Courage News: Ausblick und Leitfragen zur Wiederherstellung von Familienunternehmen veröffentlicht

Courage Logo Family Businesses

Um Familienunternehmen im Wiederaufbauprozess in der Spätphase der COVID-19-Krise zu unterstützen, hat das Courage Center of Global Family Business an der Munich Business School die besten Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Sanierung und Innovation von Familienunternehmen zusammengefasst und Familienunternehmen in Europa, Asien und Lateinamerika befragt, um einen Ausblick und Leitfragen zu entwickeln.

Der Bericht behandelt die Phasen drei und vier der vier Phasen der Führung von Familienunternehmen durch die Krise.
Phase drei, die als „Realistische Rückkehr“ bezeichnet wird, umfasst eine Rückkehr zu den operativen Tätigkeiten, da die COVID-19-Fälle zwar weiter zurückgehen, aber immer noch existieren. Der Betrieb wird schrittweise, unter strenger Kontrolle und noch ohne Rückkehr zur vollen Kapazität hochgefahren. Phase vier, die als „Reimagination“ des Familienunternehmens bezeichnet wird, umfasst die Überprüfung des Geschäftsmodells und des Wettbewerbskontextes, da neue Mechanismen eingeführt wurden und sich viele Geschäftsrealitäten während der Krise verändert haben. Und auch das Verbraucherverhalten hat sich geändert. Daher wird jedes Geschäftsmodell einer gründlichen Überprüfung bedürfen und viele werden möglicherweise einen neuen Schwerpunkt benötigen.

Der Bericht beschreibt die Best Practices in den Bereichen Fokus, Kommunikation, Finanzmanagement und Strategie & Anpassung für die Phasen drei und vier der COVID-19-Krise.

Der vollständige Bericht kann hier angefordert werden und wird jedem Interessenten einzeln zugesandt.
Neben dem Bericht unterstützt die Pro-Bono „HelpLine“ des Courage Centers Familienunternehmen weiterhin dabei, die besten Maßnahmen für jede einzelne Situation zu durchdenken. Kostenlose Zoom-Konferenzen mit den Experten des Zentrums können per E-Mail unter helpline@courage.sg angefordert werden.

Prof. Dr. Marc-Michael Bergfeld
Über Prof. Dr. Marc-Michael Bergfeld 24 Artikel
Marc-Michael H. Bergfeld hat die Professur für Global Family Firms an der Munich Business School inne und ist Studiengangsleiter des MBA General Management. Bevor er zur Munich Business School kam, sammelte Bergfeld internationale Erfahrungen in der Managementberatung und in großen Familienunternehmen, u.a. in Lateinamerika, Großbritannien, Indien und China. 2007 gründete er das Boutique-Beratungsunternehmen Courage Partners Group. Es hilft Unternehmerfamilien und deren Firmen in den Bereichen Strategie, Innovation & Investment, und betreibt das Courage Center an der Munich Business School, das als Think Tank und Ausbildungsinstitut agiert. Prof. Bergfeld lehrt die Schwerpunkte „Corporate Strategy, Innovation & Change“, sowie „International Family Firms“ in den Master- und MBA-Studiengängen an der MBS. Dozenten-Profil bei der MBS
Alexander F. Bergfeld
Über Alexander F. Bergfeld
Alexander F. Bergfeld, PhD cand. (University of Antwerp), MBA (Munich Business School), B.Sc. (University of Manchester) is General Manager at Courage. Prior to joining the firm, he was advisor and consultant for corporate business acceleration programs in Europe and project manager for highly innovative clean-tech projects in Arabia. He is also a Member of the Expert Evaluator Group for Horizon 2020 at the European Commission and author of the book “Business Acceleration 2.0”. He is pursuing a PhD on transgenerational entrepreneurship in family firms at the University of Antwerp.
Johannes Ritz
Über Johannes Ritz 6 Artikel
Johannes Ritz, M.A. (Munich Business School), MIB (Florida International University) ist Lateinamerika-Leiter bei Courage und leitet die Executive Education Module am Courage Center. Vor seinem Eintritt in die Firma war er Marketing-Direktor an der privaten Universität "Universidad Internacional del Ecuador", nachdem er an mehreren Beratungsprojekten in verschiedenen Branchen in Europa und Lateinamerika gearbeitet hatte. Johannes Ritz hat in München, Miami, Qingdao und San José (CR) International Business studiert und dabei ein tiefes Verständnis für kulturelle Unterschiede und deren Auswirkungen auf die Wirtschaft gewonnen. In einem gemeinsamen Forschungsprojekt mit dem Courage Center promoviert er an der Universität Antwerpen über die Internationalisierung von Familienunternehmen.