Letzte Chance: 4.000 € Early Bird Rabatt  auf alle MBA-Bewerbungen mit Deadline 30. April 2026
MBS Logo

Studieren in
Frankreich

Frankreich ist nicht nur das meistbesuchte Reiseziel der Welt, sondern nach den USA, England und Australien auch das viertbeliebteste Land, um im Ausland zu studieren. Und das völlig zurecht! Beim Studieren in Frankreich erwartet dich eine erstklassige Hochschulbildung zu vergleichsweisen günstigen Kosten gepaart mit einer vielfältigen Kultur- und Naturlandschaft. Neugierig geworden? Dann erfährst du hier alles Wissenswerte zum Thema „Studieren in Frankreich“. Wir bringen dich ins „Land der schönen Künste“!

Die Hochschullandschaft in Frankreich

Mit über 3500 Hochschuleinrichtungen in öffentlicher und privater Hand präsentiert sich Frankreichs Hochschullandschaft sehr facettenreich. Sie wird von einer Vielzahl verschiedener Hochschultypen geprägt. Die drei wichtigsten sind die Universités (Universitäten), Instituts Universitaires de Technologie (IUT) und die Grandes Écoles Écoles Supérieures.

Die knapp 80 französischen Universitäten verfügen über ein breites Fächerangebot und sind ohne große Zulassungsbeschränkungen frei zugänglich. An die Universitäten formal angeschlossen, in ihrem Handeln aber weitestgehend eigenständig sind die Instituts Universitaires de Technologie (IUT). Sie bieten zweijährige Kurzstudiengänge (filières courtes) im Dienstleistungs- und Industriesektor an, die aufgrund ihrer Praxisnähe und Unternehmensanbindung der deutschen Ausbildung ähneln. Den Universitäten gegenüber stehen die Grandes Écoles – Frankreichs Kaderschmieden für zukünftige Führungskräfte, die den hohen Stellenwert der Eliteförderung in Frankreich verdeutlichen. Sie beschränken sich auf eine bis zwei Fachrichtungen und bieten eine erstklassige praxisorientierte und international ausgerichtete Ausbildung. Möchtest du an einer Grande École in Frankreich studieren, musst du ein strenges Auswahlverfahren (Concours) durchlaufen. Neben diesen drei Hochschultypen findest du beim Studieren in Frankreich spezialisierte Hochschulen für Fächer wie Medizin oder Kunst (Écoles spécialisées), praxisorientierte Instituts Universitaires Professionalisés (ähnlich deutschen FHs), Business Schools sowie zahlreiche private und kirchliche Einrichtungen.

2024 haben in Frankreich ca. 3 Millionen Menschen studiert, wovon mehr als 43.000 (14%) aus dem Ausland kamen – ein überaus hoher Wert. Aufgrund der sprachlichen Nähe ist Studieren in Frankreich vor allem bei Studierenden aus Marokko, Algerien, Italien, dem Senegal, aber auch aus China beliebt. In Frankreich kannst du aber nicht nur auf Französisch, sondern auch auf Englisch studieren. Besonders interessant für deutschsprachige Studierende sind zudem die fast 200 deutsch-französischen Studiengänge, die zu gefragten Doppel- oder Dreifachabschlüssen führen.

Unis für dein Auslandsstudium in Frankreich entdecken

Die Munich Business School arbeitet mit ausgewählten Hochschulen in Frankreich zusammen, die für ihre hohe akademische Qualität und ihr internationales Umfeld bekannt sind. Hier findest du die wichtigsten Infos zu unseren Partneruniversitäten. Entdecke deine Möglichkeiten für ein Auslandssemester oder ein Doppelabschluss-Programm (Dual Degree) in Frankreich.

Fünf Gründe, weshalb du in Frankreich studieren solltest

Bist du schon Feuer und Flamme, in Frankreich zu studieren, oder sind da vielleicht auch Ängste, wenn du daran denkst, deine sichere Basis zu verlassen? Das ist verständlich; es ist ohne Frage ein großer Schritt. Aber lass dir gesagt sein: Es lohnt sich! Schaut man genau hin, sieht man schnell, dass die Vorteile gegenüber den Nachteilen überwiegen. Wir haben dir fünf Gründe aufgelistet, warum es sich auszahlt, in Frankreich zu studieren – ziemlich überzeugend oder?

