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WG Leben: Tipps für die Organisation eines WG Lebens

Stehst du vor der Entscheidung, in eine WG zu ziehen, und weißt nicht, was dich erwartet? Unser Ratgeber bietet dir einen tiefen Einblick in die Welt des WG Lebens, einschließlich wertvoller Tipps und Tricks, einer ausgewogenen Darstellung der Vor- und Nachteile sowie einem umfassenden Überblick über die Regeln des Zusammenlebens. Wir rüsten dich mit dem Wissen aus, das du benötigst, um eine informierte Entscheidung zu treffen und das Potenzial deiner zukünftigen Wohngemeinschaft voll auszuschöpfen. Mach den ersten Schritt in ein neues Kapitel deines Lebens mit Zuversicht und Vorfreude.

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Wohngemeinschaft Definition

Das Wort "Wohngemeinschaft" setzt sich aus den Bestandteilen "wohnen" und "Gemeinschaft" zusammen. "Wohnen" bezieht sich auf das Leben oder Residieren in einem Raum oder einer Wohnung, während "Gemeinschaft" eine Gruppe von Menschen beschreibt, die gemeinsame Interessen haben oder zusammenleben. Eine Wohngemeinschaft (WG) ist also eine Form des Zusammenlebens, bei der sich mehrere Personen, die nicht einer Familie angehören, eine Wohnung oder ein Haus teilen. In einer WG hat in der Regel jeder Bewohner sein eigenes Schlafzimmer, während Küche, Bad und gegebenenfalls weitere Räume wie Wohnzimmer gemeinschaftlich genutzt werden. Diese Wohnform wird oft von Studierenden oder jungen Berufstätigen gewählt, um Kosten zu sparen und soziale Kontakte zu pflegen. WGs können auf unterschiedlichen Organisationsformen basieren, von eher locker zusammenlebenden Gemeinschaften bis hin zu sehr strukturierten und regelbasierten Zusammenlebensformen, bei denen Aufgaben, Kosten und Verantwortlichkeiten klar verteilt sind.

Das Konzept der Wohngemeinschaft, wie wir es heute kennen, entstand in den 1960er und 1970er Jahren im Zuge sozialer und kultureller Bewegungen, die alternative Lebensformen und -modelle zum traditionellen Familienbild suchten. Diese Bewegungen strebten nach mehr Freiheit, Gleichheit und Gemeinschaftlichkeit. Wohngemeinschaften boten eine Plattform für experimentelles Zusammenleben, das auf geteilten Werten und gegenseitiger Unterstützung basierte. Sie wurden zu einem Symbol für Unabhängigkeit, soziales Engagement und den Wunsch, überkommene gesellschaftliche Normen und Strukturen zu hinterfragen und neu zu gestalten.

WG Leben Vor und Nachteile

Die folgende Tabelle bietet einen Überblick über die wesentlichen Aspekte, die man bei der Entscheidung für oder gegen das WG Leben berücksichtigen sollte. Dies sind die Vor- und Nachteile des WG Lebens zusammenfasst:

Vorteile Nachteile
Kostenteilung: Miete und Nebenkosten werden unter den Bewohnern aufgeteilt, was das Wohnen günstiger macht. Privatsphäre: Weniger Privatsphäre im Vergleich zum Alleinwohnen, da Räume wie Küche und Bad geteilt werden.
Gesellschaft: Ständige Gesellschaft und die Möglichkeit, neue Freundschaften zu schließen. Konflikte: Potenzielle Konflikte bei unterschiedlichen Lebensstilen, Sauberkeitsvorstellungen etc.
Teilen von Aufgaben: Haushaltsaufgaben können aufgeteilt werden, was einzelnen Personen weniger Arbeit beschert. Kompromisse: Notwendigkeit, bei Entscheidungen Kompromisse einzugehen (z.B. bei der Einrichtung, Nutzung gemeinsamer Räume).
Unterstützung: Emotionale und praktische Unterstützung im Alltag. Unstetigkeit: Häufige Wechsel von Mitbewohnern können zu Instabilität und Anpassungsbedarf führen.
Lernmöglichkeiten: Austausch von Fähigkeiten, Wissen und Kulturen unter den Bewohnern. Regelung des Zusammenlebens: Notwendigkeit, klare Regeln für das Zusammenleben zu etablieren und zu befolgen.
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WG Leben Tipps

