{"id":6820,"date":"2017-05-09T15:35:49","date_gmt":"2017-05-09T13:35:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/?p=6820"},"modified":"2023-06-30T16:24:17","modified_gmt":"2023-06-30T14:24:17","slug":"familienunternehmen-japan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/2017\/familienunternehmen-japan\/","title":{"rendered":"Was die \u00fcber 1.000 Jahre alten japanischen Familienunternehmen uns lehren k\u00f6nnen"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Wie k\u00f6nnen manche Familienunternehmen Jahrhunderte \u00fcberdauern, w\u00e4hrend andere schnell zugrunde gehen? Was ist im Unternehmenskontext das Geheimnis des langen Lebens? Spielt die Kultur dabei eine Rolle? Und was kann uns der einzigartige japanische Ansatz \u00fcber Langlebigkeit lehren? Wir geben einen Einblick.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Lansberg zufolge betr\u00e4gt die durchschnittliche Lebensdauer eines amerikanischen Familienunternehmens 24 Jahre, was mit der Amtszeit seines*r Gr\u00fcnder*in \u00fcbereinstimmt. Wir alle kennen den \u201eFluch der dritten Generation\u201c und sind mit der Statistik vertraut, nach der es nur 3 % aller Familienunternehmen bis in die vierte Generation schaffen. Vieles kann den Fortbestand eines Unternehmens zerst\u00f6ren, aber in erster Linie sind es wohl schnelle Wechsel in der Firmenleitung, in gewissem Sinne die Achillesferse von Familienunternehmen. Man denke hier etwa an Vater-Sohn-Konflikte, an das \u201eSilver Spoon\u201c-Syndrom, an Probleme bei der \u00dcbergabe des Unternehmens an die n\u00e4chste Generation oder an immer gr\u00f6\u00dfer werdende Familien; gleichzeitig wird es immer schwieriger, wachsende Profite zu erzielen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Land der aufgehenden Sonne, d. h. Japan, scheint dem Fluch der dritten Generation viel besser trotzen zu k\u00f6nnen als jedes andere Land. Sieben der zehn \u00e4ltesten Unternehmen der Welt haben ihren Sitz in Japan; und unter allen Gesichtspunkten, einschlie\u00dflich BIP, Bev\u00f6lkerungszahl und Landmasse, verf\u00fcgt Japan \u00fcber die h\u00f6chste Konzentration von alteingesessenen Familienunternehmen. Einer Studie der Bank of Korea aus dem Jahr 2008 zufolge gibt es weltweit 5.586 Unternehmen, die \u00e4lter als 200 Jahre sind. Dabei steht Japan mit 3.146 Firmen bzw. 56 % an der Spitze, gefolgt von Deutschland mit 837 Firmen bzw. 15 Prozent; auf Platz drei stehen die Niederlande mit 222, auf dem vierten Platz Frankreich mit 196 Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber nicht nur diese Extremf\u00e4lle der sehr alten Unternehmen sind \u00fcberraschend. Auch die generelle Lebenserwartung eines japanischen Familienunternehmens liegt grunds\u00e4tzlich h\u00f6her. Laut Professor Toshio Goto von der Japan University of Economics in Tokio lag die durchschnittliche Lebensdauer eines japanischen Familienunternehmens im Jahr 2005 bei 52 Jahren und damit doppelt so hoch wie die von amerikanischen Familienunternehmen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Geheimnisse von Familienunternehmen in Japan<\/h2>\n\n\n\n<p>Warum ist das so, und welche Geheimnisse k\u00f6nnen wir von japanischen Familienunternehmen lernen?<\/p>\n\n\n\n<p>Auf den Punkt gebracht: Gemeinsames Interesse scheint der Schl\u00fcssel zu sein. Der F\u00fchrung eines japanischen Familienunternehmens steht immer ein kompetentes Mitglied der Familie vor \u2013 als aktive*r Inhaber*in oder Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer*in \u2013 und es gibt keine famili\u00e4ren Streitigkeiten. In der Theorie durchaus \u00fcberzeugend; aber wie setzt man das in die Tat um, wenn das Unternehmen bereits \u00fcber 400 Jahre alt ist und schon von der 15. Generation geleitet wird?