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Werkstudent: Darauf solltest du unbedingt achten!

Entdecke die Welt der Werkstudenten – eine einzigartige Möglichkeit für Studierende, wertvolle Berufserfahrung neben dem Studium zu sammeln. Als immatrikulierter Student, der Teilzeit in seinem Studienfeld arbeitet, genießt ein Werkstudent den doppelten Vorteil, das eigene Wissen anzuwenden und gleichzeitig das Netzwerk in der Berufswelt zu erweitern. Diese Position öffnet sich die Tür zu flexiblen Arbeitszeiten und der Chance, theoretisches Wissen in die Praxis umzusetzen.

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Was ist ein Werkstudent?

Ein Werkstudent ist ein Studierender, der parallel zu seinem Vollzeitstudium einer berufsbezogenen Tätigkeit nachgeht, um praktische Erfahrungen in seinem Studienfeld oder einem verwandten Bereich zu sammeln und sich etwas dazuzuverdienen. Die Beschäftigung bietet einem Werkstudent die Möglichkeit, theoretisches Wissen in die Praxis umzusetzen, wertvolle Berufserfahrung zu sammeln und das persönliche Netzwerk zu erweitern. Die Vergütung und Arbeitsbedingungen eines Werkstudenten können je nach Branche, Unternehmen und Region variieren. Diese Kombination aus Arbeit und Studium ermöglicht es Werkstudenten, ihre akademische Ausbildung durch praktische Erfahrungen zu ergänzen und gleichzeitig ein Einkommen zu erzielen.

Was macht ein Werkstudent?

Ein Werkstudent arbeitet typischerweise in einem Unternehmen oder einer Organisation, die zu seinem Studienfeld oder einem verwandten Bereich passt. Die Tätigkeiten und der Arbeitsort eines Werkstudenten können stark variieren, je nach Studienrichtung, Interessen und den spezifischen Anforderungen des Arbeitgebers. Hier sind einige allgemeine Aspekte:

Wo arbeitet ein Werkstudent?

  • In Unternehmen: Viele Werkstudenten finden Positionen in privaten Unternehmen, von Start-ups bis hin zu großen Konzernen.
  • Bei öffentlichen Einrichtungen: Einige Werkstudenten arbeiten bei staatlichen oder kommunalen Verwaltungen, Universitäten oder Forschungseinrichtungen.
  • In Non-Profit-Organisationen: Einsatz von Werkstudenten in Vereinen, NGOs oder Stiftungen ist ebenfalls möglich.

In welchem Bereich ist ein Werkstudent tätig?

Die Einsatzgebiete sind breit gefächert und hängen vom Studiengang ab. Beispiele sind:

  • Ingenieurwesen: Arbeit an technischen Projekten, Unterstützung im Produktmanagement oder in der Forschung und Entwicklung.
  • Wirtschaftswissenschaften: Tätigkeiten im Marketing, Controlling, Personalwesen oder im Finanzbereich.
  • Informatik: Softwareentwicklung, Datenanalyse oder IT-Support.
  • Sozial- und Geisteswissenschaften: Mitarbeit in der Forschung, bei Bildungsprogrammen oder in der Öffentlichkeitsarbeit.

Was sind Arbeitstätigkeiten eines Werkstudenten?

Die konkreten Aufgaben hängen vom Arbeitsbereich ab, umfassen aber oft:

  • Projektarbeit: Mitarbeit des Werkstudenten an spezifischen Projekten, oft mit einem klaren Ziel oder Endprodukt.
  • Unterstützende Tätigkeiten: Assistenzarbeiten für Fachkräfte, Vorbereitung von Unterlagen, Rechercheaufgaben.
  • Praktische Anwendung: Anwendung von im Studium erlerntem Wissen in realen Arbeitsprozessen.
  • Lernen: Neben der praktischen Arbeit bieten viele Werkstudentenstellen auch die Möglichkeit, neue Fähigkeiten zu erlernen und sich weiterzubilden.

Insgesamt bietet eine Werkstudententätigkeit die Chance, Berufserfahrung zu sammeln, das professionelle Netzwerk zu erweitern und die eigenen Fähigkeiten in einem realen Arbeitsumfeld zu vertiefen.

