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Studieren in
Italien

Italien begeistert nicht nur mit mediterranem Lebensgefühl à la “La Dolce Vita”, historischen Städten und weltberühmter Küche, sondern auch mit einer langen akademischen Tradition. Beim Studieren in Italien erwarten dich renommierte alteingesessene Universitäten, internationale Studienprogramme und ein abwechslungsreiches Studentenleben zwischen Mailand, Rom oder Bologna. Gleichzeitig profitieren Studierende von einer hohen kulturellen Vielfalt und viel strahlendem Sonnenschein. Neugierig geworden? Dann erfährst du hier alles Wichtige rund ums Thema „Studieren in Italien“. Besuche das Land der Pasta und Pizza mit uns!

Studentin mit Blick auf Florenz und den Dom – inspirierende Aussicht beim Studieren in Italien.

Die Hochschullandschaft in Italien

Italiens Hochschulsystem ist klar strukturiert, zugleich aber vielseitig ausdifferenziert. Den zentralen Bestandteil bilden die Universitäten, die sowohl staatlich als auch privat organisiert sind und ein breites Spektrum an Studienfächern abdecken. Ergänzt wird dieses Angebot durch spezialisierte Einrichtungen wie technische Hochschulen (Politecnici) oder elitäre Graduiertenschulen, die sich vor allem auf Forschung und vertiefte akademische Ausbildung konzentrieren. Darüber hinaus existiert mit dem AFAM-System ein eigener Bereich für künstlerische Disziplinen wie Kunst, Musik, Design und Theater, dessen Abschlüsse den universitären Graden gleichgestellt sind.

Eine zentrale Rolle im Studium spielen die sogenannten CFUs (Crediti Formativi Universitari). Diese Leistungspunkte entsprechen dem europäischen ECTS-System und dienen als Maß für den gesamten Arbeitsaufwand eines Studiengangs. Ein CFU steht für etwa 25 Stunden Arbeit, pro Studienjahr werden üblicherweise 60 CFUs erworben. In die Berechnung fließen neben Vorlesungen auch Übungen, Praktika und Selbststudium ein, wodurch das Studium klar strukturiert und europaweit vergleichbar wird.

Mit rund 1,8 Millionen Studierenden gehört Italien zu den etablierten Studienländern Europas. Gleichzeitig gewinnt das Land zunehmend an internationaler Bedeutung: Die Zahl englischsprachiger Studiengänge wächst stetig, und viele Hochschulen richten ihre Programme gezielt auf internationale Studierende aus. Tradition und Innovation gehen dabei Hand in Hand – nicht zuletzt durch Institutionen wie die University of Bologna, die als älteste Universität der Welt bis heute das akademische Profil des Landes prägt.

Fünf Gründe, weshalb du in Italien studieren solltest

Brennst du bereits für die Idee dein Venedig Auslandssemester zu planen beziehungsweise den Traum studieren in Rom zu erfüllen? Oder begleiten dich noch Zweifel bei dem Gedanken, dein gewohntes Umfeld zu verlassen? Das ist völlig nachvollziehbar – schließlich ist ein Italien Auslandsstudium ein großer Schritt. Trotzdem können wir dir sagen: Es lohnt sich! Wer genauer hinsieht, erkennt schnell, dass die Vorteile klar überwiegen. Deshalb haben wir dir fünf gute Gründe zusammengestellt, warum sich ein Studium in Italien definitiv auszahlt – überzeugend, oder?

Historische Universitäten

Italien zählt zu den traditionsreichsten Hochschulstandorten Europas. Mit Einrichtungen wie der University of Bologna beherbergt das Land einige der ältesten Universitäten der Welt. Besonders in Bereichen wie Kunst, Architektur, Medizin oder Ingenieurwesen genießen italienische Hochschulen seit Jahrhunderten international hohes Ansehen.

Viele Stipendien

Italien bietet internationalen Studierenden zahlreiche Fördermöglichkeiten. Besonders verbreitet sind die regionalen DSU-Stipendien, die abhängig vom Familieneinkommen vergeben werden und teilweise bis zu 8.000 € pro Jahr sowie kostenlose Mahlzeiten oder Unterkünfte umfassen. Zusätzlich unterstützt die italienische Regierung internationale Studierende mit MAECI-Stipendien zur Förderung kultureller und wissenschaftlicher Zusammenarbeit.

