{"id":6506,"date":"2017-04-07T16:26:18","date_gmt":"2017-04-07T14:26:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/?p=6506"},"modified":"2017-04-07T16:26:18","modified_gmt":"2017-04-07T14:26:18","slug":"digitalisierung-glueck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/2017\/digitalisierung-glueck\/","title":{"rendered":"Das Individuum und die Digitalisierung oder: Die Suche nach dem Gl\u00fcck in der Digitalisierung"},"content":{"rendered":"<p><em>Bis zum Ende des Jahrzehnts wird mehr als die H\u00e4lfte der Menschheit digital vernetzt leben, lernen und arbeiten. Diese Menschen verwenden Schlagworte wie Social Media, mobile, webbasierte Applikationen, Industrie 4.0, digitale Gesch\u00e4ftsmodelle, Internet der Dinge, Big Data etc., um das Ph\u00e4nomen zu beschreiben, das unser t\u00e4gliches Leben als Individuum und Teil einer globalen Gesellschaft beeinflusst. W\u00e4hrend die digitale Vernetzung f\u00fcr viele von uns bereits allgegenw\u00e4rtig und zu einer Selbstverst\u00e4ndlichkeit geworden ist, ist sie f\u00fcr andere mit weitreichenden Herausforderungen oder sogar existenziellen \u00c4ngsten verbunden. Die Menge an Daten und Informationen, die unsere Vorfahren vor mehr als einhundert Jahren \u00fcber den gesamten Lebenszyklus erreichte, \u00fcberflutet heute digital vernetzte Menschen an einem einzigen Tag.<\/em><\/p>\n<p><em>Ein Kapitel des Fachbuches zeigt dabei einige Facetten auf, die zeigen, wie die Digitalisierung die Rolle des individuellen Menschen in einer zunehmend digitalen Welt beeinflussen kann. Letztendlich wird die Frage aufgeworfen, ob die Digitalisierung zum Lebensziel eines jeden Menschen, n\u00e4mlich dem Erstreben seines Gl\u00fccks, beitragen kann.<\/em><\/p>\n<p><em>Der folgende Beitrag sind Ausz\u00fcge dieses Kapitels, der mit freundlicher Genehmigung des <a href=\"http:\/\/www.hanser.de\/\" target=\"_blank\">Hanser Verlags<\/a>, in dem die Herausgeberschaft mit dem Titel <a href=\"http:\/\/www.hanser-fachbuch.de\/buch\/Digital+vernetzt+Transformation+der+Wertschoepfung\/9783446447806\" target=\"_blank\">\u201eDigital vernetzt: Transformation der Wertsch\u00f6pfung\u201c<\/a> erschienen ist, ver\u00f6ffentlicht werden darf.<\/em><\/p>\n<p>Die Digitalisierung hat heute erreicht, dass in der Summe Unternehmen und Regierungen mehr \u00fcber eine einzelne Person wissen als die Person selbst, da sie vieles, was einmal Eingang in die elektronischen Datenaufzeichnungen gefunden hat, schon wieder vergessen oder die Aufzeichnung selbst nicht wahrgenommen hat. Dabei muss die einzelne Person nicht einmal selbst aktiv gewesen sein: Der Social Graph einer Person erlaubt es, beispielsweise alleine \u00fcber die Zusammensetzung und die Aktivit\u00e4ten des Freundeskreises der Person eine Orientierung \u00fcber diese zu erhalten, ohne Daten und Informationen \u00fcber die Person selbst analysieren zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Ein Einzelner kann dabei nicht mehr wissen, Teil welches Social Graphs er ist. In einem einfachen Fall wird er Teil eines Social Graphs, sobald ein Bekannter bei der Registrierung auf einer Website sein Adressbuch aus dem Handy hochl\u00e4dt, um sich automatisch mit Personen aus diesem, die bereits Mitglieder der Plattform sind, zu verkn\u00fcpfen. Damit zeigt er nicht nur, welche Freunde er selbst hat, sondern auch, dass eine bestimmte dritte Person, die von dem Hochladen nichts wei\u00df, zum Bekanntenkreis des neuen Websitenutzers geh\u00f6rt. Gleiches gilt f\u00fcr das \u201eTaggen\u201c von Personen in Fotos, von dem die \u201eGetaggten\u201c nichts wissen. Die Ethik der Fernverantwortung gewinnt in diesem Zusammenhang immens an Bedeutung (Simanowski 2014). Selbst f\u00fcr den einzelnen \u201edigital Inaktiven\u201c gibt es kaum eine M\u00f6glichkeit, die eigenen Daten zu verbergen, da Dritte mehr oder weniger unfreiwillig und mehr oder weniger regelm\u00e4\u00dfig zur Generierung von Daten und Informationen \u00fcber ihn beitragen.