<\/p>\n\n\n\n<p>In Japan sind manche Dinge v\u00f6llig anders als im Rest der Welt. Das soziale Wertesystem Japans unterscheidet sich bekannterma\u00dfen signifikant von westlichen Systemen, aber auch von seinen kontinental-asiatischen Pendants. Es umfasst kultische Merkmale, eine sehr starke Corporate Identity, die sich durch jeden Bereich des Unternehmens zieht, und das Wichtigste \u2013 was vielen Menschen unbekannt ist \u2013 ein substanziell anderes System der Familienf\u00fchrung und -leitung, das seit der Edo-Zeit die japanische Gesellschaft pr\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das sogenannte \u201eie\u201c-System, ein patrilineares Haussystem, bildet die Grundlage der traditionellen japanischen Familie. Es ist ein hochkompliziertes Verwandtschaftsgef\u00fcge, ein \u00e4u\u00dferst komplexes Familiensystem \u00fcber mehrere Generationen, das auf dem Erstgeburtsrecht beruht. In diesem besonderen System erbt immer nur ein Kind. Von allen anderen Kindern in jeder Generation wird letztlich erwartet, die Familie zu verlassen und eine andere Familie oder ein anderes Sozialgef\u00fcge zu gr\u00fcnden. Der ausgew\u00e4hlte Nachfolger, \u00fcblicherweise der \u00e4lteste Sohn, erbt die Familie und alles, was mit ihr zusammenh\u00e4ngt, w\u00e4hrend die anderen Kinder sich ihren eigenen Platz in der Welt suchen m\u00fcssen. Im \u201eie\u201c-System ist die Abstammung sehr wichtig und wird pr\u00e4zise festgehalten. In der Theorie gilt das \u201eie\u201c f\u00fcr immer und ewig und es erlischt prinzipiell niemals. Es umfasst alle seine vergangenen und zuk\u00fcnftigen Mitglieder. Das klingt merkw\u00fcrdig? Lassen Sie uns Ihnen kurz den historischen und philosophischen Hintergrund erl\u00e4utern, um die soziale Dynamik besser verst\u00e4ndlich zu machen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Konzept des \u201eie\u201c verstehen<\/h2>\n\n\n\n<p>Das \u201eie\u201c-Konzept existiert in der westlichen Welt nicht, aber f\u00fcr die japanische Gesch\u00e4ftswelt ist es lebenswichtig. Es ist in der historischen und soziokulturellen Tradition Japans tief verwurzelt. Wie in vielen \u00f6stlichen Zivilisationen beschr\u00e4nkt auch die japanische Kultur die Bedeutung von Individualit\u00e4t und betont die Wichtigkeit von Konformit\u00e4t und dem Erfolg der Gruppe. Die Wurzeln dieser Gruppenorientierung finden sich in der fr\u00fchen Gesellschaft aus dem Zeitalter der Reiskultivierung, in der Wert gelegt wurde auf schintoistische Werte, Harmonie, horizontale Verbindungen und eine egalit\u00e4re Struktur. W\u00e4hrend der Milit\u00e4rregierung der Edo-Zeit (1603 \u2013 1886) wurde diese Gruppenorientierung verfestigt und die Institution \u201eie\u201c, ein vertikal ausgerichtetes hierarchisches Familienmodell, \u00fcbernahm die Vorherrschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Hauptgr\u00fcnde f\u00fcr das Shogunat, das \u201eie\u201c-System zu \u00fcbernehmen, waren:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>eine leichtere Besteuerung der Bev\u00f6lkerung<\/li>\n\n\n\n<li>der Kampf gegen die Landzerst\u00fcckelung aufgrund gleicher Erbberechtigung<\/li>\n\n\n\n<li>generelle Kontrolle der Bev\u00f6lkerung durch neu-konfuzianisches Gedankengut<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Der Konfuzianismus bot das hierarchische Gef\u00fcge, in dem jeder Einzelne sich entsprechend seinem Stand zu verhalten hatte, um so das harmonische Funktionieren der Gesellschaft zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft is-resized\"><a href=\"http:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/MBS-ie-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/MBS-ie-1-678x381.jpg\" alt=\"MBS Japanese Family Business\" class=\"wp-image-6707\" width=\"369\" height=\"207\" srcset=\"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/MBS-ie-1-678x381.jpg 678w, https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/MBS-ie-1-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/MBS-ie-1.