Kulinarische Vielfalt mit Essensgutscheinen

Auch kulinarisch hat Italien Studierenden einiges zu bieten. Die italienische Küche mit ihrer regionalen Vielfalt und hohen Qualität gehört zu den beliebtesten und bekanntesten weltweit. Gleichzeitig unterstützen viele Hochschulen ihre Studierenden mit vergünstigten Mensen oder täglichen Essensgutscheinen von bis zu 5 €, wodurch sich die Lebenshaltungskosten spürbar reduzieren lassen.

Kulturelles Erbe und landschaftliche Vielfalt

Kaum ein anderes Land verbindet Geschichte, Kunst und Natur so stark wie Italien. Städte wie Rom, Florenz oder Venedig prägen das kulturelle Erbe Europas bis heute. Gleichzeitig reicht die Landschaft von den Alpen im Norden über die Toskana bis zu Küstenregionen wie Sardinien oder der italienischen Riviera – ideale Bedingungen für ein abwechslungsreiches Studentenleben.

Lebensstil und Mode

Italien steht weltweit für Stil, Design und Lebensqualität. Besonders Mailand gilt als internationale Mode- und Designmetropole und zieht kreative Köpfe aus aller Welt an. Gleichzeitig prägt das berühmte „La Dolce Vita“ den Alltag: gutes Essen, lange Abende mit Freunden und eine entspannte Lebensweise machen das Studium in Italien besonders attraktiv.

Vier Must-Knows für ein Auslandsstudium in Italien: Unialltag, Notensystem & Co.

 

Hochschulabschlüsse und Studiendauer

Seit der Bologna-Reform unterscheiden sich die Abschlüsse im europäischen Hochschulraum nicht mehr voneinander. Das Studiensystem ist in drei Zyklen gegliedert. Der erste Zyklus umfasst einen Bachelorstudium, auch Laurea di Primo Livello genannt, und dauert in der Regel drei Jahre. Nach dem Abschluss erhält man den Bachelorabschluss namens Dottore. Darauf folgt die Laurea Magistrale (Master) im zweiten Zyklus, die einer Spezialisierung dient und weitere zwei Jahre umfasst. Der Abschluss nennt sich hier Dottore Magistrale. In bestimmten Fächern wie beispielsweise Medizin, Jura oder Architektur werden beide Stufen in einem durchgehenden Studiengang kombiniert, der sich Laurea Magistrale a Ciclo Unico nennt. Diese dauern in der Regel  5 bis 6 Jahre, was ebenfalls zu dem Abschluss Dottore Magistrale führt. Den dritten Zyklus bildet die Promotion (Dottorato di Ricerca), die auf eigenständige Forschung ausgerichtet ist und meist 3 bis 5 Jahre anhält.

Der Vorteil der Bologna-Struktur ist, dass diese Abschlüsse an sämtlichen Hochschuleinrichtungen im In- aus Ausland anerkannt sind. Dadurch wird internationale Mobilität begünstigt und es eröffnen sich dir vielfältige Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

Studentin an einem Kanal in Venedig – das besondere Lebensgefühl beim Studieren in Italien erleben.
Küstenstadt an der Amalfiküste erleben – mediterranes Flair beim Studieren in Italien genießen.

Semesterzeiten

Das Hochschuljahr in Italien, auch Anno accademico genannt, untergliedert sich in zwei Semester. Das Wintersemester beginnt im September, wobei die Vorlesungszeit allerdings er im Oktober anfängt und dauert bis Januar. Das Sommersemester ist ähnlich strukturiert und beginnt daher meist bereits im Februar, wobei Vorlesung ihren Anfang in den März verlegen und läuft bis Juni/Juli. Die Abschlussprüfungen finden am Ende des jeweiligen Semesters statt, also im Januar/Februar bzw. Juni/Juli. Mündliche Prüfungen sind die häufigste Form, wobei auch schriftliche Prüfungsformen vorkommen. Manchmal wird sogar ein Mix aus beidem verlangt.
 

Unialltag

Wie sich dein Unialltag beim Studieren in Italien ist strukturiert geplant. Jeder Studiengang verfügt über einen Lehrplan (Curriculum), in dem die im jeweiligen Semester zu belegenden Fächer aufgeführt sind. Der Unterricht kann sowohl Veranstaltungen mit und ohne Anwesenheitspflicht umfassen. Große Vorlesung sind die häufigste Form von Unterricht, wobei Seminare und Kurse ebenfalls oft groß ausfallen. Dies kann sich natürlich je nach Größe der Hochschule ändern, wobei an kleineren Hochschulen die Beziehung zum Dozenten auch enger ausfällt und die mündliche Mitarbeit mehr geschätzt wird.
 

