Roma Tre ist keine klassische Campus-Universität mit einem zentralen, abgegrenzten Gelände. Stattdessen verteilen sich Bibliotheken, Seminargebäude, Labore und Verwaltungseinheiten über den Ostiense-Bezirk im Süden Roms – einem Viertel, das in den letzten Jahren eine bemerkenswerte Wandlung durchlaufen hat. Aus alten Industriehallen und Lagerhäusern sind Kulturzentren, Restaurants, Ateliers und eben auch moderne Hochschulgebäude entstanden. Das Ergebnis: ein Campus, der sich organisch in das Stadtgefüge einbettet und täglich neu belebt wird. Die Facoltà di Economia “Federico Caffè” befindet sich an der Via Silvio D'Amico, einem zentralen Knotenpunkt des Wirtschaftscampus. Hier warten gut ausgestattete Hörsäle, Seminarräume und Bibliotheksbereiche auf die Studierenden. Die Lernumgebung ist modern und funktional – mit dem Charme einer echten Großstadtuni, die nicht in sich selbst abgeschlossen ist, sondern sich nach außen öffnet.
Wer zwischen den Vorlesungen eine Pause braucht, hat die Qual der Wahl: Cafeterien auf dem Campus, Street-Art-Gassen im Viertel, der nahegelegene Tiberufer-Spazierweg oder eine der zahlreichen kleinen Bars, in denen ein guter Espresso keine zwei Euro kostet. Rom ist kein Hintergrund – es ist Teil des Studiums.
Ostiense – der andere Campus
Wer Roma Tre besucht, entdeckt einen Bezirk, der wenig mit dem touristischen Postkarten-Rom gemein hat. Ostiense ist rau, kreativ und echt – mit dem Gasometer als Wahrzeichen, der Street-Art-Meile Ostiense/Marconi und einer wachsenden Gastro- und Kulturszene. Für Austauschstudierende, die neben dem Studium das authentische Stadtleben kennenlernen wollen, ist dieser Campus ein echter Geheimtipp.