Um das Zusammenleben in einer WG so angenehm und reibungslos wie möglich zu gestalten, können folgende Tipps und Tricks für das WG Leben hilfreich sein:

  1. Klare Absprachen treffen: Von Anfang an klare Vereinbarungen über Sauberkeit, Ruhezeiten, Besuch und Finanzen treffen.
  2. Putzplan erstellen: Ein rotierender Putzplan hilft, die Sauberkeit in den gemeinsamen Bereichen aufrechtzuerhalten, ohne dass sich jemand benachteiligt fühlt.
  3. Gemeinsame Kasse einrichten: Für Einkäufe von Gemeinschaftsgütern wie Toilettenpapier, Gewürze oder Reinigungsmittel eine gemeinsame Kasse führen.
  4. Regelmäßige WG-Meetings: Regelmäßige Treffen organisieren, um anstehende Angelegenheiten zu besprechen, Konflikte zu lösen und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken.
  5. Flexibilität und Offenheit: Sei offen für neue Menschen und Erfahrungen, aber auch flexibel bei der Handhabung von Regeln und Absprachen.
  6. Verantwortung übernehmen: Für die eigenen Handlungen Verantwortung übernehmen und aktiv zum Wohlergehen der WG beitragen.
  7. Gemeinsame Zeit schätzen: Gelegentliche gemeinsame Aktivitäten wie Kochabende, Filmnächte oder einfach ein Gespräch zwischen Tür und Angel fördern den Zusammenhalt.
  8. Digital organisieren: Apps oder Online-Tools nutzen, um Einkäufe, Rechnungen und Putzpläne zu verwalten.
  9. Geduld und Humor bewahren: Mit Geduld und Humor lassen sich viele Alltagssituationen leichter bewältigen.

Indem man diese Tipps beherzigt, kann das WG Leben zu einer bereichernden und positiven Erfahrung werden. Jedoch passt nicht jeder Tipp zu allen WGs. Versuche nicht auf Zwang etwas durchzudrücken, dass zu euch nicht passt.

Ungeschriebene WG-Regeln

Die ungeschriebenen Regeln eines WG Lebens basieren oft auf gegenseitigem Respekt und gesundem Menschenverstand, um ein harmonisches Zusammenleben zu gewährleisten. Diese Regeln für ein harmonisches WG Leben dienen als Leitfaden für ein respektvolles und rücksichtsvolles Miteinander bei dem alltäglichen WG Leben. Hier einige der wichtigsten ungeschriebenen WG Regeln, die man für das WG Leben braucht:

  • Sauberkeit wahren: Halte gemeinschaftlich genutzte Räume sauber und räume nach dir auf, insbesondere Küche und Bad.
  • Lärmpegel beachten: Sei dir der Lautstärke, besonders abends und nachts, bewusst, um Mitbewohner nicht zu stören.
  • Privatsphäre respektieren: Achte die Privatsphäre deiner Mitbewohner und klopfe an, bevor du ihr Zimmer betrittst.
  • Gemeinsame Ressourcen fair nutzen: Sei bei der Nutzung von Gemeinschaftsgütern wie Lebensmitteln, Waschmaschine oder Bad fair und übertreibe es nicht.
  • Kommunikation: Offene und ehrliche Kommunikation über Erwartungen, Probleme und Änderungen ist essentiell.
  • Besucher ankündigen: Informiere deine Mitbewohner über geplante Besuche oder Partys im Voraus und frag gegeben falls zunächst um Erlaubnis.
  • Gemeinsame Kosten teilen: Organisiere ein faires System zur Teilung der Kosten für gemeinsame Anschaffungen oder Nebenkosten.
  • Konflikte konstruktiv lösen: Gehe Konflikte direkt, aber respektvoll an und suche gemeinsam nach Lösungen.
  • Gemeinschaft fördern: Teilnahme an gemeinsamen Aktivitäten und das Schaffen von Gelegenheiten zum Zusammenkommen stärken den Gemeinschaftssinn.
  • Regeln flexibel handhaben: Sei bereit, Regeln zu diskutieren und anzupassen, um den Bedürfnissen aller Bewohner gerecht zu werden.
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WG Leben: Mit Freunden oder Fremden?

