Lena @ Regent’s University London

Ein Semester in London studieren – für viele Studierende ein Traum. SBC-Studentin Lena Bolte hat ihn an der Regent’s University gelebt und berichtet hier von ihren Eindrücken.

Regents University LondonWarum hast du dich für diese Partnerhochschule entschieden?

Ich habe mich für die Regent‘s University London entschieden, weil ich gerne in ein englischsprachiges Land wollte und noch nie in London war. In den USA habe ich bereits eine Sprachschule besucht, deswegen kam das für mich nicht in Frage. Ich wollte eine neue Stadt kennenlernen und habe meine Entscheidung im Nachhinein auch nicht bereut – London hat wirklich für jedermann etwas zu bieten.

Wie unterscheidet sich das Studentenleben im Ausland von deinem Freizeit- und Studienalltag in Deutschland/ München?

Das Studentenleben in London ist relativ teuer. Aber wenn man die richtigen (einheimischen) Leute kennenlernt oder gute Recherchen anstellt, gibt es jedoch viele Möglichkeiten, kostengünstig etwas zu unternehmen. Zum Beispiel gibt es Busse, die für wenig Geld in die umliegenden Städte wie etwa nach Oxford fahren oder auch Märkte, Museen und Parks, die keinen Eintritt kosten. Viel Zeit fiel für Hausarbeiten oder Präsentationen an, dafür war der Lernaufwand für die Klausuren geringer. Ich habe mich mit meinen Kommilitonen oft in Pubs getroffen und über die Gruppenarbeiten geredet. Nach der Uni sowie an Wochenenden war ich sehr oft auf Hauspartys eingeladen, da es in London schwierig ist, einen Platz auf der Gästeliste für einen Club zu bekommen. Hier haben wir im Laufe der Zeit viele Promoter kennengelernt, die es dann möglich machten, auch für vergleichsweise wenig Geld in die angesagten Clubs zu kommen. Ansonsten habe ich in der WG mit fünf anderen Mädels gewohnt – alle kamen aus einem anderen Land. Wir haben oft zusammen gekocht und Dinge unternommen – dadurch hatte ich direkt Anschluss in London.

Regents University LondonWas war deine beste/ schlimmste/ lustigste Erfahrung im Ausland?

Meine lustigste Erfahrung hatte ich direkt am ersten Tag: Ich hatte es mit meinem Gepäck glücklich in die Underground geschafft, bin dann in der Nähe von der Uni ausgestiegen, habe meine Koffer die langen Treppen (hier gibt es oft keine Aufzüge!) hochgeschleppt und habe mir ein Taxi für den Rest des Weges genommen. Der Taxifahrer ist ausgestiegen und hat meine Koffer verstaut – in der Zeit wollte ich schon mal einsteigen und hab mich um ein Haar auf den Fahrersitz gesetzt – wir mussten uns beide totlachen.

Regents University LondonWie war das sportliche Angebot an der Partnerhochschule?

Ich habe mir privat ein Fitnessstudio gesucht. Dort habe ich als Student der Regent’s einen vergünstigten Tarif bekommen, den ich auch nur für ein Semester abschließen konnte – das war super! Hier war das Angebot mit vielen Kursen, Sauna und neuwertigen Geräten echt top! Zudem war das Studio direkt bei mir um die Ecke und auch nicht weit von der Uni entfernt (etwa 15 Minuten Fußweg)

Welches Fazit ziehst du aus dem Auslandssemester und was nimmst du für die Zukunft mit?

Ich hatte eine tolle und unvergessliche Zeit in London, habe eine der internationalsten Städte kennen gelernt, in denen ich bisher war. Meine Kommilitonen kamen aus der ganzen Welt, so dass ich nun ein breites Netzwerk mit vielen netten und neuen Kontakten habe. London ist definitiv eine Reise wert!