BACHELOR International Business - Erfahrungsberichte

Es gibt unzählige interessante Geschichten rund um das Bachelor-Studium an der Munich Business School. Hier schildern aktuelle und ehemalige Studierende ihre Erfahrungen aus dem Studium, berichten von  Praktika und erinnern sich an ihr "Semester Abroad". Außerdem geben MBS Alumni Einblicke in ihr Berufsleben.

Welchen Kurs fandest du besonders interessant und warum?

Ich fand Wirtschafts- und Kulturgeschichte bei Prof. Dr. Harald Müllich sehr interessant, da es uns Studenten die Möglichkeit gab unseren Horizont zu erweitern. In den fünf Semestern bei Prof. Dr. Müllich konnten wir unsere Allgemeinbildung auffrischen und haben einen Einblick in Kunstgeschichte, Philosophie und Geschichte bekommen. Jedes Semester hatte ein anderes Thema: Im ersten Semester zum Beispiel haben wir viel Allgemeines behandelt und einiges über die Europäische Union gelernt. Im dritten Semester standen Kunstgeschichte und die Charakteristiken der verschiedenen Epochen im Fokus, im fünften Semester dann Philosophie.

Der Kurs hatte manchmal nicht viel mit unserem eigentlichen Studium zu tun. Aber wir sind jetzt in der Lage, Konversationen über geschichtliche, philosophische und künstlerische Themen zu führen. Das finde ich persönlich sehr wichtig.

Wie lautet das Thema für deine Bachelor-Arbeit und worum geht es dabei?

Meine Bachelor-Arbeit schreibe ich in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Fendt. Fendt gehört zum amerikanischen Großkonzern AGCO.

Die Zusammenarbeit ist dank einer von MBS Dozenten organisierten Veranstaltung zustande gekommen. Dort hatte ich die Möglichkeit, meine Seminararbeit über „Smart Farming – Pay per Use“ verschiedenen Businesspartnern wie Audi, Lufthansa, BMW, Fendt und anderen vorzustellen.

So kam es zum Kontakt mit Fendt und so bin ich auch zu meiner Bachelor-Arbeit gekommen, in der ich mich mit dem internationalen Weinmarkt beschäftige.

Welche Tipps gibst du Erstsemestern an der MBS für einen erfolgreichen Studienstart?

Der hilfreichste Tipp ist meiner Meinung nach, dass man sich gut organisiert. An der MBS gibt es viele Kurse, Prüfungen stehen auch unter dem Semester an, nicht nur in der Prüfungszeit. Die vielen Gruppenarbeiten können die Organisation erschweren, da man von anderen abhängig ist.

Deshalb ist mein Tipp an Erstsemester: Finde ein gutes Team, mit dem Du gut arbeiten kannst. Teile Dir deine Zeit gut ein! Respektiere andere und gehe auf deren Bedürfnissen ein. Im Team zu arbeiten heißt nicht, seinen eigenen Kopf auf Ach und Krach durchzusetzen.

Für mich ist ein gutes Team eines, in dem alle miteinander zurechtkommen, sich verstehen und miteinander reden können. Das Team muss funktionieren und Ergebnisse liefern. Es gibt keine Anleitung, wie man das perfekte Team findet, man muss es einfach ausprobieren, bis die Konstellation passt.

Was lernt man im Studienprogramm Bachelor International Business?

Im Bachelor International Business erhalten die Studenten hervorragende und tiefe Einblicke in diverse Bereiche, darunter Rechnungswesen, Marketing, Finanzen und andere. Von den Professoren wird nicht nur fundiertes theoretisches Wissen über die vielen verschiedenen Unterkategorien dieser Bereiche vermittelt, der Unterricht ist auch sehr praxisorientiert ausgerichtet. So können die Studenten das Gelernte in der realen Welt anwenden. Darüber hinaus haben sie die Möglichkeit, während des Studiums eine neue Sprache zu lernen und können sich sogar entsprechend der von ihnen gewählten Sprache auf eine bestimmte Region fokussieren.

Warum hast Du Dich für ein Studium an der MBS entschieden?

Ich wollte meinen Bachelor an der Munich Business School machen, weil diese Universität ein breites Studienangebot mit praxisorientierten Lehrmethoden hat. Der Unterricht und die Vorlesungen werden von Professoren gehalten, die langjährige Berufserfahrung in ihren jeweiligen Bereichen besitzen. Ein weiterer Grund für meine Wahl der MBS war der persönliche Kontakt der Dozenten zu ihren Studierenden.

