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BWL NC

Der NC (Numerus Clausus) ist häufig ein wichtiges Kriterium für die Zulassung zum Studium der Betriebswirtschaftslehre. Auf dieser Seite erfährst du Hilfreiches über das Studium der BWL und den NC im Allgemeinen.

Was ist der NC?

Der NC (Numerus Clausus, lat. „geschlossene Anzahl“) zeigt an, dass die Zahl der Studienplätze für ein bestimmtes Studienfach an einer Universität oder Hochschule beschränkt ist. Die Einführung des Numerus Clausus begrenzt die Zulassung zu einem Studienfach, um die Qualität des Studiums zu gewährleisten. Er wird jedes Jahr neu festgelegt und basiert auf dem Leistungsvergleich aller Bewerber. Dabei werden die Notendurchschnitte und andere Faktoren der Bewerber verglichen und entschieden ab welchem Schnitt die Zulassungsbeschränkung gesetzt werden kann, um eine passende Anzahl an Studierende für die begrenzte Anzahl der Studienplätze anzunehmen. Je höher der NC, desto schwieriger ist es, einen Platz an einer Universität zu bekommen. So müssen Bewerber heutzutage häufig einen sehr guten Schulabschluss und hervorragende Abiturnoten vorweisen, um überhaupt eine Chance auf einen Studienplatz zu haben. Der Numerus Clausus für den Studiengang der Betriebswirtschaftslehre beträgt in der Regel zwischen 1,8 und 2,3. Dies bedeutet, dass nur die besten Bewerber mit den höchsten Abiturnoten überhaupt eine Chance auf einen Studienplatz haben. Das heißt, man kann sich nicht einfach an eine beliebige Universität oder Fachhochschule bewerben und hoffen, dort ohne Numerus Clausus aufgenommen zu werden. Es gibt verschiedene Wege, um ein Studium aufzunehmen, auch wenn man nicht über die notwendigen NC-Werte verfügt.

NC und die Relevanz für das BWL Studium

Die Zahl der Bewerber für einen BWL-Studiengang ist in Deutschland in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Dies ist vor allem auf die Beliebtheit des Studiengangs sowie auf die gute wirtschaftliche Lage in Deutschland zurückzuführen. Aufgrund der steigenden Nachfrage nach BWL-Absolventen haben sich jedoch auch die Zulassungsbedingungen für diesen Studiengang verschärft. Der Numerus Clausus ist ein wichtiger Faktor bei der Auswahl von BWL-Studierenden. Um einen Studienplatz zu bekommen, muss man in der Regel einen bestimmten Notendurchschnitt vorweisen. Je nach Bundesland und Fach kann diese Note sehr unterschiedlich ausfallen.

Warum BWL oft einen hohen NC hat

BWL gehört seit Jahrzehnten zu den beliebtesten Studienfächern in Deutschland. Jedes Jahr bewerben sich Tausende an staatlichen Unis – nicht selten mit der Hoffnung auf einen Job im Management, in der Finanzwelt oder im Marketing. Die Folge: Knappe Kapazitäten führen zu hohen NC-Werten – teilweise zwischen 1,5 und 2,3, je nach Universität und Semester.

Diese Einschränkung hat allerdings nichts mit der fachlichen Eignung der Bewerber:innen zu tun. Viele Interessierte mit großem Potenzial erhalten schlichtweg keinen Platz – nicht, weil sie ungeeignet wären, sondern weil das System überlastet ist.

Was der NC nicht abbildet

Ein häufiger Irrtum: Ein hoher NC bedeutet nicht automatisch hohe Studienqualität. Der NC sagt nichts über Inhalte, Lehrkonzepte, Praxisbezug oder Karrierechancen aus. Er ist ausschließlich ein steuerndes Vergabeinstrument – vergleichbar mit einer Warteschlange, nicht mit einem Qualitätssiegel.

Auch Aspekte wie persönliche Motivation, internationale Ausrichtung, unternehmerisches Denken oder Soft Skills bleiben bei der NC-Vergabe völlig unberücksichtigt – obwohl sie gerade im BWL-Studium und der späteren Karriere entscheidend sind.

