{"id":7227,"date":"2017-06-27T10:02:45","date_gmt":"2017-06-27T08:02:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/?p=7227"},"modified":"2020-10-30T08:41:59","modified_gmt":"2020-10-30T07:41:59","slug":"familienunternehmen-vermoegenstransfer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/2017\/familienunternehmen-vermoegenstransfer\/","title":{"rendered":"Courage Contribution: Wie Unternehmerfamilien ihre operativen Portfolios an die famili\u00e4re Leistungsf\u00e4higkeit anpassen und so ihre langfristige Performance sichern k\u00f6nnen"},"content":{"rendered":"<p><em>Der folgende Beitrag ist ein Auszug aus Bergfeld\/ Bannys\/ Bergfeld (2017): \u201eResilient Family Business Systems: Achieving Longevity by Aligning Portfolio Strategies with Family Capabilities\u201c; <\/em>die Erkenntnisse werden auf der <a href=\"http:\/\/aom.org\/annualmeeting\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><em>Academy of Management Conference 2017<\/em><\/a><em>, einer der f\u00fchrenden internationalen betriebswirtschaftlichen Forschungskonferenzen, im Rahmen des Symposiums \u201eLongevity and resilience at the interface of family, business and environment\u201c pr\u00e4sentiert. <\/em><\/p>\n<h2>Der gro\u00dfe Verm\u00f6genstransfer<\/h2>\n<p>In den n\u00e4chsten 30 Jahren werden allein in den USA mehr als 40 Milliarden US-Dollar an Verm\u00f6genswerten \u00fcbertragen \u2013 von der Generation der \u201eBabyboomer\u201c an ihre Kinder und Enkelkinder. Diese Portfolios umfassen Werte jeglicher Art, Grundbesitz und Immobilien, gemeinn\u00fctzige Stiftungen und operative Unternehmen. Die Empf\u00e4nger aus der Nachfolgegeneration von Unternehmerfamilien weltweit sind gefordert, diese Verm\u00f6genswerte zuk\u00fcnftig zu verwalten. Da die Finanzm\u00e4rkte auf absehbare Zeit eine extreme Niedrigzinsphase erleben werden, sind unternehmerisches Handeln und operative Unternehmen ein unverzichtbares \u201eMuss\u201c in Familien-Portfolios; schlie\u00dflich sollte die Wertzunahme eines solchen Portfolios mindestens Schritt halten mit dem exponentiellen Zuwachs an Familienmitgliedern \u2013 oder letzteren sogar \u00fcbertreffen.<\/p>\n<p>Dabei stellt sich jedoch die Frage: Besitzt die Nachfolgegeneration \u00fcberhaupt die erforderliche Leistungsf\u00e4higkeit, diese unternehmerischen Portfolios in die Zukunft zu f\u00fchren und sie zu verwalten? Wenn die Generation der Empf\u00e4nger nicht \u00fcber die entsprechenden F\u00e4higkeiten verf\u00fcgt, sind der Portfoliowert und damit das Familienverm\u00f6gen dem Untergang geweiht. H\u00e4ufig vers\u00e4umen Unternehmerfamilien es, die alles entscheidende Frage zu stellen: Vererben ist relativ einfach, aber ist die Nachfolgegeneration \u2013 objektiv betrachtet \u2013 wirklich vorbereitet?<\/p>\n<p>Einige der weltweit f\u00fchrenden Unternehmerfamilien haben damit begonnen, ihre Portfolios proaktiv umzustellen und zu \u201ebereinigen\u201c, um sie an die Leistungsf\u00e4higkeit der nachfolgenden Generation anzupassen. Dieser Ansatz kann zu einem besseren \u00dcbergang beitragen und zugleich gew\u00e4hrleisten, die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Werte in den Portfolios zu sichern. Zugleich wird der Nachfolgegeneration etwas Druck und Belastung genommen und daf\u00fcr gesorgt, dass die vererbten Portfolios die Grundlage f\u00fcr zuk\u00fcnftigen Wohlstand bilden k\u00f6nnen, anstatt eine lebenslange Strafe zu sein.