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Welche Voraussetzung gibt es, um ein Werkstudent zu werden?

Um als Werkstudent tätig zu werden, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Diese Voraussetzungen helfen dabei, den Werkstudentenstatus zu definieren und zu regeln, und sie ermöglichen es Studierenden, praktische Erfahrungen zu sammeln, ohne ihr Studium zu vernachlässigen. Die folgenden Kriterien stellen sicher, dass der Status als Werkstudent gerechtfertigt ist und der Schwerpunkt des Werkstudenten auf seinem Studium liegt:

Voraussetzung Erklärung
Immatrikulation an einer Hochschule Ein Werkstudent muss an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland eingeschrieben sein. Dies gilt sowohl für Bachelor- als auch für Masterstudierende.
Vollzeitstudium In der Regel muss ein Werkstudent als Vollzeitstudierender eingeschrieben sein. Teilzeitstudierende können jedoch unter bestimmten Umständen ebenfalls als Werkstudenten arbeiten, solange das Studium als Haupttätigkeit gilt.
Arbeitszeitgrenzen Während des Semesters darf ein Werkstudent nicht mehr als 20 Stunden pro Woche arbeiten, um den Werkstudentenstatus beizubehalten. In den Semesterferien ist eine Vollzeittätigkeit aber möglich. Ausnahmen gelten für Abend- und Wochenendarbeit, die flexibler gehandhabt wird.
Fachlicher Bezug Obwohl kein direkter fachlicher Bezug zwischen dem Studium und der Werkstudententätigkeit vorgeschrieben ist, ist es vorteilhaft, wenn die Arbeitserfahrung in dem Studienfeld des Werkstudenten oder einem verwandten Bereich liegt, um relevante berufliche Erfahrungen zu sammeln.
Sozialversicherungsgrenzen beachten Als Werkstudent muss man bestimmte Grenzen bezüglich des Einkommens und der Arbeitszeit beachten, um sozialversicherungsfrei in der Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung zu bleiben. Ein Werkstudent unterliegt allerdings der Rentenversicherungspflicht.
Gültige Aufenthaltserlaubnis Wenn der Werkstudent ein internationaler Studierender ist, benötigt dieser eine gültige Aufenthaltserlaubnis, die dem Werkstudenten erlaubt zu arbeiten. Hier gibt es spezifische Regelungen, wie viele Stunden der Werkstudent arbeiten darf.
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Werkstudent Gehalt & Werkstudent Verdienstgrenze

Das Gehalt eines Werkstudenten in Deutschland kann stark variieren, abhängig von Faktoren wie Branche, Unternehmensgröße, Standort und den eigenen Qualifikationen. Stand 2023 liegt der durchschnittliche Stundenlohn für Werkstudenten oft zwischen 12 und 17 Euro, wobei in bestimmten Branchen wie der IT, dem Ingenieurwesen oder der Beratung auch höhere Sätze von 20 Euro pro Stunde oder mehr möglich sind.

Es gibt keine gesetzlich festgelegte Verdienstgrenze speziell für Werkstudenten bezüglich ihres Gesamteinkommens. Die wesentliche Regelung betrifft die Werkstudent-Sozialversicherung: Sie bleiben sozialversicherungsfrei in der Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung, solange sie nicht mehr als 20 Stunden pro Woche während des Semesters arbeiten. In den Semesterferien dürfen sie auch Vollzeit arbeiten, ohne ihren Status zu verlieren.

Allerdings gibt es für die Rentenversicherung keine Befreiung: Werkstudenten sind grundsätzlich rentenversicherungspflichtig, wobei ein Freibetrag gilt, bis zu dem das Einkommen nicht rentenversicherungspflichtig ist. Dieser Aspekt kann das Nettoeinkommen beeinflussen.