Bilingual Track oder English Track – welche Studiensprache hast Du gewählt und warum?

Ich habe mich dazu entschlossen, meinen Bachelor auf Englisch zu absolvieren, da ich dies gleichzeitig als Herausforderung und als Riesenchance gesehen habe. Auch wenn Englisch nicht meine Muttersprache ist, war ich davon überzeugt, dass es mir in meinem zukünftigen Berufsleben sehr zugute kommen würde, wenn ich auf Englisch studiere. Zudem konnte ich so meine sprachlichen Kompetenzen erheblich verbessern, nicht nur dank der Vorlesungen, sondern auch durch den Kontakt mit Studenten aus aller Welt. Der Bachelor-Abschluss war zwar eine echte Herausforderung, ich kann ihn allen Studieninteressenten aber nur empfehlen.

Warum studierst du International Business?

Ich studiere International Business, da ich der Meinung bin, dass ein Studium mit einem internationalen Fokus in der heutigen Zeit immer wichtiger wird. Wir befinden uns in einer Zeit, in der alles immer internationaler wird. Als Arbeitnehmer ist man nicht mehr an einen Standort gebunden und kann überall auf der Welt arbeiten. International Business bietet die Chance, wirtschaftliche Kenntnisse nicht nur auf nationaler Ebene zu erwerben, sondern auch auf internationaler. Daher war mir ein rein betriebswirtschaftlicher Studiengang nicht genug.

Warum hast du dich für ein Studium an der MBS entschieden?

Für die MBS habe ich mich entschieden, da die Kurse aus maximal 30 Kommilitonen bestehen. In dieser kleinen und familiären Atmosphäre ist immer genügend Raum, um Fragen zu stellen und verschiedene Ansichten zu diskutieren. Durch den internationalen Background der Studierenden und Dozenten kommt es trotz der kleinen Gruppen immer zu einem Erfahrungsaustausch. Zudem hat mir die Auswahl an Schwerpunkten sehr gut gefallen. Durch die Grundlagenkurse in den ersten Semestern konnte ich mir einen Überblick über alle Bereiche verschaffen und aufgrund dessen eine fundierte Entscheidung treffen, auf welche Zweige ich mich fokussieren möchte. Weiterhin konnte ich in den drei Praktika Praxiserfahrung und im vierten Semester Auslandserfahrung sammeln.

Welche Studienschwerpunkte hast du gewählt und warum?

Meine Studienschwerpunkte sindInternational Marketing und International Human Ressource Management. International Marketing isteiner meiner Schwerpunkte, da ich innerhalb des Grundlagenstudiums gemerkt habe, dass mich dieser Bereich besonders interessiert. Ich kann mir gut vorstellen, später im Marketingbereich zu arbeiten. International Human Ressource Management habe ich gewählt, da ich später in einer Führungsposition arbeiten möchte. Auch falls ich später nicht im HR-Bereich arbeiten werde, ist es von Vorteil, verschiedene Führungsstile zu kennen.

Warum hast Du Dich für ein Studium in Deutschland und an der MBS entschieden?

Meine Eltern meinten, dass Deutschland ein sehr interessantes Land ist und ich hier eine ganz neue Kultur kennenlernen und erleben kann. Deshalb bin ich nach Deutschland gekommen und habe zuerst am Hermann-Hesse-Kolleg Horb, einer Sprachschule in Baden-Württemberg, einen Deutschkurs gemacht. Mein Lehrer hat mir von der MBS erzählt und ich habe mich näher über die Hochschule informiert. Nachdem ich mit meinen Eltern gesprochen habe, bin ich persönlich an die MBS gefahren und habe die Studienberaterin getroffen. Das hat mir alles sehr gut gefallen und ich habe mich beworben. Besonders wichtig für meine Entscheidung war: Es gibt hier an der Munich Business School viele Möglichkeiten, mit unterschiedlichen Firmen in Kontakt zu kommen.

Welche Tipps und Empfehlungen kannst Du anderen internationalen Studenten bzw. Studenten aus China/ Hongkong geben?