<\/p>\n<p>Aktuelle akademische Untersuchungen besch\u00e4ftigen sich mit bestimmten Familienunternehmen bzw. Unternehmens-Portfolios. Dabei konzentrieren sie sich auf den \u2013 positiven wie negativen \u2013 Einfluss von Unternehmerfamilien auf die Verm\u00f6genswerte, unter Einbezug aller bekannter Familiendynamiken. Derartige Analysen setzen meist beim Familien-UNTERNEHMEN an. Es gibt jedoch noch keinen Diskurs, der eine Verbindung herstellt zwischen der Leistungsf\u00e4higkeit einer Familie (mit all ihren unterschiedlichen Bausteinen), ein Portfolio zu besitzen und zu steuern, und einer proaktiv entwickelten Anpassung des bestehenden und des zuk\u00fcnftigen unternehmerischen Portfolios. Eine solche Analyse muss bei der Unternehmer-FAMILIE ansetzen.<\/p>\n<h2>Leistungsf\u00e4higkeit der Familie vs. Familien-Portfolio<\/h2>\n<p>Kurz gesagt: Die Leistungsf\u00e4higkeit (\u201eCapability\u201c) einer bestimmten Familie kann f\u00fcr ein bestimmtes unternehmerisches Portfolio perfekt geeignet sein, w\u00e4hrend genau dasselbe Portfolio bei einer anderen Familie mit einem anderen F\u00e4higkeitsprofil zum Scheitern verurteilt ist. Von daher sollten Unternehmerfamilien in Hinblick auf Verm\u00f6genswerte agnostisch denken, sich dabei aber ihrer eigenen F\u00e4higkeiten bewusst sein. So k\u00f6nnen sie ihre Portfolios derart ausrichten, dass ihr Verm\u00f6gen bewahrt und vergr\u00f6\u00dfert wird \u2013 unabh\u00e4ngig von der Art der Verm\u00f6genswerte und der M\u00f6glichkeit, dass sich die Leistungsf\u00e4higkeit der Familie von Generation zu Generation ver\u00e4ndern kann.<\/p>\n<p>Das konzeptionelle Modell der \u201eLeistungsf\u00e4higkeit der Familie gegen\u00fcber dem Familien-Portfolio\u201c besteht aus zwei Bausteinen: der \u201eCapability-Formel\u201c und der Identifizierung von vier m\u00f6glichen \u201ePortfolio-Modulen\u201c, die jeweils bestimmte \u201eCapability Level\u201c erfordern.<\/p>\n<p>Das Konzept der Leistungsf\u00e4higkeit von Nachfolgern in Familienunternehmen wird seit Jahrzehnten untersucht. Gleichfalls gut dokumentiert ist die Bedeutung von Fachwissen und Erfahrung w\u00e4hrend des Nachfolgeprozesses. Ebenfalls untersucht (wenn auch mit einem anderen Schwerpunkt) und f\u00fcr wichtig befunden wurde, dass \u201eOwner-Manager \u00fcber bestimmte F\u00e4higkeiten verf\u00fcgen m\u00fcssen, etwa Wissen und Kompetenzen, Motivation und Wollen (Willenskraft) sowie \u201aLiebe\u2018 bei der Aus\u00fcbung ihrer pers\u00f6nlichen und institutionellen Macht\u201c. Nicht zuletzt wurde in den letzten Jahren auch die Bedeutung von Energie und Resilienz genauer betrachtet, vor allem in der Fachliteratur zu Unternehmertum und durch die jungen Unternehmer des \u201eBulletproof Movement\u201c.<\/p>\n<p>Auch der \u201eCapability\u201c-Begriff wurde bereits von zahlreichen Autoren in einen unmittelbaren Zusammenhang mit der Leistung von Familienunternehmen gebracht. Hier hei\u00dft es, die \u201eF\u00e4higkeit, eine bestimmte T\u00e4tigkeit auszu\u00fcben, [\u2026] ist abh\u00e4ngig vom Grad der Komplexit\u00e4t der geistigen Verarbeitungsf\u00e4higkeit\u201c, wobei \u201edas Engagement, die Fertigkeiten und das Wissen einer Person dar\u00fcber entscheiden, ob sie ihr volles Leistungspotenzial aussch\u00f6pfen kann\u201c (King 2003, S. 175); dabei ist es unerl\u00e4sslich, \u201e\u2026 nicht nur die potenzielle Leistungsf\u00e4higkeit, sondern auch die Einsatzbereitschaft f\u00fcr das Unternehmen, die Kompetenzen und das Wissen\u201c (ebd., S. 179) zu bewerten.<\/p>\n<p>King kommt zu folgendem Ergebnis: \u201eWenn der Vorg\u00e4nger sich aus dem Gesch\u00e4ft zur\u00fcckziehen m\u00f6chte und die potenzielle Leistungsf\u00e4higkeit des Nachfolgers noch nicht ausreicht, das Unternehmen in all seiner Komplexit\u00e4t zu f\u00fchren, k\u00f6nnte man einen \u00dcbergangsnachfolger berufen, der den Nachfolger einarbeitet und ber\u00e4t, bis dieser einsatzbereit ist. Ist dies nicht m\u00f6glich, k\u00f6nnte man das Unternehmen in mehrere kleinere Unternehmensteile aufgliedern oder es verkaufen. Letztlich stehen sowohl das Unternehmen wie auch die Familie finanziell und emotional besser da, wenn die potenzielle Leistungsf\u00e4higkeit des Nachfolgers der Komplexit\u00e4t des Unternehmens entspricht.