Die Entscheidung, mit Freunden oder Fremden das WG Leben zu beginnen, bringt jeweils Pro und Kontra Argumente mit sich. Hier sind einige Überlegungen, die dir bei der Entscheidung helfen können:

Mit Freunden wohnen

Vorteile:

  • Vertrautes Umfeld: Das Zusammenleben mit Freunden kann Spaß machen und ein starkes Gemeinschaftsgefühl schaffen.
  • Bekannte Dynamik: Du kennst bereits die Persönlichkeiten und Gewohnheiten deiner Freunde und hast auch schon gemeinsame Interessen.

Nachteile:

  • Freundschaft auf die Probe stellen: Konflikte im Alltag können die Freundschaft belasten.
  • Weniger Privatsphäre: Grenzen zwischen Freundschaft und Privatleben können verschwimmen.
  • Schwierigkeiten bei Kritik: Persönliche Beziehungen können offene Kritik beziehungsweise das Ansprechen von Problemen erschweren.

Mit Fremden wohnen

Vorteile:

  • Neue Perspektiven: Das Zusammenleben mit Menschen aus verschiedenen Hintergründen kann bereichernd sein.
  • Klare Grenzen: Persönliche Grenzen sind oft klarer definiert, was die Privatsphäre schützt.
  • Objektivität: Entscheidungen und Konflikte können oft sachlicher angegangen werden.

Nachteile:

  • Unbekannte Dynamik: Die Anpassung an neue Persönlichkeiten und Gewohnheiten kann herausfordernd sein.
  • Risiko von Konflikten: Ohne vorherige Kenntnis der Mitbewohner besteht ein höheres Risiko für Konflikte.

Wie Konflikte im WG Leben lösen?

Im alltäglichen WG Leben können Konflikte aus verschiedenen Gründen entstehen, sei es wegen unterschiedlicher Lebensstile, Sauberkeitsstandards oder der Nutzung gemeinsamer Räume. Ein konstruktiver Umgang mit diesen Konflikten ist entscheidend für ein harmonisches Zusammenleben. Indem man diese Strategien anwendet, lassen sich viele Konflikte im WG Leben nicht nur lösen, sondern oft auch vermeiden. Manchmal muss man jedoch auch einfach zugeben, wenn eine WG oder ein Mitbewohner nicht zu einem passt. Die WG zu wechseln kann auch eine Lösung sein, wenn man keinen anderen Ausweg mehr sieht oder alle Konfliktlösungsmethoden schon erschöpft hat und es trotzdem kein harmonischen WG Leben gebracht hat.

