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Studienfinanzierung: Alle Wege zu einer sorgenfreien Studienzeit

Die Studienfinanzierung ist ein zentrales Thema für viele angehende Studierende, die vor der Herausforderung stehen, ihr Studium zu finanzieren. Ob Miete, Studiengebühren oder Lebenshaltungskosten – der Weg zu einem Abschluss kann mit finanziellen Hürden verbunden sein. In diesem Artikel geben wir einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten, ein Studium zu finanzieren, von staatlicher Unterstützung über Stipendien bis hin zu Studienkrediten. Ziel ist es, die wichtigsten Optionen aufzuzeigen, um Studierenden zu helfen, ihre Bildung ohne übermäßige finanzielle Belastungen zu realisieren.

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Wie teuer ist ein Studium?

Die Kosten für ein Studium können stark variieren und hängen von mehreren Faktoren ab, wie dem Land, der Hochschule, der Studienrichtung und den persönlichen Lebenshaltungskosten. Hier sind einige typische Kosten, die Studierende berücksichtigen sollten:

  1. Studiengebühren:
    • In Deutschland sind an staatlichen Universitäten in der Regel keine oder nur geringe Studiengebühren fällig, außer in einigen Bundesländern wie Baden-Württemberg, wo internationale Studierende bis zu 1.500 Euro pro Semester zahlen müssen. In München zahlen Internationale Studierende an der TU München ebenfalls Semesterbeitrag von 2000 Euro. An Privaten Hochschulen werden unterschiedlich hohe Studiengebühren erhoben.
    • In anderen Ländern wie den USA oder Großbritannien sind die Studiengebühren oft sehr hoch und liegen je nach Hochschule und Studiengang zwischen 10.000 und 50.000 Euro pro Jahr.
  2. Semesterbeiträge:
    • Auch an öffentlichen Universitäten fällt oft ein Semesterbeitrag an, der zwischen 100 und 400 Euro pro Semester liegen kann. Dieser Beitrag deckt Verwaltungskosten und oft auch ein Semesterticket für den öffentlichen Nahverkehr ab.
  3. Lebenshaltungskosten:
    • Die Lebenshaltungskosten sind stark abhängig vom Wohnort. In großen Städten wie München oder Berlin müssen Studierende mit Mieten von 500 bis 800 Euro pro Monat rechnen. In kleineren Städten kann die Miete günstiger sein.
    • Hinzu kommen Ausgaben für Lebensmittel, Freizeit, Lernmaterialien, Versicherungen und andere persönliche Bedürfnisse. Insgesamt können sich die monatlichen Lebenshaltungskosten auf etwa 700 bis 1.200 Euro belaufen.
  4. Zusätzliche Kosten:
    • Neben den festen Kosten müssen auch zusätzliche Ausgaben wie Lehrbücher, Studienreisen oder spezielle Materialien für den Studiengang eingeplant werden.

Insgesamt kann ein Studium in Deutschland zwischen 800 und 1.500 Euro pro Monat kosten, je nach den individuellen Lebensumständen. In anderen Ländern, besonders mit hohen Studiengebühren, können die Kosten deutlich höher ausfallen.

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Tipps & Tricks zur Studienfinanzierung

Die folgenden Tipps und Tricks haben wir zusammen getragen, damit du so günstig wie möglich durchs Studium kommst:

Tipp/Trick Erklärung
Frühzeitig informieren Recherchiere alle Finanzierungsmöglichkeiten rechtzeitig, um keine Fristen zu verpassen.
Kombinieren von Optionen Nutze verschiedene Finanzierungsquellen wie BAföG, Stipendien, Nebenjobs und staatliche Hilfen.
Stipendien recherchieren Suche gezielt nach Stipendien, die nicht nur auf akademische Leistungen abzielen, sondern auch soziales Engagement oder besondere Hintergründe berücksichtigen.
Budget erstellen Führe ein Budget, um deine monatlichen Ausgaben im Blick zu behalten und unnötige Kosten zu vermeiden.
Nebenjobs mit Bedacht wählen Achte darauf, dass du durch Nebenjobs genug Zeit für dein Studium hast und die Arbeitszeit von 20 Stunden pro Woche während des Semesters nicht überschreitest.
Rückzahlungsbedingungen prüfen Wenn du Kredite oder Bildungsfonds in Anspruch nimmst, informiere dich genau über die Rückzahlungsmodalitäten, um spätere finanzielle Belastungen zu vermeiden.
Lebenshaltungskosten senken Überlege, ob du durch Wohngemeinschaften, günstige Einkaufsmöglichkeiten oder andere Sparmaßnahmen deine Kosten reduzieren kannst.
Eltern einbeziehen Kläre frühzeitig, inwiefern deine Eltern dich unterstützen können, um eine realistische Finanzplanung zu erstellen.
Eventuelle staatliche Hilfen prüfen Informiere dich über zusätzliche staatliche Unterstützungen wie Wohngeld oder Bürgergeld, falls du dafür in Frage kommst.
Langfristig planen Behalte auch nach dem Studium mögliche Rückzahlungsverpflichtungen im Blick, damit du finanziell abgesichert in deine berufliche Zukunft starten kannst.

Möglichkeiten der Studienfinanzierung

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, dein Studium zu finanzieren, wie zum Beispiel staatliche Unterstützung durch BAföG, Stipendien von öffentlichen oder privaten Institutionen, Studienkredite sowie das Arbeiten neben dem Studium. Auch finanzielle Unterstützung durch die Familie oder ein duales Studium, bei dem du neben der Theorie auch praktisch arbeitest und ein Gehalt erhältst, können Optionen sein. Die richtige Wahl hängt von deinen persönlichen und finanziellen Voraussetzungen ab. Natürlich ist eine Nutzung von einer Mischung aus mehreren Möglichkeiten auch eine Option und oft ratsam.

Verdienst (Nebenjob, Minijob oder Duales Studium)

Ein Verdienst durch einen Nebenjob, Minijob oder ein duales Studium bietet dir die Möglichkeit, dein Studium selbst mitzufinanzieren. Bei einem Neben- oder Minijob kannst du flexibel arbeiten, um monatliche Ausgaben wie Miete oder Lebensmittel zu decken. Die Arbeitszeit darf jedoch in der Regel 20 Stunden pro Woche während des Semesters nicht überschreiten, um den Studierendenstatus zu behalten. Ein duales Studium verbindet Theorie und Praxis, wobei du zusätzlich ein Gehalt erhältst, was eine regelmäßige finanzielle Unterstützung darstellt. Diese Optionen erfordern jedoch gutes Zeitmanagement, um Studium und Arbeit zu vereinbaren.

Vorteile Nachteile
Eigenes Einkommen zur Deckung der Lebenshaltungskosten Erhöhte Belastung durch die Kombination von Arbeit und Studium
Unabhängigkeit von Krediten oder Unterstützung von Eltern oder Staat Weniger Zeit für Studium und Freizeit
Berufserfahrung und Netzwerkbildung, besonders im dualen Studium Arbeitszeitbeschränkungen während des Semesters (max. 20 Stunden/Woche)
Im dualen Studium erhält man eine feste Vergütung und praktische Erfahrung Risiko, dass das Studium vernachlässigt wird
Wirtschaft studieren, Karriere starten

Elterliche Unterstützung

Elterliche Unterstützung ist eine gängige Möglichkeit der Studienfinanzierung, bei der die Eltern einen Teil der Kosten für Miete, Lebenshaltung und Studiengebühren übernehmen. Dabei bleiben einige Studierende bei den Eltern wohnen, weil dies für sie am einfachsten und kostengünstigsten ist. In vielen Fällen steht Studierenden auch das Kindergeld zu, das bis zum 25. Lebensjahr gezahlt wird und zusätzlich zur finanziellen Entlastung beitragen kann. Diese Form der Unterstützung hängt jedoch von der finanziellen Situation der Eltern ab und kann individuell unterschiedlich ausfallen. Sie bietet in der Regel mehr Flexibilität, da keine Rückzahlung wie bei Krediten erforderlich ist.