\u201c (ebd., S.181).<\/p>\n<p><strong>Fasst man all diese Erkenntnisse zusammen, so ergibt sich folgende \u201eCapability-Formel\u201c f\u00fcr Eigent\u00fcmer von Familienunternehmen bzw. Owner-Manager: <\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_7210\" aria-describedby=\"caption-attachment-7210\" style=\"width: 505px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/MBS-capability-formula.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-7210 size-full\" src=\"http:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/MBS-capability-formula.jpg\" alt=\"MBS Family Business Capability\" width=\"505\" height=\"233\" srcset=\"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/MBS-capability-formula.jpg 505w, https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/MBS-capability-formula-300x138.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 505px) 100vw, 505px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-7210\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 1: Die &#8222;Capability-Formel&#8220;<\/figcaption><\/figure>\n<p>Vier Faktoren tragen zum \u201eCapability-Level\u201c eines Einzelnen bei:<\/p>\n<ol>\n<li>Breites Wissen &amp; Erfahrung einschlie\u00dflich gut entwickelter professioneller, pers\u00f6nlicher und sozialer Kompetenzen;<\/li>\n<li>Hohe Motivation und eine positive Einstellung, wie etwa der Wille, Ziele zu erreichen (Javidan, M. (2004), S. 240), Leistung zu erbringen und eine Vorbildfunktion auszu\u00fcben;<\/li>\n<li>Ein hoher Grad an k\u00f6rperlicher und geistiger Energie; und<\/li>\n<li>Ein hoher Grad von Resilienz, wie etwa Belastbarkeit bei Stress und die F\u00e4higkeit, mit Unsicherheiten und Unklarheiten umzugehen; au\u00dferdem eine stark ausgepr\u00e4gte geistige Verarbeitungsf\u00e4higkeit, \u201eum Neuausrichtungen und Umstrukturierungen vornehmen zu k\u00f6nnen\u201c (King 2003, S. 175).<\/li>\n<\/ol>\n<p>Das Management komplexer Portfolios in einem dynamischen und stark von Wettbewerb gepr\u00e4gten Umfeld erfordert von Eigent\u00fcmern ebenso wie vom F\u00fchrungsteam eine hohe Leistungsf\u00e4higkeit. F\u00fcr das obige Schaubild gilt, dass alle vier Faktoren in betr\u00e4chtlichem Ausma\u00df entwickelt sein m\u00fcssen, um ein hohes individuelles \u201eCapability-Level\u201c zu erreichen. Dies wird durch die multiplikativ wirkende Beschaffenheit der einzelnen Faktoren angedeutet. Beispielsweise resultiert aus niedriger Motivation oder einer negativen Einstellung ein insgesamt niedrigeres Level eines Familienmitglieds der Nachfolge-Generation, selbst wenn diese Person die beste Erziehung genossen hat und \u00fcber hohe Energie und starke Resilienz verf\u00fcgt.<\/p>\n<h2>Die Portfolio-Perspektive<\/h2>\n<p>Die Verflechtungen in der Entwicklung von Familie und Unternehmen werden dokumentiert, seit Familienunternehmen Forschungsgegenstand geworden sind, z.B. bei Kepner 1991:<em> The Family and the Firm: A Coevolutionary Perspective<\/em>. Dennoch ist noch nicht hinreichend dargelegt worden, dass die Beschaffenheit eines Portfolios und die \u201eCapability-Level\u201c der \u201ealten\u201c wie auch der nachfolgenden Generationen aufeinander abgestimmt werden m\u00fcssen. Immer noch werden Vertreter der Nachfolgegeneration in F\u00fchrungspositionen gedr\u00e4ngt, die f\u00fcr ihr \u201eCapability-Level\u201c eine Nummer zu gro\u00df sind. Oder Vertreter der \u00e4lteren Generation wollen es noch einmal wissen, obwohl ihre eigene Leistungsf\u00e4higkeit (vor allem der Faktor Energie in der Gleichung) bereits betr\u00e4chtlich abgenommen hat. Hier wird die gr\u00fcndlich erforschte \u201eBedeutung des Lebensalters f\u00fcr [z.B.] Vater-Sohn-Beziehungen in