Relevanz des NC an privaten Hochschulen – am Beispiel MBS

Private Hochschulen wie die Munich Business School gehen einen anderen Weg: Hier gibt es keinen NC. Stattdessen zählen individuelle Stärken, Motivation und Persönlichkeit. Im Fokus stehen:

  • das persönliche Auswahlgespräch,
  • ein stimmiger Lebenslauf,
  • Auslandserfahrung oder Engagement,
  • sowie die Fähigkeit, wirtschaftliche Zusammenhänge zu verstehen und unternehmerisch zu denken.

Das bedeutet: Auch wer kein 1,5-Abitur hat, kann ein exzellentes BWL-Studium absolvieren – wenn die persönlichen Voraussetzungen stimmen.

NC-Werte für den Studiengang BWL

Die Frage, ob man einen Studienplatz bekommt, ist für alle wichtig, die sich für ein Studium interessieren. Dabei spielt der NC für viele eine wichtige Rolle. Allerdings kann niemand im Voraus sagen, welche Höhe ein NC im nächsten Semester haben wird. Das hängt davon ab, wie viele Studienplätze (Angebot) und wie viele Bewerbungen es gibt (Nachfrage). Der NC wird erst gebildet, sobald alle Bewerbungen um einen Studienplatz in einem Studiengang bei der Hochschule eingegangen sind – also nach dem Ende der Bewerbungsfrist und nachdem die Hochschulen die Bewerbungen um Studienplätze bearbeitet haben.

Daher sollten sich Studieninteressierte nicht ausschließlich auf die vergangenen NC-Werte verlassen, da diese lediglich ein Orientierungsmaßstab sind. Diese spiegeln zurückliegende Bewerbungsverfahren wider und können nicht einfach auf die kommenden Semester übertragen werden. Ein Grund für eine Veränderung der NC-Werte könnte zum Beispiel eine Erhöhung der Studienplätze sein (dadurch würde der NC wahrscheinlich sinken). Oder aber auch durch ein besseres Ranking der Hochschule, was dazu führen würde, dass mehr Studieninteressierte dort vorbeischauen und sich bewerben. Folglich würde der NC ansteigen.

Hochschule Semester NC Wartesemester
Uni Köln Wintersemester 2023/24 NC 1,2 bis zu 6
TH Köln Wintersemester 2023/24 NC 1,4 keine
FU Berlin Wintersemester 2023/24 NC 1,7 ca. 4
HTW Berlin Wintersemester 2023/24 NC nicht veröffentlicht -
Uni Münster Wintersemester 2023/24 NC 1,4 -
Uni Hamburg Wintersemester 2023/24 NC 2,1 4
LMU München Wintersemester 2023/24 NC 1,9 -
HFT Stuttgart keine Angabe - -
Munich Business School - kein NC -

BWL ohne NC – ist das möglich?

Ja, das ist möglich! Es gibt einige Hochschulen, bei denen man BWL studieren kann, ohne einen NC erfüllen zu müssen. Eine Möglichkeit ist ein Studium an einer privaten Hochschule. Um BWL ohne NC im Bachelor an der Munich Business School zu studieren, ist der Numerus Clausus nicht relevant. Die Zulassung an der Hochschule erfolgt über Auswahlgespräche und ein persönliches Interview mit Professoren und der Studiengangsleitung. Allerdings sollte man bedenken, dass die Zahl der Studienplätze begrenzt ist. Deshalb ist es ratsam, sich frühzeitig um einen Platz zu bewerben.

Wusstest du schon?

Das BWL Studium an der MBS wurde ausgezeichnet! Die Munich Business School ist die beste private Fachhochschule im Bereich Wirtschaft in Deutschland (WirtschaftsWoche-Ranking 2024).

Wartesemester – früher wichtiger als heute

In vielen Bundesländern wurde früher zusätzlich zur Abiturnote auch die Anzahl der Wartesemester berücksichtigt. Ein Wartesemester ist ein Halbjahr, in dem man nach dem Abitur nicht studiert hat. Wer also z. B. zwei Jahre gewartet hat, hatte vier Wartesemester.

Ziel war es, auch Bewerber:innen mit schlechterem Notenschnitt durch längere Wartezeit eine Chance zu geben. Inzwischen wurde dieses Verfahren in vielen Bundesländern jedoch stark eingeschränkt oder ganz abgeschafft – z. B. in Bayern.