Tipps für eine bessere Kommunikation Erklärung
Offene Kommunikation Sprecht Probleme frühzeitig an, bevor sie eskalieren. Eine offene und ehrliche Kommunikation ist der Schlüssel zur Lösung vieler Konflikte. Wichtig ist, dabei respektvoll zu bleiben und den anderen ausreden zu lassen.
Aktives Zuhören Versucht, die Perspektive des anderen zu verstehen, indem ihr aktiv zuhört. Oft liegen Konflikte Missverständnisse zugrunde, die sich durch aufmerksames Zuhören klären lassen.
Kompromissbereitschaft Seid bereit, Kompromisse zu schließen. Nicht jeder Konflikt lässt sich zu hundert Prozent im Sinne einer Partei lösen. Eine gemeinsame Lösung, mit der alle leben können, ist oft der beste Weg.
Feste Regeln etablieren Vereinbart feste Regeln für das Zusammenleben, zum Beispiel einen Putzplan oder Regeln für die Nutzung gemeinsamer Räume. Das hilft, viele alltägliche Konflikte von vornherein zu vermeiden.
Persönliche Grenzen respektieren Jeder hat unterschiedliche Bedürfnisse in Bezug auf Privatsphäre und persönlichen Raum. Achtet darauf, diese Grenzen zu respektieren, um Konflikte zu vermeiden.
Problemorientiert bleiben Fokussiert euch auf das Problem, nicht auf die Person. Vermeidet persönliche Angriffe, die nur dazu führen, dass sich der andere in die Defensive gedrängt fühlt.
Lösungen suchen Arbeitet gemeinsam an Lösungen, statt euch auf das Problem zu fixieren. Brainstorming und kreative Lösungsansätze können oft zu einem Konsens führen.
Mediation in Betracht ziehen Wenn interne Lösungsversuche scheitern, kann eine externe Mediation helfen. Ein neutraler Dritter kann dabei unterstützen, eine für alle Seiten akzeptable Lösung zu finden.
Nachgeben können Manchmal ist es besser, nachzugeben und einen Konflikt zu beenden, bevor er das Zusammenleben ernsthaft belastet. Nicht jedes kleine Problem ist einen großen Streit wert.
Positive Atmosphäre fördern Fördert eine positive, unterstützende Atmosphäre in eurer WG. Gemeinsame Aktivitäten oder einfaches Beisammensein können helfen, Spannungen abzubauen und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken.
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WG Leben Kosten

Beim WG Leben und den damit verbundenen Kosten gibt es mehrere wichtige Aspekte, die man beachten sollte. Folgende Aspekte sollte man bedenken und absprechen:

Art des Mietvertrags: Es gibt unterschiedliche Arten von Mietverträgen in WGs. Einzelverträge bedeuten, dass jeder Bewohner einen eigenen Vertrag mit dem Vermieter hat und nur für seine eigene Miete verantwortlich ist. Bei einem Gesamtvertrag unterschreiben alle WG Mitglieder gemeinsam einen Vertrag, was bedeutet, dass sie gemeinsam für die Miete und eventuelle Schäden haften.

Teilung des Mietpreises: Die Aufteilung der Miete sollte fair erfolgen und Faktoren wie die Größe und Lage der Zimmer berücksichtigen. Ein größeres Zimmer kann beispielsweise mit einem höheren Anteil an der Gesamtmiete verbunden sein, muss aber nicht. Letztendlich müssen alle Mitbewohner sich einig sein.

Nebenkosten: Neben der Grundmiete fallen in der Regel auch Nebenkosten an, die für Strom, Wasser, Heizung, Internet und gegebenenfalls weitere Leistungen wie Müllabfuhr bezahlt werden müssen. Diese sollten ebenfalls unter den Bewohnern aufgeteilt werden. Klärt vorab, ob diese Kosten in der Miete enthalten sind oder zusätzlich berechnet werden. Wichtig ist, dass man sich früh einig wird, bevor der eine dem anderen vorwirft, mehr heißes Wasser zu verbrauchen etc.

Kaution: Oft wird eine Kaution fällig, die als Sicherheit für den Vermieter dient. Bei einem Gesamtvertrag teilen sich die WG Bewohner die Kaution, während bei Einzelverträgen jeder seine eigene Kaution zahlt. Die Rückzahlungsbedingungen sollten klar verstanden und dokumentiert werden.

Haushaltskasse: Für gemeinsame Ausgaben wie Reinigungsmittel oder Toilettenpapier kann eine Haushaltskasse sinnvoll sein. So wird sichergestellt, dass nicht immer dieselbe Person für Gemeinschaftsgüter aufkommt. Oder jeder kauft schlicht seine eigenen Dinge und benutzt nur diese.

