1969 aus dem Zusammenschluss mehrerer (Hoch-)Schulen gegründet ist die Université du Québec à Montréal (UQAM) heute eine der größten französischsprachigen Universitäten auf dem gesamten nordamerikanischen Kontinent. Französischsprachig und dennoch – oder gerade deshalb – mit internationaler Strahlkraft: Die Université du Québec à Montréal bietet Menschen aus der ganzen Welt die Möglichkeit, auf universitärem Spitzenniveau auf Französisch zu studieren. Das ist zum einen besonders für Französischmuttersprachler*innen aus Europa, Afrika und der Karibik attraktiv. Gleichzeitig ziehen gezielte Unterstützungsangebote für Nicht-Muttersprachler*innen sowie einzelne englischsprachige oder zweisprachige Programme auch Studierende aus anderen Teilen der Welt an. So entsteht am UQAM-Campus ein buntes und vielfältiges Kaleidoskop mit rund 30.000 einheimischen und 4.000 ausländischen Studierenden aus über 90 verschiedenen Ländern.
Die Université du Québec à Montréal gehört zu den größeren Universitäten Kanadas und bietet ein vielfältiges Studienangebot mit mehr als 300 Programmen auf Bachelor-, Master- und Doktoratsebene in den Bereichen Kunst, Kommunikation, Pädagogik, Management, Politik- und Rechtswissenschaft, Naturwissenschaften, Gesundheitswissenschaften und Geisteswissenschaften. Alle Studienprogramme zeichnen sich durch einen starken Praxisbezug und gewinnen durch Aktivitäten außerhalb des Klassenzimmers an Relevanz. Mit Laboren, Produktionsstudios, Ateliers und Werkstätten bietet der moderne Campus der UQAM ideale Bedingungen für praktische Übungen, Experimente, Ausstellungen, Projekte oder die Teilnahme an internationalen Wettbewerben. Viele der Programme sind in ihrer inhaltlichen und pädagogischen Ausgestaltung echte UQAM-Originale. Studiengänge wie Zeitgenössisches Marionettentheater, Immersive Medien oder Künstliche Intelligenz im digitalen Marketing gibt es sonst nirgendwo in Kanada – und teils nicht einmal in Nordamerika.
Neben ihrer Lehre überzeugt die Université du Québec à Montréal auch in Sachen Forschung. In den letzten Jahren hat sich die staatliche Hochschule als eine der führenden Forschungsuniversitäten Kanadas etabliert. Ihre Spitzenforschung konzentriert sich häufig auf gesellschaftliche Fragen und entwickelt in interdisziplinären Teams innovative Lösungen.