Unterschiedliche Auswahlverfahren je nach Hochschule

Ob und wie Wartesemester berücksichtigt werden, hängt von der jeweiligen Hochschule und dem Bundesland ab:

  • In NRW z. B. wird oft eine Kombination aus Abiturnote und Wartesemestern genutzt (max. 7 Wartesemester möglich).
  • In Bayern spielen Wartesemester keine Rolle mehr.
  • Manche Hochschulen wie die HTW Berlin führen eigene Auswahlverfahren durch, bei denen weitere Kriterien wie Berufserfahrung oder Motivationsschreiben zählen können.

Kein NC, keine Wartezeit: Der Unterschied an der Munich Business School

An der Munich Business School gibt es keinen NC – und damit auch keine Wartezeiten. Statt auf Notendurchschnitt oder Semesteranzahl zu schauen, legen wir Wert auf individuelle Eignung:

  • persönliche Motivation,
  • schulische und außerschulische Leistungen,
  • Auslandserfahrung,
  • und ein überzeugendes Bewerbungsgespräch.

Du brauchst also nicht zu warten, um mit dem Studium zu starten – sondern kannst dich direkt mit deinen Stärken einbringen.

NC Berechnung: So wird der Numerus Clausus berechnet

Das Wichtigste vielleicht zuerst: Der Numerus Clausus (NC) ist nicht gleich Abschlussnote! Viele Schulabgänger denken, dass der NC ausschließlich die Abschlussnote des Schulzeugnisses meint, aber das stimmt nicht ganz. Die Zahl des NC deutet durchaus auf die Durchschnittsnote hin, aber NC beschränkte Studiengänge basieren nicht nur auf diesem Kriterium. Häufig wird natürlich ein Großteil der Studienplätze an die Bewerber mit dem besten Notenschnitt vergeben, aber auch Bewerber mit einer gewissen Anzahl von Wartesemestern werden zugelassen. Die Wartesemester gehören also genauso zum NC wie die Abschlussnote. Häufig gilt die Faustregel, dass ein Wartesemester die Durchschnittsnote des Bewerbers um einen bestimmen Prozentsatz verbessert. Viele Wartesemester allein bringen also häufig nicht direkten Erfolg bei der Zulassung. Zusätzlich können Institute noch andere Faktoren heranziehen, wie Tests, Praxiserfahrung etc.

Grundsätzlich: Der Numerus Clausus (NC) ist eine Zahl, die angibt, welche Studienanfänger pro Studiengang und Fachsemester zugelassen werden. Die Berechnung des NC erfolgt aufgrund der Anzahl der Bewerbungen und der Zulassungsbeschränkungen des jeweiligen Studiengangs. In Deutschland gibt es keinen allgemeinen NC, sondern jede Hochschule berechnet den NC für ihre Studiengänge selbst. Wenn du dich für ein Studium bewerben möchtest, solltest du dich also zunächst über die Zulassungsbedingungen des gewünschten Studiengangs informieren. Dazu gehört auch die Kenntnis des jeweils gültigen NC.

Beispiel zur NC-Berechnung

Die Hochschule stellt ein Ranking der Bewerbungen für einen Studiengang auf. Dieses Ranking basiert auf den Noten der Kandidaten (und der Anzahl an Wartesemestern). Die besten 200 Bewerber werden zugelassen, da so viele Plätze im Studiengang zu vergeben sind. Eine Bewerber*in auf dem Listenplatz 200 hat einen Notenschnitt von 2,0. Dadurch ergibt sich ein NC für diesen Studiengang von 2,0. Alle Bewerber mit einem schlechteren Schnitt werden für den Studiengang nicht zugelassen. In dem Fall, dass mehrere Bewerber gleichauf sind (gleiche Note oder gleiche Anzahl an Wartesemestern), entscheidet das Los über die Zulassung. Alle verbliebenen Bewerber landen anschließend auf einer Warteliste. Sollte sich jemand doch gegen die Hochschule entscheiden, können nämlich wieder Plätze frei werden.

Unsere Hochschule. Ausgezeichnet und Akkreditiert.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) rund um das Thema NC

Was ist ein Wartesemester?

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Was ist das Nachrückverfahren und wie funktioniert es?

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Was ist das Losverfahren?

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