Für die Einkommensteuer gelten die üblichen Freibeträge und Steuerklassen, die für alle Arbeitnehmer in Deutschland relevant sind. Solange das jährliche Einkommen eines Werkstudenten unter dem Grundfreibetrag liegt, fallen in der Regel keine Einkommensteuern an. Beachten sollte man jedoch, dass die Arbeitsentgelte aus einer werkstudentischen Tätigkeit zum Gesamteinkommen zählen und bei Überschreitung bestimmter Grenzen Steuerpflichten oder Auswirkungen auf BAföG-Leistungen entstehen können.

Werkstudent oder Minijob: Welche Studentenjobs gibt es?

Werkstudentenjobs, Minijobs, studentische Hilfskraftstellen und Praktika bieten Studierenden unterschiedliche Möglichkeiten, Berufserfahrung zu sammeln, sich finanziell zu unterstützen und ihr Netzwerk zu erweitern. Jede dieser Beschäftigungsformen hat ihre eigenen Vorteile und kann je nach individuellen Bedürfnissen und Zielen des Studierenden die passende Option sein. Hier sind die wesentlichen Unterschiede zwischen diesen Beschäftigungsformen:

Werkstudent

  • Arbeitszeit: Bis zu 20 Stunden pro Woche während des Semesters; Vollzeit in den Semesterferien.
  • Sozialversicherung: Befreit von der Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung unter bestimmten Bedingungen, aber rentenversicherungspflichtig.
  • Vergütung: Oft höher als bei Minijobs; basiert auf Stundenlohn oder Gehalt.
  • Tätigkeitsbereich: Arbeit ist häufig fachspezifisch und steht im Zusammenhang mit dem Studium.

Minijob

  • Arbeitszeit: Flexible Arbeitszeiten; Gesamteinkommen darf 450 Euro pro Monat nicht überschreiten.
  • Sozialversicherung: Pauschale Steuer- und Sozialversicherungsbeiträge; in der Regel keine Rentenversicherungspflicht für den Arbeitnehmer.
  • Vergütung: Bis zu 450 Euro monatlich.
  • Tätigkeitsbereich: Oft allgemeine oder unterstützende Tätigkeiten; nicht zwingend fachspezifisch.

Studentische Hilfskraft

  • Arbeitszeit: In der Regel bis zu 20 Stunden pro Woche; variiert je nach Universität und Institut.
  • Sozialversicherung: Ähnlich wie bei Werkstudenten, oft sozialversicherungsfrei unter bestimmten Bedingungen.
  • Vergütung: Unterschiedlich, oft von der Universität oder dem Institut festgelegt.
  • Tätigkeitsbereich: Arbeit findet meist an der Universität oder in universitätsnahen Forschungseinrichtungen statt, oft mit Bezug zum Studium.

Praktikant

  • Arbeitszeit: Vollzeit während der Praktikumsdauer; Dauer oft zwischen einigen Wochen und mehreren Monaten.
  • Sozialversicherung: Pflichtversicherung in allen Zweigen der Sozialversicherung, je nach Höhe des Entgelts und Dauer des Praktikums.
  • Vergütung: Kann variieren; manche Praktika sind unbezahlt, andere bieten eine Aufwandsentschädigung oder ein Gehalt.
  • Tätigkeitsbereich: Fokussiert auf das Erlernen von berufsspezifischen Fähigkeiten und das Sammeln von praktischer Erfahrung in einem bestimmten Bereich; oft Teil der Studienordnung.
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Werkstudent: Wichtigste Fakten zusammengefasst

