattformen-2-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/MBS-digitaleplattformen-2-678x381.jpg 678w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-6341\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 2: Marktkapitalisierung der gro\u00dfen digitalen Plattformen pro Region (nach Evans &amp; Gawer, 2016, S. 10)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Diese auf die verschiedenen Investitionskulturen zur\u00fcckzuf\u00fchrenden Unterschiede spielen bei der Entwicklung des Marktes insofern eine wichtige Rolle, als dass die Kasse f\u00fcr Akquisitionen durch eine hohe Marktkapitalisierung gut gef\u00fcllt ist. Damit steigen auch die Chancen, in einem Verdr\u00e4ngungswettbewerb als Sieger hervorzugehen, deutlich.<\/p>\n<h3>Plattformen brauchen Regeln<\/h3>\n<p>Die marktbeherrschenden Stellungen von digitalen Plattformen sind gesellschaftliche Herausforderungen im Spannungsfeld zwischen freier Marktwirtschaft und Regulierung. Der Regulierungsbedarf auf Plattformen ist dabei vielschichtig. Durch den inh\u00e4rent grenz\u00fcberschreitenden Charakter vieler digitaler Angebote wird eine Regulierung zudem erschwert.<\/p>\n<figure id=\"attachment_6342\" aria-describedby=\"caption-attachment-6342\" style=\"width: 601px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/MBS-digitaleplattformen-3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-6342\" src=\"http:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/MBS-digitaleplattformen-3.jpg\" alt=\"MBS Digitale Plattformen\" width=\"601\" height=\"338\" srcset=\"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/MBS-digitaleplattformen-3.jpg 1024w, https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/MBS-digitaleplattformen-3-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/MBS-digitaleplattformen-3-678x381.jpg 678w\" sizes=\"auto, (max-width: 601px) 100vw, 601px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-6342\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 3: Regulierungsbedarf in digitalen Plattformen (nach OECD, 2016, S. 12)<\/figcaption><\/figure>\n<ul>\n<li><strong>Soziale Normen<\/strong>: \u00c4u\u00dferungen, die in manchen L\u00e4ndern dem Schutz der freien Meinungs\u00e4u\u00dferung unterliegen, stellen in Deutschland teilweise Straftatbest\u00e4nde dar. Sogenannte \u201eHasskommentare\u201c sind ein Beispiel hierf\u00fcr. Soziale Normen und das Regel- und Werteger\u00fcst einer Gesellschaft sollten sich auch in digitalen Plattformen widerspiegeln.<\/li>\n<li><strong>Nutzungsbedingungen<\/strong>: Typischerweise haben digitale Plattformen aktuell seitenlange un\u00fcbersichtliche Allgemeine Gesch\u00e4ftsbedingungen, die ein durchschnittlicher Nutzer nicht \u00fcberblicken kann. Eine kurze, \u00fcbersichtliche und transparente Darstellung dar\u00fcber, was mit anfallenden Daten geschieht und wie das Gesch\u00e4ftsmodell der Plattform funktioniert, w\u00e4re hier anzustreben (der sogenannte \u201eOne-Pager\u201c).<\/li>\n<li><strong>Algorithmen<\/strong>: Google kontrolliert nicht nur den Markt f\u00fcr Online-Anzeigen, sondern bestimmt \u00fcber die implementierten Algorithmen sowohl die Platzierung von Online-Anzeigen als auch die generischen Suchergebnisse der Webpr\u00e4senzen von Unternehmen. Damit besteht \u00fcber die genutzten Algorithmen auch ein wesentlicher Einfluss auf den wirtschaftlichen Erfolg anderer Unternehmen. Die als Betriebsgeheimnis geh\u00fcteten Algorithmen sind daher zur Sicherstellung eines fairen Wettbewerbs auch von \u00f6ffentlichem Interesse.<\/li>\n<li><strong>Vertrauensmechanismen<\/strong>: In digitale Plattformen integrierte Bewertungssysteme erm\u00f6glichen beispielsweise f\u00fcr kleinere Restaurants oder Hotels, Unsicherheiten bez\u00fcglich der zu erwartenden Qualit\u00e4t zu reduzieren, wie das ansonsten nur starken Marken mit Filialbetrieben m\u00f6glich ist (Brynjolfsson &amp; McAfee, 2014, Kap. 8). \u00dcber diesen Vertrauensmechanismus wird die starke und vertrauensw\u00fcrdige Marke des Plattformbetreibers auf einen unbekannten Einzelanbieter \u00fcbertragen. Auch hier haben die implementierten Algorithmen sowie die Mechanismen zur Sicherung der Integrit\u00e4t entscheidenden Einfluss auf unternehmerischen Erfolg von Marktteilnehmern.