Regelungen für Auszüge: Was passiert, wenn jemand auszieht? Klärt, wie die neue Miete aufgeteilt wird und unter welchen Bedingungen ein neuer Mitbewohner aufgenommen wird.

Vertragliche Verpflichtungen: Alle WG Mitglieder sollten sich über ihre Rechte und Pflichten im Klaren sein. Dazu gehören Regelungen zu Kündigungsfristen, Untervermietung und dem Umgang mit Schäden.

Es ist wichtig, all diese Aspekte offen zu besprechen und idealerweise schriftliche Vereinbarungen zu treffen, um spätere Missverständnisse oder Konflikte zu vermeiden.

Verschiedene Formen des Wohnens

Es gibt verschiedene Formen von Wohngemeinschaften (WGs), die sich je nach den Bedürfnissen und Vorstellungen der Bewohner in dem WG Leben unterscheiden. Die meisten Menschen leben in drei verschiedenen Wohnformen, die je nach Bedürfnissen und Vorstellungen die richtige Form für unterschiedliche Menschen sein können. Hier sind einige gängige WG Formen:

Klassische WG

Mehrere Personen teilen sich eine Wohnung, wobei jeder sein eigenes Zimmer hat und Küche, Bad sowie eventuell andere Räume gemeinsam genutzt werden. Die Bewohner organisieren das Zusammenleben gemeinschaftlich.

Zweck-WG

Hier steht weniger das gemeinschaftliche Leben im Vordergrund, sondern die praktische Überlegung, Wohnraum zu teilen, um Kosten zu sparen. Die Mitbewohner führen eher ein unabhängiges Leben.

Projekt-WG

Diese Form der WG gründet sich oft um ein gemeinsames Interesse, Ziel oder Projekt, wie z.B. künstlerische Vorhaben, nachhaltiges Leben oder gemeinschaftliches Arbeiten.

Familien-WG

Mehrere Familien oder Alleinerziehende teilen sich eine größere Wohnung oder ein Haus. Dies kann eine unterstützende Gemeinschaft für die Kindererziehung und Alltagsorganisation bieten.

Senioren-WG

Ältere Menschen leben zusammen, um Einsamkeit zu vermeiden und sich gegenseitig im Alltag zu unterstützen. Diese WGs sind oft auf die speziellen Bedürfnisse älterer Menschen zugeschnitten.

Studierenden-WG

Typischerweise von Studierende bewohnt, die gemeinsam studieren oder an derselben Universität eingeschrieben sind. Diese WGs sind oft preisbewusst und auf die Bedürfnisse des Studiums ausgerichtet.

Berufstätigen-WG

Bewohner sind bereits im Berufsleben und teilen sich eine Wohnung, um Kosten zu sparen und/oder nicht allein leben zu müssen. Oft liegt der Fokus mehr auf Ruhe und Erholung nach der Arbeit und einen regelmäßigen Tagesablauf.

Zusatz: Anzahl der Mitbewohner

Die optimale Anzahl der Mitbewohner in einer WG hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Größe der Wohnung, der Anzahl und Aufteilung der Zimmer sowie den individuellen Bedürfnissen und Vorlieben der Bewohner. Klassischerweise haben WGs zwischen zwei und fünf Bewohnern, es gibt jedoch auch größere Wohngemeinschaften mit sechs oder mehr Personen. Entscheidend für ein harmonisches Zusammenleben ist weniger die Anzahl der Mitbewohner als vielmehr eine gute Kommunikation und die Kompatibilität der Lebensstile.

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WG Suchen oder Gründen?