Meiner Meinung nach sind die Kulturen tatsächlich nicht so unterschiedlich, wie ich erwartet habe. Ich habe mich recht schnell eingelebt. Außerdem sind meine Studienfreunde und die Mitarbeiter an der MBS sehr hilfsbereit und helfen bei Fragen gerne weiter. Viele Münchner sprechen Englisch, deshalb ist es kein großes Problem, wenn man noch nicht so gute Deutschkenntnisse mitbringt. Trotzdem ist es natürlich besser, wenn man schon etwas Deutsch spricht.

Wie sieht ein typischer Studententag an der MBS aus?

Ich gehe normalerweise jeden Tag um neun Uhr an die Uni, es kommt natürlich auf die Vorlesungen an. Um die Mittagszeit gehe ich mit Freunden zum Essen in die MBS Lounge oder in die Geschäfte ganz in der Nähe der MBS. Nach dem Vorlesungstag fahre ich nach Hause oder unternehme etwas mit meinen Kommilitonen in München. Im Sommer gehen wir zum Beispiel gerne in den Biergarten und genießen das schöne Wetter. Die MBS organisiert außerdem regelmäßig Veranstaltungen mit unterschiedlichen Unternehmen. Hier bekommt man interessante Informationen und hat die Chance, mit Vertretern großer Firmen zu sprechen und neue Kontakte zu knüpfen.

Kannst Du uns bitte Deine Aufgaben während des Praktikums beschreiben?

Ich habe an mehreren Projekten gearbeitet: Zum einen habe ich eigenständig ein strategisches Konzept für die verbesserte Nutzung der internen Social-Media-Kanäle erarbeitet. Dazu habe ich den Status Quo analysiert, darauf aufbauend Prozesse entwickelt und detaillierte Empfehlungen für zukünftige Operationen in diesem Bereich gegeben. Das zweite Projekt war die Konzeption eines Netzwerk-Kataloges von regionalen Lizenznehmern. Hier habe ich nach umfassender Analyse und Recherche ein Basis-Template entwickelt und den Katalog kreiert. Außerdem habe ich noch an zwei anderen Projekten von Daimler Financial Services und dem Department Business Development mitgearbeitet.

Worin siehst Du den größten Nutzen des Praktikums für Dich?

Ich finde ich es toll, die erlernte Theorie aus dem Studium direkt umsetzen zu können. Die Chance für uns Studenten, schon während des Studiums wertvolle Erfahrung in der realen Wirtschaft zu sammeln, ist unverzichtbar für eine spätere erfolgreiche Karriere. Ebenso begeistern mich die Eigenständigkeit und Verantwortung, die in meinem Praktikum gegeben waren. Ein weiterer Nutzen ist der vielfältige Einblick in verschiedene Unternehmensbereiche, den eine solche Berufserfahrung mit sich bringt. Ich konnte meine Stärken in der betriebswirtschaftlichen Thematik herausarbeiten und zudem meine Sprachkenntnisse weiter vertiefen.

Hast Du Dich durch Dein Studium an der MBS gut vorbereitet gefühlt für die Aufgaben im Praktikum?

Auf jeden Fall! Durch die abgeschlossenen Module im Studium hatte ich einen hervorragenden Einstieg in das Praktikum. Sowohl die betriebswirtschaftlichen Kenntnisse als auch beispielsweise die interkulturellen Kompetenzen und Verhandlungstechniken waren für mich von Vorteil. An dieser Stelle möchte ich auch die sprachliche Ausbildung an der MBS hervorheben, da im Hause Mercedes-Benz España sowohl die Kommunikation im Unternehmen als auch mein empirisches Konzept komplett auf Spanisch waren.

Dass in ihm ein großer Gründer- und Unternehmergeist steckt, erkannte Christian Klemenz während seines Bachelor-Studiums an der Munich Business School (MBS). Die Leidenschaft für Bier war ihm als gebürtigen Oberfranken ohnehin in die Wiege gelegt worden – weist die Region doch die höchste Brauereidichte der Welt auf.

„Warum also nicht beides miteinander verbinden“, sagte sich Christian – und wurde binnen weniger Jahre zu Deutschlands erstem „Beerpreneur“: mit einer eigenen, exportstarken Biermarke, einem immer weiterwachsenden Netz an Bierfachgeschäften und der Vision, die Anerkennung und Wertigkeit des Produktes Bier zu steigern. Und als ob das nicht genug wäre, gibt Christian sein Gründer- und Unternehmerwissen auch noch an MBS Studierende weiter und unterstützt junge Start-ups mit Rat und Tat.

