Munich Business School erhält EXIST-Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zum Ausbau von Gründungsinitiativen

MBS EXIST

Die Munich Business School (MBS) freut sich über finanzielle Unterstützung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), um die Gründungskultur an der Hochschule in Zusammenarbeit mit Studierenden, Alumni und Förderern noch weiter nach vorne zu bringen.

MBS BMWiIm Rahmen des neuen Programms EXIST-Potentiale kann die MBS ab sofort ein Konzept erarbeiten, das die bereits existierenden erfolgreichen Entrepreneurship-Aktivitäten der Hochschule ganzheitlicher aufstellt. Das Entrepreneurship-Angebot wird dabei in den Bereichen Lehre, Gründungsförderung und Netzwerk weiter professionalisiert und systematisch in den Hochschulbetrieb integriert.

Ein Team um die MBS Professoren Dr. Barbara Scheck, Dr. Patricia Kraft und Dr. Stefan Baldi sowie Dr. Wolfgang Spiess-Knafl, Geschäftsführer des European Center for Social Finance, knüpft an die MBS Werte „innovativ denken“ und „verantwortungsvoll handeln“ an und will mit den Themen Social Entrepreneurship und Diversity in Entrepreneurship die MBS als Hochschule für Gesellschaftsunternehmer etablieren.

„Seit jeher engagiert sich die MBS im Gründerbereich. Viele unserer Studierenden und Alumni sind erfolgreiche Gründer. Hier setzen wir mit den jetzt gewonnenen Mitteln an: Wir entwickeln Strategien, unseren Studierenden noch besser die modernen Werkzeuge im Entrepreneurship-Bereich zu vermitteln, sie zu unterstützen und zu vernetzen. Gezielt fokussieren wir uns dabei auf soziale Innovationen, also jene Gründungen, die eine soziale Zielsetzung mit Hilfe unternehmerischer Ansätze erreichen wollen“, so Prof. Dr. Stefan Baldi, Dekan der Munich Business School.

MBS Professorin Dr. Barbara Scheck erläutert weiter: „Der zweite Fokus des Konzepts liegt im Bereich Diversity bei Gründungen. Hier beleuchten wir Entwicklungen, die zeigen, dass Gründerteams aktuell im Durchschnitt nicht die gesellschaftliche Bandbreite mit Blick auf Geschlecht und Ethnizität abbilden.

Bezogen beispielsweise auf die Gruppe von Frauen als Gründerinnen (female entrepreneurship) zeigen Statistiken, dass Nachholbedarf besteht: Frauen stellen in Deutschland zwar mehr als die Hälfte der Abiturienten und rund 50 % der Hochschulabsolventen sind weiblich – aber 2017 wurden nur 29 % aller Vollerwerbsgründungen von Frauen durchgeführt. Hier knüpfen wir an und entwickeln in der Konzeptphase Möglichkeiten, Gleichgewichte entstehen zu lassen.“

Haben Sie Interesse an Details zum EXIST-Vorhaben an der MBS oder möchten Sie die Initiative als Förderer unterstützen?

Treten Sie gerne mit uns in Kontakt:

Abbildungen © Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)