Ihr Smartphone. Ihr Auto. Ihr KI-Rechenzentrum. Alles wird von einem Chip angetrieben, der nur 20 Mikrometer dünn ist, dünner als ein menschliches Haar. Hier erfahren Sie, was wir bei Infineon hinter den Kulissen gesehen haben.
Letzte Woche besuchte unsere EMBA-Delegation der Zhejiang University, die im Rahmen unseres akademischen Reiseprogramms gemeinsam mit der Munich Business School unterwegs war, die Infineon Technologies AG in Neubiberg. Was wir dort vorfanden: ein Unternehmen, das im Alltag unsichtbar ist, auf das man aber nicht verzichten kann.
Das hat uns wirklich umgehauen:
- KI ist stromhungrig, im wahrsten Sinne des Wortes. Jeder Durchbruch im Bereich der KI basiert in erster Linie auf Strom. Die Halbleiter von Infineon übernehmen die Stromumwandlung über den Gesamten Weg: vom Stromnetz bis hin zum Prozessorkern. Ohne effiziente Stromversorgung keine KI.
- Mit Algorithmen gegen das Chaos: Globale Lieferketten sind von Natur aus unbeständig. Infineon begegnet diesem Problem mit KI, Deep Learning und prädiktiver Analytik. So wird der berüchtigte „Bullwhip-Effekt“ gezähmt und Unvorhersehbarkeit in Agilität verwandelt.
- Eine Fabrik. Weltweit. Vergessen Sie isolierte Werke. Infineon betreibt seine Produktionsstätten, Vertriebszentren und Partner als eine einzige „Global Virtual Factory“ und verlagert die Produktion weltweit in Echtzeit. Der Kapazitätsvertrag mit Hyundai und Kia sichert die Versorgung bis 2030.
- 20 Mikrometer, die alles verändern: Der 300-mm-Silizium-Leistungswafer von Infineon ist nur 20 Mikrometer dünn, dünner als Papier, und reduziert dennoch die Leistungsverluste um mehr als 15 %. Das ist Ingenieurskunst an der Grenze der Physik.
- Überall, oft unbemerkt: Elektrofahrzeuge. Zahlungskarten. Das Mikrofon in Ihren Ohrhörern. Infineon ist weltweit führend bei Halbleitern für die Automobilindustrie, Leistungshalbleitern und Sicherheits-ICs. Zudem entwickelt Infineon bereits Post-Quanten-Kryptografie, um die digitale Welt von morgen zu schützen.
Ein riesiges Dankeschön an unsere Gastgeber bei Infineon für einen Tag, der unsere Sichtweise auf die Technologie, die hinter allem steckt, was wir berühren, grundlegend verändert hat. Vielen Dank auch an unsere Freunde von der Zhejiang Universität für ihren Besuch bei uns. Es war uns eine Freude, euch in München begrüßen zu dürfen!