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Warum hast du dich für ein Studium an der MBS entschieden?

Ich habe mein Studium ursprünglich an einer staatlichen Universität begonnen. Leider waren dort alle Vorlesungen auf Deutsch und kaum auf internationale Zusammenhänge ausgelegt. Darüber hinaus waren die Chancen auf einen internationalen Austausch oder ein Auslandssemester sehr gering. Daher habe ich mich auf die Suche nach einem anderen Studiengang gemacht. Fündig wurde ich an der MBS: Hier konnte ich Kurse in Englisch besuchen, problemlos eine zweite Sprache zum Stundenplan hinzufügen und darüber hinaus ein Auslandssemester machen.

Ein weiter Grund für die Wahl der MBS war das Angebot an Dozenten: Eine interessante Kombination aus Professoren der klassischen universitären Forschung sowie Professoren aus dem beruflichen Alltag. Diese Mischung machte speziell die Thematiken Recht und Betriebswirtschaft unglaublich interessant.

Was machst du jetzt beruflich und wie sah dein Jobeinstieg aus?

Gegen Ende meines Studiums habe ich ein achtmonatiges Praktikum bei Sony Music in München absolviert. Anschließend habe ich meine Bachelorarbeit über ein musikalisches Thema geschrieben, das für Sony interessante Handlungsempfehlungen bot.

Das Praktikum und die Bachelorarbeit haben es mir nicht nur ermöglicht, das Unternehmen besser kennenzulernen, sondern umgekehrt auch mein Interesse für Sony zu zeigen. Heute bin ich als Junior Manager bei Sony Music tätig und entwickle Strategien für den digitalen Musikkonsum.

Welche Empfehlungen gibst du MBS Studenten für einen erfolgreichen Berufseinstieg?

Meine Erfahrungen zeigen, dass es sich auszahlt, seine persönlichen Stärken und Interessen zu kennen. Wer weiß, in welchen Bereichen seine Talente und Passionen liegen, kann diese bei einem Praktikum besonders souverän und überzeugend unter Beweis stellen oder bei einem Bewerbungsgespräch zur Sprache kommen lassen.

Weitere Punkte sind Kreativität und Neugierde: Es gibt so viele interessante Unternehmen und Bereiche, dass man sich nicht von vornherein auf etwas Bestimmtes versteifen sollte.

Warum hast du dich für die Munich Business School entschieden?

Die Entscheidung, den Bachelor-Studiengang an der Munich Business School zu belegen, fiel mir sehr leicht. Ich hatte mir viele andere Universitäten angesehen und in Betracht gezogen, aber die Munich Business School entsprach all meinen Vorstellungen. Sie ist eine deutsche Top-Hochschule, in der Wert auf Unterricht in kleinen Gruppen und offene Diskussionsrunden gelegt wird, was sehr zweckmäßig ist in Hinblick auf die Geschäftswelt. Meiner Ansicht nach bietet die Munich Business School eine hervorragende Mischung aus Theorie und Praxis. Alles ist daraufhin zugeschnitten, die Studierenden an ein reales Business-Umfeld zu gewöhnen und darin erfolgreich zu sein. Mich hat vor allem fasziniert, dass die Dozenten teilweise noch in der Wirtschaft arbeiten und von daher praxisbezogene und aktuelle Methoden und Verfahren einbringen.

Wo hast du dein Auslandssemester verbracht? Was hast du dort erlebt?

Für mein Auslandssemester bin ich nach Dublin gegangen, weil ich von Irland fasziniert bin und einfach mehr über dieses Land wissen wollte. Durch das Netzwerk von Partneruniversitäten der Munich Business School bekam ich die Gelegenheit, sechs Monate in Irland zu leben und das Land kennenzulernen. An der International School of Dublin, gleich neben dem Trinity College, konnte ich die irische Lebensart und Mentalität hautnah erleben. Ich habe viel über das Land, seine Menschen und seine Wirtschaft erfahren und über die vielen großen Unternehmen, die im Großraum Dublin ansässig sind. In meiner Klasse – wir waren etwa 30 Studierende – wurde ich von den Dozenten mit der gleichen Qualität und Aufmerksamkeit wie in München unterrichtet. Insgesamt waren die Erfahrungen in Dublin einfach fantastisch und haben dazu beigetragen, meinen Horizont wesentlich zu erweitern.