<\/p>\n<p>Hinzu kommt, dass immer mehr Dienstleistungen ausschlie\u00dflich \u00fcber das Internet abgewickelt werden k\u00f6nnen und Technologien wie Smart Meter und die digitale Gesundheitskarte fr\u00fcher oder sp\u00e4ter f\u00fcr jeden B\u00fcrger gesetzlich verpflichtend sein werden. Dadurch entsteht \u00fcber jedem B\u00fcrger eine stetig wachsende, auf zahlreiche Server verteilte Datenwolke. Dies f\u00fchrt zu der genannten dramatischen Asymmetrie des Wissens \u00fcber jedes Individuum, bei der Unternehmen und Regierungen mehr \u00fcber eine einzelne Person wissen als die Person selbst. Elemente dieser Datenwolke k\u00f6nnen ohne Weiteres legal (Finanzamt) und illegal (Hacker) in mehr oder weniger gro\u00dfen Teilen angezapft werden \u2013 auch ohne das Wissen des Individuums (Kucklick 2014). Letzten Endes sind jeder Computer und jede Datenbank, die in irgendeiner Form an das Internet angeschlossen ist, potenziell \u00f6ffentlich. Dadurch ist Datensicherheit zwar einerseits immer nur tempor\u00e4r, doch andererseits wird so die Transparenz illegaler Aktivit\u00e4ten, wie sie beispielsweise in den <em>Panama Papers<\/em> dokumentiert wurde, \u00fcberhaupt erst erm\u00f6glicht.<\/p>\n<h2>Digitalisierung ohne Individuum<\/h2>\n<p>In dieser Entwicklungsphase der Digitalisierung werden jedoch auch bereits erste Anzeichen einer fortschreitenden Digitalisierung ohne Individuum sichtbar. Damit ist sowohl das vollst\u00e4ndig autonome Agieren digitaler Ger\u00e4te und Maschinen ohne das Eingreifen und Steuern durch einen Menschen gemeint als auch das selbst\u00e4ndige Lernen digitaler Ger\u00e4te und Maschinen (Machine Learning). Im Kern geht es hier um den Einsatz und die Entwicklung k\u00fcnstlicher Intelligenz (KI). Der Entwicklungsstand der KI ist inzwischen so weit fortgeschritten, dass f\u00fchrende K\u00f6pfe des Silicon Valley wie Tesla Gr\u00fcnder Elon Musk und Apple Mitgr\u00fcnder Steve Wozniak, aber auch der Physiker Stephen Hawking vor ihr warnen. In einem 2015 auf der \u201eInternational Joint Conference on Artificial Intelligence\u201c in Buenos Aires ver\u00f6ffentlichten offenen Brief weisen sie v. a. auf die Gefahren des Einsatzes von KI im milit\u00e4rischen Bereich hin (Der vollst\u00e4ndige offene Brief findet sich unter <a href=\"http:\/\/futureoflife.org\/open-letter-autonomous-weapons\/\" target=\"_blank\">http:\/\/futureoflife.org\/open-letter-autonomous-weapons\/<\/a>). Demnach ist es nur eine Frage der Zeit, bis autonome Waffensysteme oder gar Roboter ohne Zutun eines Menschen zum Einsatz kommen und letzten Endes als solche gef\u00e4hrlich f\u00fcr jegliches Machtgef\u00fcge werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_6510\" aria-describedby=\"caption-attachment-6510\" style=\"width: 678px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/MBS-digitization-individual-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-mh-magazine-content wp-image-6510\" src=\"http:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/MBS-digitization-individual-1-678x381.jpg\" alt=\"MBS Digitization Happiness\" width=\"678\" height=\"381\" srcset=\"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/MBS-digitization-individual-1-678x381.jpg 678w, https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/MBS-digitization-individual-1-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/MBS-digitization-individual-1.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 678px) 100vw, 678px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-6510\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 vladru \u2013 iStock.com<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Entwicklung kognitiver Maschinen wird durch mehrere Forscher vorangetrieben. Hierbei programmieren diese die menschliche Entwicklung eines Neugeborenen in seinen fr\u00fchen Kindheitsjahren nach, um so die kognitive Entwicklung eines Menschen auf eine Maschine zu \u00fcbertragen. Letztendlich sollen Maschinen autonom in der Lage sein, so etwas wie ein Bewusstsein und ihre dann individuellen F\u00e4higkeiten zu entwickeln.