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 369px) 100vw, 369px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Der Begriff \u201eie\u201c l\u00e4sst sich w\u00f6rtlich mit Familie oder Zuhause \u00fcbersetzen. Das chinesische Schriftzeichen \u5bb6 stellt Menschen unter einem Giebel dar. Neben dieser w\u00f6rtlichen \u00dcbersetzung enth\u00e4lt das Zeichen viele weitere Nuancen, etwa auch \u201eStammfamilie\u201c. Es bezieht sich auf eine geeinte Gruppe oder eine gemeinsame Unternehmung von Menschen, die ihren Wohnsitz und ihr \u00f6konomisches und soziales Leben miteinander teilen und sich selbst als eine fortdauernde Sippe, einen Haushalt, einen Clan betrachten \u2013 vergleichbar mit den alteingesessenen britischen Adelsfamilien, etwa dem \u201eHaus Windsor\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Logik des \u201eie\u201c-Systems l\u00e4sst sich mit den folgenden Punkten beschreiben:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Das prim\u00e4re Ziel der Parteien in der \u201eie\u201c-Beziehung ist langfristiger Fortbestand und Wohlstand. Das \u201eie\u201c ist weder eine vertraglich vereinbarte Unternehmung mit dem Ziel der Gewinnmaximierung noch ein Unternehmen, das liquidiert werden kann, nachdem es v\u00f6llig ausgepresst wurde.<\/li>\n\n\n\n<li>Idealerweise muss das \u201eie\u201c f\u00fcr immer Bestand haben und wenn das \u201eie\u201c gedeiht, gedeiht auch die Familie. Von daher gilt: Gibt es kein \u201eie\u201c, gibt es auch keine Familie.<\/li>\n\n\n\n<li>Nach dem \u201eie\u201c liegt es in der Verantwortung der Eltern, zum Wohle der Familie f\u00fcr das fortw\u00e4hrende Gedeihen zu sorgen. In gewisser Hinsicht ist dies eine feudalistische Einstellung, bei der die Eltern den Kindern bedingungslose Befehle erteilen und die Kinder vorbehaltlose Unterst\u00fctzung erhalten.<\/li>\n\n\n\n<li>Das \u201eie\u201c ist ein Gef\u00fcge, in dem alle Beteiligten zum Wohle des \u201eie\u201c alles geben und dabei auf jeglichen pers\u00f6nlichen Vorteil verzichten.<\/li>\n\n\n\n<li>Jedes \u201eie\u201c hat seine eigenen spezifischen Vorgaben, Br\u00e4uche und Kultur. Die Mitglieder werden in derselben Philosophie oder Religion erzogen, um eine starke Gemeinschaft zu bilden.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Daraus l\u00e4sst sich ersehen, dass es das prim\u00e4re Ziel des \u201eie\u201c ist, den Fortbestand des Clans zu sichern. Dies umfasst (1) langfristige Planung, (2) Priorit\u00e4t auf Marktanteilen statt auf Gewinn, (3) schwache Position der Aktion\u00e4re, (4) Widerstand gegen Fusionen und \u00dcbernahmen, sowie (5) bei Widrigkeiten noch mehr St\u00e4rke zu zeigen. Interessanterweise weisen alle diese Aspekte starke Parallelen zu den von de Geus in \u201eThe Living Company\u201c dargestellten Unternehmen auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Inzwischen sind Sie sicher ziemlich verwirrt. Was ist denn nun das \u201eie\u201c? Ist es noch eine Familie oder doch schon ein Unternehmen? Professor Shimizu zufolge ist es eine K\u00f6rperschaft mit unver\u00e4u\u00dferlichem Eigentum (z.B. Land, Renommee, Kunst oder kulturelles und soziales Kapital). Es ist eine unabh\u00e4ngige, immerw\u00e4hrende Pers\u00f6nlichkeit, die \u00fcber den Individuen steht, von denen sie erschaffen wurde. Interessanterweise besteht das \u201eie\u201c nicht aus Einzelpersonen, sondern aus Positionen. Fasst man die oben genannten Elemente zusammen, l\u00e4sst sich sagen, dass das \u201eie\u201c-Haussystem einige wichtige Elemente von heutigen Aktiengesellschaften enth\u00e4lt. Das \u201eie\u201c basiert in erster Linie auf Unternehmens-\/ Organisationsbeziehungen, weniger auf biogenen Beziehungen. Das \u201eie\u201c-Konzept vertritt im Kontinuum Gesch\u00e4ft &lt;-&gt; Familie (de Vries &amp; Carlock, 2010) definitiv den Ansatz: \u201edas Gesch\u00e4ft steht an erster Stelle\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Und weil das Gesch\u00e4ft an erster Stelle steht, lassen sich einige sehr interessante Fakten beobachten. Zuallererst geht es um die gemeinsame Ausrichtung, die das Wichtigste ist. Da das Unternehmen \/ die Organisation f\u00fcr immer und ewig bestehen soll, werden japanische Familienunternehmen, die auf dem Prinzip des \u201eie\u201c gr\u00fcnden, nur sehr