Das italienische Notensystem

Beim Studieren in Italien kommt eine auf Punkten basierende Notenskala zum Einsatz, bei der 18 Punkte das Minimum sind, was bei uns in etwas einer 4- entspricht. 30 Punkte können Maximal erreicht werden, was vergleichbar mit einer 1 wäre. Wobei eine Ausnahme 30 con lode (cum laude) bildet, was in Ausnahmefällen verliehen wird und eine Anerkennung für herausragende Leistungen ist. Mit weniger als 18 Punkten, gilt die Prüfung als nicht bestanden und muss beim nächsten Prüfungstermin wiederholt werden.

Studiengebühren: Was kostet Studieren in Italien?

Studieren in Italien ist grundsätzlich mit Studiengebühren verbunden. Im Vergleich zu anderen beliebten Studienländern fallen die Kosten jedoch insbesondere an staatlichen Hochschulen oft moderat aus. Wie hoch die Gebühren tatsächlich sind, hängt von verschiedenen Faktoren ab – etwa von der Hochschule, dem Studienfach, dem Abschlussniveau oder der finanziellen Situation der Studierenden. Einheitliche Beiträge gibt es deshalb nicht, da jede Universität ihr eigenes Gebührenmodell festlegt.

An öffentlichen Universitäten bewegen sich die Studiengebühren meist zwischen 600 und 4.000 Euro pro Jahr, häufig liegen sie jedoch im Bereich von etwa 750 bis 3.000 Euro jährlich. Zusätzlich wird eine allgemeine Einschreibegebühr erhoben, die landesweit vorgesehen ist. Einige Hochschulen berücksichtigen außerdem das Einkommen der Familie. An der University of Rome Tor Vergata beispielsweise richten sich die Beiträge nach der finanziellen Situation der Studierenden und können zwischen rund 150 und 5.000 Euro pro Jahr variieren.

Private Hochschulen und spezialisierte Einrichtungen verlangen in der Regel deutlich höhere Gebühren. Hier können pro Studienjahr schnell zwischen 6.000 und 20.000 Euro anfallen. Dafür bieten diese Institutionen oft kleinere Lerngruppen, spezialisierte Studienprogramme oder eine stärkere internationale Ausrichtung.

Positiv ist, dass viele italienische Hochschulen Vergünstigungen und finanzielle Unterstützungen für Studierende aus einkommensschwächeren Familien anbieten. Insgesamt gilt Italien deshalb trotz bestehender Studiengebühren weiterhin als vergleichsweise erschwingliches Ziel für ein Auslandsstudium – insbesondere im Vergleich zu Ländern wie Großbritannien oder den USA.

Lebenshaltungskosten in Italien

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Günstiger in Italien studieren: Auslandssemester statt Vollstudium

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Finanzierungsmöglichkeiten für dein Studium in Italien

Auch wenn beim Studieren in Italien nur moderate Studiengebühren erhoben werden, musst dir dein Auslandsstudium natürlich finanzieren können. Grundsätzlich ist ein Auslandsstudium allein schon durch die Reisekosten mit höheren Ausgaben verbunden als ein Studium in deinem Heimatland. Zum Glück gibt eine Reihe an Möglichkeiten, mit denen du die Kosten für ein Studium in Italien angehen kannst. Hier sind einige Denkanstöße:

Erasmus+

Italien ist eins der Erasmus+ Programmländer, d. h., du hast hervorragende Chancen, keine Studiengebühren zahlen zu müssen und ein Mobilitätsstipendium zu erhalten.

Voraussetzung für eine Förderung durch Erasmus+ ist, dass sowohl deine Heimathochschule als auch die Gastuniversität am Erasmus-Programm teilnehmen und zusätzlich eine bilaterale Partnerschaft vereinbart haben. Treffen diese Bedingungen zu, kannst du dich an deiner Heimathochschule für ein Erasmus-Studium bewerben. Gefördert werden Studienaufenthalte in Italien mit einer Dauer von mindestens zwei bis maximal zwölf Monaten. Ein vollständiges Bachelor- oder Masterstudium in Italien lässt sich über Erasmus+ daher in der Regel nicht finanzieren, ein oder zwei Auslandssemester hingegen schon.

Mit Erasmus+ Italien profitierst du nicht nur vom Erlass der Studiengebühren in Italien, sondern erhältst zusätzlich eine monatliche finanzielle Unterstützung sowie einen Zuschuss zu den Reisekosten. Da die Förderung als Zuschuss vergeben wird, musst du das Geld nicht zurückzahlen. Außerdem kann Erasmus+ Italien mit weiteren Fördermöglichkeiten wie dem Auslands-BAföG kombiniert werden.