Diese Tabelle bietet einen Überblick über die wichtigsten Regelungen für Werkstudenten in Deutschland. Änderungen sind möglich – bei konkreten Fragen wenden Sie sich bitte an die zuständige Stelle.
Fakt Erklärung
Arbeitszeit/Stunden Bis zu 20 Stunden pro Woche während des Semesters; Vollzeit in den Semesterferien möglich.
Krankenversicherung Werkstudenten können sich studentisch versichern oder bleiben in der Familienversicherung, sofern das Einkommen 470 Euro (Stand 2023) nicht überschreitet.
Sozialversicherung Befreiung von der Arbeitslosen- und Pflegeversicherung bei Einhaltung der 20-Stunden-Grenze.
Rentenversicherung Grundsätzlich rentenversicherungspflichtig, mit Möglichkeiten zur Befreiung unter bestimmten Bedingungen.
Familienversicherung Möglichkeit der kostenfreien Mitversicherung unter bestimmten Voraussetzungen (Einkommensgrenze beachten).
Kindergeld Anspruch besteht bis zum 25. Lebensjahr, sofern die wöchentliche Arbeitszeit 20 Stunden nicht überschreitet.
Steuern Steuerpflicht gemäß individuellem Einkommen. Nutzung des Grundfreibetrags möglich; Lohnsteuer fällt an, wenn das Einkommen den Grundfreibetrag überschreitet.
Urlaubsanspruch Anspruch besteht gemäß der im Arbeitsvertrag festgelegten Regelungen, oft anteilig zur Arbeitszeit.
Vertrag Schriftlicher Arbeitsvertrag, der Details wie Aufgabenbereich, Arbeitszeit, Vergütung und Urlaubsanspruch regelt. Werkstudentenstatus muss im Vertrag festgehalten sein.

Wichtige Regeln kurz erklärt

Die beiden folgenden Regeln sind dazu gedacht, den besonderen Status von Werkstudenten innerhalb des deutschen Sozialversicherungssystems zu definieren und gleichzeitig sicherzustellen, dass das Studium Priorität behält. Die beiden Regelungen rund um Werkstudenten in Deutschland betreffen vor allem die Sozialversicherung und Arbeitszeit:

Werkstudenten-Regel

Die sogenannte Werkstudenten-Regel legt fest, unter welchen Bedingungen Studierende neben dem Studium arbeiten dürfen, ohne ihren Status zu verlieren. Voraussetzung ist, dass sie an einer Hochschule immatrikuliert sind und das Studium ihre Hauptbeschäftigung darstellt. Während der Vorlesungszeit dürfen Werkstudent:innen nicht mehr als 20 Stunden pro Woche arbeiten, damit das Studium nicht beeinträchtigt wird.

Solange diese Vorgaben eingehalten werden, sind Werkstudent:innen von der Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung befreit, müssen jedoch Beiträge zur Rentenversicherung leisten. Diese Sonderregelung ermöglicht es, wertvolle Berufserfahrung zu sammeln und gleichzeitig sozialversicherungsrechtlich begünstigt zu arbeiten. Sie gilt während des Semesters – in den Semesterferien dürfen ggf. andere Regeln greifen.

Die 26-Wochen-Regel (oder 50% Regel)

Die 26-Wochen-Regel ergänzt die Werkstudenten-Regel und sorgt für zusätzliche Flexibilität. Sie besagt, dass Werkstudent:innen innerhalb von zwölf Monaten an höchstens 26 Wochen (entspricht 182 Kalendertagen) auch mehr als 20 Stunden pro Woche arbeiten dürfen – etwa während der Semesterferien oder in intensiven Arbeitsphasen.

Wichtig: Solange diese 26-Wochen-Grenze nicht überschritten wird, behalten Studierende ihren Werkstudentenstatus und müssen keine zusätzlichen Beiträge zur Sozialversicherung leisten. Erst bei Überschreitung gelten sie in der Sozialversicherung nicht mehr als Studierende. Die Regel erlaubt also eine zeitlich begrenzte Vollzeittätigkeit, ohne Nachteile im Versicherungssystem – ein großer Vorteil für Studierende mit schwankendem Arbeitsaufwand.

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Werkstudentenjob finden

Die Schlüsselaspekte einer Werkstudentenbewerbung sind eine gründliche Vorbereitung, die Anpassung deiner Bewerbung an die spezifische Stelle und das Unternehmen sowie die Präsentation deiner Fähigkeiten und Erfahrungen in einem positiven Licht. Das Finden eines Werkstudentenjobs und der Bewerbungsprozess können je nach Branche, Unternehmen und Standort variieren. Hier sind jedoch allgemeine Schritte und Tipps, die dir helfen können:

Wo findet man einen Werkstudenten Job?