Vorteile Nachteile
Keine Rückzahlung erforderlich Eltern müssen über ausreichende finanzielle Mittel verfügen
Flexible Unterstützung, die sich an den individuellen Bedürfnissen orientiert Abhängigkeit von den finanziellen Entscheidungen der Eltern
Keine Abhängigkeit von externen Kreditgebern oder staatlichen Stellen Kann Spannungen in der Familie verursachen, wenn Erwartungen oder Grenzen unklar sind

BAföG

BAföG (Bundesausbildungsförderungsgesetz) ist eine staatliche Unterstützung für Studierende, die nicht über ausreichend finanzielle Mittel verfügen, um ihr Studium zu finanzieren. Es wird zur Hälfte als Zuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss, und zur anderen Hälfte als zinsloses Darlehen gewährt. Die Höhe des BAföG hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie dem Einkommen der Eltern, dem eigenen Einkommen und Vermögen sowie dem Wohnort. Nach dem Studium muss der Darlehensanteil in Raten zurückgezahlt werden, wobei der Betrag gedeckelt ist, um die finanzielle Belastung gering zu halten.

Vorteile Nachteile
Hälfte des BAföG ist ein Zuschuss und muss nicht zurückgezahlt werden Abhängig vom Einkommen der Eltern, was den Anspruch beeinflussen kann
Zinsloses Darlehen für die Rückzahlung Begrenzte Förderungsdauer, die je nach Studienfortschritt festgelegt ist
Flexible Rückzahlungsbedingungen nach dem Studium Antragstellung kann bürokratisch und zeitaufwendig sein
Zusätzliche Fördermöglichkeiten wie Zuschüsse zu Miete und Versicherungen Maximale Rückzahlungssumme gedeckelt, aber dennoch eine Verpflichtung
Keine Zinsen während der Studienzeit Einkommensgrenzen, die den Betrag reduzieren können

Stipendium

Ein Stipendium ist eine hervorragende Möglichkeit, dein Studium zu finanzieren, ohne es später zurückzahlen zu müssen. Stipendien werden von verschiedenen Institutionen wie Stiftungen, Unternehmen oder Hochschulen vergeben und richten sich oft nach Leistung, sozialem Engagement oder speziellen Kriterien wie der Studienrichtung. Es gibt auch Förderprogramme, die finanzielle Unterstützung auf Basis besonderer persönlicher oder familiärer Hintergründe gewähren. Der Vorteil eines Stipendiums ist, dass es dir finanzielle Sicherheit bietet, ohne dass du neben dem Studium arbeiten musst, was dir mehr Zeit für deine akademischen und persönlichen Ziele lässt. Nachteil kann sein, dass man bestimmte Vorgaben während dem Studium einhalten muss.

Vorteile Nachteile
Keine Rückzahlung erforderlich Starke Konkurrenz und oft anspruchsvolle Bewerbungsverfahren
Finanzielle Entlastung, ohne Nebenjob arbeiten zu müssen Meist an bestimmte Voraussetzungen wie Leistung oder Engagement gebunden
Fokus auf das Studium möglich, da kein zusätzlicher Verdienst nötig ist Oft zeitlich befristet, sodass eine neue Finanzierung gesucht werden muss
Anerkennung und Netzwerkmöglichkeiten über Stipendiengeber Viele Stipendien decken nicht alle Kosten ab
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Bildungsfonds

Ein Bildungsfonds ist eine alternative Möglichkeit zur Studienfinanzierung, bei der du während des Studiums finanzielle Unterstützung erhältst und diese erst nach dem Einstieg ins Berufsleben zurückzahlst. Im Gegensatz zu klassischen Krediten erfolgt die Rückzahlung einkommensabhängig, das heißt, du zahlst nur einen festgelegten Prozentsatz deines späteren Einkommens über einen bestimmten Zeitraum zurück. Dadurch trägst du kein Risiko, falls du nach dem Studium weniger verdienst als erwartet. Bildungsfonds bieten eine flexible und risikominimierte Finanzierungsmöglichkeit, allerdings ist die Gesamtsumme, die zurückgezahlt wird, oft höher als der ursprünglich erhaltene Betrag.