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Stipendium

Studierende, die in Italien studieren möchten, können aus einer Vielzahl von Stipendien wählen, die von Stiftungen, öffentlichen Einrichtungen und privaten Sponsoren angeboten werden.

Für deutsche Studierende ist die Stipendiendatenbank des DAAD eine gute erste Anlaufstelle, um nach einem Stipendium zu suchen. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) ist die weltweit größte Förderorganisation für den internationalen Austausch von Studierenden und Forschenden. Hier findest du eine Vielzahl an studiengangsübergreifenden Stipendien sowie fach- und länderspezifische Förderungen. Neben staatlichen Förderprogrammen gibt es in Italien zahlreiche universitäre und private Stipendienangebote für internationale Studierende. Besonders bekannt sind die Stipendien des italienischen Außenministeriums (MAECI), die sich vor allem an Masterstudierende, Promovierende und Forschende richten. Je nach Programm werden Studiengebühren, Lebenshaltungskosten oder Reisekosten teilweise oder vollständig übernommen. Einige Förderungen erreichen dabei Summen von bis zu 12.700 € pro Jahr. Auch viele Hochschulen vergeben leistungsorientierte oder einkommensabhängige Stipendien. Zusätzlich existieren regionale Förderprogramme, die bei entsprechender finanzieller Bedürftigkeit sogar Unterkunft und Verpflegung abdecken können. Welche Voraussetzungen du dafür erfüllen musst, liest du am besten auf den individuellen Websites der Hochschulen nach. Achte darauf, dass die Bewerbung um ein Stipendium in der Regel zusammen mit der Studienplatzbewerbung erfolgen muss.

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Auslands-BAföG (nur für Deutsche oder Studierende mit einem besonderen Aufenthaltsstatus in Deutschland)

Das Vorteilhafte am Auslands-BAföG ist, dass auch Studierende förderfähig sind, denen im Heimatland kein BAföG zusteht.

Prüfe daher am besten direkt, ob du die notwendigen Voraussetzungen erfüllst. Ist das der Fall, können deine Studiengebühren in Italien mit bis zu 5.600 € für maximal ein Jahr gefördert werden – unabhängig davon, ob du ein Auslandssemester von mindestens 12 Wochen in Italien absolvierst oder ein vollständiges Studium in Österreich aufnimmst. Zusätzlich erhältst du während deines gesamten Auslandsaufenthalts einen monatlichen Zuschuss zu den Lebenshaltungs- und Wohnkosten, eine Reisekostenpauschale für die Hin- und Rückreise sowie einen Zuschlag zur Auslandskrankenversicherung.

Das Auslands-BAföG setzt sich zur Hälfte aus einer Schenkung und zur Hälfte aus einem zinslosen Darlehen zusammen. Das bedeutet, dass du einen Teil der Förderung nach deinem Studium zurückzahlen musst. Der Zuschuss zu den Studiengebühren bleibt jedoch von der Rückzahlung ausgeschlossen.

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Arbeiten in Italien

Als internationale*r Student*in darfst du in Italien neben dem Studium arbeiten. EU-Studierende können ohne Einschränkungen einem Job nachgehen.

Für Studierende aus Nicht-EU-Ländern gilt mit gültigem Studentenvisum und Aufenthaltserlaubnis eine Grenze von maximal 20 Stunden pro Woche beziehungsweise 1.040 Stunden pro Jahr. Typische Nebenjobs finden sich in der Gastronomie, im Tourismus oder im Nachhilfeunterricht. Besonders gefragt sind internationale Studierende mit guten Englischkenntnissen. Mit einem Teilzeitjob lassen sich zumindest Teile der Lebenshaltungskosten finanzieren – gleichzeitig sammelst du wertvolle internationale Berufserfahrung.

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Studienkredit oder Bildungsfonds

Es gibt verschiedene mögliche Anbieter, mit deren Hilfe du dir deinen Traum vom Studium in Italien zumindest teilfinanzieren kannst.

Für Studierende aus Deutschland beziehungsweise mit Deutschlandbezug stehen verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten zur Verfügung: Der KfW-Studienkredit bietet sich insbesondere an, wenn du ein oder zwei Auslandssemester in Italien absolvieren möchtest. Der Bildungskredit der Bundesregierung kann unter bestimmten Voraussetzungen sowohl Auslandssemester als auch komplette Studiengänge in Italien unterstützen. Der private Bildungsfond Deutsche Bildung richtet seinen Fokus ausdrücklich auf das Auslandsstudium. Kommst du nicht aus Deutschland, solltest du individuell prüfen, welche Studienkredite oder Bildungsfonds in deinem Heimatland angeboten werden.