Wie haben dir München und das Leben als Student in Deutschland gefallen?

München als Studienort war die perfekte Wahl für mich. Ich komme aus Istanbul, einer wirklich chaotischen und stressigen Stadt, und fand es sehr angenehm, in eine relativ kleine Stadt zu kommen, die den Charme einer Kleinstadt besitzt und dabei alle Möglichkeiten einer Großstadt zu bieten hat. Allein schon durch seine geografische Lage bietet München Dutzende von Ausflugsmöglichkeiten mit dem Auto, wie etwa nach Italien, Österreich, in die Schweiz oder die Tschechische Republik; und mit dem Flieger ist man auch schnell in der Türkei oder noch weiter weg. Was mich aber am meisten überrascht hat, waren die Einheimischen: Durch die warme, offenherzige Art der Bayern habe ich mich in München schnell angekommen und auch willkommen gefühlt. Ich kann es nicht anders ausdrücken: Ich fühle mich in München wie zu Hause. Die Stadt bietet für jeden etwas, ob man nun zum Schwimmen an die Isar oder zum Grillen in den Englischen Garten geht, tolle Sportveranstaltungen besucht oder zum Reiten geht. Letztlich kommt es auf einen selbst an, wie man die Stadt erlebt.

Wo hast du dein Auslandssemester absolviert und warum? Welche besonderen Erlebnisse hattest du in deinem Auslandssemester?

Mein Auslandssemester habe ich in London an der Regent‘s University absolviert. Ich habe mich für London entschieden, da ich noch nie zuvor dort gewesen bin und mich die Stadt schon immer interessiert hat. Die Regent‘s University habe ich aufgrund der Vielfalt an verschiedenen Programmen ausgewählt, die die Universität anbietet, und da es möglich war, direkt am Campus zu wohnen.

Durch die super Lage der Universität, direkt im Regent‘s Park, war alles mit der U-Bahn einfach und schnell zu erreichen. Die Unterkünfte sind zwar nicht so schön wie eine eigene Wohnung, jedoch war für mich der der soziale Aspekt am wichtigsten. Ich habe sehr schnell Anschluss gefunden, da viele Exchange-Studenten aus unterschiedlichsten Nationalitäten am Campus wohnten. So habe ich einen unglaublich breit gefächerten Eindruck über die verschiedensten Kulturen bekommen.

Wo hast du deine Praktika gemacht und warum? Was hast du aus deiner Praktikumszeit mitgenommen?

Bis jetzt habe ich während meiner Studienzeit ein Praktikum bei der MAHAG GmbH im Bereich Audi in München absolviert und ein Auslandspraktikum in Dallas, Texas, bei Primera Inc., einem Immobilienunternehmen; ein weiteres Praktikum bei der Zeppelin GmbH folgt im September.

Mein Highlight war bis jetzt das Praktikum in Dallas: Das Unternehmen hat mich mit dem Gewerbeimmobilien- und Lagerhallenmarkt in Texas vertraut gemacht und mir gezeigt, was der Unterschied zwischen deutschen und amerikanischen Unternehmen ist. Ich habe viel in den Bereichen Project Development und Project Implementation gelernt, da ich selbst an der Entwicklung eines neuen Bürogebäudes beteiligt war.

Welchen Internationalen Fokus hast du gewählt und weshalb?

Während meines Studiums habe ich in den ersten drei Semestern den Kurs „Chinesisch“ belegt. Ich habe mich für diese Sprache entschieden, weil China ein wachsender Markt ist und mich die chinesische Kultur, die auf Jahrtausende alten Traditionen beruht, sehr interessiert. Wir haben zum einen die Sprache gelernt, zum anderen hatten wir zusätzlich eine Kulturvorlesung, die mich sehr beeindruckt hat.

Ich habe festgestellt, dass viele Dinge, die für uns nicht normal sind, in der chinesischen Kultur als selbstverständlich gesehen und auch aus einem anderen Blickwinkel betrachtet werden. Für Deutsche ist zum Beispiel ein geschlossener Vertrag fix, für Chinesen ist nach wie vor alles verhandelbar, da für sie alles fließend ist.

Welche Tipps gibst du Erstsemestern an der MBS für einen erfolgreichen Studienstart?