Familienunternehmen\u201c (Davis, J., Tagiuri, R. 1989) vernachl\u00e4ssigt bzw. nicht ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<p>Wenn Gr\u00fcnder oder sp\u00e4tere Generationen anfangen, \u00fcber das Ende ihrer unternehmerischen Karriere nachzudenken, m\u00fcssen sie sich entscheiden, ihr Unternehmen zu verkaufen oder es weiterzugeben. Bei Letzterem muss entschieden werden, ob das n\u00e4chste Oberhaupt der Firma ein Familienmitglied sein soll oder nicht \u2013 oder ob es eine Doppelspitze geben soll. Bevor entschieden wird, ob eine (oder mehrere) Person aus der Nachfolgegeneration die \u00e4ltere Generation in der Rolle des aktiven Eigent\u00fcmers oder Owner-Managers abl\u00f6sen soll, muss die verf\u00fcgbare Leistungsf\u00e4higkeit dieser Familienmitglieder der n\u00e4chsten Generation mit dem aktuellen und k\u00fcnftigen \u201eCapability Demand\u201c des Portfolios abgeglichen werden. Dieser Bedarf der verschiedenen Werte eines Portfolios l\u00e4sst sich \u00fcber seine aktuelle Performance definieren, \u00fcber das Marktumfeld sowie \u00fcber die f\u00fcr diese Verm\u00f6genswerte verfolgte Strategie.<\/p>\n<ul>\n<li>Die aktuelle Performance der Verm\u00f6genswerte des Portfolios kann zwischen \u201esehr gut\u201c und \u201esehr schlecht\u201c schwanken.<\/li>\n<li>Das Marktumfeld kann von \u201esehr stabil\u201c bis hin zu \u201eeiner disruptiven Entwicklung in der Branche ausgesetzt\u201c reichen.<\/li>\n<li>Die verfolgte Strategie kann von \u201eaggressivem Wachstum\u201c bis \u201eWertstabilisierung\u201c reichen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Verbindung zwischen dem \u201eCapability-Level\u201c einer Familie und den verschiedenen Verm\u00f6genswerten eines Portfolios kann sich deshalb \u00fcber vier \u201ePortfolio-Zonen\u201c erstrecken:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/MBS-fambiz-capability-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-mh-magazine-content wp-image-7206\" src=\"http:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/MBS-fambiz-capability-1-678x381.jpg\" alt=\"MBS Family Business Capability\" width=\"678\" height=\"381\" srcset=\"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/MBS-fambiz-capability-1-678x381.jpg 678w, https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/MBS-fambiz-capability-1-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/MBS-fambiz-capability-1.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 678px) 100vw, 678px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die <strong>Portfolio-Zone 1<\/strong> (\u201eSch\u00f6ner Morgenlauf\u201c) ist durch eine gute bis sehr gute Performance der Verm\u00f6genswerte in einem stabilen Marktumfeld gekennzeichnet. Diese Zone ist die ideale \u201eSpielwiese\u201c f\u00fcr die Nachfolgegeneration, die aufgrund von eher durchschnittlichen individuellen \u201eCapability-Faktoren\u201c \u00fcber einen niedrigeren Gesamtfaktor verf\u00fcgen. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn Vertreter der Nachfolgegeneration gerade anfangen, sich mit dem Unternehmen vertraut zu machen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/MBS-fambiz-capability-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-mh-magazine-content wp-image-7207\" src=\"http:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/MBS-fambiz-capability-2-678x381.jpg\" alt=\"MBS Family Business Capability\" width=\"678\" height=\"381\" srcset=\"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/MBS-fambiz-capability-2-678x381.jpg 678w, https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/MBS-fambiz-capability-2-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/MBS-fambiz-capability-2.