Exzellente Bildungsqualität

Die Qualität beim Studieren in Frankreich ist außergewöhnlich hoch. Gleich 50 französische Universitäten wurden 2025 im weltweiten Hochschulranking der Times Higher Education gelistet. Ein Abschluss von einer Grande École oder einer (mehrfach) international akkreditierten Universität gilt als bedeutender Karrierevorteil – vor allem, wenn du international durchstarten möchtest.

Geringe Kosten

Studierende aus der EU können fast kostenlos an öffentlichen Hochschulen in Frankreich studieren, es gibt keine Studiengebühren. Aber auch für alle anderen ist Studieren in Frankreich nicht übermäßig teuer. Im Vergleich mit beliebten Ländern wie den USA, England oder Australien bietet dir Frankreich ein deutlich günstigeres Auslandsstudium – ohne Kompromisse bei der Studienqualität.

Französisch lernen

Die Franzos*innen sind mächtig stolz auf ihre Sprache, aber mit gutem Grund. Französisch nicht nur ein Kommunikationsmittel, sondern ein Kulturgut. So wirst du beim Studieren in Frankreich vielfältige Gelegenheiten haben, die Sprache zu lernen. Wusstest du, dass Französisch zu den meistgesprochenen Sprachen der Welt zählt und ein echter Pluspunkt in deinem Lebenslauf ist?

International studieren ohne NC

In Frankreich kannst du nicht nur auf Französisch studieren, sondern auch auf Englisch oder in deutsch-französischen Programmen – ein großer Vorteil für internationale Studierende! Die meisten französischen Studiengänge haben keinen Numerus clausus. Statt deiner Abschlussnote zählen vor allem Motivation, Eignung und Sprachkenntnisse. Das eröffnet dir ganz neue Chancen!

Französische Lebensart

Lass dich beim Studieren in Frankreich vom berühmten savoir-vivre inspirieren – der französischen Kunst, das Leben zu genießen. Ob bei einem Café au lait am Platz, einem Abendessen mit Freund:innen oder einem spontanen Ausflug ans Meer: In Frankreich lernst du, Genuss, Gemeinschaft und den Blick für das Schöne im Alltag neu kennen. Gibt es ein schöneres Mitbringsel?

Fünf Must-Knows für ein Auslandsstudium in Frankreich


Hochschulabschlüsse und Studiendauer

Das Studium in Frankreich unterteilt sich in drei große Abschnitte (cycles), die in etwa der deutschen Unterteilung in Grund-, Haupt- und Aufbaustudium entsprechen. Beim Studieren in Frankreich werden wie in anderen Ländern Europas drei standardisierte Abschlüsse vergeben: die Licence nach drei Jahren Studium (entspricht dem Bachelor), der Master nach weiteren zwei Jahren Studium und das Doctorat nach in der Regel dreijähriger Promotion. Wegen dieser drei Abschlüsse spricht man in Frankreich auch vom sogenannten LMD-System (Licence-Master-Doctorat).

Neben diesen klassischen Abschlüssen gibt es innerhalb des ersten Studienzyklus auch verschiedene Kurzstudiengänge, die sog. fillières courtes. Sie dauern zwei Jahre, vermitteln berufsspezifisches und praxisorientiertes Wissen und eignen sich für Personen, die nach dem Studium in Frankreich schnell in den Beruf einsteigen möchten. Gleichzeitig können sie die Grundlage für ein späteres Aufbaustudium sein.  

Da das Studium in Frankreich zu unterschiedlichen Zeitpunkten mit verschiedenen Abschlüssen beendet werden kann, ist zur besseren Orientierung auch die Schreibweise bac (Abitur) + [Anzahl der Studienjahre] üblich. Ein Masterabschluss wird beispielsweise als bac + 5 bezeichnet, da man dafür nach dem Abitur fünf Jahre in Frankreich studieren muss.

Semesterzeiten

Das Studium findet in Frankreich innerhalb eines akademischen Jahres von neun Monaten zwischen September/Oktober und Mai/Juni statt. Formal untergliedert sich dieses Jahr zwar in zwei Semester, Bezeichnungen wie Sommer- und Wintersemester, wie man sie etwa aus Deutschland kennt, sind allerdings unüblich. Die Studierenden schreiben sich immer für ein ganzes akademisches Jahr ein. Ein Studienbeginn im Februar – zum „Sommersemester“ – ist in Frankreich nicht vorgesehen, Ausnahmen gibt es für Erasmus-Studierende. Innerhalb des akademischen Jahres gibt es zwei Prüfungsblöcke: Mitte Januar und im Mai bzw. Anfang Juni.