  • Karriereportale und Jobbörsen: Nutze spezialisierte Karriereportale für Studierende und Alumni sowie allgemeine Jobbörsen. Viele Unternehmen veröffentlichen ihre Werkstudentenstellen online.
  • Hochschulservices: Universitäten bieten oft Karrieredienste an, die Stellenanzeigen enthalten und Karrieremessen veranstalten, auf denen du potenzielle Arbeitgeber treffen kannst.
  • Unternehmenswebsites:
  • Besuche die Karriereseiten von Unternehmen, die dich interessieren. Große Unternehmen haben oft spezielle Seiten für Werkstudentenstellen.
  • Netzwerk:Nutze dein persönliches Netzwerk, einschließlich Familie, Freunde und Universitätskontakte. LinkedIn und XING sind auch nützlich, um Verbindungen herzustellen und dich über offene Stellen als Werkstudent zu informieren.

Werkstudent werden – so klappt deine Bewerbung

Die Schlüsselaspekte einer Werkstudentenbewerbung sind eine gründliche Vorbereitung, die Anpassung deiner Bewerbung an die spezifische Stelle und das Unternehmen sowie die Präsentation deiner Fähigkeiten und Erfahrungen in einem positiven Licht. Das Finden eines Werkstudentenjobs und der Bewerbungsprozess können je nach Branche, Unternehmen und Standort variieren. Hier sind jedoch allgemeine Schritte und Tipps, die dir helfen können:

1. Lebenslauf und Anschreiben


Dein Lebenslauf sollte aktuell und professionell sein. Im Anschreiben erklärst du, warum du dich für die Stelle interessierst und warum du der richtige Kandidat bist. Beziehe dich auf spezifische Anforderungen der Stellenanzeige als Werkstudent.

2. Relevanz zum Studium

Zeige auf, wie deine Studieninhalte und eventuell bereits gesammelte Erfahrungen zur Stelle als Werkstudent passen.

3. Soft Skills und Engagement

Neben fachlichen Qualifikationen interessieren sich Arbeitgeber auch für Soft Skills und dein Engagement, z.B. in Hochschulgruppen oder bei ehrenamtlicher Arbeit.

4. Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch

Informiere dich gründlich über das Unternehmen und sei bereit, sowohl über deine fachlichen Fähigkeiten als auch über deine Motivation und deine Ziele zu sprechen.

5. Achte auf Details

Achte auf die Vollständigkeit deiner Bewerbungsunterlagen für die Werkstudentenstelle und auf korrekte Kontaktdaten. Überprüfe deine Unterlagen auf Rechtschreibung und Grammatik.

6. Fragen vorbereiten

Bereite Fragen vor, die du im Vorstellungsgespräch für die Werkstudentenstelle stellen kannst, um dein Interesse und deine Motivation zu zeigen.

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Werkstudent sein: Vorteile & Nachteile

Die folgende Tabelle bietet eine Übersicht über die Vor- und Nachteile, die bei der Entscheidung für einen Werkstudentenjob berücksichtigt werden sollten.

Vorteile Nachteile
Praxiserfahrung: Direkter Einblick in die Arbeitswelt und Sammlung von Berufserfahrung in deinem Studienfeld. Zeitmanagement: Herausforderung, Studium und Arbeit unter einen Hut zu bekommen, besonders in Prüfungsphasen.
Finanzielle Unabhängigkeit: Möglichkeit, Geld zu verdienen und eventuell weniger auf Kredite oder Unterstützung angewiesen zu sein. Sozialversicherungsbeiträge: Obwohl man in einigen Bereichen befreit ist, besteht Rentenversicherungspflicht, was das Nettogehalt mindern kann.
Netzwerkaufbau: Chance, professionelle Kontakte zu knüpfen und Beziehungen in der Industrie aufzubauen. Eingeschränkte Freizeit: Weniger Zeit für Hobbys, Erholung und soziale Aktivitäten.
Anwendung von Studieninhalten: Möglichkeit, theoretisches Wissen praktisch anzuwenden und zu vertiefen. Mögliche Überforderung: Risiko von Stress und Überlastung durch die Doppelbelastung.
Besserer Berufseinstieg: Verbesserte Chancen auf dem Arbeitsmarkt durch relevante Arbeitserfahrung. Weniger Flexibilität im Studium: Einschränkungen bei der Wahl von Kursen oder Teilnahme an universitären Veranstaltungen.
Erwerb von Soft Skills: Entwicklung von Kompetenzen wie Teamarbeit, Zeitmanagement und Kommunikationsfähigkeit. Beschränkung der Arbeitszeit: Um den Status zu wahren, darf man während des Semesters in der Regel nicht mehr als 20 Stunden pro Woche arbeiten.

