Halbzeit in der Weiterbildung zum Systemischen Business Coach – Zwei Teilnehmer*innen berichten

Group picture of the participants of the Systemic Business Coach training course

Ende Juni/Anfang Juli konnte nach mehreren Hürden aufgrund der Coronapandemie die Weiterbildung zum Systemischen Business Coach mit Trainerin Gabriele Müller vom Berliner Coaching-Zentrum ISCO an der Munich Business School starten. Drei Module inklusive Live-Coachings und Supervisionen haben die Teilnehmer*innen bereits absolviert, das vierte Modul steht Ende November an – Halbzeit also und Zeit, einen genaueren Blick auf die Weiterbildung zu werfen. Wir haben mit den Teilnehmer*innen Melanie Vogel und Guido Eckhardt über ihre Motivation, ihre Ziele und ihre bisherigen Learnings aus der Weiterbildung gesprochen.


MBS Insights: Liebe Melanie, lieber Guido, warum macht ihr die Ausbildung zum Systemischen Business Coach? Was waren eure Beweggründe?

Melanie Vogel: Ich habe mich für die Ausbildung zum Systemischen Business Coach entschieden, da mir in meiner gesamten bisherigen beruflichen Laufbahn immer eines besonders wichtig war: Menschen dabei zu unterstützen, Hürden zu überwinden und dabei ihr Potenzial voll auszuschöpfen. Für mich bilden motivierte Menschen die Basis für ein funktionierendes System, vor allem in einer sich ständig verändernden Arbeitswelt. Meine intuitiven Fähigkeiten haben mich seither sicher gut in der Beratung anderer geleitet, aber ich habe gemerkt, dass mir eine professionelle Grundlage fehlt, um Menschen nachhaltig bei Veränderungsprozessen unterstützen zu können.

Guido Eckhardt: Auch für mich ist der Treiber die Arbeit mit MENSCHEN. Talent Management, d.h. Mitarbeiter*innen dort einzusetzen, wo ihre Stärken liegen, aber auch ihre Schwächen zu stärken, aus jungen Menschen Führungspersönlichkeiten zu schaffen, sie auf der beruflichen Reise zu fördern und fordern, das ist ein Traum von mir. Teilweise darf ich diese Rolle und Funktion schon ausüben, durch die Ausbildung zum Systemischen Business Coach möchte ich mehr Fundament schaffen für diese Arbeit. Der systemische Ansatz ist aus meiner Sicht sehr professionell, um den Veränderungsprozess erfolgreich zu begleiten.

MBS Insights: Warum habt ihr euch für die Weiterbildungsangebot der Munich Business School entschieden?

Portrait Melanie Vogel

Melanie Vogel: Der Markt für Coaching-Ausbildungen ist ein sehr großer und teilweise auch unübersichtlicher Markt. Bei der Auswahl war mir bei neben einer Zertifizierung durch einen akkreditierten Verband wichtig, dass die Ausbildung praxisbezogen ist, um an das tatsächliche Coaching herangeführt zu werden. Die Ausbildung an der Munich Business School stellte für mich die perfekte Kombination aus Praxisorientierung und Theorie dar. Mir gefiel besonders gut, dass die Teilnehmer*innen bereits während der Ausbildung einen Coaching-Fall betreuen dürfen und somit perfekt für die Praxis vorbereitet werden.

Guido Eckhardt: Die Kombination der MBS und ISCO mit der damit verbunden Zertifizierung, aber auch dem dualen Konzept des Live Coachings ist einzigartig. Durch die praktische Anwendung wird das Erlernte ständig vertieft und so wird man schon in der Ausbildung auf die Rolle und Funktion des Coaches optimal vorbereitet.

MBS Insights: Die Hälfte der Weiterbildung ist geschafft, was konntet ihr bisher mitnehmen?

Guido Eckhardt: Eine gute Frage. Ich nehme mit, dass diese Ausbildung so positiv „herausfordernd“ ist. Das Arbeiten an der MBS mit den anderen Teilnehmer*innen erzeugt eine solche Dynamik, welche wir in den Supervisionen immer wieder besprechen. Ja, es ist eine Menge an Inhalt, aber man lernt hier auch auf sich und seinen Bauch zu hören. Wichtig in der Halbzeit ist es, sich die Zeit zu nehmen, all diese Themen auch zwischen den Modulen anzuwenden. Der Erfahrungsaustausch in den Peer-Groups ist hier einmalig.

Melanie Vogel: Ich nehme mit, dass ich mich definitiv zum richtigen Zeitpunkt für die Weiterbildung entschieden habe. Bereits nach dem dritten Modul habe ich das Gefühl, einen ganzen Koffer an Methoden an die Hand bekommen zu haben. Mir ist bewusst geworden, dass es enorm wichtig ist, sofort praktische Erfahrung zu sammeln, und dafür bietet die Ausbildung reichlich Spielraum. Neben den Peer-Groups und internen Coaching-Partnern ist für mich vor allem die Betreuung eines externen Coachees eine wirkliche Bereicherung und bestärkt mich in meinem Vorhaben, dies in Zukunft professionell zu machen.