<\/p>\n<p>In diesem Zusammenhang entstehen diverse ethische Fragen und der Bedarf einer Ethik f\u00fcr Maschinen. Diese Fragen m\u00fcssen nicht zuletzt bei einer sozialen Programmierung der Maschinen diskutiert werden. Wie beispielsweise sollte sich ein autonom fahrendes Auto bei einer Unfallanbahnung entscheiden \u2013 sollte es nach rechts ausweichen und in eine Gruppe \u00e4lterer Damen und Herren fahren oder nach links ausweichen und eine Mutter mit Kind in Gefahr bringen oder doch einen Zusammensto\u00df in Kauf nehmen und dabei die Gesundheit des Menschen im Auto gef\u00e4hrden? In einem anderen auch unter ethischen Gesichtspunkten diskutierten Fall wurde 2015 ein Arbeiter in einem Volkswagen-Werk von einem Roboter get\u00f6tet. D\u00fcrfen Roboter derart eingesetzt werden, dass sie unter Umst\u00e4nden die Gesundheit und das Leben von Menschen gef\u00e4hrden?<\/p>\n<p>Auch in der Wissenschaft stellen sich neuartige philosophische Fragen. Wie soll mit mathematischen Beweisen umgegangen werden, die kein Mensch nachvollziehen kann? Im Jahr 2014 l\u00f6sten Forscher gemeinsam mit einem Computer das aus den 1930erJahren stammende Erd\u0151s-Diskrepanz-Problem. Doch die L\u00f6sung ist derart umfangreich (l\u00e4nger als alle 30 Millionen Wikipedia-Artikel zusammen), dass nur wiederum ein Computer diese nachvollziehen kann (Kucklick 2015). Angesichts der unermesslichen Menge an Daten und Informationen k\u00f6nnten Theorien und Modelle in der Wissenschaft verschwinden (Han 2013). Wozu umst\u00e4ndlich Modelle entwickeln und empirisch \u00fcberpr\u00fcfen, wenn man durch Korrelationen basierend auf einer unermesslichen Menge bestehender Daten viel zuverl\u00e4ssiger und granularer bestimmte Sachverhalte nachweisen kann (Anderson 2008)?<\/p>\n<h2>Gl\u00fcck und Digitalisierung<\/h2>\n<p>Letztendlich strebt jeder Mensch nach seinem pers\u00f6nlichen, individuellen Gl\u00fcck im Leben. Der Schl\u00fcssel zu diesem Gl\u00fcck liegt jedoch nicht in der digitalen Welt. Diese schafft zahlreiche M\u00f6glichkeiten, die den Weg zum Gl\u00fcck erleichtern, gleichzeitig jedoch laufend vom Ziel ablenken und vollkommen neue Risiken und Gefahren mit sich bringen k\u00f6nnen. Zu schnell landet der Mensch in einer Zeitspartretm\u00fchle, in der er die durch die Digitalisierung gesparte Zeit gleich wieder gestresst anderweitig nutzen muss (Binswanger 2014). Achtsamkeit als ein Kernbaustein des Gl\u00fccks ist in einer digitalen Welt, die den Menschen laufend antreibt und durchschnittlich 53-mal am Tag dazu verleitet, auf sein Smartphone zu blicken (Dies entspricht bei acht Stunden Schlaf einem 18-Minuten-Takt (Markowetz 2015)), unm\u00f6glich zu erleben. Dankbarkeit als ein weiterer zentraler Baustein des Gl\u00fccks hat am Ende des Tages kaum etwas mit digitalen Themen zu tun: Was hier z\u00e4hlt, sind erf\u00fcllende Aufgaben, Freundschaften, eine intakte Familie und ein Leben im Einklang mit der Natur. Mitgef\u00fchl als letzter zentraler Baustein des Gl\u00fccks l\u00e4sst sich nur im analogen Leben authentisch praktizieren und erfahren \u2013 ein \u201eFacebook-Like\u201c ist lediglich ein fl\u00fcchtiger Verlegenheitsklick. Ob es \u00fcberhaupt eine Schl\u00fcsselapplikation der Digitalisierung gibt, die nachhaltig zum allgemeinen subjektiven Wohlbefinden beitr\u00e4gt, ist durchaus zweifelhaft.