Die Entscheidung, in eine bestehende Wohngemeinschaft (WG) einzuziehen oder selbst eine zu gründen, bringt jeweils Vor- und Nachteile mit sich. Hier sind einige Aspekte, die dir bei der Entscheidung helfen können:

In eine bestehende WG einziehen

Vorteile:

  • Sofort verfügbar: Zimmer sind oft sofort oder kurzfristig verfügbar.
  • Weniger Organisatorisches: Strukturen und Regeln sind bereits etabliert, was den Einzug erleichtert.
  • Kosteneffizienz: Kaution und Erstausstattung für Gemeinschaftsräume sind meist schon vorhanden.
  • Schneller und einfacher Prozess: Die WG ist bereits eingerichtet, und Strukturen für das Zusammenleben sind etabliert.
  • Soziale Integration: Direkter Anschluss an ein soziales Umfeld und die Möglichkeit, schnell neue Menschen kennenzulernen.

Nachteile:

  • Anpassung: Du musst dich an bestehende Regeln und die Wohnkultur anpassen.
  • Weniger Einfluss: Die Möglichkeit, die WG nach eigenen Vorstellungen zu gestalten, ist begrenzt.

Selbst eine WG gründen

Vorteile:

  • Freie Gestaltung: Du kannst die Wohnung selber aussuchen und die WG nach deinen Vorstellungen und Bedürfnissen gestalten.
  • Mitbewohnerwahl: Du hast die Kontrolle darüber, mit wem du zusammenlebst.
  • Neuanfang: Die Chance, eine neue Gemeinschaft von Grund auf aufzubauen.

Nachteile:

  • Mehr Organisation: Die Suche nach geeignetem Wohnraum und passenden Mitbewohnern sowie die Erstausstattung erfordern Zeit und Energie.
  • Höhere Anfangskosten: Kaution und Anschaffungen für Gemeinschaftsräume fallen zu Beginn an.

Wohngemeinschaft finden

In Deutschland eine Wohngemeinschaft (WG) zu finden und das WG Leben zu starten, kann auf verschiedene Weise erfolgen. Hier sind einige effektive Methoden:

  1. Online-Plattformen: Websites wie WG-gesucht.de, Studenten-WG.de oder eBay Kleinanzeigen sind beliebte Anlaufstellen, auf denen täglich neue WG-Zimmer und Wohnungen angeboten werden. Nutzer können nach Stadt, Zimmergröße und Mietpreis filtern.
  2. Soziale Medien: Viele Städte haben Facebook-Gruppen oder Foren für Wohnungssuchende und WG-Gründungen. Auch auf Plattformen wie Instagram oder Twitter kannst du Suchanzeigen finden oder selbst posten.
  3. Universitäten und Hochschulen: Viele Bildungseinrichtungen bieten schwarze Bretter (physisch oder online) an, auf denen Zimmerangebote und -gesuche veröffentlicht werden. Einige haben auch Wohnungsvermittlungsstellen, die speziell Studierenden helfen.
  4. Netzwerk nutzen: Informiere Freunde, Familie und Bekannte über deine Suche. Oft ergeben sich durch persönliche Kontakte Angebote, die nicht öffentlich ausgeschrieben sind.
  5. Lokale Zeitungen und Anzeigenblätter: In den Kleinanzeigen lokaler Tageszeitungen oder Wochenblätter finden sich ebenfalls WG-Angebote. Auch wenn diese Methode traditioneller ist, kann sie in manchen Regionen sehr effektiv sein.
  6. Aushänge in der Stadt: In Cafés, Bibliotheken, Supermärkten oder an Universitäten finden sich oft Aushänge von WGs, die Mitbewohner suchen.
  7. Makler oder Wohnungsbaugesellschaften: Wenngleich seltener, können Makler oder Wohnungsbaugesellschaften manchmal bei der Suche nach einer passenden WG helfen, besonders wenn du an einer langfristigen Lösung interessiert bist.

Bei der Suche ist es wichtig, schnell zu reagieren, da besonders in Großstädten die Nachfrage nach WG Zimmern hoch ist. Bereite daher deine Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, ggf. Schufa-Auskunft und Einkommensnachweise) vorab vor und sei flexibel bei Besichtigungsterminen, um schnell dein WG Leben starten zu können.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Thema WG Leben

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