Hongkong ist eine Stadt der Extreme – und genau das macht sie so faszinierend. Glas und Stahl neben Tempelanlagen, Streetfood-Märkte Seite an Seite mit Michelin-Restaurants, tropische Wanderpfade nur wenige Minuten vom Finanzzentrum entfernt: Wer hier lebt, erlebt jeden Tag eine andere Facette dieser einzigartigen Metropole. Mit knapp 7,5 Millionen Einwohnern ist Hongkong eine der dichtesten und zugleich lebendigsten Städte der Welt. Als frühere britische Kronkolonie und heute Sonderverwaltungszone Chinas trägt die Stadt eine besondere kulturelle DNA in sich, die East und West auf eine Weise verwebt, die anderswo kaum zu finden ist. Englisch ist neben Kantonesisch eine der offiziellen Sprachen – der Einstieg ins Alltags- und Campusleben ist dadurch deutlich leichter als in vielen anderen asiatischen Städten. Das Freizeitangebot ist enorm vielfältig: Hongkong Island, Kowloon und die New Territories bieten Wanderwege mit Panoramablick, Strände an der Südseite der Insel, Nacht-Märkte in Temple Street und ein Ausgehleben, das rund um die Uhr aktiv ist. Wochenendausflüge nach Macau, nach Guangzhou oder zur Küste des Pearl River Delta sind unkompliziert möglich.
Das Leben in Hongkong ist nicht günstig – das sollte man realistisch einkalkulieren. Mieten zählen zu den höchsten der Welt. Die University of Hong Kong bietet Austauschstudierenden jedoch garantierten Wohnheimplatz auf oder nahe dem Campus an, was die Kosten deutlich überschaubarer macht. Die HKU-Studentenwohnheime – sogenannte Halls of Residence – sind eine wichtige soziale Institution: Hier entstehen Freundschaften fürs Leben, weit über Ländergrenzen hinaus. Wer außerhalb des Campus wohnt, sollte Stadtteile wie Sai Ying Pun, Kennedy Town oder Pok Fu Lam ins Auge fassen – sie liegen direkt in der Nähe und bieten eine gute Mischung aus Bezahlbarkeit und Anbindung. Hongkongs öffentlicher Nahverkehr (MTR, Trams, Fähren) ist hervorragend ausgebaut und vergleichsweise günstig – ein echter Pluspunkt in einer teuren Stadt.