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 678px) 100vw, 678px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die <strong>Portfolio-Zone 2<\/strong> (\u201eAngehender Profi\u201c) bietet h\u00f6here Herausforderungen. Hier wird entweder eine aggressive Wachstumsstrategie verfolgt und\/ oder die Verm\u00f6genswerte in einem von Wettbewerb gepr\u00e4gten Marktumfeld zeigen nur eine mittelm\u00e4\u00dfige Performance. Hier ist ein mittlerer Gesamtfaktor erforderlich, der sich aus hohen individuellen \u201eCapability-Faktoren\u201c ergibt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/MBS-fambiz-capability-3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-mh-magazine-content wp-image-7204\" src=\"http:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/MBS-fambiz-capability-3-678x381.jpg\" alt=\"MBS Family Business Capability\" width=\"678\" height=\"381\" srcset=\"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/MBS-fambiz-capability-3-678x381.jpg 678w, https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/MBS-fambiz-capability-3-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/MBS-fambiz-capability-3.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 678px) 100vw, 678px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die <strong>Portfolio-Zone 3<\/strong> (\u201eMarathon\u201c) ist extrem herausfordernd. Hier m\u00fcssen Verm\u00f6genswerte mit niedriger oder extrem niedriger Performance in einem sehr schwierigen Marktumfeld ver\u00e4ndert werden, indem man sie entweder stabilisiert oder man bestenfalls eine ma\u00dfvolle Wachstumsstrategie verfolgt. Nur erfahrene F\u00fchrungskr\u00e4fte mit einem sehr hohen Gesamtfaktor sollten f\u00fcr diese herausfordernde Aufgabe in Betracht gezogen werden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/MBS-fambiz-capability-4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-mh-magazine-content wp-image-7205\" src=\"http:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/MBS-fambiz-capability-4-678x381.jpg\" alt=\"MBS Family Business Capability\" width=\"678\" height=\"381\" srcset=\"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/MBS-fambiz-capability-4-678x381.jpg 678w, https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/MBS-fambiz-capability-4-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/MBS-fambiz-capability-4.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 678px) 100vw, 678px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die <strong>Portfolio-Zone 4<\/strong> (\u201eIronman\u201c) ist die schwierigste Zone und sollte nur im Ausnahmefall in Erw\u00e4gung gezogen werden. Hier wird eine aggressive Wachstumsstrategie verfolgt, obwohl das Marktumfeld \u00e4u\u00dferst schwierig ist und die tats\u00e4chliche Performance der Anlagen sehr niedrig (oder noch schlechter) ist.<\/p>\n<h2>F\u00fcr einen z\u00fcgigen \u00dcbergang: Angleichung der Leistungsf\u00e4higkeit der Familie an das Familien-Portfolio<\/h2>\n<p>Eine Unternehmerfamilie, die zahlreiche Verm\u00f6genswerte in ihrem Portfolio hat, muss f\u00fcr die erfolgreiche \u00dcbertragung der Verantwortung des Eigent\u00fcmers bzw. Owner-Managers von der \u00e4lteren auf die nachfolgende Generation eine ausreichende Angleichung vornehmen, und zwar zwischen<\/p>\n<ul>\n<li>dem \u201eCapability Demand\u201c des gesamten Portfolios als Summe der darin enthaltenen einzelnen Verm\u00f6genswerte,<\/li>\n<li>dem \u201eCapability-Level\u201c der Familie als Summe der individuellen F\u00e4higkeiten der Nachfolgegeneration und<\/li>\n<li>dem noch vorhandenen \u201eCapability-Level\u201c der das Unternehmen verlassenden Generation.