Bevor du dich für ein Angebot entscheidest, lohnt sich ein sorgfältiger Vergleich der Anbieter. Außerdem solltest du bedenken, dass es sich bei diesen Finanzierungsmodellen um eine Leihgabe handelt, die inklusive Zinsen zurückgezahlt werden muss. Weitere Informationen zur Funktionsweise von Studienkrediten und Bildungsfonds findest du auf unserem Blog.

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Zugangsvoraussetzungen, um in Italien zu studieren

Wenn du in Italien studieren möchtest, solltest du dich frühzeitig über die jeweiligen Zulassungsvoraussetzungen und Bewerbungsformalitäten informieren. Zwar läuft die Bewerbung an vielen Hochschulen relativ unkompliziert direkt über die Universität, dennoch unterscheiden sich Fristen, Anforderungen und Auswahlverfahren teilweise deutlich. Damit du den Überblick behältst, haben wir dir die wichtigsten Voraussetzungen zusammengestellt:

  • Bildungsabschluss: Für ein Bachelorstudium in Italien benötigst du die Allgemeine Hochschulreife oder einen gleichwertigen Abschluss. Dieser wird durch die sogenannte „Dichiarazione di valore“ offiziell anerkannt. Für die Zulassung zu einer Laurea Magistrale ist ein erster Hochschulabschluss erforderlich, für eine Promotion zusätzlich ein entsprechender Masterabschluss.
     
  • Ausreichende Sprachkenntnisse: Viele Studiengänge werden auf Italienisch unterrichtet. Daher verlangen Hochschulen häufig Sprachzertifikate wie CILS oder CELI. Für englischsprachige Programme werden meist TOEFL- oder IELTS-Ergebnisse akzeptiert. Je nach Hochschule und Studiengang wird in der Regel ein B2- oder C1-Niveau vorausgesetzt.
     
  • Aufnahmeprüfungen und Bewerbungsunterlagen: In Italien gibt es sowohl zulassungsfreie als auch zulassungsbeschränkte Studiengänge. Besonders Fächer wie Medizin, Architektur oder Psychologie verfügen über begrenzte Plätze und verlangen Aufnahmeprüfungen. Viele Hochschulen nutzen dafür den sogenannten TOLC-Test. Zusätzlich werden oft beglaubigte Zeugnisse, ein Zulassungsbescheid sowie teilweise Motivations- oder Empfehlungsschreiben verlangt.
     
  • Einreise und Visum: Studierende aus Nicht-EU-Staaten benötigen je nach Aufenthaltsdauer ein Studentenvisum und eine gültige Aufenthaltserlaubnis. Außerdem muss häufig ein Finanzierungsnachweis von etwa 5.000 bis 6.000 € erbracht werden.
     
  • Krankenversicherung: Für internationale Studierende ist eine gültige Krankenversicherung verpflichtend. Die jährlichen Kosten liegen vornehmlich zwischen 150 und 300 €.
Pasta und Rotwein in einer Altstadtgasse – italienisches Lebensgefühl beim Studieren in Italien erleben.

Destinationen für dein Auslandsstudium entdecken

Du willst im Ausland studieren, das ist klar. Aber wo soll es nur hin gehen? Dir liegt gefühlt die Ganze Welt zu Füßen und du hast die Qual die Wahl. Norden oder Süden? An eine renommierte Uni, die deiner Karriere einen echten Boost gibt oder doch lieber ein Auslandssemester, das sich mehr nach Urlaub als Arbeit anfühlt? Man besten alles auf einmal. Wie soll man sich da nur entscheiden?

Unsere Infoseiten helfen dir, die für dich passende Destination und Universität für dein Abenteuer Auslandsstudium zu finden - ganz gleich ob in Europa, den USA oder in Übersee: 

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Studieren in Italien

In Italien zu studieren, ist ein Ziel vieler junger Menschen - und das hat seinen Grund! Gleichzeitig ist ein Auslandsstudium in Italien ein weitreichender Schritt, der gut geplant und finanziert sein will. Um dich bei der Planung bestmöglich zu unterstützen, findest du in diesem FAQ Antworten auf häufige Fragen zum Thema "Studieren in Italien".

Kann man als Deutsche*r in Italien studieren?

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Ist es möglich, mit Erasmus+ in Italien zu studieren?

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Kann man mit deutschem Abitur in Italien studieren?

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Kann man in Italien auf Englisch studieren?

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Ist Italien gut für ein Auslandsstudium geeignet?

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