selten durch falsche Ausrichtung gest\u00f6rt, wenn Differenzen zwischen den verschiedenen Kreisen Familie, Eigentum und Gesch\u00e4ft auftreten. Der Pr\u00e4sident\/ CEO und Vorsitzende des \u201eie\u201c agiert generell v\u00f6llig eigenst\u00e4ndig und die Familie ist darauf programmiert, ihn auf jede nur m\u00f6gliche Art zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das \u201eie\u201c im Diagramm der drei Kreise<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Familienvorstand\/ CEO lenkt das Gesch\u00e4ft und seine Familie und besitzt s\u00e4mtliche Anteile. Er und seine Frau sind die einzigen gesetzlichen Vertreter seiner Familie. Alle anderen direkten Familienangeh\u00f6rigen und Mitglieder des Haushalts\/ Unternehmens\/ der Organisation sind zweitrangig. Am Ende seines Lebens vererbt er das Gesch\u00e4ft an eine von ihm ausgew\u00e4hlte Person, die dann der n\u00e4chste Pr\u00e4sident\/ CEO, der n\u00e4chste Familienvorstand und Inhaber s\u00e4mtlicher Aktien wird. Auf diese Weise bleibt die Erbfolge kontrolliert und eindeutig. Bis heute werden normalerweise keine Firmenwerte zwischen den Kindern verteilt: Der Sieger bekommt alles.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Widerspruch zur generellen Regel muss der Sieger nicht unbedingt der Erstgeborene des aktuellen Pr\u00e4sidenten\/ CEO sein. Rein technisch ist die Position f\u00fcr jeden zu haben \u2013 man muss sie sich verdienen. Der aktuelle Kopf des \u201eie\u201c w\u00e4hlt die Person aus, die am besten geeignet ist, um den Fortbestand des Stammes zu sichern \u2013 ohne Angabe von Gr\u00fcnden. Ist er kinderlos oder sind die Nachkommen der Eigent\u00fcmerfamilie nicht willens oder nicht in der Lage, die Position auszuf\u00fcllen, kann der Kopf des \u201eie\u201c durch Adoption einen Au\u00dfenseiter hineinziehen. Diese jahrhundertealte japanische Praxis der Adoption von Erwachsenen wurde als ein Mechanismus entwickelt, mit dem die Familien ihren Namen, ihr Verm\u00f6gen und ihre Abstammung fortf\u00fchren k\u00f6nnen, ohne sich unbedingt auf ihren Stammbaum verlassen zu m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Pr\u00e4sident\/ CEO des \u201eie\u201c kann seinen eigenen Stammbaum durch eine f\u00e4hige, ihm genehme Person ersetzen. Mit seiner Entscheidung f\u00fcr solch ein \u201eMini-me\u201c kann er die Fortdauer des Gesch\u00e4fts gew\u00e4hrleisten und verhindern, dass unf\u00e4hige Erben den Fortbestand der Familie ruinieren. Damit werden zwei Ziele erreicht: Zum einen werden seine eigenen Kinder viel st\u00e4rker auf die allgemeinen Gesch\u00e4ftsziele getrimmt und zu H\u00f6chstleistungen motiviert. Zum anderen wird damit den Nachwuchskr\u00e4ften im Unternehmen signalisiert, dass auch f\u00fcr sie theoretisch die Chance besteht, gro\u00df herauszukommen. Beides zusammen kann als eine Art Doping funktionieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie h\u00e4ufig nutzen japanische Firmen dieses Konstrukt zur Sicherung der Langlebigkeit? Interessanterweise hat Japan eine der weltweit h\u00f6chsten Adoptionsraten: Es liegt an zweiter Stelle hinter den USA. Allein im Jahr 2011 wurden in Japan mehr als 81.000 legale Adoptionen vermittelt. Bei 98 % davon handelte es sich um Adoption von Erwachsenen, um den Fortbestand des \u201eie\u201c zu sichern.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Struktur des \u201eie\u201c, verbunden mit der M\u00f6glichkeit einer Adoption, gew\u00e4hrleistet die perfekte Ausrichtung von Familie, Gesch\u00e4ft und Eigentum und garantiert somit ein konfliktarmes Umfeld, das die \u00dcberlebenschancen erh\u00f6ht und die Gesch\u00e4ftsergebnisse steigert, so das Fazit des interessanten Artikels \u201eAdoptive Expectations, Rising Sons in Japanese Family Firms\u201c von Mehrotra et al. (2011).<\/p>\n\n\n\n<p>Beispiele bekannter Unternehmen, die sich durch Adoption unternehmerische Vorteile verschafft haben und Talente in ihrem Hause halten konnten, sind u.a. Kikkoman, Canon, Suzuki Motors, Toyota, Kajima, Takenaka und Mori Building.