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im Idealfall steht f\u00fcr das Portfolio (mit seinen Kontextfaktoren, seiner unternehmerischen Komplexit\u00e4t und seinen absehbaren Herausforderungen) eine Nachfolgegeneration bereit, die \u00fcber angemessene Leistungsf\u00e4higkeit verf\u00fcgt oder die Zeit hat, sich diese anzueignen, bis der Stab an sie \u00fcbergeben wird \u2013 um das Portfolio dann in einem \u201eSch\u00f6nen Morgenlauf\u201c, als \u201eAngehender Profi\u201c, \u201eMarathonl\u00e4ufer\u201c oder \u201eIronman\u201c zu verwalten.<\/p>\n<p>Nicht alle Next-Generation-Owner m\u00fcssen \u201eIronmen\u201c sein \u2013 wahrscheinlich k\u00f6nnen sie das auch nicht. Das ist v\u00f6llig in Ordnung, solange die Eigent\u00fcmerfamilie vorausschauend genug denkt. Sie muss sich bei komplexen und schwierigen Portfolios dieses \u201eUngleichgewichts\u201c bewusst sein und das Portfolio entweder noch w\u00e4hrend der Amtszeit der \u00e4lteren Generation anpassen oder ein Team zusammenstellen und Mechanismen aufbauen, die die nachfolgenden F\u00fchrungskr\u00e4fte mit zus\u00e4tzlichen Ressourcen unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Neben solchen \u201eSupportsystemen\u201c und der F\u00f6rderung der Leistungsf\u00e4higkeit der Nachfolgegeneration (Achtung: Nicht alle F\u00e4higkeiten kann man trainieren; manche, etwa Motivation, sind wohl zu tief in der Erziehung, in Interessen, im Freundeskreis usw. verwurzelt und von daher fast unm\u00f6glich zu beeinflussen) kann die \u00e4ltere Generation drei Portfolio-Strategien in die Wege leiten, um einen z\u00fcgigen Nachfolgeprozess zu unterst\u00fctzen:<\/p>\n<ul>\n<li>Eine proaktive Risikominimierung und Bereinigung des Portfolios tragen dazu bei, ein stabiles und weniger anspruchsvolles Portfolio zu \u00fcbergeben, das von der Nachfolgegeneration weniger Leistungsf\u00e4higkeit verlangt. Dadurch wird auf die Nachfolgergeneration weniger Druck ausge\u00fcbt, wenn diese als Eigent\u00fcmer oder Owner-Manager das Steuer \u00fcbernimmt. Hier k\u00f6nnten ein Teilverkauf oder strategische Partnerschaften sinnvoll sein.<\/li>\n<li>Indem man ein gut funktionierendes Portfolio in m\u00f6glichst stabilen M\u00e4rkten navigiert, ist gew\u00e4hrleistet, dass der neue Inhaber bzw. Owner-Manager das Steuer in ruhigem Fahrwasser \u00fcbernehmen kann; allerdings wird dann f\u00fcr eine betr\u00e4chtliche Zeitspanne ein \u201eCapability Gap\u201c bestehen (bleiben). Hier sind Zwischenl\u00f6sungen erforderlich, um diese L\u00fccke zu f\u00fcllen.<\/li>\n<li>Instabile Portfolios mit Wachstumsstrategien auf potenziell stark umk\u00e4mpften M\u00e4rkten oder in einem unsicheren Umfeld erfordern F\u00fchrungskr\u00e4fte der Nachfolgergeneration mit optimaler Leistungsf\u00e4higkeit. Kann man das sicherstellen, kann sich das zus\u00e4tzliche Risiko durchaus lohnen. Falls nicht, ist die Nachfolgegeneration mit dem geerbten Portfolio zum Scheitern verurteilt oder b\u00fcrdet sich damit eine lebenslange Last auf. In diesem Fall sollten die F\u00fchrungskr\u00e4fte der \u00e4lteren Generation bedenken, dass letztlich die Vollendung des unternehmerischen Lebenswerks nicht darin liegt, ein umfangreiches, aber instabiles Portfolio zu schaffen, sondern ein stabiles Portfolio an eine daf\u00fcr bestens pr\u00e4parierte Nachfolgegeneration zu \u00fcbergeben. Das ist die wahre unternehmerische Leistung!<\/li>\n<\/ul>\n<p>Zusammenfassend l\u00e4sst sich sagen, dass Strategien zur Reduzierung eines \u201eUngleichgewichts von Portfolio und F\u00e4higkeiten\u201c sich darauf konzentrieren k\u00f6nnen, das \u201eF\u00e4higkeitspotenzial\u201c der Familie zu erh\u00f6hen, den Bedarf des Portfolios zu verringern oder beide Wege parallel zu gehen. M\u00f6glichkeiten der Steigerung der famili\u00e4ren \u201eCapability\u201c umfassen etwa die Verpflichtung von F\u00fchrungskr\u00e4ften, die nicht zur Familie geh\u00f6ren, die Berufung eines erfahrenen Advisory Boards oder die Gr\u00fcndung eines gut gef\u00fchrten Family Office mit kompetenten Experten.