Semesterzeiten
Das Hochschuljahr in Italien, auch Anno accademico genannt, untergliedert sich in zwei Semester. Das Wintersemester beginnt im September, wobei die Vorlesungszeit allerdings er im Oktober anfängt und dauert bis Januar. Das Sommersemester ist ähnlich strukturiert und beginnt daher meist bereits im Februar, wobei Vorlesung ihren Anfang in den März verlegen und läuft bis Juni/Juli. Die Abschlussprüfungen finden am Ende des jeweiligen Semesters statt, also im Januar/Februar bzw. Juni/Juli. Mündliche Prüfungen sind die häufigste Form, wobei auch schriftliche Prüfungsformen vorkommen. Manchmal wird sogar ein Mix aus beidem verlangt.
Unialltag
Wie sich dein Unialltag beim Studieren in Italien ist strukturiert geplant. Jeder Studiengang verfügt über einen Lehrplan (Curriculum), in dem die im jeweiligen Semester zu belegenden Fächer aufgeführt sind. Der Unterricht kann sowohl Veranstaltungen mit und ohne Anwesenheitspflicht umfassen. Große Vorlesung sind die häufigste Form von Unterricht, wobei Seminare und Kurse ebenfalls oft groß ausfallen. Dies kann sich natürlich je nach Größe der Hochschule ändern, wobei an kleineren Hochschulen die Beziehung zum Dozenten auch enger ausfällt und die mündliche Mitarbeit mehr geschätzt wird.
Das italienische Notensystem
Beim Studieren in Italien kommt eine auf Punkten basierende Notenskala zum Einsatz, bei der 18 Punkte das Minimum sind, was bei uns in etwas einer 4- entspricht. 30 Punkte können Maximal erreicht werden, was vergleichbar mit einer 1 wäre. Wobei eine Ausnahme 30 con lode (cum laude) bildet, was in Ausnahmefällen verliehen wird und eine Anerkennung für herausragende Leistungen ist. Mit weniger als 18 Punkten, gilt die Prüfung als nicht bestanden und muss beim nächsten Prüfungstermin wiederholt werden.