Gutes Zeitmanagement ist von Anfang an, jedoch besonders in den oberen Semestern eine sehr wertvolle Eigenschaft, mit der die Studienerfolge an der MBS einhergehen. Da in den späteren Semestern das Grundwissen aus den ersten Semestern praxisorientierter zum Einsatz kommt, empfiehlt sich der frühe Lerneinsatz sehr. Egal ob im English oder im Bilingual Track, die Studenten der MBS sind sehr vielfältig und man kann einiges voneinander lernen. Bei den zahlreichen Gruppenarbeiten lohnt sich die Zusammenarbeit mit möglichst vielen Kommilitoninnen und Kommilitonen, um diese nicht nur privat, sondern auch im akademischen Umfeld besser kennenzulernen.

Wo hast du dein Auslandssemester absolviert und warum? Welche besonderen Erlebnisse hattest du in deinem Auslandssemester?

Vor Studienbeginn habe ich in einem Auslandsjahr in Amerika den Wert anderer Sprachen, Kulturen und Perspektiven aus eigener Erfahrung kennengelernt. Um auch das Gegenstück Fernost zu erkunden, habe ich mich für den Chinesisch-Kurs und den asiatischen Fokus entschieden. Begeistert von chinesischen Schriftzeichen und Kultur durfte ich mein Auslandssemester an der Hong Kong University absolvieren und habe dort eines der erfahrungsreichsten Jahre meines Lebens verbracht. Geprägt hat mich der internationale Umgang mit westlichen und asiatischen Austauschstudenten sowie mit den Hongkongern selbst. Am beeindruckendsten jedoch war das erfolgreiche internationale Miteinander in einer unglaublich dynamischen Stadt.

Wo hast du deine Praktika gemacht und warum? Was hast du aus deiner Praktikumszeit mitgenommen?

Mein erstes Praktikum habe ich in einer Social-Media-Agentur in München gemacht und konnte dort aufgrund des hohen Arbeitspensums viel lernen. Auch die gesammelten Erfahrungen in professionellem Umgang und effizienten Arbeitsweisen schätze ich bis heute sehr.

Mein Auslandspraktikum habe ich mit dem Programm „InternChina“ im nordchinesischen Qingdao absolviert. Untergebracht bei einer chinesischen Gastfamilie habe ich bei einem Importeur deutscher Weine gearbeitet und viel über Chinas Menschen und Umgang gelernt.

Das letzte Praktikum im Rahmen des Studiums habe ich bei BMW absolviert. Fachliches Wissen, internationale Umgangsweisen und ein gewisses Selbstvertrauen aus dem Studium haben mir dabei geholfen, tiefer in die Arbeitswelt einzutauchen und aktiv mitzuwirken. Mit BMW habe ich auch meine Abschlussarbeit zum Thema Business Model Innovation geschrieben.

Wie lautet das Thema deiner Bachelor-Arbeit und worum geht es dabei?

Die Bachelor-Arbeit durfte ich zusammen mit BMW zum Thema Business Model Innovation schreiben. Dabei habe ich die Innovation Labs, Accelerators und Incubators anderer Unternehmen auf deren prozessuale und strukturelle Umsetzung zur Ableitung eines Benchmarks untersucht. Aufgrund der Zusammenarbeit mit einem Unternehmen war die Problem- und Fragestellung zur Bachelor-Arbeit sehr aktuell und ich konnte live miterleben, wie die Theorie in der Praxis auf verschiedene Arten umgesetzt wird. Besonders interessant waren die Gespräche und Interviews zur empirischen Datenerhebung, da ich dabei nicht nur Aussagen zum Thema, sondern auch Einblicke in die verschiedenen Unternehmen und Industrien sammeln konnte.

Wir haben mit Johannes über sein Studium an der MBS, das Leben in München und seine aktuelle Tätigkeit als 360° Content Producer bei der Social Network Group in Berlin gesprochen.

Warum hast du dich für ein Studium an der MBS entschieden?

Ich habe mich für die MBS entschieden, nachdem ich meine akademische Laufbahn mit einem Bachelor of International Business Administration an der Rotterdam School of Management begonnen hatte. Mir hat es dort aber nicht so gut gefallen, ich war nur eine Nummer, die vom akademischen Personal lediglich Standardantworten bekommt. Deshalb habe ich beschlossen, mich erneut zu bewerben und eine Hochschule zu finden, die besser zu mir passt. Meine Anforderungen waren, dass die Kurse in Englisch gehalten werden, die Universität in Europa ist und die Klassengröße sehr klein sein muss. Außerdem war ich mit dem stark theoretischen Ansatz an der RSM nicht sehr zufrieden. An der MBS habe ich all das gefunden, was ich mir vorgestellt habe.