 

Studienalltag und Unterrichtsform

Das Studium in Frankreich ist etwas verschulter als in Deutschland. Viele Studiengänge folgen einem festen Stundenplan mit deutlich mehr Präsenzzeiten. Besonders in den ersten Semestern ist Frontalunterricht an der Tagesordnung – eigenständiges Arbeiten und das Wählen von Schwerpunkten gewinnt erst mit fortschreitendem Studium an Bedeutung.
Ob du beim Studieren in Frankreich mehr vorlesungsähnliche cours magistraux oder mehr travaux dirigés bzw. travaux pratiques (vergleichbar mit deutschen Seminaren und Übungen) belegst, ist abhängig von deinem Studienfach und der Universität. 

NC-Freiheit, aber harte Prüfungen

Typisch für das Studium in Frankreich ist außerdem die kontinuierliche Leistungsbewertung. Neben den Abschlussprüfungen fließen auch Tests, Referate oder Hausarbeiten in die Endnote eines Kurses ein. Studierst du in Frankreich, ist konstante Mitarbeit folglich wichtiger als Power-Lernen am Semesterende. Dadurch dass die meisten Studiengänge keinen Numerus Clausus (NC) haben und man sich relativ unkompliziert einschreiben kann, wird in Frankreich mehr während des Studiums selektiert. Besonders deutlich wird dies bei den Masterstudiengängen. Um in das zweite Masterjahr und damit in den dritten Studienabschnitt aufgenommen zu werden, müssen sich die Studierenden häufig erneut bewerben. Die Hochschulen prüfen individuell, wer weiterstudieren darf – unter anderem auf Basis der Noten im ersten Masterjahr, der Motivation und der verfügbaren Kapazitäten. 

 

Das französische Notensystem

Beim Studieren in Frankreich kommt ein Notensystem mit Punkten von 0 bis 20 zum Einsatz. In der Regel sind mindestens 10 Punkte zum Bestehen einer Prüfung notwendig. 16 bis 20 Punkte gelten als „sehr gut“ und entsprechen den deutschen Noten 1,0 bis 1,4. Allerdings erreichen die wenigsten Studierenden eine Punktzahl über 18. Dies gilt als außergewöhnlich gute Leistung und erklärt, weshalb es im französischen Notensystem eine so große Spanne für die Note 1 gibt.

Studiengebühren: Was kostet Studieren in Frankreich?

Frankreich hat bereits 2011 die Studiengebühren an öffentlichen Hochschulen abgeschafft. Das bedeutet, dass du als Student*in aus der EU fast kostenlos in Frankreich studieren kannst. Du musst lediglich einmal im Jahr eine Immatrikulationsgebühr sowie einmalig einen Beitrag zum Studierendenwerk zahlen. Die Immatrikulationsgebühr wird vom französischen Staat einheitlich für alle öffentlichen Universitäten festgelegt und beträgt derzeit für ein Bachelorstudium 170 €, für ein Masterstudium 234 € und für eine Promotion 380 €. Der Pflichtbeitrag zur studentischen Lebensqualität und Campus-Infrastruktur an das Studierendenwerk (Contribution Vie Etudiante et de Campus, kurz CVEC) liegt aktuell bei 100 €. Auch für Studierende außerhalb der EU ist Studieren in Frankreich eine vergleichsweise günstige Option für ein Auslandstudium: Die Studiengebühren für internationale Studierende an öffentlichen Hochschulen liegen zwischen 3.000 und 4.000 € pro Jahr. Zum Vergleich: Beim Studieren in den USA, Australien oder England muss man oft fünf- bis zehnmal so viel bezahlen! Interessant ist außerdem, dass viele französische Universitäten freiwillig auf die erhöhten Gebühren für Nicht-EU-Studierende verzichten. So zahlen in der Praxis über 60 % der internationalen Studierenden von außerhalb der EU trotzdem nur den niedrigeren EU-Tarif.