<\/p>\n<p>Zu den M\u00f6glichkeiten, den Bedarf des Portfolios zu reduzieren, z\u00e4hlen die rechtzeitige Umstrukturierung von Verm\u00f6genswerten des Unternehmens (mit externen Ressourcen) vor dem Generationswechsel oder der Verkauf von denjenigen Teilen des Portfolios bzw. einzelnen Werten, die dem vorhandenen bzw. absehbaren \u201eCapability-Level\u201c der Unternehmerfamilie nicht entsprechen. Beide Optionen resultieren in einer Risikominimierung in der Gesamtzusammensetzung des Portfolios.<\/p>\n<p>Mithilfe der \u201eCapability-Formel\u201c und den Portfolio-Zonen l\u00e4sst sich eine konstruktive Diskussion \u00fcber die zuk\u00fcnftige Beteiligung von Familienangeh\u00f6rigen und \u00fcber Portfolio-Strategien in die Wege leiten. Um proaktiv eine z\u00fcgige \u00dcbergabe des auf unterschiedliche Art angelegten Verm\u00f6gens zu erm\u00f6glichen, ist ein realistischer Ansatz \u00e4u\u00dferst empfehlenswert \u2013 etwa bei der Feststellung von \u00dcbereinstimmungen bzw. einem Ungleichgewicht zwischen der Leistungsf\u00e4higkeit der Familie und dem Portfolio. Auf diese Weise k\u00f6nnen die famili\u00e4ren St\u00e4rken mit der Portfolio-Strategie in Einklang gebracht werden. So bekommt die Nachfolgegeneration im Rahmen des Verm\u00f6genstransfers die Chance f\u00fcr proaktives Unternehmertum \u2013 basierend auf einer realistischen Einsch\u00e4tzung, guter Vorbereitung und Ausbildung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><em>Quellen: <\/em><\/h3>\n<ul>\n<li><em>Davis, J., and Tagiuri, R. (1989): \u201cThe Influence of Life-Stage on Father-Son Relationships in Family Companies.\u201d Family Business Review, vol. II, 1., S. 47-74.<\/em><\/li>\n<li><em>Kepner, E. (1991): The Family and the Firm: A Coevolutionary Perspective. Family Business Review, vol. 4, 4: S. 445-461.<\/em><\/li>\n<li><em>King, S. (2003): Organizational Performance and Conceptual Capability: The Relationship Between Organizational Performance and Successors\u2019 Capability in a Family-Owned Firm. Family Business Review, vol. XVI, no. 3, September 2003, S. 173-182.<br \/>\n<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<h3><em>Weitere Literatur zum Thema:<\/em><\/h3>\n<ul>\n<li><em>Accenture (2015): \u201cThe \u201cGreater\u201d Wealth Transfer Capitalizing on the Intergenerational Shift in Wealth\u201d, Wealth and Asset Management Services l Point of View, 2015. Abgerufen am 16. Dezember 2016 von: <a href=\"https:\/\/www.accenture.com\/us-en\/~\/media\/Accenture\/Conversion-Assets\/DotCom\/Documents\/Global\/PDF\/Industries_5\/Accenture-CM-AWAMS-Wealth-Transfer-Final-June2012-Web-Version.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.accenture.com\/us-en\/~\/media\/Accenture\/Conversion-Assets\/DotCom\/Documents\/Global\/PDF\/Industries_5\/Accenture-CM-AWAMS-Wealth-Transfer-Final-June2012-Web-Version.pdf<\/a><\/em><\/li>\n<li><em>Barnes, L., and Hershon, S. (1976): \u201cTransferring Power in the Family Business.\u201d Harvard Business Review, July-August 1976, S. 105\u2013114.<\/em><\/li>\n<li><em>Barry, B. (1975): \u201cThe Development of Organization Structure in the Family Firm.\u201d Journal of General Management, Autumn 1975, S. 42\u201360.<\/em><\/li>\n<li><em>&nbsp;Beveridge, W. E. (1980): \u201cRetirement and Life Significance: A Study of the Adjustment to Retirement of a Sample of Men at Management Level.\u201d Human Relations, 33 (1), S. 69.<\/em><\/li>\n<li><em>Buhler, C. (1955): \u201cThe Curve of Life as Studied in Biographies.\u201d Journal of Applied Psychology, 19, S. 405\u2013409.<\/em><\/li>\n<li><em>Butrick, F. M. (1978): \u201cWhen Father and Son Collide.\u201d The Packer, December 30, S. 9A.<\/em><\/li>\n<li><em>Cabrera-Su\u00e1rez, K., De Sa\u00e1-P\u00e9rez, P., Garc\u00eda-Almeida, D. (2001): \u201cThe Succession Process from a Resource- and Knowledge-Based View of the Family Firm.