Vorteile Nachteile
Einkommensabhängige Rückzahlung, die finanzielle Belastung nach dem Studium minimiert Insgesamt oft höhere Rückzahlungen als bei klassischen Krediten
Keine festen monatlichen Rückzahlungen während des Studiums Begrenzte Verfügbarkeit, da nur bestimmte Studiengänge gefördert werden
Finanzielle Unterstützung ohne Risiko bei niedrigem Einkommen nach dem Studium Rückzahlung über einen festgelegten Prozentsatz des Einkommens für mehrere Jahre
Flexibilität bei der Verwendung der Mittel Langfristige Bindung an den Rückzahlungsvertrag

Darlehen und Kredite

Ein Darlehen oder Kredit ist eine Möglichkeit, dein Studium zu finanzieren, wenn andere Mittel nicht ausreichen. Hierbei erhältst du Geld von einer Bank oder Förderinstitution, das du später, meist nach Abschluss des Studiums, zurückzahlen musst. Studienkredite bieten oft flexible Rückzahlungsbedingungen und zinsgünstige Konditionen, um die finanzielle Belastung zu reduzieren. Sie können helfen, hohe Studiengebühren oder Lebenshaltungskosten zu decken, bergen jedoch das Risiko, nach dem Studium verschuldet zu sein. Daher ist es wichtig, die Konditionen sorgfältig zu prüfen und den Kreditbedarf realistisch einzuschätzen.

Vorteile Nachteile
Sofortiger Zugang zu finanziellen Mitteln Rückzahlungspflicht nach dem Studium, oft über viele Jahre
Ermöglicht finanzielle Unabhängigkeit während des Studiums Zinsen können die Gesamtschuld erhöhen
Flexibilität bei der Deckung von Studiengebühren und Lebenshaltungskosten Risiko, sich nach dem Studium zu verschulden
Oft flexible Rückzahlungsbedingungen, z.B. bei Studienkrediten Belastung durch monatliche Rückzahlungen nach dem Abschluss

Staatliche Hilfe wie Wohngeld, Bürgergeld etc.

Staatliche Hilfen wie Wohngeld oder Bürgergeld können Studierenden helfen, die finanziellen Belastungen während des Studiums zu reduzieren. Wohngeld unterstützt dich bei den Mietkosten, wenn dein Einkommen, inklusive BAföG oder anderer Zuschüsse, nicht ausreicht. Bürgergeld (früher Hartz IV) kann unter bestimmten Bedingungen, wie etwa bei eigener Wohnung und wenn kein BAföG-Anspruch besteht, beantragt werden. Diese Hilfen sind einkommensabhängig und sollen die Grundversorgung sicherstellen, sodass du dich auf dein Studium konzentrieren kannst, ohne durch finanzielle Sorgen übermäßig belastet zu werden.

Vorteile Nachteile
Finanzielle Unterstützung zur Deckung der Grundbedürfnisse Strenge Voraussetzungen, die nicht alle Studierende erfüllen
Keine Rückzahlung erforderlich Bürokratischer Aufwand bei Beantragung und Nachweisen
Kann zusätzlich zu anderen Finanzierungsformen (z. B. BAföG) bezogen werden Unterstützung oft begrenzt und reicht nicht zur vollständigen Studienfinanzierung
Entlastung bei Miete und Lebenshaltungskosten Abhängigkeit von staatlicher Unterstützung
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Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Studienfinanzierung

Welches Stipendium zahlt am meisten?

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Wie schwer ist es ein Stipendium zu bekommen?

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Ist es sinnvoll einen Studienkredit aufnehmen?

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Wie viel Studienkredit kann man bekommen?

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Wie hoch sind Zinsen bei Studienkredit?

+
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