Eine internationale Studentenschaft in einer Stadt mit ausgeprägter Kultur und hoher Lebensqualität – das sind einige weitere Gründe, warum ich mich für die MBS entschieden habe. Die Art und Weise, wie die Klassen zusammengesetzt sind, war ein weiterer Hauptgrund für meine Entscheidung. Die Kombination von kleinen Gruppen, in denen die Professoren auch die Namen ihrer Studenten kennen, hat dazu geführt, dass ich mich gut aufgehoben gefühlt habe. Ich konnte im Unterricht einfach die Hand heben und etwas fragen oder nach dem Unterricht bleiben, um mit meinen Professoren zu sprechen. Dadurch konnte ich viel mehr Wissen sammeln – auch auf theoretischer Ebene – als in den Niederlanden.

Außerdem hat mich der äußerst praxisbezogene Ansatz der MBS angesprochen. Ich wollte an einer Universität studieren, die es mir ermöglicht, das Gelernte direkt anzuwenden. An der MBS gibt es viele Gruppenarbeiten, wodurch man gezwungen ist, in kleinen Teams zu arbeiten. Außerdem waren wir Studierenden motiviert, voneinander zu lernen und zusammenzuarbeiten, um unsere Noten zu verbessern. Ein letzter Grund, warum ich mich für die MBS entschieden habe, war der Standort der Hochschule.

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Warum hast du dich für ein Studium an der Munich Business School entschieden?

Ich kam damals gerade aus meinem Work-and-Travel-Jahr in Australien zurück und wusste, dass ich Wirtschaft studieren und gleichzeitig meine Englischkenntnisse weiter verbessern wollte. Ich wollte aber auch wieder etwas Zeit zu Hause in München verbringen, daher kam ein Auslandsstudium nicht in Frage.

Ein Bekannter hat mir dann die MBS empfohlen. Der English Track war für mich die perfekte Lösung – und auch die Möglichkeit, ein Auslandssemester an einer der internationalen Partnerhochschulen der MBS verbringen zu können, hat mich überzeugt.

Für welches Unternehmen bzw. in welchem Bereich bist du jetzt tätig? Welche Aufgaben übernimmst du dabei und wie sieht ein typischer Arbeitstag aus?

Ich arbeite seit zwei Jahren bei Procter & Gamble in England als Finance Manager. Nach einem Praktikum in Dublin habe ich meine erste Anstellung im Bereich Sales Finance in Leeds bekommen. Etwa ein Jahr später ging es dann weiter nach London in unser Northern European Quarter, wo ich seit August 2017 der UK/Ireland Finance Manager für unsere Home-Care-Marken (Fairy, Meister Proper und Febreze) bin.

Einen typischen Arbeitstag gibt es nicht, aber ich verbringe viel Zeit mit dem Design unserer Preis- und Marktstrategie.

Wie gut hat dich dein Studium an der MBS auf den Berufseinstieg vorbereitet?

Das Studium an der MBS hat mir einen guten Überblick über die Wirtschaftswelt verschafft, sowohl im wissenschaftlichen Sinne als auch angewandt auf den Berufsalltag. Was die MBS besonders von anderen Universitäten unterscheidet, ist zudem der Fokus auf Soft Skills: Man lernt unter anderem, wie man seine Präsentationen besonders mitreißend gestaltet und wie man erfolgreich eine Verhandlung führt. 

Welche Pläne hast du für deine weitere berufliche Zukunft?

Ich lerne jeden Tag etwas Neues in meinem Job und habe gleichzeitig die Möglichkeit, in unterschiedlichen Städten und Kulturen zu arbeiten. Das ist wahnsinnig wichtig für mich. Ich finde es unheimlich spannend, im Ausland zu arbeiten und mir hier ein Leben aufzubauen.

In einigen Jahren möchte ich noch einmal durch die Welt reisen, mich dann selbständig machen und all die Erfahrungen, die ich durch das Studium, das Reisen und die Arbeitswelt gesammelt habe, auf mein eigenes Unternehmen anwenden. Ich freue mich wahnsinning auf die Freiheit, mein eigener Boss zu sein.

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