Möchtest du an einer privaten Hochschule, Business School oder sogar Grande École in Frankreich studieren, kannst du von diesen niedrigen Gebühren nur träumen. Hier kommen Kosten zwischen einigen tausend und bis zu 15.000 € auf dich zu – je nach Studiengang, Fachrichtung und Institution. Die Grande Écoles sind mit bis zu 20.000 € Studiengebühren pro Jahr die teuersten Hochschuleinrichtungen in Frankreich. Allein der Concours, die Aufnahmeprüfung für die Grande École, kostet 1.000 € oder mehr. Auf der Seite von Campus France, dem offiziellen Service der Französischen Botschaft in Deutschland, findest du eine gute Übersicht über die Gebühren an den verschiedenen Hochschultypen in Frankreich.

Lebenshaltungskosten in Frankreich

+

Günstiger in Frankreich studieren: Auslandssemester statt Vollstudium

+

Dual Degree

Du möchtest nicht auf den Abschluss einer renommierten Grande École verzichten? Dann ist vielleicht die Studienvariante des Dual Degree etwas für dich. Dazu studierst du zunächst zwei Semester in einem Masterstudiengang an der Munich Business School und verbringst dann zwei weitere Semester an der SKEMA Business School – entweder in Lille, Paris oder Sophia Antipolis. Nachdem du dein Studium mit der Masterarbeit erfolgreich abgeschlossen hast, kannst du zwei Abschlüsse vorweisen: einen französischen Master of Science der SKEMA Business School und einen deutschen Master of Arts der Munich Business School!

Studieren in Frankreich: Unsere Partneruniversitäten

Mit der Munich Business School (MBS) wird dein Traum vom Auslandsstudium in Frankreich wahr! Denn an der MBS sind Auslandsaufenthalte elementare Bestandsteile der Bachelor- und Masterprogramme. Hier wird Internationalität nicht nur gelehrt, sondern auch gelebt. Selbstverständlich ist auch Frankreich im weltweiten Partnerhochschulnetzwerk vertreten. Verschaffe dir einen Überblick an welchen Universitäten du mit der MBS in Frankreich studieren kannst.

Finanzierungsmöglichkeiten für ein Studium in Frankreich

Ein Auslandsstudium ist in der Regel mit höheren Kosten verbunden als ein Studium in deinem Heimatland. Gleichzeitig gibt eine Reihe an Möglichkeiten, wie du dir ein Studium in Frankreich, inklusive der ggf. anfallenden Studiengebühren und Lebenshaltungskosten, finanzieren kannst. Hier sind einige Ideen:

Erasmus+

Frankreich ist ein Erasmus+ Programmland, d. h., du hast gute Chancen, in Frankreich keine Studiengebühren zahlen zu müssen.

Damit die Förderung durch Erasmus+ greift, ist es wichtig, dass sich sowohl deine Heimathochschule als auch deine Gastuniversität am Erasmus-Programm beteiligen und darüber hinaus eine bilaterale Kooperationsvereinbarung unterschrieben haben. Ist dies der Fall, kannst du dich bei deiner Heimathochschule für ein Erasmus-Studium bewerben. Förderfähig sind Studienaufenthalte in Frankreich von mindestens zwei bis maximal 12 Monaten, d. h. ein komplettes Bachelor- oder Masterstudium in Frankreich wirst du dir mit Erasmus+ nicht finanzieren können, wohl aber ein bis zwei Auslandssemester. Mit Erasmus+ sparst du dir nicht nur die Studiengebühren beim Studieren in Frankreich, sondern bekommst sogar noch eine weitere monatliche Finanzspritze sowie einen Zuschuss zu den Reisekosten. Da es sich bei Erasmus+ um eine Schenkung handelt, muss du das Geld nicht zurückzahlen. Darüber hinaus ist Erasmus+ mit anderen Förderungen, beispielsweise Auslands-BAföG, kombinierbar. 

+

Stipendium

Studierende, die in Frankreich studieren möchten, können aus einer Vielzahl von Stipendien wählen, die von Stiftungen, öffentlichen Einrichtungen und privaten Sponsoren angeboten werden.