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/MBS-ie-5.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"678\" height=\"381\" src=\"http:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/MBS-ie-5-678x381.jpg\" alt=\"MBS Japanese Family Business\" class=\"wp-image-6713\" srcset=\"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/MBS-ie-5-678x381.jpg 678w, https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/MBS-ie-5-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/MBS-ie-5.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 678px) 100vw, 678px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das Yoshi Ryokan, ein im Jahr 718 gegr\u00fcndetes traditionelles japanisches Gasthaus, gilt als das \u00e4lteste noch bestehende Familienunternehmen der Welt.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/MBS-ie-4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"678\" height=\"381\" src=\"http:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/MBS-ie-4-678x381.jpg\" alt=\"MBS Japanese Family Business\" class=\"wp-image-6712\" srcset=\"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/MBS-ie-4-678x381.jpg 678w, https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/MBS-ie-4-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/MBS-ie-4.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 678px) 100vw, 678px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Hendrik Schwartz mit Zengoro Hoshi, Pr\u00e4sident des Yoshi Ryokan.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was k\u00f6nnen Unternehmerfamilien von japanischen Familienunternehmen lernen?<\/h2>\n\n\n\n<p>Was also k\u00f6nnen Unternehmerfamilien auf der ganzen Welt aus diesen Einsichten lernen?<\/p>\n\n\n\n<p>Erstens:<\/p>\n\n\n\n<p>In der Abw\u00e4gung individueller Interessen von Familienangeh\u00f6rigen gegen\u00fcber dem Gedeihen des gr\u00f6\u00dferen Gesch\u00e4ftssystems legen langlebige japanische Familienunternehmen ihre Priorit\u00e4ten auf das \u00dcberleben des Systems und auf hochkar\u00e4tige Talente und damit auf die Langlebigkeit und den Reichtum der Familie, anstatt auf Individualit\u00e4t und Vetternwirtschaft zu setzen. Individualistischer ausgestaltete Kulturen k\u00f6nnten davon profitieren, indem sie \u00fcberlegen, welchen Nutzen die Perspektive des \u201eie\u201c f\u00fcr ihre Nachfolgeregelung, f\u00fcr den gemeinschaftlichen Profit und f\u00fcr gemeinsame Ziele haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Zweitens:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eie\u201c-Systeme setzen vorrangig auf herausragende Talente, selbst au\u00dferhalb der eigenen Familie. Das Konzept, Talente zu \u201eadoptieren\u201c, kann auch f\u00fcr Familienunternehmen anderer Kulturen eine wertvolle Anregung sein. Das hei\u00dft nicht notwendigerweise, dass hochkar\u00e4tige Talente tats\u00e4chlich gesetzlich adoptiert werden, es k\u00f6nnte sich auch in Partnermodellen zwischen Unternehmerfamilien und externen Talenten ausdr\u00fccken: So k\u00f6nnte man eine langfristige Angleichung von Interessen erreichen und gleichzeitig Anreize f\u00fcr Top-Talente schaffen, zur nachhaltigen Sicherung des Wohlstands der Unternehmerfamilie beizutragen \u2013 gerade dann, wenn in der Folgegeneration kein F\u00fchrungspotenzial vorhanden ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Drittens:<\/p>\n\n\n\n<p>Beim heutigen Trend in der Beratung von Familienunternehmen, das &#8222;Verfassen von Familien-Guidelines&#8220; zu verkaufen und komplizierte Rechtsgef\u00fcge zu errichten, sollte man niemals vergessen, wie wichtig es ist, tats\u00e4chlich \u201ezusammen\u201c zu sein, miteinander Zeit zu verbringen, zu kommunizieren und sich gegenseitig zu unterst\u00fctzen. Der ungeschriebene Geist des \u201eie\u201c und die tats\u00e4chlich gelebte Einheit machen seine St\u00e4rke aus. Schriftliche Vereinbarungen sind gut und sch\u00f6n, aber nutzlos, wenn der Kern, wenn das \u201eie\u201c nicht existiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Viertens:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eie\u201c-Systeme sind effizient, denn sie haben eine klare Befehlskette. Familienunternehmen aus anderen Kulturen k\u00f6nnen daraus lernen, dass Systeme und Hierarchien (z. B. das Gef\u00fcge zwischen Familienrat, Family Office, Holdinggesellschaft, Anlageaussch\u00fcssen usw.), wenn sie im gegenseitigen Einvernehmen eingerichtet wurden und mit der Arbeit begonnen haben, sich durch \u00dcbertragung von Befugnissen \u201ean die Arbeit machen\u201c und nicht dadurch ausgebremst werden, dass einmal getroffene Entscheidungen hinterfragt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Abschlie\u00dfende Feststellung:<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Familienunternehmen auf der ganzen Welt, die in einer zunehmend instabilen, ungewissen, komplexen und vieldeutigen Welt danach streben, den zuk\u00fcnftigen Wohlstand und das \u00dcberleben ihrer Familie zu sichern, kann die Auseinandersetzung mit den Erfolgsmodellen der japanischen Familienunternehmen ein wertvoller Beitrag zum Thema Zugeh\u00f6rigkeit, Leistung und \u00dcberleben f\u00fcr alle bedeuten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Weiterf\u00fchrende Literatur: <\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Keeping It in the Family: Why are so many of the world\u2019s oldest companies in Japan? <a href=\"http:\/\/www.slate.com\/articles\/business\/continuously_operating\/2014\/10\/world_s_oldest_companies_why_are_so_many_of_them_in_japan.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.slate.com\/articles\/business\/continuously_operating\/2014\/10\/world_s_oldest_companies_why_are_so_many_of_them_in_japan.html<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Adult adoption in Japan: Keeping it in the family <a href=\"http:\/\/www.economist.com\/news\/asia\/21567419-family-firms-adopt-unusual-approach-remain-competitive-keeping-it-family\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.economist.com\/news\/asia\/21567419-family-firms-adopt-unusual-approach-remain-competitive-keeping-it-family<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Why are so many adults adopted in Japan? <a href=\"http:\/\/www.economist.com\/blogs\/economist-explains\/2013\/04\/economist-explains-why-adults-adopted-japan\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.economist.com\/blogs\/economist-explains\/2013\/04\/economist-explains-why-adults-adopted-japan<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>ADOPTIVE EXPECTATIONS: RISING SONS IN JAPANESE FAMILY FIRMS <a href=\"https:\/\/www.ualberta.ca\/-\/media\/7F4E2472F1CA4205A495B9C0292EE429\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.ualberta.ca\/-\/media\/7F4E2472F1CA4205A495B9C0292EE429<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Who wants to live forever \u2013 the quest for corporate immortality or why do Japanese family businesses outlive their western counterparts? <a href=\"http:\/\/librarycatalogue.insead.edu\/cgi-bin\/koha\/opac-detail.pl?biblionumber=84005&amp;query_desc=kw%2Cwrdl%3A%20EMCCC%20singapore\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/librarycatalogue.insead.edu\/cgi-bin\/koha\/opac-detail.pl?biblionumber=84005&amp;query_desc=kw%2Cwrdl%3A%20EMCCC%20singapore<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Ie (Japanese family system) <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Ie_(Japanese_family_system)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Ie_(Japanese_family_system)<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Japanese adult adoption <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Japanese_adult_adoption\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Japanese_adult_adoption<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Wie k\u00f6nnen manche Familienunternehmen Jahrhunderte \u00fcberdauern, w\u00e4hrend andere schnell zugrunde gehen? 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