\u201d Family Business Review, vol. 14, 1: S. 37-46.<\/em><\/li>\n<li><em>Danco, L. (1977): \u201cBeyond Survival: A Business Owner&#8217;s Guide for Success.\u201d Cleveland, Ohio: University Press.<\/em><\/li>\n<li><em>Frishkoff, P. A. (1994). Succession need not tear a family apart. Best\u2019s Review, 95(8), S. 70-73.<\/em><\/li>\n<li><em>Goel, S., and Jones III., R. J. (2016): Entrepreneurial Exploration and Exploitation in Family Business: A Systematic Review and Future Directions. Family Business Review 2016, Vol. 29(1), S. 94\u2013120.<\/em><\/li>\n<li><em>Gould, R. (1972): \u201cThe Phases of Adult Life: A Study in Developmental Psychology.\u201d American Journal of Psychiatry, 129 (5), S. 521\u2013531.<\/em><\/li>\n<li><em>Gould, R. (1978): \u201cTransformations: Growth and Change in Adult Life.\u201d New York: Simon &amp; Schuster.<\/em><\/li>\n<li><em>Handler, W. C. (1990). Succession in family firms: A mutual role adjustment between entrepreneur and next-generation family members. 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Reading, Mass.: Addison-Wesley.<\/em><\/li>\n<li><em>Sonnenfeld, J. (1988): The Hero&#8217;s Farewell: What Happens When CEOs Retire. New York: Oxford University Press.<\/em><\/li>\n<li><em>Chong K. P. (2016): China&#8217;s second generation shuns family business. Straits Times, December 18, 2016. Abgerufen am 19. Dezmeber 2016 von <a href=\"http:\/\/www.straitstimes.com\/world\/chinas-second-generation-shuns-family-business\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.straitstimes.com\/world\/chinas-second-generation-shuns-family-business<\/a>.<br \/>\n<\/em><\/li>\n<li><em>Tokarczyk, J., Hansen, E., Green, M., Down, J. (2007): A Resource-Based View and Market Orientation Theory Examination of the Role of \u201cFamiliness\u201d in Family Business Success. Family Business Review, vol. XX, no. 1, March 2007, S. 17-31.<\/em><\/li>\n<li><em>Vaillant, G. E. (1977): Adaptation of Life. Boston: Little, Brown.<\/em><\/li>\n<li><em>&nbsp;Vaillant, G. E. and MacArthur, C. C. (1972): \u201cNatural History of Male Psychologic Health, I: The Adult Life Cycle from 18\u201350.\u201d Seminars in Psychiatry, 4 (4), S. 417\u2013429.<br \/>\n<\/em><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Der folgende Beitrag ist ein Auszug aus Bergfeld\/ Bannys\/ Bergfeld (2017): \u201eResilient Family Business Systems: Achieving Longevity by Aligning Portfolio Strategies with Family Capabilities\u201c; die Erkenntnisse werden auf der Academy of Management Conference 2017, einer <a class=\"mh-excerpt-more\" href=\"https:\/\/www.munich-business-school.de\/insights\/2017\/familienunternehmen-vermoegenstransfer\/\" title=\"Courage Contribution: Wie Unternehmerfamilien ihre operativen Portfolios an die famili\u00e4re Leistungsf\u00e4higkeit anpassen und so ihre langfristige Performance sichern k\u00f6nnen\">[&#8230;]<\/a><\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":17,"featured_media":5589,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[10430,10432],"tags":[275,5489,4653,5493,5491],"coauthors":[688,5487,5488],"class_list":["post-7227","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-archiv","category-archive","tag-familienunternehmen","tag-leistungsfahigkeit","tag-nachfolge","tag-portfolio-de","tag-vermogenstransfer"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.1.1 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Courage Contribution: Wie Unternehmerfamilien ihre langfristige Performance sichern k\u00f6nnen<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Unternehmerfamilien werden in den n\u00e4chsten 30 Jahren allein in den USA mehr als 40 Mrd. 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