<\/p>\n<figure id=\"attachment_6511\" aria-describedby=\"caption-attachment-6511\" style=\"width: 678px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/MBS-digitization-individual-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-6511 size-mh-magazine-content\" src=\"http:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/MBS-digitization-individual-2-678x381.jpg\" alt=\"MBS Digitization Happiness \" width=\"678\" height=\"381\" srcset=\"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/MBS-digitization-individual-2-678x381.jpg 678w, https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/MBS-digitization-individual-2-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/MBS-digitization-individual-2.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 678px) 100vw, 678px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-6511\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Rawpixel \u2013 iStock.com<\/figcaption><\/figure>\n<p>Nicht zuletzt bieten Technologieunternehmen wie SAP und Google heute ausgesprochen popul\u00e4re Achtsamkeitsprogramme f\u00fcr ihre Mitarbeiter an (Chade-Meng Tan gilt mit seinem \u201eSearch Inside Yourself\u201c-Programm bei Google als diesbez\u00fcglicher Pionier (Tan 2012)). Abschlie\u00dfend lohnt es sich, kurz in die Zukunft zu schauen und aus ihr wiederum in die Vergangenheit zu blicken, um die Gegenwart sch\u00e4rfer sehen zu k\u00f6nnen. Das Ergebnis k\u00f6nnte dann beispielsweise folgenderma\u00dfen aussehen:<\/p>\n<p><em>\u201eDer Paradigmenwechsel von der Verborgenheit zur absoluten Transparenz des individuellen Lebens, so wird es in den Geschichts-,B\u00fcchern\u2018 der Zukunft hei\u00dfen, vollzog sich nicht nur im Zeichen der Vermessung, sondern auch der Vernetzung. Das Internet der Dinge, so wird man lesen, war der Triumph k\u00fcnstlicher Intelligenz und menschlicher Bequemlichkeit \u00fcber die verbliebenen Datenschutzbem\u00fchungen des fr\u00fchen 21. Jahrhundert. Es zog die Dinge und Aktionen zusammen und erleichterte durch Kontrolle das Leben der Menschen. Seine immense Datenakkumulation war ein Paradies f\u00fcr all jene, die sich f\u00fcr menschliches Verhalten im gro\u00dfen Stile interessieren: Soziologen, Werbefachleute, Versicherungen, Mediziner, Verkehrsregler, Stadtplaner, Polizisten und andere Sicherheitsbeamte. Das beunruhigte zwar die Datensch\u00fctzer, aber die Mehrheit kooperierte l\u00e4ngst mit den staatlichen und kommerziellen Datensammlern. So wie sie f\u00fcr wenige Cent im Supermarkt per Rabattkarte Einblick in ihr Kaufverhalten erlaubt hatte, so \u201averkaufte\u2018 sie nun ihre digitale Kommunikation. [. . .] Irgendwann hatten sich die meisten sogar den \u201aintelligenten M\u00fclleimer\u2018 angeschafft, der nicht mehr im Zeichen der Selbstoptimierung oder des Informationsmanagements stand, sondern der gouvernementalen Kontrolle ordentlichen Recycelns diente\u201c<\/em> (Simanowski 2014).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>Quellen:<\/em><\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><em>Anderson, C.: The End of Theory: The Data Deluge Makes the Scientific Method Obsolete. OnlineRessource 2008, abgerufen am 31. 03. 2016: <a href=\"http:\/\/www.wired.com\/2008\/06\/pbtheory\/\" target=\"_blank\">http:\/\/www.wired.com\/2008\/06\/pbtheory\/<\/a> <\/em><\/li>\n<li><em>Han, B.C.: Im Schwarm \u2013 Ansichten des Digitalen. Matthes &amp; Seitz, Berlin 2013<\/em><\/li>\n<li><em>Kucklick, C.: Die granulare Gesellschaft \u2013 Wie das Digitale unsere Wirklichkeit aufl\u00f6st. Ullstein Buchverlage, Berlin 2015<\/em><\/li>\n<li><em>Markowetz, A.: Digitaler Burnout. Droemer Knaur, M\u00fcnchen 2015<\/em><\/li>\n<li><em>Simanowski, R.: Data Love. Matthes &amp; Seitz, Berlin 2014<\/em><\/li>\n<li><em>Tan, C.M.: Search Inside Yourself. Harper, New York NY 2012<\/em><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Bis zum Ende des Jahrzehnts wird mehr als die H\u00e4lfte der Menschheit digital vernetzt leben, lernen und arbeiten. 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