<\/li>\n<li><strong>Verbraucherschutz<\/strong>: Der Verbraucher- und Datenschutz hat in Deutschland einen anderen Stellenwert als beispielsweise in den USA. Auf dem Smartphone in Deutschland unterliegt der Mobilfunkanbieter f\u00fcr seine Leistungen wie Sprachdienste oder SMS aktuell beispielsweise den deutschen Datenschutzregularien. Facebook mit seinem Dienst WhatsApp bietet vergleichbare Leistungen an, muss sich aber nicht den gleichen Regeln unterwerfen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Staat stellt das System der \u00f6ffentlichen Institutionen zur Regelung der Angelegenheiten eines Gemeinwesens dar. Plattform-Unternehmen haben in den letzten Jahren in vielen wirtschaftlichen, medialen und sozialen Bereichen des Gemeinwesens eine dominante Rolle gewonnen und sich dabei \u00fcber weite Strecken einer staatlichen Regelung entzogen. Insofern ist die Frage der Regulierung sowohl der Aktivit\u00e4ten auf den digitalen Plattformen selbst als auch die des allgemeinen Wettbewerbsrahmens mehr als berechtigt. Im letzteren geht es beispielsweise um die Begrenzung von Marktmacht durch eine zeitgem\u00e4\u00dfe Fusionskontrolle oder auch um das Thema der Steuergerechtigkeit.<\/p>\n<h2>Ein dritter Weg f\u00fcr Europa?<\/h2>\n<p>In den USA kann sich Technologie weitgehend unabh\u00e4ngig von staatlicher Regulierung entwickeln. Unter der neuen US-Regierung wird sich dieses noch verst\u00e4rken, hat sie sich doch den R\u00fcckbau des administrativen Staates auf die Fahnen geschrieben. In China hingegen wird der Markteintritt internationaler Player systematisch unterbunden. Eigene Unternehmen k\u00f6nnen sich nur unter den engen Regularien des Staates entwickeln. Beide Ans\u00e4tze k\u00f6nnen f\u00fcr Deutschland und Europa aufgrund der kulturellen und sozialen Situation kein Vorbild sein. Die soziale Marktwirtschaft sollte sich auch in der Plattform-\u00d6konomie wiederfinden.<\/p>\n<p>Das vorgelegte Wei\u00dfbuch ist eine lesenswerte, gute und wichtige Grundlage f\u00fcr notwendige Regulierungen und einen dritten Weg, der sich zwischen dem weitgehend nicht regulierten digitalen Umfeld in den USA und einem staatlich dominierten und organisierten Modernisierungsprogramm in China bewegt. Kommt der Regelungsversuch zu sp\u00e4t, wie mache meinen? Vielleicht ein wenig. Andererseits ist ein zu fr\u00fcher Eingriff in einen sich entwickelnden Markt innovationshemmend und kann wesentliche Erfahrungen des Technologieeinsatzes nicht ber\u00fccksichtigen. Durch die explizite Ber\u00fccksichtigung von innovationsf\u00f6rdernden Experimentierklauseln geht das Wei\u00dfbuch neue Wege der Vereinbarkeit von Regulierungsbedarf und Innovationsf\u00e4higkeit. Jetzt gilt es, die Ergebnisse der Diskussion rasch in konkrete Ma\u00dfnahmen umzusetzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Dieser Beitrag enth\u00e4lt Ausz\u00fcge aus Baldi, S. (2016), Grenzenlos digital und digitale Grenzen, in: <a href=\"http:\/\/www.hanser-fachbuch.de\/buch\/Digital+vernetzt+Transformation+der+Wertschoepfung\/9783446447806\" target=\"_blank\">Digital vernetzt<\/a>, Jung H.H. und Kraft, P. (Hrsg.), Hanser Verlag, und erscheint mit freundlicher Genehmigung des <a href=\"http:\/\/www.hanser.de\/\" target=\"_blank\">Hanser Verlags<\/a>.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Literaturverzeichnis<\/strong><\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Van Alstyne, M. W., Parker, G. G., &amp; Choudary, S. P. (2016). Pipelines, Platforms, and the New Rules of Strategy. Harvard Business Review, 94(4), 54\u201362.<\/em><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.bmwi.de\/Redaktion\/DE\/Publikationen\/Digitale-Welt\/weissbuch-digitale-plattformen.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=16\"><em>Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Energie. (2017). Wei\u00dfbuch digitale Plattformen: Digitale Ordnungspolitik f\u00fcr Wachstum, Innovation, Wettbewerb und Teilhabe.<\/em><\/a><\/li>\n<li><em>Brynjolfsson, E., &amp; McAfee, A. (2014). The Second Machine Age: Work, Progress, and Prosperity in a Time of Brilliant Technologies (Kindle Ed.). New York, London.<\/em><\/li>\n<li><em>Evans, P. C., &amp; Gawer, A. (2016). The Rise of the Platform Enterprise: A Global Survey.<\/em><\/li>\n<li><em>Feng, Z., &amp; Furr, N. (2016). Products to Platforms\u202f: Making the Leap. Harvard Business Review, 94(4), 72\u201378.<\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.oecd.org\/officialdocuments\/publicdisplaydocumentpdf\/?cote=DSTI\/CP(2015)4\/FINAL&amp;docLanguage=En\">OECD. (2016). Protecting Consumers in Peer Platform Markets: Exploring the Issues<\/a>.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Dieser Tage legte das deutsche Wirtschaftsministerium auf der CeBit-Messe das \u201eWei\u00dfbuch digitale Plattformen\u201c (Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Energie, 2017) vor, in dem eine neuen Ordnungspolitik f\u00fcr das Internetzeitalter skizziert wird. 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