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Break Even Point

Ein Break Even Point ist ein Punkt, an dem die Kosten einer Aktivität exakt den Erlös der Aktivität decken. Ein Break Even Point ist also ein Maß für die Rentabilität einer Aktivität. Der Break-even-Point wird meist als Absatzmenge oder Umsatzwert angegeben, nicht bloß prozentual. Beispielsweise kann man die erforderliche Stückzahl oder den Umsatz berechnen, ab dem das Unternehmen die Gewinnschwelle erreicht. Prozentangaben sind allenfalls als Anteil an der Kapazitätsauslastung oder als Deckungsgrad möglich, aber nicht die übliche Ausdrucksform für den Break Even Point. Hier findest du alles, was du über dieses Thema wissen musst!

Break-Even-Point in zwei Sätzen

Der Break-Even-Point (Gewinnschwelle) ist die Absatzmenge, bei der die Gesamterlöse exakt die Gesamtkosten decken – Gewinn und Verlust sind genau null. Unterhalb dieser Schwelle macht ein Unternehmen Verlust, jede darüber verkaufte Einheit erwirtschaftet Gewinn.


FK ÷ DBFormel: Fixkosten geteilt durch Stückdeckungsbeitrag (Verkaufspreis − variable Kosten)
Gewinnschwelledas deutsche Synonym – der Punkt, ab dem sich das Geschäft trägt
Stück oder €angebbar als Absatzmenge oder – multipliziert mit dem Verkaufspreis – als Umsatz
Aufrundenbei Stückzahlen wird immer aufgerundet – erst die nächste volle Einheit bringt Gewinn

Break Even Point Definition

Der Break Even Point (BEP) ist der Punkt, an dem ein Unternehmen keinen Gewinn mehr erzielt und keinen Verlust mehr macht. In anderen Worten, es ist der Punkt, an dem die Einnahmen gleich den Ausgaben sind. Wenn ein Unternehmen seinen Break Even Point erreicht hat, bedeutet dies nicht unbedingt, dass es jetzt profitabel ist. Es bedeutet lediglich, dass das Unternehmen seine Kosten gedeckt hat und jetzt anfängt, Gewinne zu erzielen. Es gibt verschiedene Arten von Break Even Points, die für verschiedene Bereiche eines Unternehmens relevant sein können. Zum Beispiel kann ein Hersteller den Break Even Point berechnen, um herauszufinden, wie viele Einheiten des Produkts er verkaufen muss, um die Kosten des Herstellungsprozesses zu decken. Oder ein Dienstleister könnte den Break Even Point berechnen, um herauszufinden, wie viele Kunden er benötigt, um seine Kosten zu decken. In jedem Fall hilft der Break Even Point dabei, das finanzielle Risiko eines Unternehmens zu minimieren, da es dem Unternehmen sagt, wann es anfängt, Gewinne zu erzielen. Es ist auch ein nützliches Werkzeug für die Preisgestaltung, da es dem Unternehmen sagt, wie viel es für seine Produkte oder Dienstleistungen berechnen muss, um Gewinne zu erzielen. Der Break Even Point ist nicht immer einfach zu berechnen und kann sich auch mit der Zeit ändern. Daher ist es wichtig, den Break Even Point regelmäßig zu überprüfen und anzupassen. [1]

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Break-Even-Rechner mit Diagramm

Trage Fixkosten, variable Stückkosten und Verkaufspreis ein – Gewinnschwelle und Diagramm passen sich live an:

Kein Break-Even erreichbar: Der Verkaufspreis muss über den variablen Stückkosten liegen – sonst verliert jedes verkaufte Stück Geld und die Fixkosten können nie gedeckt werden.
3.334 Stück Break-Even-Point
16.667 € Gewinnschwelle als Umsatz
3,00 € Deckungsbeitrag pro Stück
0 6.667 Stück 33.333 € Fixkosten BEP: 3.334 Erlöse Gesamtkosten
Erlöse Gesamtkosten Fixkosten Verlustzone Gewinnzone

Beispielwerte der Fallrechnung – ersetze sie durch deine eigene Kalkulation. Das Diagramm zeigt den Bereich bis zur doppelten Break-Even-Menge.

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Break-Even-Point in drei Schritten berechnen

  1. Stückdeckungsbeitrag ermitteln

    Ziehe die variablen Kosten pro Stück vom Verkaufspreis ab: Deckungsbeitrag = Verkaufspreis − variable Stückkosten. Das ist der Betrag, den jede verkaufte Einheit zur Deckung der Fixkosten beisteuert.

    Beispiel: 5 € Verkaufspreis − 2 € variable Kosten = 3 € Deckungsbeitrag pro Stück.

  2. Fixkosten durch den Deckungsbeitrag teilen

    Break-Even-Point = Fixkosten ÷ Stückdeckungsbeitrag. Das Ergebnis ist die Absatzmenge, bei der die Summe aller Deckungsbeiträge exakt die Fixkosten deckt – Gewinn und Verlust sind null.

    Beispiel: 10.000 € Fixkosten ÷ 3 € = 3.333,33 Einheiten.

  3. Aufrunden und interpretieren

    Da keine Teilstücke verkauft werden können, wird immer aufgerundet: Erst ab der 3.334. Einheit beginnt die Gewinnzone. Multipliziert mit dem Verkaufspreis ergibt sich die Gewinnschwelle als Umsatz (hier rund 16.667 €). Prüfe zum Schluss den Sicherheitsabstand: Wie weit liegt deine geplante Absatzmenge über dem Break-Even-Point? Je größer der Puffer, desto robuster die Kalkulation.

    Faustregel: Liegt der Plan-Absatz nur knapp über der Gewinnschwelle, reichen schon kleine Nachfrageschwankungen für Verluste.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Thema Break Even Point

Was sagt der Break-Even-Point aus?

+

Wie berechnet man den Break-Even-Point?

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Unsere Quellen

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[1] Break-Even-Analyse • Definition | Gabler Wirtschaftslexikon: wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/break-even-analyse-31893

[2] Steenburgh, Thomas J. & Avery, Jill – “Marketing Analysis Toolkit: Break-even Analysis”, Harvard Business School Note 510-080, 2010

[3] Gewinnschwelle / Break-Even - Produktion - Online-Kurse: ingenieurkurse.de/produktion/einfuehrung-in-die-produktions-und-kostentheorie/kostenfunktionen/begriffe-der-kostenrechnung/gewinnschwelle-break-even.html

[4] Break Even Point - Beispiel, Aufgaben und Lösungen: controllingportal.de/Fachinfo/Kostenrechnung/Break-Even-Analyse.html

[5] Deckungsbeitrag – Was ist der Deckungsbeitrag? | Debitoor Buchhaltung: debitoor.de/lexikon/deckungsbeitrag

[6] Gründerplattform.de (KfW) – (Redaktionsteam), 2021: gruenderplattform.de/ratgeber/break-even-point

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