Semesterzeiten
Das Hochschuljahr in Österreich untergliedert sich in zwei Semester. Das Wintersemester beginnt meist Anfang Oktober – meistens tatsächlich direkt am 1. – und dauert bis Ende Januar. Das Sommersemester beginnt meist im März und läuft bis Ende Juni. Die Abschlussprüfungen werden am Ende des jeweiligen Semesters geschrieben bzw. in separaten Prüfungswochen zu Beginn der Semesterferien. Manche Fachhochschulen in Österreich weichen leicht von diesen Terminen ab, insbesondere bei berufsbegleitenden oder praxisintensiven Studiengängen.
Unialltag
Wie sich dein Unialltag beim Studieren in Österreich gestaltet, hängt davon ab, du an einer Universität oder Fachhochschule in Österreich studierst. Das beginnt bereits bei der Studienorganisation: Während es an den Universitäten sehr frei zugeht und du dir deinen Stundenplan individuell mit Pflicht- und Wahlfächern zusammenstellst, ist es an Fachhochschulen strenger strukturiert. Du bekommst einen festen Stundenplan und häufig besteht in den Veranstaltungen Anwesenheitspflicht. An den Fachhochschulen überwiegen praxisnahe und interaktive Übungen und Seminare gegenüber Vorlesungen, wodurch eine persönlichere Atmosphäre zwischen Studierenden und Dozierenden entsteht.
Das österreichische Notensystem
Beim Studieren in Österreich kommt eine fünfstufige Notenskala zum Einsatz, bei der 1 die beste und 5 die schlechteste Note ist. Die Stufen lauten: Sehr gut (1), Gut (2), Befriedigend (3), Genügend (4) und Nicht genügend (5). Im Falle einer 5,0 gilt die Prüfung als nicht bestanden und muss wiederholt werden.