Für deutsche Studierende ist die Stipendiendatenbank des DAAD eine gute erste Anlaufstelle, um nach einem Stipendium zu suchen. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) ist die weltweit größte Förderorganisation für den internationalen Austausch von Studierenden und Forschenden. Hier findest du eine Vielzahl an studiengangsübergreifenden Stipendien sowie fach- und länderspezifische Förderungen. Neben dem DAAD gibt es weitere private, kirchliche und politische Stiftungen, die Stipendien vergeben. Auch von französischer Seite gibt es vielfältige Fördermöglichkeiten – etwa durch den französischen Staat mit dem Eiffel Excellence Scholarship Programme, durch das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) oder durch hochschulinterne Stipendien für besonders leistungsstarke oder bedürftige internationale Studierende. Welche Voraussetzungen du dafür erfüllen musst, liest du am besten auf den individuellen Websites der Anbieter nach.

+

Auslands-BAföG (nur für Deutsche oder Studierende mit einem besonderen Aufenthaltsstatus in Deutschland)

Das Tolle am Auslands-BAföG ist, dass auch Studierende förderfähig sind, denen im Inland kein BAföG zusteht.

Schau also direkt nach, ob du die entsprechenden Voraussetzungen erfüllst. Falls ja, werden deine Studiengebühren in Frankreich mit bis zu 5.600 € für maximal ein Jahr bezuschusst – ganz gleich ob du im Rahmen eines Auslandssemesters (mindestens 12 Wochen) in Frankreich studierst oder ein komplettes Studium in Frankreich absolvierst. Außerdem erhältst du für die gesamte Dauer deines Auslandsaufenthalts einen monatlichen Zuschuss zu den Lebenshaltungs- und Wohnkosten, eine Reisekostenpauschale für Hin- und Rückreise und einen Zuschlag für die Auslandskrankenversicherung.
Auslands-BAföG ist zur Hälfte eine Schenkung und zur anderen Hälfte ein zinsloses Darlehen, d. h. die Hälfte des erhaltenen Geldes musst du nach dem Studium zurückzahlen. Der Zuschuss zu den Studiengebühren ist von der Rückzahlung ausgenommen.

+

Arbeiten in Frankreich

Als internationale*r Student*in darfst du in Frankreich maximal 20 Stunden pro Woche arbeiten.

In den Semesterferien sind auch längere Arbeitszeiten möglich, sofern du die Jahresgrenze von 964 Stunden nicht überschreitest. Typische Nebenjobs als Student*in sind Kellnern, Nachhilfe geben oder im Einzelhandel arbeiten. Mit einem Teilzeitjob kannst du immerhin einen Teil der Kosten ausgleichen, wenn du in Frankreich studierst. Gleichzeitig erlebst Land und Leute hautnah – eine ganz besondere Erfahrung. 

+

Studienkredit oder Bildungsfonds

Es gibt verschiedene Anbieter, mit deren Hilfe du dir den Traum vom Studium in Frankreich zumindest teilfinanzieren kannst.

Für Studierende aus Deutschland bzw. mit Deutschlandbezug gibt es mehrere Möglichkeiten:  Der KfW-Studienkredit eignet sich, wenn du lediglich ein bis zwei Auslandssemester in Frankreich studieren möchtest. Der Bildungskredit der Bundesregierung finanziert sowohl Auslandssemester auf Masterebene als auch vollständige Masterstudiengänge in Frankreich. Der private Bildungsfond Deutsche Bildung nimmt explizit das Auslandsstudium in den Blick. Wenn du nicht aus Deutschland kommst, prüfe bitte individuell, welche Kredite oder Bildungsfonds in deinem Land verfügbar sind.

Bevor du einen Vertrag abschließt, solltest du die Anbieter sorgfältig vergleichen und dir bewusst sein, dass es sich bei diesen Finanzierungsmodellen um eine Leihgabe handelt und du das erhaltene Geld (plus Zinsen) zurückzahlen musst. Mehr Details zur Funktionsweise von Studienkrediten und Bildungsfonds findest du auf unserem Blog.

+

Zugangsvoraussetzungen, um in Frankreich zu studieren

Wenn du in Frankreich studieren möchtest, solltest du nicht nur wissen, wie du das Ganze finanzierst. Auch in Sachen Bewerbung und Zulassung gibt es ein paar Dinge, die es zu beachten gilt – von Studienvoraussetzungen bis hin zu rechtlichen Basics. Wir haben dir die wichtigsten Infos zusammengestellt:
 

  • Bildungsabschluss: Grundvoraussetzung zum Studieren in Frankreich ist ein dem französischen baccalauréat gleichgestellter Abschluss wie z. B. die allgemeine Hochschulreife. Für ein Masterstudium in Frankreich benötigst du einen Bachelor (oder einen vergleichbaren bac+3-Abschluss) und für ein Promotionsstudium einen Masterabschluss mit 300 ECTS. 
     