Werkstudent: Übernahme nach dem Abschluss

Nach dem Ende des Studiums, ist es sogar möglich bei dem Unternehmen, bei dem man als Werkstudent tätig war, übernommen zu werden. Diese Möglichkeit kann für beide Seiten vorteilhaft sein, da das Unternehmen bereits mit deiner Arbeitsweise und deinem Beitrag zum Team vertraut ist und du das Unternehmen, seine Kultur und Prozesse kennst. Hier sind einige Tipps, um die Chancen auf eine Übernahme zu erhöhen:

  1. Leistung zeigen: Beweise durch deine Arbeit, dass du eine wertvolle Ergänzung für das Team bist. Qualität, Zuverlässigkeit und Engagement sind Schlüsseleigenschaften, die Arbeitgeber suchen.
  2. Initiative ergreifen: Zeige Eigeninitiative, indem du nach neuen Aufgaben fragst, Verbesserungsvorschläge einbringst und dich bereit erklärst, zusätzliche Verantwortung zu übernehmen.
  3. Lernbereitschaft: Nutze die Gelegenheit, so viel wie möglich zu lernen, sowohl in deinem spezifischen Arbeitsbereich als auch über das Unternehmen im Allgemeinen. Zeige, dass du gewillt bist, dich weiterzuentwickeln und neue Fähigkeiten zu erlernen.
  4. Netzwerken: Baue Beziehungen innerhalb des Unternehmens auf, nicht nur in deiner Abteilung, sondern auch darüber hinaus. Gute Beziehungen können entscheidend sein, wenn es um Empfehlungen für eine Festanstellung geht.
  5. Interesse bekunden: Wenn du daran interessiert bist, nach deinem Studium im Unternehmen zu bleiben, sprich offen über deine Karriereziele mit deinem Vorgesetzten oder der Personalabteilung. Manchmal wissen Arbeitgeber nicht um dein Interesse, wenn du es nicht ausdrücklich mitteilst.
  6. Professionalität: Behalte eine professionelle Haltung bei, auch wenn du dich bereits wohl im Team fühlst. Dies umfasst Pünktlichkeit, angemessene Kommunikation und die Einhaltung von Unternehmensrichtlinien.
  7. Abschlussarbeit: Falls möglich, erwäge, deine Bachelor- oder Masterarbeit in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen zu schreiben. Dies kann nicht nur deine Bindung zum Unternehmen stärken, sondern auch zeigen, wie du wissenschaftliche Kenntnisse auf praktische Probleme anwenden kannst.

Eine Übernahme ist allerdings auch von externen Faktoren wie der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens und verfügbaren Stellen abhängig. Durch die oben genannten Schritte kannst du jedoch deine Chancen deutlich verbessern und dich als wertvolle Ergänzung für das Unternehmen positionieren.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Thema Werkstudent

Ist Werkstudent und Minijob das gleiche?

+

Kann man Werkstudent und Minijob gleichzeitig arbeiten?

+

Wie viel darf man als Werkstudent neben BAföG verdienen?

+

Was ist ein gutes Gehalt Werkstudent?

+

Welche Steuerklasse hat Werkstudent?

+
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Hinweis zur Lesbarkeit und Gehaltsangaben: Um die Lesbarkeit zu verbessern, verwenden wir in ausgewählten Beitrag das generische Maskulinum. Diese Entscheidung dient lediglich der sprachlichen Vereinfachung. Selbstverständlich sind alle Personenbezeichnungen in diesen Text geschlechtsneutral zu verstehen und gelten gleichermaßen für alle Geschlechter. Falls Gehaltsspannen angegeben werden, beziehen sich diese auf Deutschland.