Österreich ist die Heimat einer der ältesten und lebendigsten Kulturen auf dem europäischen Kontinent. Das spiegelt sich auch in der Hochschullandschaft wider. Wusstest du, dass die Universität Wien – gegründet 1365 – die älteste Hochschule des Landes und sogar des heutigen deutschsprachigen Raums ist? Gleichzeitig ist sie mit über 80.000 Studierenden auch die größte Universität Österreichs.
Neben der Universität Wien gibt es 22 weitere öffentliche Universitäten in Österreich. Sie unterscheiden sich nicht nur in ihrer Größe, sondern auch in ihren Schwerpunktsetzungen in Lehre und Forschung. Beim Studieren in Österreich kannst du dich demnach auf ein breites Spektrum an Studiengängen in sämtlichen Fachrichtungen freuen – da wirst du mit Sicherheit fündig. Österreichs kultureller Reichtum zeigt sich auch an der hohen Dichte an musischen und künstlerischen Hochschulen: In kaum einem anderen Land vergleichbarer Größe gibt es so viele autonome und staatlich geförderte Kunstuniversitäten mit international anerkanntem Ruf.
Du kannst aber nicht nur an Universitäten in Österreich studieren, sondern auch an Fachhochschulen, Pädagogischen Hochschulen (PH) oder privaten Einrichtungen.
Im Vergleich zu den öffentlichen Universitäten sind die Fachhochschulen in Österreich zwar noch recht „jung“, aber nicht mehr aus der Hochschullandschaft wegzudenken. Sie sind vor allem in den Bereichen Technik und Ingenieurwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Soziales und Gesundheitswissenschaften aktiv und vermitteln eine wissenschaftlich fundierte Berufsausbildung auf Hochschulniveau. Siehst du deine berufliche Zukunft als Softwareentwickler*in, Physiotherapeut*in, Mediendesigner*in oder Produktmanager*in, bist du hier an der richtigen Adresse!
Du träumst hingegen davon, zu unterrichten? Dann wirst du dein Lehramtsstudium in einem interdisziplinär-kooperativen Modell sowohl an der Universität als auch der PH bestreiten.