  • Ausreichende Sprachkenntnisse: Wenn du in Frankreich auf Französisch studieren möchtest, musst du deine Sprachkenntnisse nachweisen – entweder über einen hochschulinternen oder standardisierten Test (TCF, DELF, DALF, TCF). Für englischsprachige Programme in Frankreich wird ein bestandener IELTS oder TOEFL als Nachweis für deine Englischkenntnisse verlangt. Manche Universitäten setzen zudem zumindest Basis-Französischkenntnisse für den Alltag voraus. 
     
  • Zeugnisse, Motivations- und ggf. Empfehlungsschreiben: Insbesondere auf Master- oder Grandes-Écoles-Niveau wird bei internationalen Bewerber*innen großer Wert auf überzeugende akademische Leistungen, fachliche Eignung sowie eine klare Motivation gelegt. 
     
  • Einreisebestimmungen: Als Studierende*r aus einem EU-/EWR-Staat oder der Schweiz kannst du ohne weitere Formalitäten, nur gegen Vorlage eines gültigen Personalausweises oder Reisepasses, nach Frankreich einreisen und dort studieren. Studierende aus anderen Ländern müssen vor der Ankunft in Frankreich ein Visum zu Studienzwecken (VLS-TS étudiant) beantragen – entweder bei der französischen Botschaft bzw. Konsulat in deinem Heimatland oder über France-Visas
     
  • Auslandskrankenversicherung: Internationale Studierende, die länger als drei Monate in Frankreich studieren, müssen sich bei der französischen Krankenversicherung (Sécurité Sociale) anmelden. Die Anmeldung ist online und kostenfrei möglich. Eine private Zusatzversicherung kann insbesondere für Studierende außerhalb der EU eine sinnvolle Ergänzung sein. 

Destinationen für dein Auslandsstudium entdecken

Du willst im Ausland studieren, das ist klar. Aber wo soll es nur hin gehen? Dir liegt gefühlt die Ganze Welt zu Füßen und du hast die Qual die Wahl. Norden oder Süden? An eine renommierte Uni, die deiner Karriere einen echten Boost gibt oder doch lieber ein Auslandssemester, das sich mehr nach Urlaub als Arbeit anfühlt? Man besten alles auf einmal. Wie soll man sich da nur entscheiden?

Unsere Infoseiten helfen dir, die für dich passende Destination und Universität für dein Abenteuer Auslandsstudium zu finden - ganz gleich ob in Europa, den USA oder in Übersee: 

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Studieren in Frankreich

Studieren in Frankreich ist ein Traum vieler junger Erwachsener - und das ist nicht ohne Grund! Gleichzeitig ist ein Auslandsstudium in Frankreich ein großer Schritt, der gut geplant und finanziert sein will. Um dich bei der Organisation bestmöglich zu unterstützen, findest du in diesem FAQ Antworten auf häufige Fragen zum Thema "Studieren in Frankreich".

Kann ich als Deutsche*r mit deutschem Abi in Frankreich studieren?

+

Was ist ein bac in Frankreich?

+

Was kostet es, in Frankreich und in Paris zu studieren?

+

Wie viele deutsch-französische Studiengänge gibt es?

+

Was ist die beste Uni in Frankreich?

+

Fandest du diesen Artikel hilfreich? Hast du Anregungen oder Fragen zu diesem Artikel? Ist dir etwas aufgefallen oder gibt es ein Thema, über das du gerne mehr erfahren möchtest? Dein Feedback ist uns wichtig! Es ermöglicht unser Angebot stetig zu verbessern und genau die Inhalte zu liefern, die dich interessieren.
Redaktion kontaktieren

Hinweis zur Lesbarkeit und Gehaltsangaben: Um die Lesbarkeit zu verbessern, verwenden wir in ausgewählten Beitrag das generische Maskulinum. Diese Entscheidung dient lediglich der sprachlichen Vereinfachung. Selbstverständlich sind alle Personenbezeichnungen in diesen Text geschlechtsneutral zu verstehen und gelten gleichermaßen für alle Geschlechter. Falls Gehaltsspannen angegeben werden, beziehen sich diese auf Deutschland.